Da is’ das Ding!

 

September 2017
M D M D F S S
« Jan    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

RSS-Feeds

Pleite on Tour 2013/14

4.8. Jena (A, DFB)

17.8. Hoppelheim (H)

24.8. Berlin (A)

31.8. Braunschweig (H)

14.9. Dortmund (A)

21.9. Wer da? (H)

20.10. VfB (H)

2.11. Gladbach (H)

24.11. H96 (H)

29.11. Wolfsburg (A)

3.12. Köln (H, DFB)

26.1. Schalke (H)

8.2. Hertha (H)

12.2. FCB (H, DFB)

22.2. BVB (H)

8.3. Eintracht (H)

26.3. Freiburg (H)

4.4. Leverkusen (H)

12.4. H96 (A)

3.5. FCB (H)

10.5. Mainz (A)

15.5. Fürth (H)

18.5. Fürth (A)

Seiten



Blogroll

Suche

18. Sep. 2011

Wir sind nicht im Abstiegskampf.
Dennis Aogo nach dem 3:4 gegen Köln.

Wir müssen uns von der Tabelle lösen.
Michael Oenning nach dem 3:4 gegen Köln.

Zweite Liga? Darüber sprechen wir nicht. (..) Mit der Qualität, die wir haben, können wir meiner Meinung nach nicht absteigen.
Per Skjelbred vor der 0:1-Niederlage gegen Gladbach

Wir müssen nicht gewinnen.
Frank Arnesen vor der 0:1-Niederlage gegen Gladbach.

Meine Fresse.
Wenn ich das so gesammelt lese, dann hoffe ich nur eins: Daß unsere Bundesliga-Zugehörigkeitsuhr einen Wecker hat. Einen verdammt lauten, am besten.

Wir schreiben den 6. Spieltag, es sind noch 84 Punkte zu holen, alles keine Frage.
Aber das, was der HSV da seit Wochen von sich gibt, das klingt in meinen Ohren leider nach Verdrängung. Nach Realitätsverlust.

Ich weiß es nicht, vielleicht hat irgendwer ja die aktuelle Tabelle ausgedruckt und falschrum in die Kabine gehängt – das würde zumindest erklären, warum sich alle so äußern.

Ich will ja keine panischen Angsthasen, aber ich will Kampfgeist. Ich will Spieler, Trainer und Funktionäre, die erkennen, daß die Lage ernst ist.

Ich will keine Schönrednerei mehr. Kein “Wir haben zwar verloren, aber….” – ich kann das alles nicht mehr hören.

Und daher gehe ich fast so weit zu sagen: Gut, daß wir gegen Gladbach verloren haben. Denn sonst hätten sich doch nur wieder alle auf die Schultern geklopft und gesagt “Siehste, sag ich doch! Braucht doch bloß Zeit!”

Ich glaube inzwischen nicht mehr, daß es NUR Zeit braucht. Ich weiß nicht, was es außer Zeit noch braucht. Ganz ehrlich, hätte ich ein Patentrezept, wie der HSV da unten rauskommt, dann wäre ich vermutlich Fußballtrainer und säße jetzt nicht hier am Rechner.

Und mit diesem Nichtwissen bin ich offenbar nicht alleine.

Für uns Spieler ist es schwer, weil wir nicht so recht wissen, was wir verändern sollen.
Marcell Jansen nach der Niederlage gegen Gladbach

Bei uns ist es zappenduster, es kann nicht mehr schlimmer kommen. Jetzt hilft nur noch eine Serie, um da unten herauszukommen.
Heiko Westermann nach der Gladbach-Niederlage

Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen – möge sich jeder selbst überlegen, wie das auf ihn wirkt.
Ich hoffe, es findet bald jemand den Lichtschalter.

Das Spiel kann sich wohl niemand wirklich schönreden. Die Aufstellung (Jaro rechts außen) habe ich nicht verstanden. So gern ich Jaro mag – Tempo nach vorne machen ist dann doch nicht so ganz seins. Das weiß ich, das wisst Ihr – wieso weiß das der Trainer nicht?

Ja, es hätte meiner Meinung nach Elfmeter für den HSV geben müssen, als Tesches Kopfball mit der Hand abgewehrt wurde.
Aber – hätte das was geändert? Müssen wir wirklich auf Elfmeter hoffen, um mal wieder ein Tor zu schießen?

Ich will nicht jammern, daß uns eine Hand die einzige (?) ernst zu nehmende Torchance versaut hat. Es hätte einfach mehr Torchancen geben müssen, verdammt nochmal.

Auch daß das Gegentor wieder nach einem Standard fällt, gibt mir zu denken. Trainiert man sowas nicht? Ihr müsst mir diese Fragen verzeihen, ich bin ne Frau, ich kann Nägel lackieren, aber keine Fußballmannschaft trainieren. (Wobei, wer weiß, wie ich mit links die Nägel der rechten Hand lackiere, der traut mir Meistertitel zu. Mit dem HSV. Aber das ist eine andere Geschichte…)

Nach dem Gegentor zerfiel unsre Defensive dann wieder komplett und verwandelte sich augenblicklich in einen Hühnerhaufen. Da ging dann gar nichts mehr und wir müssen fast froh sein, daß es beim Einsnull blieb.

Falls ich etwas positives nennen müsste, dann Töre. Er gefiel mir nach seiner Einwechslung recht gut, da ging für etwa 3 Sekunden mal was nach vorne.

Überhaupt, Wechsel – der Trainer scheint hier mitzulesen. Gewechselt wurde, man lese und staune, schon in der 56. Minute. Da stand es sogar noch Nullnull und es kamen gleich zwei Neue.
Son stand dann leider beim Gladbacher Treffer daneben und guckte zu – genau wie Rajkovic. Aber hey, kann ja nix schaden, wenn die ab und an mal sehen, wie das geht, mit dem Tore schießen. Sie machen es selbst ja so selten.

Ich meine, es ist ja wirklich nett, daß der HSV den ersten Heimsieg erst einfahren will, wenn ich wieder dabei bin – ich fiel gegen Gladbach nämlich leider erneut aus, ich hatte Sonntagsdienst und wollte mir den Streß, nur Samstag zu fahren, nicht geben.
Dann muß es ja jetzt definitiv gegen Schalke klappen – da bin ich nämlich wieder am Start.

Damit wir dann aber schon ein paar Punkte auf dem Konto haben (Ich kann den elendigen “Was ist der Unterschied zwischen einem Umlaut und dem HSV”-Kalauer nicht mehr lesen), habe ich reagiert:
Ich habe sofort nach dem Schlußpfiff eine Mail an die Hamburger Bäckervereinigung geschrieben. Sie wird kommende Woche mit allen verfügbaren Nudelhölzern zum Training erscheinen. Wenn die Rothosen demnächst grün und blau sind, wisst Ihr Bescheid.

Freitag geht’s dann zu Brüno nach Stuttgart. Laut Arnesens Aussage nach Schlußpfiff wird Oenning auch da auf der Bank sitzen. Er hat allerdings nicht gesagt, auf welcher – es könnte auch eine Parkbank oder eine Bank im Wartezimmer des Arbeitsamts sein.

