Da is’ das Ding!

 

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22. Mrz. 2008

Fußball ist ein Spiel, bei dem 221 212 203 194 18 Spieler hinter einem Ball herjagen und am Ende gewinnt immer Deutschland Bayern.

1 Gelb-Rot für Madlung (Wolfsburg), 80.
2 Gelb-Rot für Kompany (HSV), 87.
3 Rot für Grafite (Wolfsburg), 90.
4 Rot für Mathijsen (HSV), 90.

21. Mrz. 2008

Als ich klein war, haben wir immer Autoquartett gespielt. Da galt es dann, bei vorgegebenen Kategorien den höchsten Wert zu haben. Oder den geringsten, je nach dem.

Wenn das in Hamburg noch lange dauert mit der Trainersuche, bringe ich sowas auch auf den Markt. Das Trainer-Quartett.

Oben: Ein hübsches Foto des Kandidaten. Am besten NICHT in Aktion. Denn Trainer am Spielfeldrand verzerren gern mal wutentbrannt das Gesicht, wenn der Schiri nicht so pfeift, wie sie es gern hätten. Oder sie blasen die Backen auf, wenn der eigene Verein mal wieder Grütze spielt. Oder sie brüllen dem lahmarschigen Spielmacher mit geschwollener Halsschlagader wüste Drohungen hinterher.

Unter dem Foto dann die wichtigen Eckdaten. In diesem Falle also neben Trainererfahrung, beherrschten Sprachen (Nein, Lodda, hier gewinnt nicht der mit den wenigsten!) und gewonnenen Titeln auch so Punkte wie die Schuhgröße. Das ist nämlich besonders wichtig, wenn man der Mannschaft mal in den Arsch treten muß.

Solche Karten bastle ich dann für alle Trainer, die momentan keinen Job haben. Oder bald keinen mehr (Hallo Herr Doll!).

Und immer, wenn einer dieser Trainer bei einem anderen Club unterschreibt, oder dem HSV eine Absage erteilt, wird die entsprechende Karte aus dem Spiel genommen. Und der, der zuletzt übrig bleibt, muß den Job dann machen.

Ach halt, nee. Das nennt sich ja nicht Quartett… das nennt sich Schwarzer Peter!

21. Mrz. 2008

Die Trainerfindungskommission des HSV stochert nach wie vor mit der Stange im Nebel rum. Die Aussage, daß der neue Trainer mehr ein Osterhase, denn ein Weihnachtsmann wird, ist längst überholt. Wahrscheinlich müssen wir froh sein, wenn zum Start der neuen Saison überhaupt ein neuer Trainer auf der Bank sitzt. Sonst macht das halt einfach Dino Hermann. Wobei ich nicht weiß, ob der mit seinem dicken Plüschpopo überhaupt in die Trainerbanksitzschalen paßt. Man stelle sich den ersten Eklat der neuen Saison vor, wenn der Interims-Trainer des HSV bei einem Tor der eigenen Mannschaft nicht aufspringen kann, weil er sich mit dem Plüschpopo in der Trainerbanksitzschale festgesaugt hat…

Aber ich schweife ab. Angeblich ist das ja alles gar nicht so schlimm, wie wir denken. Denn der Didi, der hat ja angeblich noch zwei Trainer-Joker im Ärmel.

Derzeit habe ich noch Zweifel, ob ich überhaupt wissen will, welche Joker sich in einem Ärmel verstecken, in dem bereits Klopp und Labbadia waren… aber gut. Warten wir ab.

Eins steht allerdings fest. Sollte doch der SuperGAU eintreten, und Loddamaddäus HSV-Trainer werden… Dann wird die nächste langhaarige Brünette an Loddas Seite, die neue Brüste bekommt, womöglich unser Argentinier…. ;-)

Update, 14:25 Uhr: Bilic wirds schon mal auch nicht.
Wer hat noch nicht, wer will noch mal??

18. Mrz. 2008

…und daher gibts beim FC Energie Cottbus auch schon das Lederhosen-Auszieher-Shirt.

