Da is’ das Ding!

 

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29. Mai. 2010

Schönen guten Abend in die angeschlossenen Feed-Reader!
Ich sitze bereits mit Trickkleid auf dem (nagelneuen!) Sofa, ich habe seit letzter Nacht sogar WLAN und im Kühlschrank sitzt Heino und wartet auf seinen Auftritt.

Meine Damen und Herren: Es ist endlich wieder Eurovision Song Contest, oder, wie wir alten Leute sagen: Grand Prix Eurovision de la Chanson.

Während Lena Müller-Lüdenscheid in Oslo um Punkte für Deutschland singt, werde ich hier ein wenig lästern. Ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch beteiligt. Auf los geht’s los!

Wer lieber das Pop-Up nutzt, klicke hier.

26. Mai. 2010

Ich ziehe um. Nein, nicht innerhalb Berlins, nicht von Berlin weg (ich bin geneigt, hier ein “leider” anzuhängen) – sondern innerhalb des Stadions!

Soeben habe ich den letzten der zwei Buttons geklickt, der dafür nötig war, um nicht nur meine Dauerkarte zu verlängern (Etwas tolleres kann man mit 156,70 Euro nicht machen!), sondern auch den Umzug zu bestätigen.

Zur neuen Saison verlasse ich nach drei wundervollen Jahren meinen geliebten A-Rang und siedle über in den neu geschaffenen Stehplatzblock in 22C.

Adieu Doppelpass über Bande mit Ruud. Adieu Loddo direkt vor meiner Nase. Adieu Kaffeekränzchen hinter mir.
Hallo Stimmungsblock, komm an mein Herz! Hallo neues Liedgut. Hallo Choreos. Hallo Heiserkeit noch vor Anpfiff – ich freu mich auf Dich!

Ich kann es kaum erwarten, von dort oben den Verein meines Herzens nach vorne zu schreien. Und das mit meinem Wohnzimmer zu Füßen.

25. Mai. 2010

Am Samstag muß der HSV mal kurz ruhen – dann ziehen hier im Blog wieder Peter Urban, Käseigel und jede Menge Eurovision Song Contest-Verrückte ein.
Ich werde schon das dritte Jahr in Folge livebloggen – und ohne Euch ist das nur halb so lustig!

Eben gab es schon das erste Halbfinale – und nach der Entscheidung stehen schon großartige Trash-Beiträge für Sonnabend fest. Ick freu mir!

Seid dabei, wenn Pleite Island und Irland verwechselt Island mit Vera Int-Veen antritt und weckt mich beim Beitrag von Weißrussland – sonst schlafe ich ein. Nein, die Schmetterling-Trickkleider halten mich NICHT wach!

Und weil es dieses Jahr ganz besonders großartig werden soll, werde ich mir als Stargast vermutlich Heino aufs nagelneue Sofa holen.

Ich freu mich über zahlreiche Mitkommentatoren und Lästerschwestern!

Wer sich (wie ich kleiner Streber) schon mal ein wenig vorbereiten will – hier gibts alle Beiträge:
Eurovision Song Contest – Oslo 2010 Preview Player

24. Mai. 2010

Es hätte ein gemütlicher Montagabend werden können. Pfingstmontag, Feiertag, die Idylle wurde nur getrübt von meiner Steuererklärung und meinem persönlichen Horror in Form von Anlage EÜR.

Eine SMS änderte alles. Darin waren die Worte “HSV”, “Veh”, “Trainer”, “Reinhardt” und “Sportchef” enthalten. Und der Satz hieß nicht “Armin Veh wird nicht HSV-Trainer und Bastian Reinhardt nicht Sportchef”.

Aber von vorn.
Nachdem Hoogma heute morgen zum letzten Mal endgültig abgesagt hatte, nachdem heute Nachmittag die Daily Mail mit Keegan-Gerüchten für Gänsehaut meinerseits gesorgt hatte – kam es wie so oft ganz anders, als wir dachten.

Kurz vorm Tatort-Ende bebte ein wenig die Erde. Armin Veh wird neuer HSV-Trainer. Bastian Reinhardt neuer Sportchef.

Bumms. Mir krachte auch erst mal die Kinnlade runter. Ich habe weder das eine, noch das andere vermutet. Allerdings glaube ich, daß das ganze Gehate ein wenig früh kommt. Wir haben doch eh keine andere Wahl, als abzuwarten, was kommt.