Immerhin: Die Null stand schon mal. Allerdings auf der falschen Seite der Anzeigentafel.
Nach Zwonull und Einsnull müsste dann jetzt in Stuttgart ja wenigstens mal wieder ein Pünktchen drin sein.

In diesem Sinne:
Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV.

22. Aug. 2011

Ich gehöre ja zu den bewundernswerten Menschen, die unangenehme Dinge prima verdrängen können. Ganz ehrlich, das Sechsnull in München aus der letzten Saison – es liegt irgendwo in der hintersten Ecke meines Hirns und verstaubt. Ich war überrascht, als ich irgendwann dieser Tage davon las – ich wußte es schlicht nicht mehr.

Langsam wird der Berg an Fußballergebnissen, die ich schlichtweg ignoriere, allerdings unübersehbar.
Aber von vorne.

Man fuhr also nach München und hatte eigentlich nix zu verlieren. Umbruch, Ihr wisst schon. Unten drin stand man eh schon, man konnte eigentlich nur gewinnen. Dachte ich.

Das, was dann kam, verdient kaum die Bezeichnung “Fußball”. Zumindest nicht das, was auf Seiten des HSV geschah.

Einsatz? Leidenschaft? Engagement? Willen? Komplette Fehlanzeige.

Obwohl Oenning vor dem Spiel auf (Ja, sorry, Taktik-Blabla.) Stevensive umstellte – 4 hinten, 4 in der Mitte, und vorne 2 mit der Hoffnung, den Ball irgendwie ins Tor zu wünschen – war der HSV hinten löchriger als ein Schweizer Käse.

Unsere Abwehr, ach was, unsere ganze Mannschaft, war kein Hühnerhaufen – das war eine riesige, verdammte Legebatterie.

Nach 90 Minuten fragte ich mich ernsthaft, ob der HSV überhaupt irgendwann mal aufs gegnerische Tor geschossen hatte (Ja, laut Bundesliga.de 4mal. Vermutlich ist da irgendwer ausgerutscht und hat den Ball verloren.) bzw. ob der HSV überhaupt irgendwann mal den Ball hatte (38,3 % Ballbesitz. Ich geh’ mal eben weinen.).

Kinners, es ist keine Schande in München zu verlieren. Auch und gerade nicht nach dem so oft zitierten Umbruch (Schon jetzt mein Unwort der Saison.). Aber, und da sind wir uns hoffentlich einig: Man sollte zumindest irgendwann mal so getan haben, als wolle man es verhindern.
Das, was der HSV da gezeigt hat, war keine Schande – das war eine Vollkatastrophe.

Ich weiß nicht wirklich, wieso die da aufm Platz standen wie das Kaninchen vor der Schlange – es gab eigentlich nichts zu verlieren. Außer Selbstvertrauen.
Das war allerdings offenbar zum Anpfiff der Partie schon nicht vorhanden – und mit jedem Gegentor schwand es noch mehr.

Ich habe ja bekanntermaßen keine Ahnung vom Fußball. Aber… Macht es wirklich Sinn, eine junge Mannschaft, die sich noch nicht gefunden hat, eine Mannschaft, die durch Turniere, Verletzungen und Last-Minute-Käufe keine komplette Vorbereitung gemeinsam bestritten hat und sich daher noch nicht wirklich eingespielt zu haben scheint, in drei Spielen drei unterschiedliche Systeme spielen zu lassen?

Sollte man sich nicht eher so ein “Allerweltssystem” zulegen, das immer geht, und das pauken, und erst wenn das sitzt, ein zweites ausprobieren?

Ich möchte das, auch wenn es weit hergeholt scheint, mal mit meinem Studium vergleichen. Ich habe Jura studiert und war darin in etwa so erfolgreich wie der HSV zuletzt in München. Aber ich habe dieses verdammte Staatsexamen bestanden – und zwar, weil sie uns im Rep was sehr logisches beigebracht haben: Grundlagen schaffen!
Wenn ich das Grundgerüst verstanden habe und beherrsche – dann kann mir so wahnsinnig viel nicht passieren. Klar, ich mache dann kein Prädikatsexamen, aber ich falle halt (im Optimalfall) auch nicht durch.

Ähnlich sehe ich das beim HSV. Grundlagen schaffen. EIN System einstudieren, am besten eines, für das ich die passenden Spieler habe. Von mir aus auch hinten dichtmachen, vorne hilft der liebe Gott. Es wäre nicht das erste Mal, daß sich der HSV durch die Bundesliga unentschiedent.

Stattdessen: Fünfnull. Platz 17. 1 Punkt. 3:10 Tore.
Und nächste Woche kommen die Kölner, die rote Laterne im Gepäck.

Aber zurück zum Spiel, einen hab ich noch.

Ich habe, wie erwähnt, keine Ahnung vom Fußball. Aber… Ich habe die Auswechslungen nicht verstanden.

Das mag jetzt nicht immer 100% zutreffen – aber immer, wenn Oenning Tesche bringt, denke ich automatisch “Ah, er will das Ergebnis halten”. Weil, seien wir ehrlich – wir haben offensivere Spieler im Kader.

Als Oenning dann beim Stand von Viernull nicht nur Tesche, sondern auch Kacar brachte, fiel ich komplett vom Glauben ab.
Ergebnis halten? Wirklich?? (Hat ja übrigens prima geklappt. Bis zum Fünfnull.)

Wenn eh schon (fast) alles zu spät ist – wieso wirft man dann nicht alles nach vorne, was man hat? Wieso bringt man nicht Leute wie Berg und Skjelbred, in der Hoffnung, daß irgendwann ein blindes Huhn auch mal das Tor der Bayern findet? Wieso kam Elia erst 4 Minuten vor Schluß? Wieso blieb Castelen auf der Bank?

Die “Die sind aber nicht eingespielt”-Karte kann Oenning da kaum ziehen – auf dem Platz sah es aus, als hätte er wahllos 11 Leute von der Tribüne geholt, die sich noch nie zuvor gesehen hatten, und ihnen ein Trikot übergestreift.

Ganz ehrlich – wenn der Zeugwart oder der Busfahrer in der Lage sind, einen Ball Richtung Tor zu schießen – DANN WECHSELT MEINETWEGEN DIE EIN!

Ich bin niemand, der nach 3 Spieltagen schon “Abstiegskampf” schreit oder den Kopf des Trainers fordert.
Es ist meines Wissens noch kein Verein nach drei Spieltagen abgestiegen, dann werden wir es auch nicht tun.

Aber, klar ist doch auch: Wir müssen jetzt ganz schnell da unten raus. Es muß jetzt schnell was passieren, denn auch, wenn ich am 3. Spieltag noch sehr entspannt bin und der Rückstand gering ist – am 5., 6. oder 7. Spieltag wird der Abstand aufs rettende Ufer (aka gesichertes Mittelfeld) eben größer.

Und unter Umbruch, so hoffe ich, verstehen die handelnden Parteien nicht den Aufbruch in eine neue Liga – in die, die wir nie kennenlernen wollten.

Aber, lassen wir die Panikmache und sehen’s positiv: Letzte Saison war es noch ein Sechsnull in München, diese Saison “nur” ein Fünfnull.
Wenn das so weitergeht, spielen wir schon 2016 in München Nullnull!

