Da is’ das Ding!

 

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31. Dez. 2016

Silvester. Zeit für den Jahresendfragebogen. Auch, wenn ich schon längst so vieles anderes gebloggt haben wollte… Zumindest dafür ist dann doch Zeit.

Kommt gut rüber, wir lesen uns hoffentlich 2017!

1. Zugenommen oder abgenommen?
Immer noch nicht gewogen. Solange das meiste noch paßt, ist das schon okay so…

2. Haare länger oder kürzer?
Erst länger, dann kürzer… Ich war neulich tatsächlich mal wieder beim Frisör.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Blind wie immer.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Etwas weniger. Dafür mehr Lebensqualität.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Vermutlich weniger.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Unterm Strich vermutlich gleich. Ich hab irgendwann wieder mit Laufen angefangen, es inzwischen aber wieder eingestellt. Nun ja.

7. Der hirnrissigste Plan?
Ich glaube, ich war ziemlich vernünftig. Wie langweilig!

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Dieser Asthmaanfall kurz vorm Abflug in London war ziemlich uncool. Noch uncooler war allerdings der Arzt, der mich mit “Ist ja jetzt vorbei, kommen Sie doch nächste Woche mal…” abwimmelte.

9. Der beste Sex?
Dieser Derbysieg im April war nicht übel…

10. Die teuerste Anschaffung?
Mein neuer Herd. Beim alten ging der Backofen nicht mehr, und das ist ja auch kein Zustand, wenn man gern backt.

11. Das leckerste Essen?
Ein Burger mit Süßkartoffelpommes in einem vegetarischen Restaurant in London mit zwei netten Kolleginnen.
Und so einige Essen mit dem Mister oder der Familie.

12. Das beeindruckendste Buch?
Keins gelesen, das mich beeindruckt hätte.

13. Der ergreifendste Film?
Hm…

14. Die beste CD?
Wer kauft denn heutzutage noch CDs?

15. Das schönste Konzert?
Gleichzeitig das einzige: Loddo und Abschlach auf der Saisoneröffnung beim HSV.

16. Die meiste Zeit verbracht mit…?
Arbeit. Sorgen. Rückenschmerzen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit…?
Meiner Familie und dem Mister.

18. Vorherrschendes Gefühl 2016?
Hilft ja nix.

19. 2016 zum ersten Mal getan?
Mitglied der Chefredaktion gewesen. Ein Büro mit Hafenblick gehabt. Je eine Woche in London und Paris gearbeitet. In einem Fünf-Sterne-Hotel übernachtet. Zwei Fotos, die ich gemacht habe, in einer Ausstellung gesehen.

20. 2016 nach langer Zeit wieder getan?
Zum ersten Mal seit dem Wegzug in Berlin übernachtet. Mehr beruflich als privat verreist. Einen Trainerrauswurf bedauert. Gedacht, ich würde mich vom HSV entfernen (Haha, als ob!).

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Sorgen. Rückenschmerzen. Den gesamten Ärger rund um den HSV.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Wir kriegen das hin.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Meinen alten Job zu kündigen. Zeit. Und diese ganz bestimmte Decke…

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit. Geduld. Rückhalt.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Wann können Sie anfangen?

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Wieder so ein Jahr, in dem ich viel geschimpft und geflucht habe. Hm…

27. 2016 war mit einem Wort…?
Unschön.

Und früher so: 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015.

20. Jun. 2016

Heute vor zwei Jahren schlug ich in Berlin zum letzten Mal die Tür meiner ersten eigenen Wohnung zu. Und zog nach Hamburg.

Die Abbuchungen vom Herrn IKEA sind selten geworden. Inzwischen habe ich auch eine richtige Küchenlampe und eine im Schlafzimmer, keine Übergangslösungen mehr. Die Fliegengitter hängen auch alle.

Dafür suche ich immerhin noch die Dinge, die seit dem Umzug weg sind, unter anderem der Kartoffelstampfer und diverse Küchenreiben.

Ich habe meinen ersten Wasserrohrbruch überstanden (Schon super, wenn man nachts aufs Klo watschelt und einem im Flur ein neuer Bach entgegenplätschert) und rausgefunden, wo in Hamburg Bärlauch wächst. (Das eine hat mit dem anderen allerdings nichts zu tun.)

Ich war im letzten Jahr immerhin in zwei Museen (im Altonaer Museum und im MiWuLa), dafür nicht einmal bei Hagenbeck.