Wenn der HSV nach jedem Sieg gegen die Bayern ein Shirt gedruckt hätte….
…hätt ich in den letzten paar Jahren ziemlich oft neue Shirts kaufen müssen ;-)

via Bundesliga-Blog

18. Mrz. 2008

Man muß das neue japanische Männer-Unterwäsche-Modell “Bauch weg, Muskeln straff” einfach auch für Frauen konstruieren. In Rosa. Vielleicht auch mit Spitze. Ich bin fast sicher, daß die Zahl der unten-ohne-Fotos von Promis deutlich abnehmen würde…

Und für obenrum hat Frau ja schon den BH, der auch eine Einkaufstüte ist (Wieso muß ich jetzt an Barbara Herzsprung denken??) in der Wäscheschublade.

Jetzt fehlen nur noch die Socken, mit denen man am Wochenende ins Gebirge fahren kann.

16. Mrz. 2008

Natürlich durfte ich gestern nicht fehlen, als mein Ex-Lieblingstrainer Doll zum ersten Mal wieder beim HSV zu Gast war. Im Schlepptau: Seine neuen “Jungs” vom BVB.

Während andere sich in der VIP-Loge verköstigen ließen und wahrscheinlich auch noch eine vorgewärmte Wolldecke über die Knie gelegt bekamen (Was hatten Sie eigentlich an, Herr Winkel? Ich bin ja nicht gerade ein Adlerauge, habe mir aber eingebildet, Sie auf dem Balkon der Loge zu sehen.), war ich wieder da, wo es sich am besten fluchen, schreien und rumpöbeln läßt: In der Nordkurve, im A-Rang.

Und ich habe verdammt viel geflucht, geschrieen und gepöbelt in diesen 90 Minuten. Ich habe aber auch Beifall geklatscht – sogar, als mein Ex-Lieblingstrainer als Trainer der Gäste vorgestellt wurde.

Es war für einen kurzen Moment schon seltsam, als Doll beim Aufwärmen plötzlich wieder auf dem Rasen stand. Aber mittlerweile bin ich mit unsrem Hüüb ja sehr glücklich [sic!] – und weiß, daß der Neue, wer auch immer es werden wird, sich erst mal in mein Herz wird siegen müssen.

Aber egal, zurück zum Fußball. Es gab verdammt viele vergebene Chancen des HSV. Mal wieder. Dieser blöde Ball wollte einfach nicht ins Netz, sondern knallte lieber zweimal an den Pfosten. Auf der anderen Seite war ich mehrfach verdammt glücklich, daß Rost bei uns zwischen den Pfosten steht. Ganz schlimm waren diese ständigen Ballverluste und Fehlpässe beim HSV. Meine Fresse, jetzt hatte der Gegner schon so auffällig andere Trikots an, und die haben immer noch nicht kapiert, wem sie den Ball überlassen sollen – und wem nicht. Hmpf.

Nach dem Einsnull war ich fast aufgeregter als vorher, ein Sieg gegen Doll mußte her. Um den Fluch zu brechen, nachdem vorher lauter Ex-HSV-Helden in Folge (Magath mit Wolfsburg, von Heesen mit Nürnberg, Sergej Barbarez mit Leverkusen) Punkte gegen den HSV geholt bzw ihn aus einem Wettbewerb gekickt hatten.

Und es hat ja auch geklappt, der Sieg wurde gerettet und, wie es auf dollisch so schön heißt, der Bock umgestoßen.

Nachdem sich gegen Leverkusen Herr Vidal durch seine “Oh, ich bin ja so verletzt, ach Scheiße, ich liege hier im Seitenaus und das bringt gar nix, naja, dann robbe ich doch mal schnell ins Spielfeld, um eine Spielunterbrechung zu provozieren. Mist, merkt keiner, na, dann kann ich auch schnell aufstehen und rumhüpfen wie ein junges Reh”-Aktion einen Platz in meiner All-Times-Hass-Elf gesichert hat, sammelte diesmal in erster Linie Tinga Minuspunkte. Allerdings eher dadurch, daß er rannte wie der Duracellhase und fast immer anspielbar war.

Fein fand ich, daß die Dortmunder auch nach der Niederlage nicht vergaßen, was wichtig ist und laut “Am Tag, als Scheiße 04 starb”-singend durch die Stadt liefen. Ich lerne gerne neues Liedgut.