Machen wir also das, was wir neuerdings ständig nach Abpfiff tun müssen:
Aufstehen, Mund abwischen, weitermachen.

Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV.

25. Jan. 2011

Was ist besser, als Fußball im TV? Genau: Fußball live im Stadion! Endlich wieder hüpfen, singen, klatschen, anfeuern. Was hatte ich es vermisst!

Vor dem Spiel ein gemütliches Wegebier mit @HerrEberhardt, zum Abendessen im Stadion eine leckere Bratwurst mit Nedfuller – und dann ab in den Block, der längst mein Zuhause geworden ist.

Wenn ich das letzte Mal schon so über den Support gemeckert habe, muß ich diesmal loben: Die Stimmung im Block war recht gut, die Gesänge gingen ineinander über, es wurde dauerhaft angefeuert. Klar, nach oben war noch Luft – aber das Problem dürfte sich bei den nächsten beiden Heimspielen von alleine lösen.

Ich muß allerdings zugeben: Langsam wird es doch anstrengend, gleichzeitig zu hüpfen und aus voller Kehle zu singen. Muß wohl daran liegen, daß ich schon wieder älter geworden bin…

Die Eintracht, die ja bekanntermaßen der Club ist, den ich neben meinem HSV am meisten mag, machte einen auf HSV – und kam quasi ohne Abwehr. Dadurch stand alles, was hessisch babbele konnte oder wenigstens einen Adler (Nicht René!) auf der Brust trug, sehr tief – und machte dem HSV das Leben schwer. Gleichzeitig wurde, wenn sie mal den Ball hatten, versucht, ihn irgendwie nach vorne auf Gekas zu bolzen.

Ja, es war kein schönes Spiel. Es war aber auch, zumindest in der ersten Halbzeit, ein Spiel ohne Panikattacken meinerseits. Auch mal schön!
Es gab die ein oder andere Torchance, nichts zwingendes… Aber der HSV schien mir doch zumindest die spielbestimmende Mannschaft mit mehr Ballbesitz zu sein.

Blöderweise knallten nach ner halben Stunde unser Neu-Innenverteidiger Kacar und unser Ex-Spieler Meier so zusammen, daß beide vom Platz mußten. Fortan schien es mir wieder etwas hühnerhaufiger da hinten. Aber nicht so, daß ich zur nächsten Packung Haarfärbemittel hätte greifen müssen.

Nach der Halbzeitpause, vielleicht lag es am Äbbelwoi in der Pause, kam die Eintracht doch ein wenig aus den Puschen. Es gab plötzlich auf Frankfurter Seite sogar sowas ähnliches wie Ballbesitz und Freiheiten. Zum Glück wußten sie damit nicht wirklich was anzufangen.

Stattdessen machte mein Mladen das Einsnull – ich vermute, es handelt sich dabei um ein verspätetes Geburtstagsgeschenk für mich. Fand ich gut.

Gibt mir nämlich auch endlich mal die Möglichkeit, mein T-Shirt zu bloggen:

Äh, ja.

Während Petric also das tat, was alle von ihm erwarten – gut aussehen Tore schießen – macht Ruud vor allem eins: Stunk. Kinners, ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr mir diese Nummer auf den Zeiger geht.
Ruud kam zu uns, da war er nichts. Verletzt, ausgemustert, auf der Tribüne. Wir haben ihn, übertrieben gesagt, aufgepäppelt – und jetzt spielt er sogar wieder Nationalelf. In biblischem Alter.

Und was macht er? Will zurück zu Real, um “einmal die Champions League zu gewinnen”.
Seien wir ehrlich: Wenn Real nicht grade verletzungstechnisch im Sturm sowas von Scheiße am Fuß hätte – die würden nichtmal im Traum dran denken, van Nistelrooy zurückzuholen.

Für den HSV dagegen ist Ruud das feine Tafelsilber, das man für besondere Anlässe aus dem Schrank holt. Oder, wenn man es sich leisten kann, sogar jeden Tag benutzt – über das man sich aber dann auch jeden einzelnen Tag freut. Weil man sich noch gut dran erinnert, wie das war, als man nur das billige Ikea-Besteck hatte.

Wenn ich jetzt lese, daß Ruud jammert, der HSV wisse gar nicht, was er ihm antue – dann möchte ich meine rechte Hand zur Faust ballen und den Arm so lange ausstrecken, bis mir ein Herr van Nistelrooy dagegen läuft. (Das war kein Aufruf zur Gewalt, liebe Fans des St. Adtteilvereins – das war allenfalls ein Aufruf zur Unachtsamkeit beim Spazierengehen.)

Macht er sich eigentlich klar, was er dem HSV damit antut? Was er verlangt?? Daß der Verein sein eigenes Ziel, nämlich einen internationalen Wettbewerb zu erreichen, abschenkt, um einem einzelnen Spieler, der jetzt 12 Monate da ist, einen Wunsch zu erfüllen?

Wo, lieber Ruud, soll das denn hinführen? Nehmen wir Troche, der ist schon viel länger beim HSV. Der ist recht klein, aber hey, vielleicht wollte er immer mal ne Saison bei nem Bundesligisten im Tor stehen! Na klar, komm her, hier, Torwarthandschuhe, rein ins Tor! Wir kriegen die Bude voll? Macht doch nix, Hauptsache, der Troche is glücklich!

Läuft das so in Holland? In der Premier League? Bei Real Madrid? Vermutlich nicht. Wieso, zum Teufel, soll es dann ausgerechnet beim HSV so laufen – wir sind doch nicht die Wohlfahrt!

Und wenn ich dann noch lese, daß Ruud sogar anbot, dem HSV aus eigener Tasche eine Ablöse zu zahlen und in Madrid ohne Gehalt zu spielen – dann ist der Ofen bei mir wirklich aus. Zahlen wir, frage ich mich, ihm vielleicht schlichtweg zuviel Gehalt?

Und ja, ich sage “wir”, wenn ich vom HSV spreche. Dafür wurde ich gestern auf Facebook belächelt – aber hey, wir sind ein e.V., und ich damit Teil des Ganzen, oder nicht?
Außerdem könnte ich mir vermutlich, wenn ich das ganze Geld, das ich in den vergangenen 15 Jahren (Zeitraum grob geschätzt) für Tickets, Zugfahrten, Flüge, Hotels, Glücksfranzbrötchen und Glückssocken, sowie Wegebiere, Haarfärbemittel und was man halt sonst noch so braucht, ausgegeben habe, gespart hätte, meinen eigenen van Nistelrooy kaufen. Aber dann würde ich mich nur noch mehr über ihn aufregen.

Weißt Du was, Ruud? Bejubel Dich doch bitte beim nächsten Mal selbst, wenn Deine Rückennummer ausgerufen wird. Ich glaube, ich hab da nämlich keinen Bock mehr zu.

‘Schuldigung, das mußte jetzt mal raus.

Was ich eigentlich hab sagen wollen:
Es war kein schönes Spiel, aber unterm Strich stimmte das Ergebnis. Man könnte gerne auch mal mit mehr als einem Tor gewinnen – aber hey, zunull, drei Siege in Folge, vier Punkte auf die Champions League-Qualifikation – ich will wirklich nicht meckern.