Sehen wir’s positiv: Veh hat in Stuttgart immerhin nen Titel geholt. Mit ner Mannschaft, die man vorher nicht unbedingt aufm Zettel ganz oben stehen hatte.
Daß er letzte Saison in Wolfsburg so abgekackt ist – nun ja. Nach Magath konnte er ja eigentlich auch nur schlecht aussehen. Da hinterläßt Brüno definitiv kleinere Fußstapfen.
Ja, ich weiß, es gibt auch viele Argumente gegen Veh. Und einige klingen genau wie die Dinge, die uns bei Labbadia in die Scheiße geritten haben.

Aber hey… wir können es nicht ändern! Uns fragt keiner. Wir können uns jetzt alle die Raute aus dem Herzen reißen und uns nen Bayernschal kaufen. Oder wir geben Veh ne Chance. Ich weiß nicht, wie es bei Euch aussieht: aber ich bleib beim HSV. Es ist Veh, nicht Loddamaddäus.
Als Co-Trainer soll übrigens Oenning vom Glubb kommen. Das wäre doch gar nicht so übel. Mal wieder jemand, der für die Förderung von jungen Spielern steht!

Mir macht da die Basti-Personalie doch etwas mehr Sorgen. Vor zwei, drei Tagen wurde noch irgendwo verkündet, er solle jetzt zwei Jahre als Kopf des Regionalliga-Teams fungieren und auf Abruf für die Profis zur Verfügung stehen. Danach sollte er einen Posten beim HSV bekommen.
Den hat er schon jetzt. Vom (Presse-)Praktikanten zum Vorstand. Eine steile Karriere, ich höre Hollywood schon beim HSV anrufen.

Ich mag Basti, das steht außer Frage. Er ist das, was wir allen anderen im Vorstand regelmäßig absprechen: HSVer durch und durch.
Ich frage mich allerdings, wie jemand, der gestern noch Spieler war, jetzt mit seinen Ex-Mitspielern knallhart verhandeln soll. Denn es wird ja nicht nur darum gehen, neue Spieler zu holen, sondern auch alte zu entlassen oder sie bei Vertragsgesprächen in die Schranken zu weisen.
Da seh ich Basti Fantasti noch nicht so ganz. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch, wer weiß. Oder macht das gar nicht Basti, sondern Urs Siegenthaler?

Fragen über Fragen. Die Antworten gibt’s demnächst an dieser Stelle.

Kinners, ich weiß, der Schock sitzt tief. Aber denkt doch mal nach: Kein Loddamaddäus! Kein Funkel! Kein Neururer!

Und weil Ihr immer noch Mundwinkel habt wie Angela Merkel, verrate ich Euch, wer noch alles nicht kommt, aber bei Pleite sucht den Super-HSV-Trainer-Star schon einen Castingbogen ausgefüllt hatte.

Da war zum Beispiel MC Winkel. Der Mann, der von der Spitze der Bloggercharts direkt an die Spitze der Bundesliga durchrauschen wollte. Ja, ich weiß, die Frisur erinnert ein wenig an Brüno Labbadia. Aber Kinners, ich sag Euch: Der Emser hätte beim HSV alles gegeben! Quasi als letzte Hürde auf dem Weg zur Wetten-daß-Übernahme!
Mal ehrlich, wer den HSV zum Meister macht, der kann alles. Auch Gottschalk beerben!

Und, viel wichtiger: MC Winkel hat einen verdammt guten Draht zu Holsten. Verletzungspech? Leistungstief? Scheißegal! Ein Kasten Holsten, um hinten die Abwehr dicht zu machen, wäre immer am Start gewesen.

Wirklich Sorgen hab ich mir ja gemacht, als ich hörte, daß unser Aufsichtsratchef Hotte auf Malle weilt. Da war gestern nämlich Sommer-Wetten-daß.
Und während alle dachten, daß Becker mit Bohlen verhandelt, weil der weiß, wie man aus Scheiße Gold macht, war die Wahrheit eine ganz andere.

Ihr müßt jetzt sehr stark sein: Der HSV hat auf Malle mit Cindy aus Marzahn verhandelt!
Sie sieht aus, als könne sie mit einem Nudelholz umgehen, mit Katja Kraus hat der HSV schon einmal eine Frau in eine Führungsposition beordert – und als Nachfolger der Lila-Rosen-Merchandise-Kollektion sollte dann der ultimative rosa Cindy-aus-Marzahn-Nicki-Anzug in die Fanshops kommen. Mit Glitzer-Raute auf dem Po!