Ich fahre immer noch zu selten Hafenfähre und bin quasi nie am Elbstrand. Beides fällt mir meist auch nur an sonnigen Wochenenden ein… Dann tue ich das, was man so tut als guter Hamburger: Ich halte mich von diesen Orten fern, weil da dann nur haufenweise Touris sind.

Ich habe Anfang des Jahres meinen Job gekündigt und seit 1. April einen neuen Arbeitgeber. Eigentlich habe ich sogar einen neuen Jobtitel, aber ich muß selbst immer noch kurz blinzeln, wenn ich meinen Namen hinter den Worten “Stellvertretende Chefredakteurin” lese.
Ich arbeite immer noch viel und hart, aber ich habe keine Spätschichten und keine Wochenenddienste mehr. Dafür war ich je eine Woche in London und Paris zur Einarbeitung und habe ein Büro mit Hafenblick.

Ich gehe jeden Morgen über die Reeperbahn zur Arbeit, und irgendwann werde ich vermutlich auch noch lernen, daß man dabei besser nicht durch die Nase atmen sollte. Aber man muß ja auch noch Ziele für sein drittes Jahr in Hamburg haben.

Ich habe alle HSV-Pflichtspiele im Stadion gesehen, bin aber kein einziges Mal auswärts gefahren. Auch zur Zwoten und zu Altona 93 habe ich es noch nicht geschafft… Das kollidierte erst mit meinem Dienstplan, dann mit dem Spielplan des HSV.

Ich habe es geschafft, mich auf dem Gelände der Post bei der Suche nach einer Abkürzung zu verlaufen, und zwei meiner Instagram-Fotos in einer Ausstellung bewundert.

Auch in meinem zweiten Jahr Hamburg lief vieles nicht optimal. Ich habe dennoch nie bereut, umgezogen zu sein.
Auf die nächsten 365!

[1 Jahr Hamburg]

8. Sep. 2015

Leuchtturm in Büsum

Das Jahr 2015 ist schon zu zwei Dritteln rum. Ich habe aus diversen Gründen allerdings immer noch 90% meines Jahresurlaubs zur Verfügung. Da sich daran vorerst auch nicht groß was ändert und ich endlich mal ein komplettes Wochenende frei hatte und kein Heimspiel anstand, haben der Mister und ich kurzfristig beschlossen, ans Meer zu fahren.

Ich bin ja Team Nordsee, seit ich denken kann. Bisher war ich allerdings immer in Niedersachsen.

Diesmal verschlug es uns für zwei Nächte nach Büsum. Ja, genau. Das ist da, wo die Krabben her kommen.

Sehr viel mehr wußte ich über Büsum auch nicht, als ich unsere Pension buchte. Büsum liegt an der Nordsee, so schlecht konnte es da also per Definition schon mal nicht sein.

Ich hab dann natürlich nochmal kurz nachgelesen, was man da so macht, außer Krabben puhlen, bevor wir los sind. Stellte ich raus: nicht viel. (Eine Homepage listete unter der Überschrift “Sehenswürdigkeiten Büsum” aus purer Verzweiflung sogar ein Hochhaus auf, das wenig kann, außer halt hoch sein. Das sorgte bei uns auch jedes Mal, wenn wir dran vorbei liefen für große Heiterkeit.)

Freitagabend fuhren wir also los, knapp eine Stunde Richtung Norden. Als wir an Growianen und Kühen vorbei kamen, setzte bei mir schon die Entspannung ein.
Am Ziel angekommen, haben wir kurz unser Zimmer bezogen und sind dann gleich wieder los. Gucken, ob die Nordsee da ist. Weil… Die ist wirklich NIE da, wenn ich ankomme. So auch diesmal… An beliebten Traditionen muß man schließlich festhalten :)

Deich!

Während die Nordsee langsam zurück kam, um uns zu begrüßen, spazierten wir gemütlich den Deich entlang.
Die, nunja, “Innenstadt” erkannten wir unschwer daran, daß auf einer Bühne ein schlechter Alleinunterhalter Helene-Fischer-Songs zum besten gab. Gerüchten zufolge habe ich sogar kurz ausprobiert, ob “Atemlos” erträglicher wird, wenn man mitschunkelt… (Nein.)

Den Ohrwurm bekämpften wir anschließlich vergeblich damit, daß wir “Hamburg Ciddy” von Maggers United auf “Büsum City” umtexteten.