Ein Problem habe ich übrigens zum Schluß noch: Ich hatte, ganz Tradition, vorm Spiel beim Schanzenbäcker ein Franzbrötchen gekauft. Wie immer. Es gab allerdings, und das versetzte mich spontan in Panik, keine normalen Franzbrötchen. Das geringste Übel schien mir das Rosinenfranzbrötchen – das sah nämlich so aus, als wären trotz des Namens kaum Rosinen drin.
So richtig Lust schien ich unterbewußt allerdings nicht drauf zu haben. Denn als wir nach dem Spiel zurück zur S-Bahn sind, fiel mir plötzlich siedend heiß ein: Anders als sonst hab ich das Ding nicht in der Halbzeitpause gegessen.

Nur: Was heißt das jetzt für die Zukunft? Muß ich jetzt immer ein Rosinenfranzbrötchen kaufen, es aber es nicht essen?

In diesem Sinne:
Spieler kommen und gehen, die Raute bleibt bestehen.
NUR DER HSV!

13. Dez. 2010

Ich hab die Schnauze voll, ich hab die Schnauze voll, ich hab, ich hab, ich hab die Schnauze voll!

Ja, Kinners, ich bin geladen und muß hier heute mal ein wenig Dampf ablassen. Und das liegt nicht nur am zwovier gegen Leverkusen.

Ich hab die Schnauze voll, daß ein Block, der sich Stimmungsblock nennt, nach einem Gegentor laut und langanhaltend “Hoffmann raus” skandiert. War Hoffmann auf dem Platz? Ich hab ihn nicht gesehen. Hat Hoffmann Gegentore verschuldet oder klare Torchancen verdaddelt? Nicht, daß mir aufgefallen wäre. Trainiert Hoffmann die Mannschaft, macht Hoffmann die Aufstellung? Wohl kaum.

Also, liebe “Hoffmann raus”-Forderer:
Wem hilft das, in so einer Situation? Wie soll es die Mannschaft nach vorne pushen, wie den Spielstand drehen? Und was ändert es an der aktuellen Tabellensituation, wenn Hoffmann weg ist?!
Meint Ihr wirklich, der HSV hätte derzeit keine anderen Probleme, als Hoffmann? Und vor allem, mit den Erfahrungen der Trainer- und Sportchefsuchen der letzten Jahre: Wer soll denn danach kommen?

Ich hab, ehrlich gesagt, auch die Schnauze voll von einem sonst hervorragenden Capo, der beim dreieins, wenn noch knapp ne halbe Stunde zu spielen ist, durch die Flüstertüte sagt “Also, ganz ehrlich, ich glaub, hier geht heut nix mehr. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr Euch rumdrehen” – und einem Block, der sich danach geschlossen umdreht. Also alle, außer mir.
‘Schulligung, versteh ich nicht. Geht nicht, in meinen Augen. Zwei Tore in 30 Minuten sind kein Ding der Unmöglichkeit. Selbst für den HSV nicht.

Man kann sauer sein, klar. Man kann frustriert sein. Aber man kann doch nicht nach zwo Dritteln vom Spiel schon aufgeben?!
Das war schon immer gegen meine Überzeugung – und wird immer gegen meine Überzeugung sein. Da halte ich es mit meiner lieben Freundin J., Eintracht-Fan, die vor einem halben Leben, als wir uns in der Bahn zum damals noch Waldstadion kennenlernten, sagte: “Wenn ich nicht mehr an meine Mannschaft glaube, muß ich auch nimmer hingehen. Ich glaube IMMER an die Eintracht, egal wie es steht und egal, gegen wen es geht.”

Warum muß man also den Rücken zum Spielfeld drehen? Die Spieler nehmen das vermutlich eh nicht wahr – ich hoffe, die haben die Augen auf dem Ball und dem Gegner, oder meinetwegen auf dem nächsten Gehaltsscheck – nicht auf Block 22C.

Wir regen uns alle auf, wenn eine Mannschaft gegen den Trainer spielt. Aber gegen die Mannschaft supporten ist okay, oder wie?

Ich hab die Schnauze voll von Menschen, die vom HSV Einsatz verlangen, und wollen, daß die Jungs kämpfen bis zur letzten Minute, egal, wie weit sie zurückliegen – und selbst im Block das Kämpfen aufgeben. Wofür hat Mozart uns denn damals extra “Wir! Woll’n! Euch! Kämpfen seh’n!” komponiert?!
Nicht nur der HSV war schlecht – sondern auch der “Stimmungsblock” 22C. Von den Menschen, die auf ihrer Homepage alle in den Block einladen, die “richtig abgehen” wollen, war jedenfalls über weite Strecken nicht viel zu sehen und zu hören.

Und wie war das? “Der Block 22C hat sich jedoch als oberstes Ziel gesetzt, die Mannschaft des glorreichen Hamburger Sport-Verein e.V. egal in welcher Situation bedingungslos zu unterstützen, was normalerweise auch immer gelingt.”
Ah ja. Egal welche Situation? Bedingungslos? Unterstützen? Sorry – aber davon war spätestens ab der 66. Minute nichts mehr zu spüren. Es wurde nur noch laut, wenn es gegen Hoffmann ging.

Ich hab die Schnauze voll von “Fans”, die die eigene Mannschaft auspfeifen – und das auch noch während des Spiels. Ich glaube, die wissen sehr wohl selbst, daß sie Grütze spielen. Und erkennen den Spielstand spätestens beim Blick auf die Anzeigentafel. Warum muß man pfeifen, statt wenigstens zu versuchen, die Mannschaft nach vorne zu singen? Warum kein “JETZT ERST RECHT” auf den Rängen?

Ich selbst würde NIE, und obwohl man nie “nie” sagen soll, kann ich es hier tun, meinen HSV auspfeifen. Wer meint, es tun zu müssen, soll es bitte nach dem Spiel tun, wenn wirklich nichts mehr zu retten ist. Dann, wenn die Mannschaft in die Kurve kommt. Aber nicht während des Spiels.

Ich hab die Schnauze voll von Leuten, die vom HSV auf dem Rasen Einsatz und Kampfgeist fordern – und diesen dann selbst nicht bringen, wenn es um den Support geht. Warum nicht mal mit gutem Beispiel vorangehen und den HSV, egal, wie schlecht und uninspiriert er spielt, zum Kämpfen auffordern? Selbst Einsatz zeigen, nicht nur verlangen?

Ich hab die Schnauze voll von Menschen, die einen Trainerwechsel fordern – denn ich frage mich: Liegt es wirklich (nur) an Veh? Hilft ein Trainerwechsel – oder hilft es nicht eher, Teile der Mannschaft auszutauschen – oder zumindest mal ne Weile zum Nachdenken auf die Bank zu setzen? Oder sich irgendwie in die Winterpause zu retten und mit den dann hoffentlich zurückgekehrten Verletzten bei quasi Null anzufangen? So mit einem erkennbaren System, Einsatz und einem echten Kampf um die Stammplätze?

