Angstgegner ist ja auch so’n Wort. Vor allem, da man beim HSV damit meist so Graue-Maus-Vereine (Sorry!) verbindet. Erst Cottbus, dann Hannover… Das ist doch in etwa so, wie wenn der Elefant Angst vor der Maus hat.
Allerdings war das Hinspiel in Hannover ja schon so ein Drama für sich. Und irgendwie ist Hannover einer der Vereine, gegen den der HSV -weshalb auch immer- meistens schlecht aussieht. Das Duell großer HSV gegen kleiner HSV endet gern mit einem Sieg für David, und der olle Goliath guckt doof aus der Wäsche.
Da machte es natürlich noch weniger Mut, daß ich irgendwie ein schlechtes Gefühl vorm Anpfiff hatte. Hmpf.
Das schlechte Gefühl hatte sich dann aber sehr schnell erledigt, schon in der zweiten Minute drosch Petric den Ball ins Netz. Hach. Fände ich ihn nicht eh schon so toll… spätestens jetzt hätte er einen Platz in meinem Herzen. Dann verfiel das Spiel irgendwie in Tiefschlaf, bis Petric abstaubte*. Zweinull. Und die Frau Pleitegeiger twitterte Herzchen. Ähem.
Dann kommt die Stelle, wo die Mopo die Verschwörungstheorie auspackt. Der Schiri kam nämlich aus Stuttgart und Stuttgart hat sich irgendwie heimlich, still und ungefragt an die Spitzengruppe herangeschlichen und theoretisch auf eine Chance auf den Titel. Nun ja.
Fest steht jedenfalls: Der gegebene Elfer, der zum Anschlußtreffer führte, war fragwürdig. Und dann klaute er uns noch das 3:1, weil er eine Abseitsposition sah, die sonst irgendwie keiner sah. Hmmmm.
Wirklich gefährlich wurde es zum Glück trotzdem nicht mehr. Der HSV holte im Schongang drei Punkte und kann jetzt den nächsten Angstgegner von der Liste streichen.
Bleibt nur zu hoffen, daß die heute eingesparte Energie am Mittwoch mit draufgepackt wird. Und daß Petric auch Mittwoch noch weiß, wie man Tore schießt. Dann wird alles gut.
*Da fällt mir ein: das könnte ich auch mal wieder….