Da is’ das Ding!

 

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29. Mai. 2008

Vor zwei Jahren, als die WM rum war, habe ich mich gefragt, wo all die Deutschlandfahnen jetzt landen. Vier Wochen lang sahen sämtliche Privatautos aus wie sonst nur Staatskarossen. Ohne Fahne ging gar nix. Es gab sogar Autos, die nicht nur an allen vier Fenstern, sondern auch noch an der Kühlerhaube Autofahnen befestigt hatten. Schwarzrotgold natürlich.

Es gab Federboas in schwarzrotgold, Hula-Hula-Blumenketten in schwarzrotgold, undundund. Im Alltag trägt man sowas wohl eher selten, und so viele Bad Taste-Partys gibt es ja auch nicht. Außerdem wurden diese Sachen dadurch, daß sie plötzlich deutschlandweit zur Pflichtuniform wurden, zum Good Taste befördert.

Ich widersetzte mich also vier Wochen tapfer dem Massengeschmack und wehrte mich gegen den Dresscode schwarzrotgold. Daher weiß ich wirklich nicht, wo all die Fahnen überwintert haben.

Jetzt sind sie jedenfalls wieder da. An Autos. In Milchmischgetränk-Sechserpacks. Als Zugabe beim Waschmittel oder als Bonus zu einer Flasche Alkohol. Überall.

Einzig ich wehre mich nach wie vor. Ich habe auch manchmal eine Fahne. Aber nur nach überhöhtem Alkoholgenuß. Die ist dann allerdings auch nicht schwarzrotgold – und hat den Vorteil, daß ich sie nach der EM nicht in den Keller oder zum Mülleimer tragen muß.

27. Mai. 2008

Wer mich kennt, weiß: Ich HASSE Überraschungsbesuche. Um so mehr bin ich ausgeflippt, als ich eben einen Überraschungsgast der besonderen Art hatte.

Ich saß hier nichtsahnend auf dem Sofa und habe mit meinen Eltern telefoniert. Die Balkontür war zu, die Fenster auch. Vorher hatte ich die Tür weit offen. Da mein Fliegenvorhang etwas altersschwach ist, klemme ich ihn in der Mitte immer mit zwei Wäscheklammern fest, um alle Viecher draußen zu halten. Schließlich zahlen die keine Miete und machen auch keinen Abwasch.

Genützt hat’s recht wenig, den plötzlich flog dieses… Ding durch meine Wohnung. Riesengroß und einfach nur ekelhaft. Dunkelbraun bis schwarz. Es flatterte so hysterisch durch die Luft, als wolle es seinen Namen in die Luft schreiben. AUF LATEIN.

Ich schnappte mir todesmutig die Fliegenklatsche, die angesichts dieses Monsters so winzig war wie die Mottenkugel neben dem Elefanten. Trotz einer Rückhand, die selbst André Agassi erblassen ließe (Hey, Bobbele Becker und ich gingen aufs gleiche Gymnasium, sowas färbt ab!), flatterte das Vieh weiter durch meine Bude.

Ich wurde zunehmens hysterischer, das Teil war einfach zu ekelhaft. Der beste Vater der Welt, am anderen Ende der Leitung Zeuge des blutigen Kampfs, gab gute Tipps. Doch es nützte alles nichts, mein größter Alptraum wurde wahr: Plötzlich war das Monster verschwunden. Weg. Perdu.

Das ist meiner Meinung nach bei der Jagd nach so Getier am widerlichsten. Wenn es plötzlich weg ist, und man es nicht wiederfindet. Das kann ja überall sein – und nachts, wenn man schläft, kriecht das raus und knabbert einem fröhlich die Nase ab.

Als alles Suchen nichts half (meine Wohnung ist unaufgeräumt riesengroß), sprach ich die magischen Worte:
Ich kann so nicht schlafen. Ich gehe ins Hotel!

Die weltbeste Mutter, dank Freisprechfunktion auch live dabei, hatte den Lachanfall ihres Lebens. Jaja, aber nur so lange, bis ihre einzige Tochter morgens mit ohne Nase aufwacht!!

Naja, lange Rede, kurzer Sinn… Das Teil tauchte doch noch auf. Es saß auf meiner neuen Lieblingstasche. Ausgerechnet!! Ein beherzer Schlag fiel somit aus – der hätte ein echtes Gemetzel hervorgerufen. Zumindest, falls ich vor lauter Ekel nicht daneben gehauen hätte!

Also blieb mir nur eine Möglichkeit: Mein bester Freund, der Alkohol Staubsauger.

Einmal feste gesaugt, und das Ding war weg. Um sicher zu gehen, daß es das auch bleibt, wurde von mir der Staubsaugerschlauch fein säuberlich verschlossen.

Und auf diesen Ekel brauchte ich dann erst mal nen Schnaps. Prost!