Und, ja, natürlich: Ich hab auch die Schnauze voll vom völlig ohne Einsatz agierenden HSV, der sich einfach kampflos seinem Schicksal ergibt.
Ich hab die Schnauze voll von Zé Roberto, dessen Auftritt eine ziemliche Frechheit war (trotz des Eckstoß’, der im einseins mündete).
Ich hab die Schnauze voll von einer Mannschaft, die sich quasi selbst aufstellt – weil Veh durch diverse langwierigen Verletzungen wenig Alternativen hat. Da kann leider keiner was für – aber die Spieler müssen sich im Training ja nicht sonderlich anstrengen, es ist bei vielen ja eh klar, daß sie spielen. Wer soll es auch sonst tun, is ja keiner da!
Und daß Veh in, nennen wir das Kind ruhig beim Namen, der Krise dann doch lieber auf die mittelmäßigen Alten mit Erfahrung vertraut, statt auf unerfahrene Junge… Ich finde es nicht unbedingt gut, kann es ein Stück weit aber doch nachvollziehen.

Trotz dieser nicht vorhandenen Leistung am Sonnabend ist für mich klar: Ich gehe schon länger zum HSV als irgendeiner der Profis. Und ich werde auch dann noch zum HSV gehen, wenn die alle schon wieder irgendwo anders ihre Brötchen verdienen.
Und deshalb werde ich auch immer FÜR meine Mannschaft anfeuern. Nicht gegen sie.

Also, aufstehen, Mund abwischen – it ain’t Winterpause ’til the fat man climbs down the chimney. Oder so ähnlich.
In letzter Zeit fielen die Spiele gegen Gladbach ja häufiger mal ersatzlos aus – hoffen wir, daß das kommendes Wochenende anders wird.

Glaube, Liebe Hoffnung.
NUR DER HSV!

PS: Training war Freitag leider um 16 Uhr in der Arena – nicht öffentlich. Daher konnte ich keine Fotos machen… und keine guten Ratschläge mit dem Nudelholz übermitteln.

PPS: Wir haben Sidney Sam bei der Mannschaftsaufstellung höflich zurück in Hamburg begrüßt. Daß er dennoch ein Tor gegen uns macht – geschenkt, is ja schließlich sein Job. Daß er dann aber mehrfach, ausgiebig und vielleicht sogar mit Zunge das Leverkusen-Wappen auf seiner Brust knutscht und auf den Leverkusen-Schriftzug auf seinem Rücken deutet? Kann man machen. Muß man aber nicht. Ich vermute, nächstes Mal gibt’s keinen höflichen Applaus mehr. Von mir zumindest nicht.

27. Okt. 2010

Gut, daß heute kein Fußball war. Man stelle sich mal vor, heute wäre, zum Beispiel, DFB-Pokal gewesen. Sagen wir… Zweite Runde. Dann hätte ich jetzt womöglich schlechte Laune!

Nee, gut, daß kein Fußball war. Sonst hätte der HSV vielleicht nach Frankfurt gemusst, zur Eintracht. Und wäre, ich weiß, das ist total unwahrscheinlich, aber man kann sich das Horrorszenario ja ruhig mal vorstellen, um danach um so glücklicher zu sein, daß heute ein stinknormaler Mittwoch mit ohne Fußball war, mit 5:2 unter die Räder gekommen.

FÜNFZUZWO! Ich meine, stellt Euch doch mal vor, was ich da für nen Hals gehabt hätte!!!

Nee, stellt Euch das lieber nicht vor – sonst verkriecht Ihr Euch vor Angst schlotternd unterm Bett und kommt nie wieder hervor. Wär schade.

Aber wenn, also WENN, heute Fußball gewesen WÄRE… dann hätte es ja auch sein können, daß Armin Veh krank im Bett bleibt und sich das Elend gar nicht mit ansieht. Womöglich wäre das dann auch der wahre Grund gewesen, daß O(k)rakel Paul starb: Er hat das Debakel vorhergesehen und sich lieber im eigenen Becken ertränkt!

Womöglich hätte es dann nach 13 Minuten schon einsnull und nach 21 Minuten schon zwonull gehießen. Weil WestermannmannMANN und Demel wieder wie Falschgeld in der Abwehr rumgestanden hätten.

Und dann hätte vielleicht mein Mladen den Anschlußtreffer gemacht und man hätte schon gedacht, uiuiui, da geht noch was. Und dann hätten möglicherweise Petric und Pitti jeweils an die Pfosten gesemmelt, und Gekas noch vor der Pause das dreieins gemacht.

Blöd wie ich bin, hätte ich aber trotzdem gedacht, daß da noch was geht. Wenn man der Abwehr in der Halbzeitpause nur genug Espresso einflößt.

Und dann hätte der Petric vielleicht ein Tor gemacht, aber auf der falschen Seite. Und weil das Schicksal echt ein Arschloch ist, und der Fußballgott ein Sadist, hätte er es dann bestimmt gemerkt, und auf der richtigen Seite auch noch eins gemacht.

Und dann hätte vielleicht der kleene Son auch noch ne gute Chance gehabt, und dann hätte Rincón zu allem Elend noch nen Elfer verursacht und zackbumm – 5:2. Mann, wäre das ne Schmach gewesen!

Nee, also wenn ich mir das so alles vorstelle… bin ich echt froh, daß heute kein Fußball war.
Da fällt mir ein… Wann ist eigentlich das Rückspiel?

PS: Glaubt dem Tissi ja nix! In der Halbzeit hat, äh, hätte, er noch per SMS ein dreidrei und den entscheidenden Elfer im Elfmeterschießen durch Petric versprochen. PAH!

PPS: Auf Twitter wurde gleich wieder verbreitet, das Problem des HSV hieße nicht Veh, sondern Hoffmann. Falls jemand der Anwesenden versteht, was Hoffmann mit dem heutigen Pokalaus zu tun hat – ich wäre für eine Erklärung sehr dankbar.

PPPS: Die Salatschüssel ist eh viel schöner als der Pott. Und leichter abzustauben! Und überhaupt, Berlin, wer will schon nach Berlin…?

19. Sep. 2010

Der Countdown läuft. In weniger als 4 Stunden beginnt das Hamburger Stadtderby. Schon seit Tagen, ach was, Wochen, muß man sich als HSVer allerdings dafür rechtfertigen, zum Derby zu wollen, ob mit oder ohne Karte, und das auch noch in Couleur. Denn in den eigenen Farben ins Stadtviertel des Gegners zu wollen, scheint irgendwie vielen nicht in den Kram zu passen. Daran, daß unsere eigene Fankneipe auch aufm Kiez ist, denkt irgendwie keiner.

Wenn HSV-Fans dazu auffordern, einfach nur Präsenz auf dem Kiez zu zeigen, dann ist das Provokation, ach was, ein Aufruf zu blanker Gewalt und wird in gegnerischen Blogs und “neutralen” Medien gleichermaßen breit getreten.

Wenn aber Fans von St. Adtteilverein darauf reagieren und auf dem Anti-Flyer ein vermummter Typ mit Steinschleuder zu sehen ist, dann wird das nirgends thematisiert.

Vermutlich ist der Gute aber auch gar nicht vermummt, sondern es ist nur so wahnsinnig kalt. Und mit der Steinschleuder will er sicherlich nur die Vögel über die Gästekurve abschießen, damit die uns nicht auf den Kopf kacken.

Und auch, wenn man mal großzügig ist, und das noch nicht zum Aufruf zur Gewalt verstehen will… Spätestens bei diesem Bild müßte doch dann auch mal ein Aufschrei über die bösen Schläger vom St. Adtteilverein die Runde machen. Dachte ich.

