Da is’ das Ding!

 

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17. Apr. 2009

Kurz vor dem badischen Derby gegen den KSC wurde bekannt: 1899 spielt morgen ohne Torwart. Stammkeeper Hildebrand ist verletzt (oder hat einen Maniküre-Termin, so genau weiß man das nicht), die Nummer 2 Haas sah gegen Bochum Rot und wurde für drei Spiele gesperrt.

In letzter Minute wurde daher eine Kooperation mit dem angeschlagenen lokalen Baustoffunternehmen Heidelberg Cement geschlossen, das Tor wird einfach kurz vor Anpfiff zugemauert. Heidelberg Cement erhofft sich von der Aktion einen enormen Image-Gewinn in den Reihen der insgesamt drei existierenden Hoffenheim-Fans. ;-)

16. Apr. 2009

Solltet Ihr demnächst irgendwo eine alte Frau mit schlohweißen Haaren, aber einem breiten Grinsen, sehen – kommt ruhig, und sagt mir Hallo. Ich kann schließlich nichts dafür, daß ich heute innerhalb von 90 Minuten weitere 30 Jahre gealtert bin…
Das kommt aber offenbar davon, wenn man in einer ganzen Halbzeit nur etwa dreimal atmet und den Rest der Zeit panisch die Luft anhält (Das verhindert Tore, ganz bestimmt!), der Hummel Hummel den Kopf zerquetscht und betet.

Denn jetzt kann ichs ja zugeben: Ich hab letzte Nacht vom Spiel geträumt. Bzw. im Traum ein Ergebnis gesehen. Und zwar ein 4:1 für City… Damit wäre nach dem 3:1 vom Hinspiel alles aus gewesen.

Mannmannmann. Selten hab ich so gelitten. Und selten hab ich so gern ein Spiel verloren, weil damit trotzdem alles gewonnen war.

HALBFINALE, HALBFINALE, HEY, HEY!

Der HSV in Überzahl, auch schon vor der gelb-roten Karte für Manchester. Neben 11 Feldspieler stand auch Herr Schlendrian auf dem Platz, und er hatte leider seine 5 Zwillingsbrüder mitgebracht, alle im HSV-Trikot. Aber, und das hat uns wohl den Arsch gerettet, auch die Herren Pfosten und Latte spielten ausnahmsweise in unsrem Team.

Man hatte streckenweise allerdings trotz dieser enormen Überzahl den Eindruck, daß in Manchester nicht nur Geld genug da ist, um Spieler zu kaufen… Sondern daß man inzwischen auch sehr günstig gebrauchte Schiris erwerben kann. Die dann Elfmeter pfeifen, wo Trotsche eine völlig normale Armhaltung hat. Was soll er denn machen mit dem Oberarm – abschrauben?? Die aber nicht rot, oder zumindest gelb geben, wenn Robinho mit gestrecktem Bein in Rost reinspringt…

Aber, Schiri hin oder her – der HSV schwamm gewaltig. Und das, obwohl es nicht regnete. Das muß bitte wieder besser werden, sonst überstehe ich den Saison-Endspurt nicht.

Großartig auch Kommentator Laaser. Immer, wenn ihm nichts mehr einfiel, erzählte er entweder, daß Aogo in Stuttgart die Latte traf, oder, daß Richards seit 2 1/2 Jahren das Tor nicht mehr getroffen hat. Das machte die Sache nicht wirklich besser sondern schürte die Angst, daß der HSV sich auf seine Pfadfinder-Tugenden besinnt und ihm ein Törchen schenkt. War ja grad erst Ostern.

Achso, genau, zum Halbfinale gehören ja immer zwei. Der Gegner des HSV? Ganz kreativ: Wer da. Mal wieder. Macht 4 Spiele gegen die Fischköppe in 19 Tagen.
Ich war bisher ja noch nie in der Stadt, um die sogar die Weser einen Bogen macht. Aber ich glaube, es wird langsam Zeit.

12. Apr. 2009

Was wollte ich heute nicht alles schreiben… von Schwaben, die mit allem geizen, auch mit Toren. Von Lehmann, der wohl diesmal keinen Spickzettel im Schienbeinschoner hatte, und daher hinter sich greifen mußte. Von Ostereiern, die Olic, Petric oder werauchimmer den Schwaben ins Netz gelegt hatten…

Ich hätte es auch schreiben können. Wenn… die Tore größer oder die Nachspielzeit kürzer gewesen wären.

So dagegen kann ich nur schreiben:
VERFICKTE SCHEISSE!!!

Ich kann es mir wirklich nicht anders erklären: Der Fußballgott war entweder unachtsam, hatte seine Glückssocken nicht an, oder konnte sich kurz vor Ende nicht mehr beherrschen und ist kurz aufs Klo – um da dann unbeabsichtigterweise ein Tor zu pinkeln. Leider für die Falschen.