Achso, apropos fein: Wie hat eigentlich Cottbus gegen Bayern München gespielt? Nänänänä näää näää! Was hab ich gejubelt. Und gelacht. Schadenfreude ist so was verdammt tolles. Und fünf Punkte durchaus einholbar.

Aktuell liegt Bremen durch ein Eigentor in Wolfsburg hinten. Damit wäre der HSV dann zweiter, und wieder Bayern-Jäger Nummer 1. That’s the way, aha, aha, I like it…

14. Mrz. 2008

Böse Zungen behaupten ja, ich würde Freitags direkt nach Feierabend auf mein Sofa sinken und dort bis Montags morgens festwachsen. Das ist aber gar nicht so lustig, wie man meinen mag. Denn in Kansas ist (angeblich. Ist heute eigentlich schon der 1. April?) eine Frau an der Klobrille festgewachsen.

Ja, Ihr Lieben, Ihr lest richtig. Das erschütterndste ist in meinen Augen aber gar nicht, daß sie dort festgewachsen ist. Ich finde es viel heftiger, daß Ihr Freund ihr täglich Essen und Wasser gebracht hat. Wieso hat er zwei Jahre gewartet, bis er Hilfe rief? Dachte er etwa, die schauspielert nur und rennt, während er arbeiten ist, quietschfidel durch die Wohnung? Vielleicht hielt er das auch nur für eine besonders kreative neue Ausrede à la “Heute nicht, Schatz. Ich hab Migräne!”?

Was mich ja auch beschäftigt, ist, wo der Freund die ganzen zwei Jahre auf Toilette war. Aber es gibt Dinge, die werden wir wohl nie erfahren. Vielleicht besser so.

Dazu heute mal ein Zitat, das nicht von einem Fußballer stammt:
Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen. (Igor Strawinsky)

13. Mrz. 2008

Heute hat es in Hamburg geregnet. Gerüchten zufolge passiert das dort öfter mal… aber das heute, das hatte schon Sintflut-Ausmaße. So kam es also, daß nicht nur ich pitschepatsche-naß war, sondern auch der gesamte Inhalt meiner Tasche. Inklusive meiner online gebuchten und ausgedruckten Zugfahrkarte.

Auf dem Rückweg im ICE führte das dann dazu, daß ich von der Kontrolleuse bepöbelt wurde. So sehr, daß sich andere Gäste eingeschaltet haben, um sich auf meine Seite zu schlagen.

Also sorry, das Ticket ist noch perfekt lesbar – es war einfach nur NASS. Wasser soll aber, so habe ich gehört, nicht schädlich sein. Das einzige Problem war, daß dieses Scan-Dngens oben rechts in der Ecke des Fahrscheins ein wenig verschmiert war und daher nicht mehr funkionierte. Dafür gibt es aber diese Kennziffer, die auf den Tickets steht – man kann damit jedes Ticket von Hand einlesen. Tja. Wenn man es denn kann.

Die Kontrolleuse war dazu anscheinend nicht in der Lage. Und darüber so frustriert, daß sie meinte, frech werden zu müssen. Dabei habe ich genau das getan, was auf dem Ticket steht: Ich habe es auf Din A 4 ausgedruckt, bin mit genau dem angegebenen Zug gefahren und hatte die passende Identifikationskarte dabei. Auf dem gesamten Ticket steht nirgends, daß die Karte nicht nass sein darf… ;-)

Ich erwarte ja echt nicht, daß man mir als Kunde die Füße küsst. Aber wenn ich Geld dafür bezahlen möchte, um mich anpöbeln lassen – dann gehe ich zu einer Domina und nicht zur Bahn.

13. Mrz. 2008

Ich komme gerade aus Hamburg zurück. Ich bin nicht nur naß bis auf die Knochen (Dazu später mehr, tolle Begebenheit auf der Rückfahrt), sondern auch heiser. Meine Hände waren rot und heiß geklatscht, meine Füße haben wohl noch nie so viel und laut mit der Lehne des Vordersitzes geklappert.
Die Stimmung in der Nord war zur zweiten Halbzeit unfaßbar, jeder schien mit noch mehr Einsatz als sonst und mit einer Mischung aus Wut und Verzweiflung die völlig fertige Mannschaft zum letzten, entscheidenen Tor peitschen zu wollen.

