Da is’ das Ding!

 

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6. Apr. 2009

Puh, meine Verpeiltheit nimmt immer schlimmere Ausmaße an. Ich kam eben nach Hause mit einem Bärenhunger. Es mußte schnell was zu Essen her – nur was? Halbes Schwein auf Toast war nicht da, also was anderes.

Der Feta mußte weg, aber nur Feta geht ja auch nicht. Hm. Panierter Feta vielleicht? Aber was dazu? Hm. Vorratsschrank auf. Dinge rausräumen. Vorratsschrank zu. Kühlschrank auf. Dinge rausräumen. Kühlschrank zu. Auslage betrachten. Kopfschütteln. Kühlschrank auf. Gefrierfach auf. Gefrierfach zu. Dinge in Kühlschrank räumen. Kühlschrank zu.

So ging das ne ganze Weile, bis ich mich dann für tomatisierte Nudeln mit Kräutern entschlossen hatte, als Beilage zum panierten Feta.

Als die Nudeln fertig waren, dachte ich, och, so’n bißchen Parmesan drüberraspeln kann ja nie schaden.
Kühlschrank auf – kein Parmesan. Nicht hinterm Joghurt, nicht hinterm Bier, nein, auch nicht hinterm Eierkarton.

Hm. Den hatte ich doch vorhin noch in der Hand…?!

Ich kenne mich. Schon ne ganze Weile. Also schaute ich in den Schrank, in dem das Geschirr steht. Nix. In den Vorratsschrank. Nix. Unters Küchenhandtuch. Nix. Auf den Wohnzimmertisch. Nix.

Ich hab den verdammten Parmesan tatsächlich ins Gefrierfach gestellt. Wieso, weiß ich allerdings nicht. Ich kann mich auch nicht dran erinnern.

Und seht Ihr, das ist der wahre Grund, weshalb ich kein Auto habe: ich müßte die Autoschlüssel ständig aus dem Gefrierfach, der Besteckschublade oder dem Briefkasten befreien…

6. Apr. 2009

Manche Spiele sind wichtiger als andere. Weil man gegen manche Vereine noch unlieber verliert als gegen andere. Deshalb, und natürlich auch, weil es darum geht, den Platz an der Tabellenspitze zu festigen, mußte gestern gegen Hoppenheim ein Sieg her.

Bei wunderschönem Fußballwetter (Sonnenschein!!) machte ich mich endlich mal wieder auf nach Hamburg. Ich war die Ruhe selbst und hatte, mal wieder, vom Feeling her ein gutes Gefühl. Ich konnte in der City allerdings keinen Hoffenheim-Kunden überlegen zulächeln – denn es gab keine.
Einzig ein Hopp-Groupie begegnete mir schon in Berlin am Hauptbahnhof, über und über behängt mit Schals (Kein Wunder, gab es doch zB die Busfahrt nach Dortmund zum DFB-Pokal samt Eintritt und Schal für schlappe 17 Euro…), den auffälligsten zierte ein Kopf des Mäzens.

Zum Beginn des Spiels gab es eine großartige Choreo auf der Nord. Was genau da stand, konnte ich nur über die Anzeigentafel sehen, schließlich stehe ich selbst auf der Nord.
@MarcusKroeger hat mir netterweise erlaubt, sein Foto einzubinden, seine weiteren Fotos zum Spiel gibts bei Hamburg-Web.

Uns trennen mehr als nur 12 Jahre

Uns trennten von Beginn an auch gleich Welten: Die mitgereisten Gäste (das Wort Fan bringe ich irgendwie nicht über die Lippen) waren stummer als ein Aquarium mit Goldfischen, wir dagegen machten erstmal lautstark klar, wer der Herr im Hause ist. UND HIER! REGIERT! DER HA! ES! VAU!

Zu Beginn des Spiels tat er das auch aufm Platz, und da ist ja bekanntlich wichtich. Guerrero mußte recht früh verletzt runter, für mich eher überraschend kam dann nicht Petric, sondern Trochowski. Gute Entscheidung! Er bediente nämlich Pitroipa, ausgerechnet, wo der doch so dünn ist, daß ich immer Angst habe, er bricht in der Mitte durch, wenn er fest gegen den Ball tritt…

Vielleicht hat Pitroipa diese Angst auch selbst, denn er trat dann gegen zwei Hoffenheimer erstmal ÜBER den Ball… Ähem. Vielleicht hatte er auch einfach nur erkannt, daß Hildebrand nicht im Tor stand, sondern gerade hinter der Bande einen Termin zum Waschen-Schneiden-Stirnband-legen hatte, und wollte ihm fairerweise die Chance geben, erst zurück ins Tor zu kehren… Erst, als Hildebrand die Haare schön hatte und wieder zwischen den Pfosten stand, lochte Pitroipa ein.
Einsnull, Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!

So gings dann auch in die Pause. Nach der Pause hatte Pitroipa wieder nach Troche-Vorlage das Zwonull auf dem Fuß. Es gab noch weitere Chancen, der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Oder man wollte nicht, daß ich entspannt Fußball gucke.

In der Schlußphase mußte ich daher nochmal richtig zittern, der HSV war stehend KO, Hoffenheim lief Sturm. Es gab recht viel Gestochere, recht viel Gefluche, gelb-rot für Jaro – und zum Schluß, nach den längsten drei Minuten Nachspielzeit meines Lebens, drei Punkte für uns.
Seither grinse ich so breit, daß sich meine Mundwinkel am Hinterkopf treffen…

Spitzenreiter ist dennoch Golfsburg – die haben Bayern zu Hause mit 5:1 plattgemacht. Die immer neuen Zwischenstände aus Golfsburg schienen mir im Stadion so absurd, daß ich irgendwann per SMS die Vermutung äußerte, daß Bayern gar nicht auf dem Platz steht, sondern bei dem schönen Wetter irgendwo im Biergarten sitzt.

Dem war aber nicht so… Ganz im Gegenteil, sie standen auf dem Platz rum und haben versucht, sich möglich dumm anzustellen. Ich würde mal sagen, das ist ihnen gelungen, wie das 5:1 von Grafite beweist:

Bei einer der ersten Einblendung der Zwischenstände aus den anderen Stadien unterlief mir übrigens ein peinlicher Faux-Pas. Oder eher Faux-Vue, ich hab nämlich keinen falschen Schritt gemacht, sondern mich verguckt.

Es werden nämlich immer die Logos der Fußballvereine eingeblendet, und einige Sekunden später dann der aktuelle Zwischenstand. Und ich gebe zu, als Dortmund 1:0 in Führung ging, hab ich nicht kapiert, weshalb sich alle so freuen, daß Bielefeld hinten liegt… *hüstel*

Es war natürlich nicht Bielefeld, sondern Hertha, bei denen Dortmund 3:1 gewann. DANKE!!

Der HSV jetzt also Spitzenzweiter, punktgleich mit dem 1., wenn auch mit 22 Toren Rückstand. 7 Punkte Vorsprung auf Platz 6, den ersten Nicht-Europa-Platz.

Zum Abschluß möchte ich noch hoffen, daß nicht nur ich, sondern auch Didi Beiersdorfer das Banner sah, das in der Nord hing:

Wenn dieser Jesus immer gewinnt… vielleicht sollten wir ihn dann als Olic-Ersatz holen??

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