Ein paar Meter weiter zeigte ein Wegweiser in Richtung FANTOMAS 2000. Das klang nach Superheldencomic, nach Zukunft, wenigstens nach einer Dorfdisko… war dann aber leider nur irgendein Klamottenladen. Nun ja.

Auf dem Rückweg, es war längst dunkel und Helene wurmte noch in meinem Ohr umher, kamen wir an einem Spielplatz vorbei. MIT SCHAUKELN!!!
Wir mußten dann unbedingt erst mal eine kleine Heimgeh-Pause einlegen, um im Dunkeln mit Nordseeluft um die Nase zu schaukeln und Sterne zu gucken. Großartigst.

Der Sonnabend begann mit einem extrem leckeren Frühstück in der Pension. Anschließend, das Wetter war super, ging’s wieder Richtung Deich. Ich kann ja gut nen ganzen Tag damit verbringen, am Deich zu sitzen und auf die Nordsee zu gucken. Oder einfach immer wieder den Deich auf und ab zu laufen.

Weil man sonst gar nicht so viel machen kann, taten wir das auch. Deich, Nordsee, Kutter, Leuchtturm. Ach, und natürlich mußte ich einem Krabbenverkäufer in die Krabbenkiste gucken. Ich kenn das ja nicht frisch vom Kutter, sondern nur ausm Supermarkt.

Krabben

Mittags gab’s eine Kaffeepause, anschließend haben wir uns mit Fischbrötchen und Bier in einen Strandkorb im Innenhof der Pension gesetzt und dank SkyGo und WLAN Bundesliga geguckt.
Die Laune haben wir uns davon auch nur minimal versauen lassen… und sind dann bald wieder los, geeenau, den Deich entlang.

Abends wollten wir Scholle essen. Und nach ein wenig umherirren, entschieden wir uns (Todesmutig, ohne vorher bei Yelp & Co. die Kritiken zu lesen!) für das Restaurant Spieskomer.

Es gab lecker Scholle, ich aß die ersten frischen Nordseekrabben meines Lebens und filetierte zum ersten Mal einen Fisch. Mehr oder minder unfallfrei.

Während ganz Büsum und Umgebung den Abend an der Lagune beim Konzert von Andreas Bourani verbrachte, ließen wir den Tag im Strandkorb ausklingen…

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Am Sonntag gab’s zum Frühstück in der Pension sogar eine Portion Nordseekrabben, frisch gepult. Sensationell.
Anschließend packten wir unseren Kram ins Auto und liefen wieder die bewährte Route.

Mir wurde dann irgendwann ziemlich schummerig, knallrot war ich vom Vortag sowieso… und der Mister stellte dann recht schnell fest, daß ich mir am Sonnabend den ersten Sonnenstich meines Lebens eingefangen hatte. Upsi.

Die Erholung minderte das allerdings nicht… und wir haben uns jetzt beide fest vorgenommen, mit dem nächsten Kurztrip ans Meer nicht wieder so ewig zu warten.
Nächstes Mal nehme ich dann auch ne Kopfbedeckung mit und denke an die Sonnenmilch. Ganz sicher.

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20. Jun. 2015


Ein Teil der Umzugskisten dort, wo zehn Jahre meine Garderobe war. Und ein letzter Blick in meine leere Schlafnische.

Heute vor einem Jahr schlug ich in Berlin zum letzten Mal die Tür meiner ersten eigenen Wohnung zu. Und zog nach Hamburg.

Seitdem hat der Herr IKEA unzählige Male bei mir abgebucht, genau wie seine Kumpels, die Herren OBI und Bauhaus. Die Kisten im Wohnzimmer sind verschwunden, es gibt keine kahlen Glühbirnen mehr in der Wohnung. Ja, gut. Die neue Lampe fürs Schlafzimmer muß noch angebracht werden, das Sichtschutz-Dingsi am Balkon und ein paar Fliegengitter. Ja, okay, ich brauche auch noch eine richtige Lampe für die Küche und wollte noch einige Bilder für die Wände entwickeln lassen.

Dennoch ist meine Wohnung jetzt schon mehr zu Hause als Berlin jemals war. Ich habe endlich den großen Kleiderschrank, den ich immer wollte. Und ich habe mir im Wohnzimmer eine kleine Schreib- und vor allem Nähecke eingerichtet.

