Da is’ das Ding!

 

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18. Mai. 2007

So. Für alle, die es noch nicht wissen, gestehe ich es nochmal: Ich kann kein Bier mit einem Feuerzeug öffnen. Auch nicht mit einer anderen Bierflasche, einem Zollstock oder sonstwas coolem. Um ehrlich zu sein, ich kann es nur mit einem Flaschenöffner.

Das ist eh schon peinlich, wird aber dadurch, daß man viel grölend in Fankurven bzw mit Musikern rumhängt, nicht gerade unpeinlicher. Im Gegenteil!

Gestern Abend war ich beim Konzert von iO im Schwimmbadclub in Heidelberg. Dennis, der Schlagzeuger, führte mir dann unbewußt vor Augen, daß ich endlich was ändern muß. Er öffnete nämlich ganz lässig mein Bier mit dem Drumstick. Als sei es das Selbstverständlichste der Welt. ARGH!!!

Ich will kein Mädchen mehr sein. ICH WILL DAS AUCH KÖNNEN!!!! Zumindest mit einem Feuerzeug.

Bisherige Trainigscamps waren leider erfolglos. Coca Cola schloß mich letzten Sommer sogar für vier Wochen in eine WG in Berlin. Ergebnisse des Trainingslagers: Jede Menge. Bierflaschen öffne ich allerdings immer noch mit dem Öffner. Oder ich trage sie weiterhin mit einem treuherzigen Augenaufschlag zu einem Mann in meiner Umgebung.

Damit muß jetzt Schluß sein. Ich will das endlich lernen. Jetzt wird geübt.

Das erste Bier heute war leider stärker als ich. Ich hebelte ein Feuerzeug kaputt und hinterließ frisch abgehobelte grüne Plastikspäne auf dem Tisch. Meine linke Hand tat weh und war knallrot. Das Bier war allerdings immer noch zu.
Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: Nach ca. 10 Minuten Rumhebeln vernahm ich wenigstens ein leises Zischen und es roch nach Bier. Ich bin also scheinbar immerhin auf dem richtigen Weg…

So. Mein Bier ist leer. Ich geh dann mal weiter üben…

18. Mai. 2007

Kirsten wirft mal wieder Feuerholz nach mir, diesmal erfreulicherweise ein Fußballstöckchen.

1. Dein Verein ist:
NUR DER HSV!!!

2. Das offizielle Saisonziel für Deine Mannschaft war:
*hust* Ursprünglich mal die Champions League… Hat ja dann auch fast geklappt, nech?

3. Dein persönliches Saisonziel war:
Ich bin ja leider Fußball-Optimist. Von daher muß ich sagen: Mindestens Champions League. Nach wenigen Spieltagen wurde das Saisonziel dann umbenannt in “Klassenerhalt”.

4. Was trauten Experten Deinem Verein zu Saisonbeginn zu?
Zähle ich als Experte??? Ansonsten: Keine Ahnung, den Klugscheißern höre ich nie zu.

5. Wird Deine Mannschaft das offizielle Ziel erreichen?
Das mit der Champions League wird diese Saison wohl leider nix mehr, das hab inzwischen sogar ich eingesehen…

6. Hat Deine Mannschaft Dein persönliches Saisonziel erreicht?
Den Klassenerhalt glücklichweise ja. Auch, wenn ich zugegebenermaßen nach der Niederlage in Berlin nicht mehr damit gerechnet hatte. Daß es dann doch noch geklappt hat, ist nicht nur gut für den HSV, sondern auch für all die Menschen, die tagtäglich mit mir zu tun haben…

7. Welches war das beste Heimspiel in dieser Saison?
Pipi in den Augen hatte ich jedenfalls beim Sieg gegen ZSKA Moskau.

8. Welches war das schönste Auswärtsspiel in dieser Saison?
Auch, wenn ich nicht dabei war: Natürlich der Sieg in der Arroganz-Arena. Da ist mein erloschen geglaubtes Feuer wieder erwacht.

Mein einziges Auswärtsspiel live im Stadion war Hertha. Das war nicht nur ne Niederlage und in meinen Augen der besiegelte Abstieg – sondern auch das erste Spiel nach Doll und daher doppelt bitter für mich.

9. Welches war das schlechteste Spiel in dieser Saison?
Hahahahaha. Ähm. Wieviel Zeit habe ich, um die Frage zu beantworten??

10. Zu Beginn der Saison: Wer war Dein Meisteranwärter?
Bayern und Bremen. Und ich hatte natürlich gehofft, daß wir irgendwie mitmischen dürfen.