Aber weit gefehlt. Vermutlich ist das auch gar kein Aufruf zur Gewalt. Ich glaube, das Plakat zeigt in Wirklichkeit Fans von St. Adtteilverein, die Stühle in die Gästekurve tragen, damit wir dort nicht die ganze Zeit stehen müssen. Denn Schläger gibt es in deren Reihen ja sicherlich keine.

Sorry, aber dieses Gutmenschentum und diese einseitige Berichterstattung kotzen mich an. Der Stadtteilverein ist nicht besser, nicht kultiger, nicht weniger kommerziell als der HSV. Auch, wenn er all das sicherlich gerne wäre. Er ist ANDERS, aber allein das ist keine Wertung.

Seit ich HSV-Fan bin (das sind jetzt doch auch schon über 15 Jahre), muß ich gegen das ewige “Alle HSV-Fans sind rechte Schläger”-Klischee ankämpfen.
Daß jetzt die NPD meinte, Solidarität mit dem HSV verkünden zu müssen, spielt genau jenen Stadtteilvereinlern natürlich in die Karten.

Daher möchte ich an dieser Stelle von den ach-so-gefürchteten Chosen Few zitieren: Faschos, Rassisten und Leute, die meinen mit Faschosprüchen provozieren zu wollen, haben in dem Marsch nichts zu suchen! Für diese Scheiße haben wir keinen Platz. Bleibt zu Hause!
Und auch zur Ankündigung der NPD, am Derbymarsch teilzunehmen, finden sich dort deutliche Worte.

Aber all das will ja leider niemand wissen – es würde das Bild vom rechten HSV-Schläger ja ins Wanken bringen.

Harmlos, aber ziemlich niedlich ist ja der Plan, in der Pappschachtel so eine gute Stimmung zu machen, daß sich der HSV “einscheißt”. Äh. Verzeihung, aber… allein in Dortmund stehen mehr Menschen auf der Südtribüne, als beim St. Adtteilverein überhaupt ins Stadion passen! Von Spielen in ECHTEN Hexenkesseln wie bei Galatasaray mal ganz abgesehen. Da brannte fast der Rasen und wir haben trotzdem gewonnen. Und dann soll uns ein bißchen Konfetti einschüchtern? Lächerlich!

Ich bin sicherlich nicht so blauäugig, daß ich denke, das Derby würde ohne Zwischenfälle abgehen. Dazu gibt es auf beiden Seiten zu große Idioten.

Dennoch möchte ich noch einmal (frei nach Hansa Rostock) dran erinnern:
Nur unsre Herzen schlagen – Hamburg spielt fair!

Ich freue mich jetzt auf ein schönes Derby und hoffe, daß es rundrum halbwegs ruhig bleibt und der HSV auf dem Rasen zeigt, wer die Nummer eins der Stadt ist.

Glaube. Liebe. Hoffnung. NUR DER HSV!

26. Apr. 2010

Disclaimer: Wer gute Laune, eine Vorliebe für Labbadia im Allgemeinen und Fönfrisuren im Besonderen, oder weniger als 18 Lenze aufm Buckel hat, der möge heute bitte anderswo lesen. Ich hab die Hasskrawatte um, das wird heute unter Umständen alles, aber nicht jugendfrei. Beherrscht (oder resigniert?) ist der Herr Nedfuller und, obwohl er live vor Ort war, auch der Herr Donvanone.

Wer mich kennt weiß, daß unerschütterlicher Optimismus in Sachen HSV zu mir gehört wie das Kleckern und das Verpeiltsein.
Aber auch meine Geduld hat ein Ende. Und heute war dieses Ende erreicht.

Man hätte es ja vorher ahnen können. Einen Tag nach dem Spiel wird Dietmar Hopp 70, wünscht sich zum Geburtstag einen Sieg gegen den HSV. Hmmm. Schlechtes Omen! Daß der HSV nicht so der große Geburtstags-Party-Vermieser ist, haben wir ja leider neulich schon in München gezeigt, beim Geburtstag des FCBäh.

Ich habe, als es zur Halbzeit bereits dreinull für die Bauern stand und der HSV komplett die Arbeit verweigerte, erst zum zweiten Mal in ca. 15 Jahren HSV vorzeitig ein Spiel abgebrochen. Ich hatte einfach keine Lust mehr. Ich hatte Angst, in die Tastatur kotzen zu müssen. Und die Bröckchen gehen da echt schwer wieder raus!

Das einzige Mal davor habe ich aufgegeben, als der HSV vor zig Jahren in Leverkusen vier- oder fünfnull zurück lag. Ich habe dann die Spelunke in Heidelberg, an deren Tresen ich mit HSV-Schal und in Begleitung einiger trauriger Gestalten (aka Stammgästen) saß, verlassen. Das war lange, bevor man an jeder Ecke eine schicke Sky-Kneipe fand. Und lange, bevor man auf anderem Wege Fußballspiele live verfolgen konnte.

Heute dann also die zweite Flucht. Ich habe das Elend auf dem Rasen gegen Sonne und ein Eis getauscht. Okay, ich trug der Situation angemessen einen schwarzen Rock, ein schwarzes Oberteil und schwarze Schuhe… Das war aber ehrlich gesagt eher Zufall. Und ich habe es durch Farbtupfer wieder aufgelockert.
Ganz loslassen konnte ich allerdings nicht: ich war vom Handy die ganze Zeit mobil über Twitter dabei.

Bitter. Ganz bitter.

Da kann man regelrecht froh sein, daß es keine echten Hoffenheim-Fans gibt, die einem da jetzt mit Häme kommen würden.
Aber auch die Hoffenheim-Kunden, die ich so kenne, backen sich ein Ei drauf und reden sich jetzt wieder ein, wie geil doch der Dorfverein ist. Immerhin ist man jetzt Elfter und hat den HSV 5:1 abgefertigt.

Ich möchte allerdings anmerken, daß der HSV heute nicht gegen Hoffenheim gespielt hat, sondern gegen Labbadia.

Daher muß jetzt ganz, ganz schnell eine Reaktion her.
Ein Trainer, der die Mannschaft ganz offensichtlich nicht mehr erreicht, muß weg. (Und das ist übrigens das erste Mal in ca. 15 Jahren HSV, daß ich einen Trainerwechsel fordere!!)
Ein Trainer, der zur Halbzeit bei einem dreinull-Rückstand einen Stürmer runternimmt, um einen Abwehrspieler zu bringen, muß weg. Ja, ich weiß, was er damit bezweckt hat. Berg runterzunehmen, war meiner Meinung nach dennoch falsch. Wenn überhaupt, muß er in meinen Augen Petric auswechseln, damit der sich für Donnerstag schont.
Ein Trainer, der 90 Minuten lang nahezu regungslos an der Bank steht, obwohl sein Team komplett demontiert wird, muß weg.

Wäre ich Labbadia, ich hätte getobt wie Rumpelstilzchen. Ich hätte geschrien, gebrüllt, gefuchtelt. Und ich hätte spätestens zur Halbzeit die Prügelstrafe wieder eingeführt.

Herr Hoffmann, was Sie jetzt brauchen, sind Eier. Die gibt’s notfalls auch im Supermarkt um die Ecke im Zehnerpack.