Zurück gekehrt nach Berlin bin ich seitdem nur einmal – und das auch nur, um den HSV verlieren zu sehen. Das Wetter war zu doof, um bei der alten Wohnung vorbeizufahren, wir zu durchgefroren, um zum alten Lieblingsrestaurant zu gehen.

Zwölf Monate Hamburg. Zwölf Monate neues Leben.

Einiges ist dennoch gleich geblieben. In den letzten zwölf Monaten habe ich zu viel Zeit mit Arbeit verbracht und zu wenig mit Freunden und Bekannten. Überhaupt habe ich weniger gemacht, als ich vor hatte. Aber es kommt einem ja dann doch immer irgendwie der Alltag zwischen.

Ich bin zu wenig Hafenfähre gefahren, war in keinem einzigen Museum und meine Ausflugs-Wunschliste wird eher länger als kürzer. Ich habe es weder zur Zwoten geschafft, noch zu Altona 93. Letztere spielen vorzugsweise dann, wenn ich in Hörweite im Büro sitze…

Dafür habe ich erstmals alle Pflicht-Heimspiele des HSV gesehen. Und ein paar Auswärtsspiele dazu.

Ich war zum ersten Mal bei Hagenbeck und war begeisterter davon, daß man die Elefanten und andere Tiere füttern kann, als die meisten Kleinkinder. Die freilaufenden Pampashasen und Muntjaks riefen bei mir auch kurz vorm Verlassen des Geländes noch Entzücken hervor.

Ich habe mich spätabends kurz vorm Abbau der Lichtquellen noch dazu überreden lassen, mir den Blue Port anzusehen, damit ich es endlich abhaken kann. Auf Bildern fand ich das nämlich immer so hübsch und hab genöhlt, weil ich es nie live gesehen habe. Aber es ist ja dann doch nur blaues Licht, das blau leuchtet.

Ich war geschätzte zehn Minuten auf dem Hafengeburtstag, bis ich die magischen Worte aussprach: “Achso… Das ist so ne Art DOM am Hafen? Okay… Laß uns wieder heim gehen, Kaffee trinken und FIFA zocken…”

Obwohl ich einen Andronaco, eine Metro und eine Fegro (Jaja, heißt jetzt anders) in der Nachbarschaft habe, was ich ursprünglich total toll fand, bin ich dort quasi nie.

Dafür fahre ich auch quasi nie in die City. Etwas, was ich früher nie für möglich gehalten hätte. Aber Altona hat tatsächlich (fast) alles, was man so braucht.

Unterm Strich war das Jahr aus diversen Gründen sicher auch nicht optimal. Ich habe dennoch keine Sekunde bereut, nach Hamburg gezogen zu sein.

Auf die nächsten 365!

4. Feb. 2014

Neues Jahr, neuer Versuch. Vielleicht schaffe ich es ja 2014 ansatzweise regelmäßig, hier sowas ähnliches wie Tagebuch zu bloggen. Bei anderen lese ich das nämlich sehr gerne.

Gelesen: Seit ich den E-Reader habe, lese ich wieder etwas mehr. Aktuell “Doctor Sleep” von Stephen King, vorher habe ich “Mad About The Boy” von Helen Fielding (fertig) gelesen. Hmmm. Ich mochte Bridget Jones ja immer sehr, ich sah da gewisse chaotische Parallelen… Aber der Sprung, den die Figur seit dem ersten und zweiten Teil gemacht hat, war mir dann doch etwas ZU groß. Und zu krass, ehrlich gesagt.

Gegessen: Endlich mal wieder neue Dinge probiert: Fenchel (Hatte ich noch nicht bewusst gegessen, bzw es war einfach zu lange her) und Mairübchen. Beides für gut befunden, das gibt’s jetzt gerne öfter.

Und dieses Neun-Gänge-Menü für 20 Personen, zu dem ich im Januar eingeladen war, das hat mich schon schwer und nachhaltig beeindruckt.

Gemacht: Festgestellt, daß ich zu wenig trinke. Also Wasser und sowas, vor allem im Büro. Deshalb achte ich jetzt seit letzter Woche Dienstag (Montag hatte ich frei) extrem drauf und rechne mit. Im Büro trinke ich jetzt vor allem Tee, Tee, Tee. Und Wasser. Und natürlich Kaffee. Und abends nochmal Tee, aus einer 0,6-Liter-Tasse. Das gibt ein Stück… am Donnerstag hatte ich abends 4,4 Liter auf der Uhr. Das hätte ich vorher nie für möglich gehalten.

