Da is’ das Ding!

 

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8. Jun. 2006

Da ist der Rasen schonmal gepflastert. Betreten dennoch verboten.

Na Hauptsache, zum Finale liegt wirklich Rasen im Olympiastadion….

Sehr bezeichnend übrigens auch das “Fußballspielen verboten”-Schild. Das Schild steht sinnigerweise direkt vorm Reichstag. Also unweit der Fan-Meile, direkt an der Adidas World of Football…

8. Jun. 2006

Gestern noch auf der Fan-Meile… morgen schon im Playboy als Bunny des Monats.
hund.jpg

8. Jun. 2006

Dann hat es ihn nicht schon vor Anpfiff aus den Socken gehauen. Sondern er hat schlicht und ergreifend den Text der Deutschen Nationalhymne vergessen.

Weil er aber einen tollen Schuhsponsor hat, der wohl weiß, daß Poldi, Schweini und die anderen Bubis von Klinsi (Immer diese Verniedlichungen bei Männern, die so gar nicht niedlich sind…) gerne mal wichtige Dinge vergessen, konnten die Jungs sich ihre persönlichen Spickzettel in und auf die Schuhe drucken lassen.

So finden sich nun zum Beispiel Namen von Kindern und Rückennummern zu Füßen der Kicker. Und Poldi tritt sogar die Deutsche Nationalhymne mit Füßen.

poldi-schuhe.jpg
(Gefunden in Sport BZ vom 07.06.06)

8. Jun. 2006

Englische Frauen haben jetzt den Club der WM-Witwen gegründet. Sie haben Regeln wie “Suche Dir während der WM einen Liebhaber” oder “Ziehe in ein 5-Sterne-Hotel ein und zahle mit der Kreditkarte Deines Mannes”. Das vermeldete gestern die Sport BZ.

Komisch. In England macht man das nur während der WM? In Deutschland benimmt Frau sich immer so, dachte ich…?

8. Jun. 2006

raucht sie nicht. Haha. Verzeihung, der mußte sein.

Ähm, nein, was ich sagen wollte: Nehmt sie mit. Es könnten 800 WM-Karten drin sein. Wie bei diesem ehrlichen Finder in Frankfurt.

Selbst wenn es nur ein Ticket gewesen wäre… Und wieso hat meine Oma bitteschön immer gesagt, ich darf nix aufheben, was auf der Straße liegt…?

8. Jun. 2006

Es gibt Bücher, da frage ich mich immer: Wieso hab ich diese Idee nicht gehabt? Ich bin ne Frau, ich liebe Fußball, manchmal lese ich sogar Frauenzeitschriften. Hm. Eigentlich naheliegend, dann eine Fußball Für SIE in den Handel zu bringen, oder? Für mich war das leider nicht naheliegend. Die Fußball Für SIE gibts trotzdem – und zwar von zwei Herren. Christian Matzerath und Henner Steinhoff.

Auf den ersten Blick typische Frauenzeitschrift-Optik, innen geballter Fußball-Humor. Es gibt einen Blitzkurs Flitzen (Ja Männer, da guckt Ihr! Die Zukunft der Flitzer sind weiblich!), Fashion aus der Kurve, verdammt sexy MakeUp-Tips und anderen Blödsinn.

Die Jungs wissen einfach, was Frauen brauchen. Auch beim Fußball. So gibt’s sexy Jubelfotos mit freiem Oberkörper (Danke, daß Ihr uns Pferdefresse Ronaldhino erspart habt!!), Shopping-Hinweise (“Fanterieur” – wußtet Ihr, daß man beim FCBlöd ein Waffeleisen bekommt, das Vereinswappen backen kann…?) und 5 Tips für Pöbel-Anfänger.

Für viele Frauen ist der „Dirty Talk“ eine größere Mutprobe als rückwärts Einparken. Dabei gehört es einfach zum Fußball dazu. Und Sie werden merken – es ist überaus befreiend! Bisher unbekannte Ausdrücke finden Anwendung und bislang womöglich unerkannte Bedürfnisse werden ausgesprochen. [....] Scheuen Sie sich nicht, die Beleidigungen anderer für Ihre Flüche zu verwenden. Viele wissen einfach nicht, was sie alles sagen könnten, und kneifen. Weil ihnen schlicht nichts einfällt. Hilfe gibt Ihnen eine Straßenbahn voll mit Hauptschülern auf dem Weg zur Schule. Begeben Sie sich auf eine aufregende Entdeckungsreise. „Verfickte Scheiße, gib mir Mathe, Du Penner!“ Eine kleine Modifikation und schon paßt der Spruch: „Verfickte Scheiße, gib ab, Du Penner!“ Das mag Ihnen jetzt zunächst etwas rüde erscheinen, aber wie bitte klingt denn „So ein Mist, gib ab, Du Blödian!”?

Wie wahr, wie wahr. Wie es sich für eine ordentliche Frauenzeitschrift gehört, gibts auch prima Frisurentips. Zum Beispiel den hier:

Mofahelm „Kaiser Franz“
Eine Frisur wie ein Mofahelm. Einfach und doch raffiniert. Und genau so geht’s: Bekleben Sie einen Mofahelm mit dunklem
Filz und setzen ihn auf. Fertig! Jetzt sehen Sie aus wie Franz Beckenbauer als junger Teamchef der Nationalelf. Achtung, mit diesem Styling sind Sie eine „Lichtgestalt“ und müssen jetzt besonders salbungsvoll sprechen und jeden Ihrer Sätze mit „Ja, gut …“ beginnen!

Fazit: Ein verdammt lustiges Werk zur WM. So, und nun entschuldigt mich. Meine Fußball Für SIE wartet….

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