Ja, es ist Wahnsinn, vier Tage vorm Europa-Pokal-Halbfinal-Rückspiel den Trainer rauszuwerfen.
Es ist aber auch Wahnsinn, ihn zu behalten, wenn es so ist, wie es derzeit ist.

Den Karren aus dem Dreck ziehen – und der einzige Weg ins internationale Geschäft, der noch offen ist, ist der Weg über den Sieg der Europa League – kann weder ein neuer, noch ein alter Trainer.
Den Karren kann nur die Mannschaft aus dem Dreck ziehen. Und ich bin mir nicht sicher, ob sie das unter Labbadia zu tun bereit ist.

WER dann letztlich Donnerstag auf der Trainerbank sitzt, dürfte fast egal sein. Notfalls mach ich das – ich hab Zeit und bin eh in London. Den Motivationstrainer bringe ich gleich mit, sein Name ist Nudelholz.

19. Apr. 2010

Verdammte Axt. Hamburg, langsam gehst Du mir wirklich auf den Zeiger. Ja, wir haben viele Verletzte. Das kann aber bitte keine Ausrede sein, um so gegen Mainz (ich wiederhole: MAINZ. Nicht Barcelona!) aufzulaufen. Was war das denn bitte??

Es kotzt mich an. Man dachte ja sogar anfangs, es könnte vielleicht besser werden. Also, so rein aufstellungstechnisch. Immerhin scheint was-auch-immer Troche Labbadia getan hat, gesühnt zu sein. Er durfte nämlich, oh Wunder, von Anfang ran. Das stand dem HSV auch gar nicht mal so schlecht zu Gesicht.

Aber sonst? Meine Fresse. Das Tor durch Bancé hätte nicht fallen müssen. Eigentlich nicht fallen dürfen, meiner Meinung nach. Und danach? Wenig bis nix seitens des HSV. Im Sturm war Flaute, Zé Roberto sah man mal wieder kaum, die Abwehr schien dank vulkanbedingtem Flugverbot irgendwo festzuhängen.

Es blieb beim Einsnull für die Gäste, Mainz, das schlechtes Auswärtsteam der Liga gewann im Volkspark. Was für ne Scheiße!

Und wer ist der nächste Gegner in de Bundesliga? Richtig: Hoffenheim. Die sind gerade geschmeidig Platz 13. Im Nimmerland der Tabelle, meilenweit von einem einstelligen Tabellenplatz und der Erfüllung der eigenen Ansprüche (Hey, die waren letzte Saison Herbstmeister und sind sowieso der Nabel der Welt!) entfernt.
Klingt fast, als wäre der HSV da der perfekte Aufbaugegner, hm?

Ich bekomme langsam, Achtung Kalauer, nen Fön, wenn ich Labbadia nur sehe. Fast ein Wunder, daß er der Mannschaft diesmal kein “Riesenkompliment” nach dem Spiel gemacht hat.

Der HSV ist durch eine weitere, völlig peinliche und unnötige Niederlage auf Platz 7 gerutscht. Jetzt ist selbst der Notnagel ins internationale Geschäft, Platz 6, nicht mehr sicher.

Offizielles Saisonziel war ein Platz im internationalen Geschäft. In der Bundesliga ist der jetzt, drei Spiele vor Schluß, aus eigener Kraft nicht mehr zu schaffen. Vielen Dank auch!
Selbst Hoffmann sagt, der Titelgewinn in der Europa League scheint der leichtere Weg aufs internationale Parkett zu sein.

Kinners, sorry. Der HSV war zu Beginn der Hinrunde Platz 1. Und zwar nicht nur eben mal aus Versehen – sondern mehrere Spieltage lang.
Jetzt sind wir Siebter, Platz 8 und 9 hängen uns hechelnd am Hintern, selbst Mainz ist nur 4 Punkte entfernt… und die Bundesliga ist komplett abgehakt.

Ich versteh’s nicht. Und ich will’s auch gar nicht verstehen. Ich will nur eins: Eine Reaktion am Donnerstag.
Wie getwittert: Donnerstag wird Mutti Pleite wieder im Stadion sein. Und sie wird ihr Nudelholz dabei haben!

Mir geht diese ganze Scheiße sowas von auf die Nerven! Andere Teams legen zum Ende der Saison beeindruckende Schlußsprints hin. Der HSV tut das auch Jahr für Jahr – nur immer in die falsche Richtung. Das kann doch nicht angehen, verdammt nochmal! Oder muß ich kommende Saison Wegweiser aufstellen, damit der HSV beim Schlußsprint an die Tabellenspitze endlich mal in die richtige Richtung läuft??

Übrigens auch komplett unverständlich: Rost hat am Abend vorm Mainz-Spiel einige Spieler zum gemeinsamen Kino-Abend zusammengetrommelt. Der Trainerstab warf ihm Disziplinlosigkeit vor, Rost trat als Konsequenz aus dem Mannschaftsrat zurück.

Lieber Trainerstab, mal ehrlich… WTF??? Wie scheinheilig ist DAS denn?? Cinemaxx ist einer der Sponsoren des HSV. In der HSV-Live sind regelmäßig ganzseitige Berichte über Mannschaftsabende im Kino. Und wenn Fäustel was für den Zusammenhalt der Mannschaft tun will und (so schreibt er in seiner Stellungnahme auf seiner Homepage) gegen 22.40 Uhr vor dem Zapfenstreich wieder im Mannschaftshotel ist, dann bekommt er einen Rüffel?

Wenn das unser einziges Problem im Verein wäre – bitte, gern. Stille Treppe, kein Nachtisch, was auch immer. Eine Kindergartenstrafe für eine “Verfehlung” auf Kindergartenniveau.

Aber ich glaube, lieber Trainerstab, wir haben ganz andere Probleme im Verein. Nur dafür müßtet Ihr Euch vielleicht mal an der eigenen Nase packen. Und wer macht das schon gern.

Und ehe Labbadia jetzt wieder auf Pressekonferenzen über die Hosenscheißer spricht, die anonym ins Internet schreiben – Brüno, ich hab ein Impressum. Und wenn Du die Konfrontation nicht scheust, sage ich Dir das gerne auch alles ins Gesicht.
It’s on!

28. Mrz. 2010

Es könnte so einfach sein. Wäre ich (Gott bewahre!) Fan des FC St. Pauli – mein erster Satz hieße heute zweifelsohne “Stell Dir vor, es ist Fußball – und Deine Ultras lassen Dich nicht hin”. Ich bin aber kein Fan des FC St. Pauli – und das ist auch gut so. Mich muß schon die DFL per Blocksperre aus dem Stadion aussperren, unsre Ultras würden das wohl kaum tun.

Dafür haben wir andere Probleme. Auch die wären leicht zu lösen – ich müßte nur bei der DFL anrufen, und dafür sorgen, daß das Spiel gegen Gladbach mal wieder ersatzlos gestrichen wird.

Aber nein, es hat ja keinen Sinn. Schauen wir der Wahrheit ruhig mal tief in die Augen – auch, wenn die nicht schön sind.