Denn daß ausgerechnet der Chancentod das Tor trifft, ausgerechnet in der Nachspielzeit, ausgerechnet gegen den HSV, der davor mal wieder bei einigen Großchancen ausgerechnet Dellen ins Aluminium der Torpfosten geschossen hat… DAS kann doch wirklich nicht sein Ernst gewesen sein!!

Gut, trotz der nulleins-Niederlage punktgleich hinter Bayern auf Platz drei, drei Punkte auf Golfsburg an der Spitze. Alles noch im Rahmen, Hertha ist raus aus dem Titelrennen, Hoffenheim hat jetzt sogar zu Hause gegen die -sorry Markus- graue Fußballmaus aus Bochum verloren…

Und dennoch, mein Fazit der Ostersonntagsspiele ist schnell gezogen:
So eine Sch-Ei-ße!

10. Apr. 2009

Ich hab gestern mal ein paar schweinische Fotos gemacht, will sagen, Frischlinge fotografiert. Sind sie nicht süß, mit ihren gestreiften Schlafanzügen?

Ich schätze, die Kleinen sind 4-5 Wochen alt. Sie stinken aber schon wie große Wildschweine ;-)

Und bevor einer fragt – nein, ich werde keine passenden Kochrezepte bloggen…

8. Apr. 2009

Transparent im CFHH-Block gegen Hoffenheim

6. Apr. 2009

Puh, meine Verpeiltheit nimmt immer schlimmere Ausmaße an. Ich kam eben nach Hause mit einem Bärenhunger. Es mußte schnell was zu Essen her – nur was? Halbes Schwein auf Toast war nicht da, also was anderes.

Der Feta mußte weg, aber nur Feta geht ja auch nicht. Hm. Panierter Feta vielleicht? Aber was dazu? Hm. Vorratsschrank auf. Dinge rausräumen. Vorratsschrank zu. Kühlschrank auf. Dinge rausräumen. Kühlschrank zu. Auslage betrachten. Kopfschütteln. Kühlschrank auf. Gefrierfach auf. Gefrierfach zu. Dinge in Kühlschrank räumen. Kühlschrank zu.

So ging das ne ganze Weile, bis ich mich dann für tomatisierte Nudeln mit Kräutern entschlossen hatte, als Beilage zum panierten Feta.

Als die Nudeln fertig waren, dachte ich, och, so’n bißchen Parmesan drüberraspeln kann ja nie schaden.
Kühlschrank auf – kein Parmesan. Nicht hinterm Joghurt, nicht hinterm Bier, nein, auch nicht hinterm Eierkarton.

Hm. Den hatte ich doch vorhin noch in der Hand…?!

Ich kenne mich. Schon ne ganze Weile. Also schaute ich in den Schrank, in dem das Geschirr steht. Nix. In den Vorratsschrank. Nix. Unters Küchenhandtuch. Nix. Auf den Wohnzimmertisch. Nix.

Ich hab den verdammten Parmesan tatsächlich ins Gefrierfach gestellt. Wieso, weiß ich allerdings nicht. Ich kann mich auch nicht dran erinnern.

Und seht Ihr, das ist der wahre Grund, weshalb ich kein Auto habe: ich müßte die Autoschlüssel ständig aus dem Gefrierfach, der Besteckschublade oder dem Briefkasten befreien…

6. Apr. 2009

Manche Spiele sind wichtiger als andere. Weil man gegen manche Vereine noch unlieber verliert als gegen andere. Deshalb, und natürlich auch, weil es darum geht, den Platz an der Tabellenspitze zu festigen, mußte gestern gegen Hoppenheim ein Sieg her.

Bei wunderschönem Fußballwetter (Sonnenschein!!) machte ich mich endlich mal wieder auf nach Hamburg. Ich war die Ruhe selbst und hatte, mal wieder, vom Feeling her ein gutes Gefühl. Ich konnte in der City allerdings keinen Hoffenheim-Kunden überlegen zulächeln – denn es gab keine.
Einzig ein Hopp-Groupie begegnete mir schon in Berlin am Hauptbahnhof, über und über behängt mit Schals (Kein Wunder, gab es doch zB die Busfahrt nach Dortmund zum DFB-Pokal samt Eintritt und Schal für schlappe 17 Euro…), den auffälligsten zierte ein Kopf des Mäzens.

Zum Beginn des Spiels gab es eine großartige Choreo auf der Nord. Was genau da stand, konnte ich nur über die Anzeigentafel sehen, schließlich stehe ich selbst auf der Nord.
@MarcusKroeger hat mir netterweise erlaubt, sein Foto einzubinden, seine weiteren Fotos zum Spiel gibts bei Hamburg-Web.