Endlich mal wieder beim Friseur gewesen. Nicht zugequatscht worden, kein Verkaufsgespräch abwehren müssen, nicht auf graue oder kaputte Haare angesprochen worden… und dann auch noch zufrieden mit dem Schnitt. Da gehe ich jetzt öfter hin!

Gefreut: Mein Quiz war im Fernsehen!!! Zu verdanken habe ich das dem wunderbaren @Kirscheplotzer.

Geguckt: Ganz viel Trash natürlich… schließlich ist Januar! Und irgendwer muß Sendungen wie Dschungelcamp und Bachelor ja gucken. Da Ihr nicht wollt, opfere ich mich halt.

Gereist: Nach Hamburg natürlich. Rückrundenauftakt. Ich hatte es mir anders vorgestellt…

Gefroren: Scheiß die Wand an… JA! Wie ein Schneider. Obwohl ich gegen Schalke den halben Kleiderschrank anhatte… half alles nix.

Gelacht: Unter anderem über diesen Dialog:
Och, ich probier’ mal diesen Sandorn-Tee. – Sanddorn. – Sandorn. – Hier, guck, die Packung. Zwei D. Sanddorn. – Nee, Sandorn. Das zweite D ist stumm. (Ja, ich gebe ungern zu, daß ich im Unrecht bin. Merkt man das etwa?)

1. Nov. 2012

Juli

* Das erste Wochenende nach dem Urlaub verbringe ich gleich im Büro. Überhaupt blieb von Juli nur wenig hängen, außer Arbeit. Fußball war ja auch keiner…

* Ich entdecke zufällig ein Straßenschild, an dem sich Clet zu Schaffen gemacht hat… und freue mich sehr, weil die im Toskana-Urlaub 2011 an jeder Ecke hingen.

* Meine Eltern besuchten mich in Berlin und wir verbrachten einige wunderbare Tage mit spazierengehen, shoppen und quatschen.

* Ich habe endlich meine neue Dauerkarte und das erste Auswärtsticket der Saison in der Post.

* An einem sonnigen Samstag hole ich das verstaubte Fahrrad aus dem Keller und radle mal wieder durch Berlin. Prompt entdecke ich eine besonders hübsche Fahrrad-Ampel.

August

* Ich fahre ein paar Tage nach Hause und schaffe es endlich mal wieder in die Kulturbrauerei. Sonnenschein, nette Gesellschaft und das großartige Kellerbier – hach!

* Ich beginne die neue Saison am heißesten Tag des Jahres mit dem DFB-Pokal in Karlsruhe. Blöde Idee.

* Ich fahre endlichendlichendlich wieder nach Hamburg und feiere Wiedersehen mit der Stadt, dem HSV, meinem Block und natürlich meinen Stadion-Jungs, zu denen diese Saison auch ein Stadion-Mädel gehört :)

17. Okt. 2012

Okay, jetzt wird’s peinlich. Ich habe das Projekt “Tagebuchbloggen” also nicht mal ein halbes Jahr ansatzweise pünktlich durchgehalten… Aber irgendwas ist immer (und wenn es nur “keine Lust” ist) – und ich hatte die prima Ausrede, daß meine Fotos von der Einweg-Unterwasserkamera ja noch nicht entwickelt sind.

Jetzt sind sie das (und sie sind leider doof, weil das Licht so mies war) und ich liefere endlich das letzte Vierteljahr nach…

* Der Anfang Juni stand völlig im Zeichen von “Waaaaaah, wo ist eigentlich mein Reisepass?” – er war natürlich da. In der Schublade, in der er immer ist. An der Stelle, an der er immer ist. Genau da, wo ich vorher schon drei Mal nachgeschaut hatte. Es lag halt leider nur was drüber – was ich jedes Mal zusammen mit dem Pass hochgehoben habe. (Hmpf.)

* Am 7. Juni ging’s mit dem Herrn Nedfuller und Air Berlin von Berlin-Tegel nach Miami. Während sich alle darüber aufregten, daß Berlin den neuen Flughafen nicht rechtzeitig fertig bekommen hat, fand ich es super: Nach Tegel komme ich prima, das Taxi ist bezahlbar und notfalls gibt’s sogar eine okaye Verbindung mit den Öffentlichen.

