Da is’ das Ding!

 

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3. Sep. 2006

Ich bin eine miserable Hausfrau. Das gebe ich gerne zu. Ich meine, ich steh auf Bier und Fußball – wen wundert es da, daß ich lieber einmal zuwenig als einmal zuviel den Staubsauger Gassi führe? Einzig am Herd bin ich unschlagbar. Verhungern würde mir wohl keiner. Für den Rest der Hausarbeit gibt es diese Hau-Ruck-Sonntage. Sonntage, an denen mich mein kleines, charmantes Chaos nervt und ich neben den üblichen Aufräum- und Koch-Aktionen auch noch die Disziplinen bediene, in denen ich nicht so fit bin.

Da sind zum einen die Sonntage, an denen ich dann denke, daß das mit dem Fensterputzen langsam wirklich mal Zeit wird… Bevor ich gar nimmer rausgucken kann. Dumm nur, daß mir das zuletzt spät abends einfiel und ich tatsächlich im Dunkeln anfing, an meinen Fenster rumzuwischen. Naja, was soll ich sagen… Tags drauf stellte ich massive Streifen auf dem Fensterglas fest. Und, um ehrlich zu sein, die sind immernoch.

Dann gibt es noch die Sonntage, in denen ich die hauseigene Münz-Waschmaschine malträtiere. Die mag mich allerdings aus unerklärlichen Gründen nicht und frißt mir Vorliebe meine Waschmünzen, ohne danach anzuspringen. Drecksding. Daß die Waschmaschine immer von einem anderen Hausbewohner belagert ist (Meist nicht mehr zum Waschen, sondern nur noch zum “Wäsche lagern”), muß ich ja wohl gar nicht mehr erwähnen…

Zuletzt hätten wir noch die schlimmsten aller Sonntage: Bügel-Sonntage. So wie heute. Wer jetzt schon denkt, daß ich ein Loser bin, was Hausarbeit betrifft, der hat mich noch nicht bügeln sehen. Mein Bügeleisen ist mein natürlicher Feind.

Kaum angeschaltet, fängt es an, das eingefüllte Pfirsich-Duft-Bügelwasser über Bügelbrett und Bügelwäsche zu verteilen. Und zwar in großen Pfützen. Ganz gleich, in welche Richtung ich zuvor das Rädchen nach dem Einfüllen gedreht habe. Es ist völlig gleich, ob die Einfüllöffnung auf oder zu ist – irgendwo sabbert munter mein Pfirsich-Wasser raus.

Aus diesem Grund -und natürlich, weil Bügeln mir das blödeste ist, was ich kenne, bügle ich viele Dinge erst gar nicht. Bettwäsche zum Beispiel. Schlafanzüge. Geschirrhandtücher. Und manchmal auch enge Shirts, da die sich beim Anziehen quasi wie von selbst bügeln. Ja, lieber Leser, wenn Sie mich mal in verknittertem Shirt sehen – das sind keine Falten an mir, das sind nur Falten im Shirt, da ungebügelt.

Na jedenfalls habe ich mich gerade mal wieder durch Bügelwäsche gekämpft. Und irgendwann sabberte wieder das Wasser aus dem Bügeleisen. Da ich nachsehen wollte, wo das herkommt (Ich falle immer wieder drauf rein und denke, ich finde tatsächlich die Ursache allen Übels), hebe ich also das Bügeleisen in bester Inspizierungsgeste vors Gesicht. Gleichzeitig muß dieses Drecksbügeleisen natürlich eine ordentliche Wolke Pfirsichbügeldampf austoßen. Genau in der Nanosekunde, in der ich eingeatmet habe. Das war nicht nur ekelhaft und warm, und schmeckte auch nicht nach Pfirsich, sondern extrem bitter. Blärk.

Aber ich bin wirklich froh, daß nicht in dem Moment mein Telefon klingelte. Ich wäre im Stande, dann das heiße Bügeleisen ans Ohr zu halten und “Hallo?” zu sagen…

* Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen!!

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