Für einen möglichen Titelgewinn waren übrigens schon zigtausend Plastik-Diademe mit Glitzersteinchen und HSV-Logo in Taiwan bestellt.

Ihr erinnert Euch, als Hoffmann eine “große Lösung” angekündigt hatte? Und Ihr glaubt, daß Veh/Reinhardt nicht die große Lösung ist? Ihr habt recht.
Eigentlich sollten die sieben Zwerge als Trainer kommen und Schneewittchen als Sportchef mitbringen. Das war dann aber doch zu riskant. Insider berichten, bei deren letzten gemeinsamen Station hinter den sieben Bergen sei immer öfter ein empörtes “Wer hat mein Spielerchen verkauft?” nach außen gedrungen. Und das muß ja nicht… Unruhe im Verein haben wir so schon genug!

Seht Ihr, es hätte wirklich schlimmer kommen können. Warten wir doch mal ab, was passiert!

Glaube. Liebe. Hoffnung.
NUR DER HSV!

PS: Lieber Basti, wo Du jetzt doch ganz andere Sorgen Aufgaben hast… Kann ich vielleicht Deine Kolumne auf hsv.de übernehmen?

21. Mai. 2010

ich muß mich ein wenig bei Dir entschuldigen. Nicht für mich, sondern für das, was der Verein meines Herzens da gerade mit Dir abzieht. Mir ist das peinlich.

Ich verspreche Dir, es kann sich eigentlich nur noch um Monate handeln, bis die Herren Entscheidungsträger nun wissen, ob Hoogma oder nicht Hoogma.

Bis es so lang ist, kannst Du hier schon mal abzählen. Sie wollen mich… sie wollen mich nicht…

Vielleicht finden Sie Dich aber auch demnächst als Sportchef doof, und bieten Dir den Trainerposten an. Oder der Busfahrer wird Trainer und Du Busfahrer. Oder Du mußt ins Dinokostüm. Man weiß es nicht.

Am besten wird es sein, ich schreibe Dir morgen noch mal, und schicke ein Glücksrad mit, das alle Möglichkeiten abfängt. Ein Würfel reicht ja leider schon längst nicht mehr aus – und anders scheint die Führungsetage des HSV ihre Entscheidungen ja auch nicht zu treffen.

Bis dahin schwarz-weiß-blaue Grüße,
Frau Pleitegeiger

12. Mai. 2010

Er war anders gedacht, dieser 12. Mai. Er sollte der Tag werden, an dem ein Traum wahr wird. Der Traum vom Europa-League-Finale im eigenen Stadion.

Es hat nicht sollen sein, der Fußballgott hat einmal mehr seine sadistische Ader am HSV ausgelebt. Uns einmal mehr in Halbfinale Finalluft schnuppern lassen… um uns dann den Dolch ins Herz zu stoßen.

Es dürfte hinlänglich bekannt sein, wie gerne ich (den passenden Job vorausgesetzt) in Hamburg leben würde. Heute ist einer der seltenen Tage, an denen ich froh war, nicht dort zu leben. In Berlin traf ich im Bus wenigstens nicht auf Fulham- und Atlético-Fans. Es hätte mir das Herz gebrochen.

Auch, wenn die Raute im Herzen heute Tonnen wiegt und ich beim Einmarsch der (falschen!) Mannschaften in unserem Stadion zu unserem Finale Tränen in den Augen hatte und nachher nicht sehen mag, wie eine fremde Mannschaft auf unserem Rasen einen Titel feiert:
Ich bin stolz, HSV-Fan zu sein. Es ist nicht selbstverständlich, zwei Jahre in Folge ein europäisches Halbfinale zu erreichen.

Und ich bin fest davon überzeugt: Das nächste Halbfinale entscheiden wir für uns. Wann auch immer es sein mag.

Glaube. Liebe. Hoffnung.
NUR DER HSV!

11. Mai. 2010

Mannmannmann. Dem van Gaal hat wohl auch keiner beigebracht, daß man sich beim Niesen die Hand vors Gesicht halten soll…

Auf vielfachen Wunsch noch einmal das rätselhafte van Gaal-F... on Twitpic

Foto via Zeiglers Twitpics. Und bevor das Geschrei groß wird: Es wurde retweetet. Seh ich etwa aus, als würd ich Bremern folgen? ;-)

9. Mai. 2010

So. Das war sie also, die Saison. Einerseits bin ich froh, daß endlich Sommerpause ist… andererseits sind drei Monate ohne schon verdammt lang – und spätestens übermorgen wird mir der Fußball fehlen.