* Am 9. Juni ging’s dann aufs Schiff. Die Oasis of the Seas erwartete uns in Fort Lauderdale – das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Platz für bis zu 6962 Passagiere, 16 Decks – man kann das eigentlich gar nicht erklären, man muß das selber sehen. Obwohl ich das Schwesterschiff Allure of the Seas schon kannte, war ich völlig geflasht ob der Größe. Man vergisst zwischen Park, Eisbahn und Einkaufsmeile irgendwie immer wieder, daß man auf einem Schiff ist.

Oasis of the Seas
Blick vom Oberdeck übers Schiff – oder eher: einen Teil davon

Dank Balkon-Außen-Kabine erwachten wir jeden Tag mit dem Blick auf das blaue Meer der Karibik – es gibt wahrlich schlechteres!

Blick vom Balkon auf Labadee/Haiti
Blick vom Balkon auf Labadee/Haiti

* Landgänge in Haiti (Oder eher: auf der abgeschotteten Privat-Halbinsel Labadee), Falmouth/Jamaica und Cozumel/Mexiko. Oder, um es mit einem unsrer großartigen Bord-Comedians Kivi Rogers zu sagen: in drei der gefährlichsten Länder der Welt.

Landgang in Labadee/Haiti
Landgang in Labadee/Haiti

* Auf Jamaica fuhren wir mit einer Gruppe vom Schiff nach Ocho Rios, einer Stadt im Norden der Insel. Dort kletterten wir Dunn’s River Falls hoch. Ein großer Spaß. Das Hauptproblem dabei, einen Wasserfall hochzuklettern, sind die glitschigen Steine – und die Tatsache, daß einem an manchen Stellen der Wasserdruck den Fuß wegschwemmt, sobald man ihn hoch hebt. Um so faszinierender, daß die Guides, die vorausgehen und den Weg weisen, offenbar jeden Stein und jede Untiefe kennen. Notfalls mit verbundenen Augen.


Komische Touris auf Jamaica

Im Anschluß gönnten wir uns ein überteuertes Red Stripe im Hafen und kauften wunderbaren roten Appleton Rum.

* Mein erster Hummer. War okay, werde ich aber nicht verrückt nach, ehrlich gesagt.

* An Bord gibt es unendlich viele Unterhaltungsmöglichkeiten. Es werden Künstler (die A-Capella-Truppe “Mosaic” kam direkt von ihrer eigenen Show in Las Vegas) eingeflogen, es gibt einen Comedy-Club mit wechselnden Künstlern, das Musical “Hairspray” (als wir da waren, gab’s ne Live-Schalte zur Übertragung der Tony-Awards), eine Eisrevue mit Ex-Olympiateilnehmern, Akrobatik, eine Show mit Synchronschwimmern und Turmspringern. Dazu kommt ein gigantisches Casino, unzählige Bars und Restaurants, täglich wechselnde Partys und lustige Game-Shows. Es gibt Paraden und Kunstauktionen, Sportkurse, und, ach… eigentlich reicht die Zeit nicht.
Und dadurch, daß das alles so unglaublich riesig ist, verlaufen sich die vielen tausend Menschen auch und es ist nicht ansatzweise so voll, wie man denken würde.


Da steht dann halt auch einfach mal ein Flugzeug auf der Bühne…

* Nach der Kreuzfahrt ging’s für zehn Tage in die Wohnung eines britischen Designers nach Miami Beach. Super Lage – wenige Minuten zu Fuß dorthin, wo die Post abgeht, aber weit genug weg, um seine Ruhe zu haben.
Wir hatten neben 120 Quadratmetern Wohnung auch 120 Quadratmeter Dachterasse, einen eigenen Whirlpool, einen riesigen Gasgrill – und leider zu mieses Wetter, um das so ausgiebig zu genießen, wie man es hätte genießen wollen.

Art Déco-District
Art Déco-District: The Carlyle


Hotel Breakwater

espaniola
Espaniola Way: Wir wissen immer noch nicht, wie sie die Stühle auf diesen Balkon bekommen haben…

* Der geplante Ausflug nach Key West wurde täglich verschoben, um dann letztlich komplett dem tropischen Regen zum Opfer zu fallen. Sehr, sehr schade – aber nächstes Mal, dann.

* Dafür waren wir in den Everglades, haben Alligatoren in Gefangenschaft und in freier Wildbahn gesehen, sind Airboat gefahren und haben Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen.

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Einer von vielen Alligatoren, direkt neben dem Boot


Das erste Mal eine Schlange in der Hand. Tolle Tiere!