Man hätte es ja schon vor dem Spiel ahnen können. Joris Mathijsen nämlich hatte vier Siege aus den nächsten vier Spielen gefordert. Und fiel kurz drauf mit Magen-Darm-Grippe aus. Da wird sich doch niemand ob seiner eigenen Forderung in die Hose gemacht haben…?

Zu allem Elend fielen zusätzlich auch noch Elia (OP) und Jansen (Bänderriß) aus – aber hey, dafür waren Baaaasti Reinhardt und Paolo Guerrero wieder im Aufgebot. Und außerdem war es ja “nur” Gladbach.
Da waren sie also wieder, die fest eingeplanten drei Punkte. Nunja.

Erstens kommt es anders… und zweitens spielte der HSV eine unfassbare Scheiße zusammen. Für die erste Halbzeit wäre selbst das Wort “desolat” noch untertrieben.
Gladbach machte auch das einzig richtige und schoß kurz vor der Pause das Einsnull. Völlig verdient. Leider.

Daß der HSV scheiße spielte, merkte, oh Wunder, sogar der Problem-Bär, den wir Trainer nennen. Entgegen seiner Gewohnheit, frühestens in er 70. auszuwechseln, und selbst dann am liebsten Spieler, die den eigenen Kopf unterm Arm haben, wechselte er diesmal schon zur Halbzeit. Und wie!!

Er nahm Rincón runter, brachte dafür Pitroipa. Ähm. Moment mal…. Hä?? Wieso denn Rincón? Der war zu dem Zeitpunkt einer der Besten auf dem Platz!!

Mir wurde dann aber sehr schnell klar: Labbadia hat wohl ein neues iPhone, oder sowas – und mit ihm eine Glücksrad-App. Jetzt werden Auswechslungen einfach per Glücksrad entschieden! Es ist also wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Rost gegen Dino Herrmann ausgewechselt wird.

Während ich mich also noch frage, wie ich die Glücksrad-App hacken könnte, plant Brüno schon den nächsten Klopper: und wechselt Ruud gegen Guerrero. WTF?? Petric stand nur rum wie Falschgeld und Ruud nimmt er runter? Macht Sinn. Nicht.
Sah Ruuuuuuud wohl ähnlich – und schnaubte wutendbrannt direkt vom Feld in die Kabine.

Ich habe ja die Theorie, daß Petric die ein, zwei Freistöße während des Spiels überhaupt auch nur geschossen hat, um mal zu zeigen, daß er da ist. Aufgefallen ist er nämlich kaum.

Im Interview beim NDR sagte Labbadia übrigens später, man hätte ja gesehen, daß Ruud von Anfang an nicht so frisch gewesen sei.
Spätestens da fragte ich mich, was für ein Spiel Brüno eigentlich auf seinem iPhone verfolgt hat. Denn Gladbach – HSV kann es irgendwie nicht gewesen sein.

Ja, die Mannschaft hat scheiße gespielt, keine Frage. Ja, die Einsnull-Niederlage geht völlig in Ordnung. Aber der Trainer hat auch scheiße ausgewechselt.

Bei Twitter werden nun die “Labbadia raus!”-Rufe immer lauter. Noch schreie ich nicht mit, sondern frage erst mal: Wer soll’s denn sonst machen? Wir erinnern uns doch alle an die letzten Trainer-Findungs-Schwierigkeiten!

Kinners, bei aller Liebe – ich bin noch nicht bereit für eine neue Staffel “Pleite sucht den Super-HSV-Trainer-Star (PSDSHSVTS)”. Außerdem hat Neururer während des Spiels schon mal vorsorglich per SMS abgesagt – bliebe also nur noch Loddamaddäus. Um ihn zu verpflichten, müßten wir aber wohl seiner “Model”-Frau eine große Zukunft auf dem Laufsteg garantieren. Ich bin mir nicht sicher, ob ein Gang über den Jungfernstieg da reicht.

Alternativ könnten wir auch zum Haribo-Werksverkauf fahren und mit mehreren Tonnen Gummibärchen versuchen, Pagelsdorf zurück an die Elbe zu locken. Oder wir holen Doll zurück, damit er den Bock umstößt, den Drops lutscht und die Jungs wieder auf Kurs bringt.

Egal, was passiert… ich werde für alle Fälle weiter das Nudelholz mit mir rumtragen.

15. Mrz. 2010

Stell Dir vor, es ist Fußball – und keiner spielt mit!

Mannmannmann. Jetzt ist das Spiel in Leverkusen schon über 12 Stunden her und ich hab immer noch so nen Hals, daß er heute morgen kaum durch den Kopfausschnitt meines Pullovers paßte.

Was zur Hölle war das denn??
Ich kann doch nicht vorm Spiel noch davon sprechen, daß ich bei nem Sieg den Anschluß an die Champions-League-Plätze habe… und dann sowas abliefern?
Also, halt: Daß man es KANN, hat der HSV ja gestern bewiesen. Man SOLLTE es nur nicht.

Es gibt für das Spiel gestern eigentlich nur einen Ausdruck: desolat. Nein, halt, es gibt noch ein zweites Wort dafür: Scheiße!

Dabei sah es zu Beginn ganz ordentlich aus… auch, wenn Pillenkusen plötzlich einsnull führte. Machte ja nix, kurz drauf knallte die Nummer 1 im deutschen Tor (Muahaha!) mit Hyypiä (Der Name klingt für mich immer, wie wenn Scooter bei “Hyper Hyper” plötzlich brechen muß… was ja verständlich wäre.) zusammen, Zé ließ sich nicht lang bitten, einseins.

Tja. Bis dahin war ja alles in Ordnung. Dann kam die Pause.
Ich frage mich, was Brüno seinen Spielern sagte. Oder was im Pausentee war. Oder wieso die Abwehr nach der Pause lieber ins Kino ist, anstatt zurück auf den Platz zu kommen.
Kurz: ich frage mich, warum zum Teufel wir uns 4:2 auseinander nehmen ließen… und das auch noch verdient! Da half es auch nix, daß Rozehnal offenbar alles tut, um doch noch einen Platz in meinem Herzen zu ergattern – sogar das 3:2 schießen. Es kam auch wenig bis keine Freude darüber auf, weil direkt im Anschluß das 4:2 fiel.

Den einzigen Vergleich, den der HSV gewann, war der auf den Rängen. Ich habe eigentlich 90 Minuten fast nur HSV-Gesänge gehört.

Gegen seinen Ex-Club hat Brüno also schön verkackt. Vielleicht setzt sich das ja wenigstens fort, und Magath verkackt mit Schalke am Sonntag auch gegen seinen Ex-Club. Wobei… Magath war bei so vielen Vereinen, der käme dann ja aus dem Verkacken gar nimmer raus.
(Sind eigentlich Kinder anwesend? Muß ich das alles piepsen? Ach, egal, is doch wahr!)

Mannmannmann. Sollte der HSV es tatsächlich wagen, auch die nächsten zwei Spiele (Anderlecht auswärts, daheim gegen Schalke) so eine gequirlte Kacke zusammenzuspielen, dann sehen wir uns möglicherweise im TV.

Da mir auf Twitter niemand helfen konnte, hier nochmal die Frage:
Darf man so ein Nudelholz eigentlich im Handgepäck transportieren?

vor »

Letzte Kommentare

Letzte Artikel

Archiv

Kategorien

Wunschzettel