11. Zu Beginn der Saison: Wer sollte absteigen?
So ein Neuaufbau mit ohne Millionären täte dem FCB sicher mal ganz gut…

12. Der 34. Spieltag steht an. Wer sollte Meister werden, 04 oder der VfB?
Kein Kommentar. Ich bin eh neidisch, daß wir die olle Salatschüssel wieder mal nicht bekommen.

13. Hättest Du gedacht, dass Mainz absteigt?
Ja, irgendwie schon. Aber ich finde ja auch Karneval doof.

14. Wie oft hast Du in dieser Saison Deinen Verein im Stadion unterstützt?
Dafür, daß ich immer 300km Anreise zu Heimspielen habe, recht häufig: Champions-League-Quali, dreimal Champions League, zweimal (Nur ZWEIMAL???) Bundesliga, plus 1 Auswärtsspiel.

15. Wie hast Du in dieser Saison Deinen Verein finanziell unterstützt?
Mitgliedschaft und einige hundert Euro für Tickets, Fahrten und Übernachtungen müssen reichen. Fanzeugs hab ich, glaube ich, keins gekauft.

16. Welchen Platz wird Dein Verein diese Saison erreichen?
Ich glaube noch an Platz 7 und den UI-Cup. Ich WILL daran glauben. Aber wahrscheinlich spielen uns wieder alle anderen in die Füße und wir versemmeln daheim (diese elende Heimschwäche!) gegen Aachen… Das wäre einfach typisch HSV.

17. Hat sich diese Saison gelohnt?
Es gab mehr Tränen als Gelächter. Es war bitter, schmerzhaft und nicht zuletzt teuer. Aber ja, dennoch, es hat sich gelohnt.

18. Was machst Du in der Sommerpause?
Mich langweilen. Ohne Fußball is doof.

Ich reiche weiter an André, Matthias und Jens und Daniel. Schnell, schnell, die Saison ist fast um!

18. Mai. 2007

Kinners, ich hab gestern Abend einen Jungbrunnen entdeckt. Der Haken an der Sache ist, daß der sicher nicht bei jedem von Euch wirkt… aber sowas ähnliches wird es auch für Euch geben.

Ich bin gerade mal wieder zu nem kurzen Stop-Over in Heidelberg. Anlaß meiner Reise in den Wilden Süden war ein HAMMERGEILER Auftritt von iO im Schwimmbad Musik Club Heidelberg.

Der SMC ist eine ziemliche Kultstätte hier. Spötter würden sagen, es gäbe hier ja nix anders – das ist aber natürlich nicht so. Trotzdem landen immer wieder große Bands zu kleinen Gigs im Schwimmbadclub – im mit alten Konzertplakaten tapezierten Treppenhaus findet man Namen wie Green Day, die Fanta 4, die Guano Apes oder Nirvana.

Wenn man seine Jugend in Heidelberg verbringt, geht eigentlich kein Weg am Schwimmbadclub vorbei… schon gar nicht, wenn man, so wie ich, schon immer viel mit Musikern rumhing.

Gestern war das dann daher auch der totale Flashback. Es sieht alles noch genau so aus wie früher. Ich war schätzungsweise vor 5 Jahren zum letzten Mal dort – und es hat sich einfach GAR NICHTS verändert. Daß ich da regelmäßig war, ist fast 10 Jahre her.

Irgendwie war das alles sehr Ende der 90er. Der leicht angesiffte Charme des Backstage-Raums mit den Wänden, die über und über mit Unterschriften und Namen all der Bands versehen sind, die dort schon auf ihren Auftritt gewartet haben. Das Bistro mit dem grauenhaft-pastellig gemalten Sonnenuntergang an der Wand. Die winzigen und völlig überfüllten Damenklos (2 für den ganzen Club mit 4 Etagen. Yaaaay!).
Es war irgendwie, als wäre ich nie weg gewesen. Als müßte ich Montag Morgen um 7:45 Uhr wieder im Gymi sitzen und fürs Leben lernen, nicht für die Schule. Sogar F., den ich seit dem Sandkasten kenne, stand im Bistro plötzlich bei uns am Tisch und nahm unsere Bestellung auf.

Ich fühlte mich wieder wie damals, mit 17, 18.

Nur, daß die Mädels, die auf dem Klo rumstanden, mal so um die 10 Jahre jünger waren als ich. Immerhin sagten die, die nur zum Quatschen und Rauchen auf dem Klo waren, zu mir “Du kannst da reingehen, die ist frei!”. Ich glaube, wenn sie mich gesiezt hätten, wäre ich spontan in Tränen ausgebrochen.

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