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Irgendwie niedlich, wenn sie so klein sind.

* Immer, wenn es regnete, waren wir shoppen. Meist in Sawgrass Mills, einer Mall, in der man eigentlich eine komplette Woche verbringen könnte, ohne alle Geschäfte gesehen zu haben.
Und es regnete oft… Zwingende Anlaufstellen bei jedem Besuch: “Charley’s” und die gigantische Filiale von “Bass Pro”.

* Ich habe eine Liebe für Philly Cheesesteak Sandwiches entwickelt – und das, obwohl ich eigentlich gar kein Steak esse.

* Wir waren beim Baseball, Marlins vs. Blue Jays – und ich fand es nicht so langweilig wie gedacht. Die Bier-Preise im Stadion sind krass (ab acht Dollar!), dafür gibt’s am Einlaß quasi keine Kontrollen. Einmal kurz die Tasche öffnen, fertig, der Nächste bitte. Das fand ich als HSV-Hooliganette dann doch recht bemerkenswert.
Außerdem darf man eine bestimmte Menge Wasser in Flaschen mitnehmen und sich sein eigenes Essen in Dosen mitbringen… Wir aßen trotzdem Pommes. Und freuten uns, daß es im Stadion kostenloses WLAN gab. (Hallo Bundesliga, kannst Du Dir davon bitte eine Scheibe abschneiden?)

marlinspark

Mit den Marlins konnte ich mich nicht wirklich anfreunden – die Fans (Überhaupt, die tragen zwar alle Trikots und Caps, aber Stimmung ist da null!) rufen nämlich, wenn sie was rufen, “Let’s go, Fish!” – das erinnerte mich dann doch zu sehr an den Hamburger Problemvorort… ;-)

* Sehr viel Zeit in US-Supermärkten und Drugstores zugebracht – und mich keine Sekunde gelangweilt. Target, Walmart, Walgreens & Co: Ihr fehlt mir!

* Beide Versuche, mit dem “Water Taxi” durch Fort Lauderdale zu fahren, endeten in schlimmen Regengüssen. Beim zweiten Mal zogen wir es trotzdem durch. Schon krass, was da für Villen stehen… und wem sie gehören.
Außerdem toll: Immer, wenn man mit Amis ins Gespräch kommt und sie hören, daß man aus Deutschland ist, gucken sie verklärt und schwärmen von Heidelberg.


Blick auf Miami

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Ocean Drive bei Nacht

So. Und jetzt, wo ich das alles nochmal gesehen und drüber nachgedacht habe… Ich will Urlaub!!! (Aber vorher versuche ich erst mal, die restlichen Monate nachzuliefern. Ähem.)

3. Jun. 2012

* Am 1. Mai klappt es dann doch mit dem Training. Morgens um 10 stehen wir an der Arena, irgendwann geht endlich ein Türchen auf und die Spieler kommen raus.
Das Trainings ist eher unspektakulär, ein wenig Ballgeschiebe im Kreis, sonst nichts. Mittags steht noch ein Testspiel an, vermutlich deshalb. Ich mache trotzdem einige Fotos.

Nur der, wegen dem ich da war, war leider nicht da. Jaro habe eine Zerrung, sei nur laufen gewesen. Vermutlich hatte ich ihn verpaßt. Hmpf. Ich wollte so gerne ein Foto. Vielleicht hätte ich dafür sogar meine Kameraallergie vergessen und mich mit vor die Linse gestellt und auf Kommando scheiße ausgesehen.

* Stattdessen kommt Mladen Petric zu mir und möchte, daß ich ihm ein Autogramm auf seine Dauerkarte gebe. Dabei funktioniert sein Stift nicht, und er zittert ein bißchen. (Genau diese Variante wird in die Geschichtsbücher eingehen, keine andere!)

* Eine Woche später, ich bin wieder in Berlin, ist die Saison vorbei. Und kaum ist der ganze Mist hinter uns, fehlt er mir schon wieder.

* Meine Lieblingstante (82) kommt aus Amerika zu Besuch und bringt meine Lieblingscousine (Einziger Minuspunkt: Sie mag das Wort “Horschemol!” nicht.) mit. Ich fahre natürlich nach Hause, um sie zu sehen.

* Bei einem Familienspaziergang durch den Schloßpark merke ich mal wieder, wie schön es zu Hause ist. Und wie sehr es mir fehlt.