Tja, genutzt hat’s leider nix. Das 3:2 war genau ein Tor zu wenig – oder eins seitens Leverkusen zu viel. Bitter, so ein Sieg, der nutzlos ist.

Was mich ankotzt, ist diese Klugscheißerei überall. Die Mannschaft ist fix und fertig. Und man kann es ihr nicht mal übel nehmen. Klar ist das ihr Job. Aber das war heute soweit ich weiß das 41. Pflichtspiel dieser Saison. Und die Verletztenliste, die Gesperrten, der Ausfall von Benjamin (Beerdigung seines Vaters) taten ihr übriges. Wer soll denn spielen, wenn nicht die, die nicht richtig in Form sind und die, die völlig platt sind?
Alternativen gibt es einfach kaum, und Stevens vorzuwerfen, daß er Putsilo nicht bringt, ist schlichweg Quatsch. Pultislo ist international diese Saison überhaupt nicht spielberechtigt, weil er schon für Minsk im UEFA-Cup aufgelaufen ist.

Das einzige, was ich nicht verstanden habe: Wieso bringt man, wenn man eigentlich schon geschlagen am Boden liegt, Boateng für Atouba? Hätte man da nicht alles auf eine Karte setzen und zumindest sowas ähnliches wie einen Stürmer bringen müssen?

Natürlich hat der HSV diverse hundertprozentige versemmelt und sah in Zweikämpfen oft verdammt schlecht aus. Aber was mich wirklich umgeworfen hat, war der Wille, mit dem sich die Spieler zum Ende nochmal gegen das drohende Aus gestemmt haben. Damit hatte ich so nicht gerechnet.

Nach dem Spiel weinte ein kleine Junge (ca. 10) in der Reihe vor mir bittere Tränen. Ich habe ihn fast ein wenig darum beneidet, denn verstehen konnte ich seine Tränen nur zu gut. Vorher hatte er noch bei jedem umgefallenen Leverkusener (viele) und bei jeder fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung (auch viele) beide Mittelfinger in den Himmel gereckt und voller Wut auf den Stuhl vor sich getreten, um ihn laut zum Klappern zu bringen.

Achja, eins noch. Vadis Odjidja-Ofoe tut mir wirklich leid, denn jedes Mal, wenn sein Name bei der Mannschaftsaufstellung oder seiner Auswechslung ertönt, hört man im ganzen Stadion nur ein lautes “O” und dann ganz viel Genuschel. Wie spricht der sich denn nun? Odschidscha? Ich bitte um Lautschrift oder ein entsprechendes MP3. Danke.

Ach, und noch eins. Kann bitte jemand bei Gelegenheit dem Schiri mal eine Uhr schenken? Das waren doch niemals 4 Minuten Nachspielzeit!

So. Und jetzt geh ich weiter frustriert sein.

12. Mrz. 2008

Die spinnen, die Engländer. In London gibt es jetzt die erste Straße, in der die Laternenpfähle gepolstert wurden. Grund: Beim “walk’n'text” gab es zuletzt reihenweise Prellungen und Knochenbrüche…

Ich finde ja, anstatt nach und nach alle Laternen, Straßenschilder und Ampeln dieser Welt mit Schaumgummi zu ummanteln, könnten Leute, die zu blöd sind, um zwei Dinge gleichzeitig zu machen, auch einfach diese lustigen aufblasbaren Sumo-Anzüge tragen. Dann hätten wir anderen wenigstens was zu lachen…

Und wie ist das denn nun auf der Insel… Wenn nur genug Leute immer bei Rot über die Ampel gehen – wird dann irgendwann offiziell grün zu der Farbe, bei der man stehen bleiben muß?

Wo soll das noch hinführen? Erhält man demnächst in Amerika, dem Land der unsinnigen Vorsichtshinweise, mit jeder SMS einen dreiseitigen Disclaimer-Text à la “Vorsicht, wenn sie diese Textnachricht beim gehen oder fahren lesen oder beantworten, könnten Sie mit einem anderen Verkehrsteilnehmer zusammenstoßen”?

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