25. Mai. 2008

Ich habe schon Licht am Ende des Tunnels gesehen… und eben erst gemerkt, daß es ein entgegenkommender Zug ist.

Steuererklärung sucks. Big time. Ich habe immer die Bruttobeträge eingetragen, anstatt die Mehrwertsteuer rauszurechnen. ARGH!!! Ich heul gleich!!

25. Mai. 2008

Am 25. Mai 1983 gewann der HSV in Athen den Pokal der Landesmeister – die heutige Champions League. Gegen den haushohen Favoriten Juventus Turin. Das einzige Tor erzielte in der 9. Minute Felix Magath durch einen spektakulären Fernschuß.

Das Tor, den Jubel und einen ziemlich fertigen Jimmy Hartwig (Meine Fresse, war der jung!! Und diese weißen Tennissocken in den Slippern!) bei “Sport Aktuell” gibt’s hier in zwei Videos.

Auch, wenn ich 1983 noch andere Probleme hatte als Fußball… ich bekomme Gänsehaut, wenn ich mir das ansehe.

25. Mai. 2008

Statt 9,99 Euro heute nur 9,99 Euro! Wer kann da schon widerstehen?

25. Mai. 2008

Germany: zero points. Zumindest von 40 der insgesamt 42 Ländern. 43 waren es insgesamt, aber Deutschland konnte ja nicht für sich selbst abstimmen. Und ich frage mich ganz ehrlich, ob die Deutschen für sich selbst abgestimmt hätten, wenn sie diese Möglichkeit gehabt hätten. Wir werden es nie erfahren.

Es gab also nur die 12 Mitleids-Punkte aus Bulgarien, Lucys Heimatland, und zwei Nachbarschaftspunkte aus der Schweiz. Die gesamte Übersicht, wer wem wieviel Punkte gegeben hat, gibts beim NDR.

Aber, seien wir ehrlich – man hätte es wissen können. Der Titel hieß “Disappear” – und dem machte die NoAngels alle Ehre. Sie verschwanden in den Untiefen der Punktetabelle. So, wie Gracia nach ihrem letzten Platz (ehrlich verdiente 4 Punkte!!) 2005 nur eine Möglichkeit hatte: “Run And Hide” – wegrennen und verstecken.

Ich bin gespannt, welches Lied 2009 für Deutschland antritt. Vielleicht ein Remake von Becks “Loser”?

24. Mai. 2008

Da mein altes PlugIn leider nicht mehr funktioniert, teste ich dieses Jahr mal ein neues Tool. Ihr könnt direkt im Tool kommentieren oder unter dem Text, wie gehabt.

Ich liveblogge nicht allein. Auch an den Tasten: Coffee and TV und der Popkulturjunkie.

UPDATE: Der Grand Prix ist vorbei, das Debakel perfekt. Die NoAngels wollten unter die Top5 – das haben sie geschafft, wenn auch von hinten. Deutschland teilt sich den letzten Platz mit England und Polen. Gewonnen hat Russland vor der Ukraine und Griechenland.

24. Mai. 2008

Klärt mich mal bitte jemand auf, wann genau die Nacht von Sonnabend zu Samstag ist?!?

[via]

23. Mai. 2008

Ein Hinweis in eigener Sache: Ich werde morgen Abend wieder live bloggen und den Eurovision Song Contest in Belgrad kommentieren.
Es wird ordentlich gelästert. Und Alkohol gibt es natürlich auch. Anders ist das ja auch alles nicht zu ertragen. Der Grand Prix, meine ich. Nicht mein Geblogge.

Letztes Jahr war’s äußerst witzig, ich würde mich freuen, wenn mir ein paar von Euch Gesellschaft leisten. Also, wer ist dabei?

21. Mai. 2008

Die Spannung wird immer größer! Eine Entscheidung steht scheinbar kurz bevor.

Zitat von 16:56 Uhr aus dem, das ist kein Scherz, Live-Ticker des Kölner EXPRESS bezüglich Daums Zukunft beim FC. Seit heute Morgen, 9:37 Uhr, tickert sich ein Redakteur die Finger wund. Ja, seit 12 Stunden. Und nein, es gibt immer noch keine Entscheidung.

Aber im Ticker läßt sich nachlesen, wann der Pizzabote Werbemittel in den Daum’schen Briefkasten warf, wann Wolfgang Overath telefoniert hat, und wann der Haushund des Geißbockheim-Restaurants gebellt hat. Das ist Journalismus in Höchstform. Eine Geschichte, die man sich kaum schöner hätte ausdenken können.

Für den Express hoffe ich, daß die Entscheidungsfindung in Köln schneller beendet ist, als die Trainersuche in Hamburg. 177 Tage livetickern könnten dann doch irgendwann anstrengend (und langweilig!) werden… Aber der FC hat ja nen Trainer. Noch.

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