* Nedfuller und ich starten von null auf Urlaubsplanung und stellen uns eine superduper Reise zusammen.

* Ich rocke an einem einzigen Wochenende meine Steuerklärung runter.

* Am Pfingstmontag komme ich von der Arbeit nach Hause und habe einen Anruf auf dem AB. Von einem Herrn Schweighöfer, dessen Stimme genau so klingt wie die des Kino-Schweighöfers. Daß Hollywood irgendwann bei mir anruft, hatte ich ja erwartet – aber an einem Feiertag…?

3. Mai. 2012

* Ostern in Hamburg. Gründonnerstag war das einzig grüne auf dem Teller eine Scheibe Paprika – alles andere ist Fleiiiiisch. Aber Traditionen wie der Grieche am Anreisetag müssen gepflegt werden.
Karfreitag versunkenen Kirschkuchen gebacken. Mediterranes Kräuter-Brot angesetzt. Merlan mit Thymian-Kruste und Ofenkartoffeln.
Ostersamstag Ikea leer gekauft. Brot gebacken. Gegrillt. Überhaupt sehr viel lecker gegessen.

* Ostermontag zurück nach Berlin gefahren und Freitags schon wieder nach Hamburg. Überhaupt, ich fahre sehr viel Zug momentan!
Früher hab ich immer zigmal meine Fahrkarte rausgeholt, weil ich mir nicht merken konnte, welchen Wagen und Sitzplatz ich habe. Seit ich mir das als HSV-Rückennummern merke, alles kein Problem. Meistens fahre ich Wagen Drobny, jetzt bin ich nur noch verwirrt, wenn ich ausnahmsweise Wagen Jansen habe.

* Außer Bahn fahren mache ich recht wenig. Serien gucken und regelmäßig zum Sport – alles andere ist Arbeit.

* Nach dem letzten Heimspiel fahren wir zum Training. Nur, daß leider kein Training ist. Fink hat den Spielern kurzfristig den Sonntag frei gegeben – und auf der Homepage wurde es nicht im Trainingsplan geändert.

Ja, ich geb’s zu, ich hab heimlich zurückdatiert. Heute ist eigentlich der 3. Juni… Ich hab den Post im Entwurfordner vergessen.

6. Apr. 2012

* Mit dem März beginnt eine der besten Zeiten im Jahr: Es gibt wieder Bärlauch! In meiner Heimat sogar im Überfluss und so freue ich mich über Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Brot, Bärlauch-Grießknödel, Bärlauch-Quiche und Waldspaziergänge mit Knoblauch-Duft.

* Der HSV verkündet, daß Petric zum Ende der Saison den Verein verlässt. Während sich die ganze Timeline um mich sorgt und Aufmunterungs-Tierbabys postet, läßt mich das ganze recht kalt. Vermutlich haben wir uns einfach “auseinander gelebt”.

* Ich verbringe bei strahlend-blauem Himmel, Sonnenschein und T-Shirt-Wetter ein verlängertes Wochenende in der Heimat und mache am Spieltag einen Abstecher ins Stift Neuburg. In der Kloster-Kapelle denke ich kurz an den HSV – es hilft aber leider nichts, sie gehen in Wolfsburg dennoch unter.

* Beim Heimat-Besuch wird mir aber wieder einmal klar, wie schön es dort ist – und wie sehr ich es vermisse.

* Ich bin den ganzen Monat weder in Hamburg, noch im Stadion, das ist irgendwie sehr ungewohnt. Dafür kommt mich Hamburg besuchen und wir gehen, was sonst, zum Griechen. (Diesmal kein Fleisch-Foto – der Hunger war zu groß.)

* Ich mache weiter viel (und mit großer Begeisterung!) Sport. Ich kaufe mir sogar die ersten Laufschuhe meines Lebens und bin begeistert, weil sie fast von alleine laufen. Das Laufband und ich werden immer größere Freunde.

* Süßestes Tier-Baby-Video des Monats: Die geschorenen Baby-Faultiere, die mich nackt etwas an Brathähnchen erinnern, später aber aussehen, als hätten sie Schlafanzüge an:

* Wie so viele andere verfalle ich dem “Draw Something”- Fieber, einer Art Montagsmaler auf dem Smartphone. Sehr lustig, weil fast niemand (@Maria_Berlin ausgenommen) mit den Wurstfingern auf dem Touchscreen wirklich ansprechend malen kann.

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