Uns trennen mehr als nur 12 Jahre

Uns trennten von Beginn an auch gleich Welten: Die mitgereisten Gäste (das Wort Fan bringe ich irgendwie nicht über die Lippen) waren stummer als ein Aquarium mit Goldfischen, wir dagegen machten erstmal lautstark klar, wer der Herr im Hause ist. UND HIER! REGIERT! DER HA! ES! VAU!

Zu Beginn des Spiels tat er das auch aufm Platz, und da ist ja bekanntlich wichtich. Guerrero mußte recht früh verletzt runter, für mich eher überraschend kam dann nicht Petric, sondern Trochowski. Gute Entscheidung! Er bediente nämlich Pitroipa, ausgerechnet, wo der doch so dünn ist, daß ich immer Angst habe, er bricht in der Mitte durch, wenn er fest gegen den Ball tritt…

Vielleicht hat Pitroipa diese Angst auch selbst, denn er trat dann gegen zwei Hoffenheimer erstmal ÜBER den Ball… Ähem. Vielleicht hatte er auch einfach nur erkannt, daß Hildebrand nicht im Tor stand, sondern gerade hinter der Bande einen Termin zum Waschen-Schneiden-Stirnband-legen hatte, und wollte ihm fairerweise die Chance geben, erst zurück ins Tor zu kehren… Erst, als Hildebrand die Haare schön hatte und wieder zwischen den Pfosten stand, lochte Pitroipa ein.
Einsnull, Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!

So gings dann auch in die Pause. Nach der Pause hatte Pitroipa wieder nach Troche-Vorlage das Zwonull auf dem Fuß. Es gab noch weitere Chancen, der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Oder man wollte nicht, daß ich entspannt Fußball gucke.

In der Schlußphase mußte ich daher nochmal richtig zittern, der HSV war stehend KO, Hoffenheim lief Sturm. Es gab recht viel Gestochere, recht viel Gefluche, gelb-rot für Jaro – und zum Schluß, nach den längsten drei Minuten Nachspielzeit meines Lebens, drei Punkte für uns.
Seither grinse ich so breit, daß sich meine Mundwinkel am Hinterkopf treffen…

Spitzenreiter ist dennoch Golfsburg – die haben Bayern zu Hause mit 5:1 plattgemacht. Die immer neuen Zwischenstände aus Golfsburg schienen mir im Stadion so absurd, daß ich irgendwann per SMS die Vermutung äußerte, daß Bayern gar nicht auf dem Platz steht, sondern bei dem schönen Wetter irgendwo im Biergarten sitzt.

Dem war aber nicht so… Ganz im Gegenteil, sie standen auf dem Platz rum und haben versucht, sich möglich dumm anzustellen. Ich würde mal sagen, das ist ihnen gelungen, wie das 5:1 von Grafite beweist:

Bei einer der ersten Einblendung der Zwischenstände aus den anderen Stadien unterlief mir übrigens ein peinlicher Faux-Pas. Oder eher Faux-Vue, ich hab nämlich keinen falschen Schritt gemacht, sondern mich verguckt.

Es werden nämlich immer die Logos der Fußballvereine eingeblendet, und einige Sekunden später dann der aktuelle Zwischenstand. Und ich gebe zu, als Dortmund 1:0 in Führung ging, hab ich nicht kapiert, weshalb sich alle so freuen, daß Bielefeld hinten liegt… *hüstel*

Es war natürlich nicht Bielefeld, sondern Hertha, bei denen Dortmund 3:1 gewann. DANKE!!

Der HSV jetzt also Spitzenzweiter, punktgleich mit dem 1., wenn auch mit 22 Toren Rückstand. 7 Punkte Vorsprung auf Platz 6, den ersten Nicht-Europa-Platz.

Zum Abschluß möchte ich noch hoffen, daß nicht nur ich, sondern auch Didi Beiersdorfer das Banner sah, das in der Nord hing:

Wenn dieser Jesus immer gewinnt… vielleicht sollten wir ihn dann als Olic-Ersatz holen??

2. Apr. 2009

Ich glaube, daß der HSV Meister wird. Die Jungs haben das Zeug dazu. Ich bin total davon überzeugt.

Huub Stevens in Bild

1. Apr. 2009

Richter: “Angeklagter, ich habe eine gute und schlechte Nachricht für Sie. Welche wollen Sie zuerst hören?”
Angeklagter: “Die schlechte.”
Richter: “Sie sind zum Tode verurteilt worden und werden am Mittwoch in Wales erschossen.”
Angeklagter: “Oh, und die gute?”
Richter: “Gomez schießt.”

via Titanic

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