Saisonfinale gegen Bremen, das weckt natürlich schlechte Erinnerungen. Entgegen der Planung vor der Saison konnte ich leider nicht live dabei sein – besser ist das, ich laboriere schon seit ner Woche an einem ziemlich fiesen Husten, der mir wenig Luft zum Supporten gelassen hätte.

Wir erinnern uns an die Ausgangslage: Der HSV mußte in Bremen gewinnen, während Hoffenheim zu Hause gegen Stuttgart gewinnt.
Tja. Das hat dann bis auf das einseins in Bremen und das einseins in Hoffenheim super geklappt.

Es hätte nichts geändert, wenn der HSV in Bremen gewonnen hätte. Aus eigener Kraft war in Sachen Platz sechs nichts zu machen.
Dennoch hatte ich erhofft, daß sich die Herren Profis die Rothosen samt der darunter liegenden Ärsche aufreißen, um zu gewinnen. Einfach, weil es Bremen ist.

Das passierte nicht. Fast bin ich geneigt, zu sagen… natürlich.

Platz sieben ist jetzt ne ganze Ecke von dem entfernt, was man so hoffte, zu Beginn der Saison, als der HSV erster war.
Platz sieben ist auch ne ganze Ecke von dem entfernt, was so offizielles Saisonziel war.
Platz sieben ist auch genau einen Platz vom internationalen Geschäft entfernt. Schöne scheiße. Da wünscht man sich fast den UI-Cup zurück.

Ich werde also nächste Saison viel Zeit haben, vorzugsweise Donnerstags. Ich werde viel Geld haben, dafür aber keine lustigen Kurztrips in Europas Metropolen machen. Keine Stadtpäne verlieren, keine Pommes essen, keine neuen Lieder lernen, während wir im Block eingesperrt werden.
Ich werde auch nicht Freitags nach kaum Schlaf breit grinsend zurück von Hamburg nach Berlin zur Arbeit fahren.

Scheiße. Europapokal, ich werd Dich echt vermissen!

Aber vielleicht ist es auch mal ganz okay. Ich kann ausschlafen und das Geld andersweitig investieren (nationale Auswärtsspiele, iPhone, mir fällt schon was ein!). Der HSV kann sich endlich mal zum DFB-Pokal anmelden und sich auf zwei statt drei Wettbewerbe konzentrieren.

Jetzt heißt es: Aufstehen, Mund abputzen, Wunden lecken – am 20. August startet die neue Saison. Das sind noch stolze 102 Tage… und damit genau 102 Tage zu viel.

2. Mai. 2010

Es war vielleicht das schwerste Spiel der Saison. Für die Spieler, die Fans im Stadion, mich am TV. Ich wäre gern im Stadion gewesen gegen den Glubb. Nicht, weil es das letzte Heimspiel der Saison war. Sondern weil es einfacher ist, zusammen zu leiden, als alleine.

Hamburg meine Perle, Mannschaftsaufstellung, anfeuern? Ich glaube, zu all dem hätte mir die Kraft gefehlt. Ich konnte selbst zu Hause die Tore (und es waren immerhin vier Stück) nicht wirklich bejubeln. Nicht die zwei durch Petric, nicht das durch Ruud. Nichtmal das einsnull durch Pittiplatsch.
Ich nahm all das zur Kenntnis, dachte aber bei jedem einzelnen Tor: warum heute und nicht vor zwei Tagen??

Der Fußballgott, das ist spätestens seit der letzten Saison klar, ist ein Sadist. Und weil er uns so gerne quält, hält er uns jetzt wieder einen Funken Hoffnung vor die Nase. Läßt uns noch einmal an Platz sechs schnuppern, und damit an der Europa-League-Teilnahme.

Wenn, und nur wenn, der HSV am Sonnabend in Bremen gewinnt und gleichzeitig Stuttgart in Hoffenheim verliert.

Einige von Euch kennen mich gut genug, lesen hier lange genug mit, um zu ahnen: Die Leere und der Schmerz sind längst nicht weg. Aber das Feuer kehrt gerade zurück.
Und mit ihm die Suche nach einem Gäste-Ticket fürs Bremenspiel. Die Saison ist erst komplett verloren, wenn der Schiri zum letzten Mal pfeift.

Glaube, Liebe, Hoffnung. NUR DER HSV!

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