Da is’ das Ding!

 

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13. Mrz. 2008

Heute hat es in Hamburg geregnet. Gerüchten zufolge passiert das dort öfter mal… aber das heute, das hatte schon Sintflut-Ausmaße. So kam es also, daß nicht nur ich pitschepatsche-naß war, sondern auch der gesamte Inhalt meiner Tasche. Inklusive meiner online gebuchten und ausgedruckten Zugfahrkarte.

Auf dem Rückweg im ICE führte das dann dazu, daß ich von der Kontrolleuse bepöbelt wurde. So sehr, daß sich andere Gäste eingeschaltet haben, um sich auf meine Seite zu schlagen.

Also sorry, das Ticket ist noch perfekt lesbar – es war einfach nur NASS. Wasser soll aber, so habe ich gehört, nicht schädlich sein. Das einzige Problem war, daß dieses Scan-Dngens oben rechts in der Ecke des Fahrscheins ein wenig verschmiert war und daher nicht mehr funkionierte. Dafür gibt es aber diese Kennziffer, die auf den Tickets steht – man kann damit jedes Ticket von Hand einlesen. Tja. Wenn man es denn kann.

Die Kontrolleuse war dazu anscheinend nicht in der Lage. Und darüber so frustriert, daß sie meinte, frech werden zu müssen. Dabei habe ich genau das getan, was auf dem Ticket steht: Ich habe es auf Din A 4 ausgedruckt, bin mit genau dem angegebenen Zug gefahren und hatte die passende Identifikationskarte dabei. Auf dem gesamten Ticket steht nirgends, daß die Karte nicht nass sein darf… ;-)

Ich erwarte ja echt nicht, daß man mir als Kunde die Füße küsst. Aber wenn ich Geld dafür bezahlen möchte, um mich anpöbeln lassen – dann gehe ich zu einer Domina und nicht zur Bahn.

13. Mrz. 2008

Ich komme gerade aus Hamburg zurück. Ich bin nicht nur naß bis auf die Knochen (Dazu später mehr, tolle Begebenheit auf der Rückfahrt), sondern auch heiser. Meine Hände waren rot und heiß geklatscht, meine Füße haben wohl noch nie so viel und laut mit der Lehne des Vordersitzes geklappert.
Die Stimmung in der Nord war zur zweiten Halbzeit unfaßbar, jeder schien mit noch mehr Einsatz als sonst und mit einer Mischung aus Wut und Verzweiflung die völlig fertige Mannschaft zum letzten, entscheidenen Tor peitschen zu wollen.

Tja, genutzt hat’s leider nix. Das 3:2 war genau ein Tor zu wenig – oder eins seitens Leverkusen zu viel. Bitter, so ein Sieg, der nutzlos ist.

Was mich ankotzt, ist diese Klugscheißerei überall. Die Mannschaft ist fix und fertig. Und man kann es ihr nicht mal übel nehmen. Klar ist das ihr Job. Aber das war heute soweit ich weiß das 41. Pflichtspiel dieser Saison. Und die Verletztenliste, die Gesperrten, der Ausfall von Benjamin (Beerdigung seines Vaters) taten ihr übriges. Wer soll denn spielen, wenn nicht die, die nicht richtig in Form sind und die, die völlig platt sind?
Alternativen gibt es einfach kaum, und Stevens vorzuwerfen, daß er Putsilo nicht bringt, ist schlichweg Quatsch. Pultislo ist international diese Saison überhaupt nicht spielberechtigt, weil er schon für Minsk im UEFA-Cup aufgelaufen ist.

Das einzige, was ich nicht verstanden habe: Wieso bringt man, wenn man eigentlich schon geschlagen am Boden liegt, Boateng für Atouba? Hätte man da nicht alles auf eine Karte setzen und zumindest sowas ähnliches wie einen Stürmer bringen müssen?

Natürlich hat der HSV diverse hundertprozentige versemmelt und sah in Zweikämpfen oft verdammt schlecht aus. Aber was mich wirklich umgeworfen hat, war der Wille, mit dem sich die Spieler zum Ende nochmal gegen das drohende Aus gestemmt haben. Damit hatte ich so nicht gerechnet.

Nach dem Spiel weinte ein kleine Junge (ca. 10) in der Reihe vor mir bittere Tränen. Ich habe ihn fast ein wenig darum beneidet, denn verstehen konnte ich seine Tränen nur zu gut. Vorher hatte er noch bei jedem umgefallenen Leverkusener (viele) und bei jeder fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung (auch viele) beide Mittelfinger in den Himmel gereckt und voller Wut auf den Stuhl vor sich getreten, um ihn laut zum Klappern zu bringen.

Achja, eins noch. Vadis Odjidja-Ofoe tut mir wirklich leid, denn jedes Mal, wenn sein Name bei der Mannschaftsaufstellung oder seiner Auswechslung ertönt, hört man im ganzen Stadion nur ein lautes “O” und dann ganz viel Genuschel. Wie spricht der sich denn nun? Odschidscha? Ich bitte um Lautschrift oder ein entsprechendes MP3. Danke.

Ach, und noch eins. Kann bitte jemand bei Gelegenheit dem Schiri mal eine Uhr schenken? Das waren doch niemals 4 Minuten Nachspielzeit!

So. Und jetzt geh ich weiter frustriert sein.

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