Da is’ das Ding!

 

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27. Mai. 2008

Wer mich kennt, weiß: Ich HASSE Überraschungsbesuche. Um so mehr bin ich ausgeflippt, als ich eben einen Überraschungsgast der besonderen Art hatte.

Ich saß hier nichtsahnend auf dem Sofa und habe mit meinen Eltern telefoniert. Die Balkontür war zu, die Fenster auch. Vorher hatte ich die Tür weit offen. Da mein Fliegenvorhang etwas altersschwach ist, klemme ich ihn in der Mitte immer mit zwei Wäscheklammern fest, um alle Viecher draußen zu halten. Schließlich zahlen die keine Miete und machen auch keinen Abwasch.

Genützt hat’s recht wenig, den plötzlich flog dieses… Ding durch meine Wohnung. Riesengroß und einfach nur ekelhaft. Dunkelbraun bis schwarz. Es flatterte so hysterisch durch die Luft, als wolle es seinen Namen in die Luft schreiben. AUF LATEIN.

Ich schnappte mir todesmutig die Fliegenklatsche, die angesichts dieses Monsters so winzig war wie die Mottenkugel neben dem Elefanten. Trotz einer Rückhand, die selbst André Agassi erblassen ließe (Hey, Bobbele Becker und ich gingen aufs gleiche Gymnasium, sowas färbt ab!), flatterte das Vieh weiter durch meine Bude.

Ich wurde zunehmens hysterischer, das Teil war einfach zu ekelhaft. Der beste Vater der Welt, am anderen Ende der Leitung Zeuge des blutigen Kampfs, gab gute Tipps. Doch es nützte alles nichts, mein größter Alptraum wurde wahr: Plötzlich war das Monster verschwunden. Weg. Perdu.

Das ist meiner Meinung nach bei der Jagd nach so Getier am widerlichsten. Wenn es plötzlich weg ist, und man es nicht wiederfindet. Das kann ja überall sein – und nachts, wenn man schläft, kriecht das raus und knabbert einem fröhlich die Nase ab.

Als alles Suchen nichts half (meine Wohnung ist unaufgeräumt riesengroß), sprach ich die magischen Worte:
Ich kann so nicht schlafen. Ich gehe ins Hotel!

Die weltbeste Mutter, dank Freisprechfunktion auch live dabei, hatte den Lachanfall ihres Lebens. Jaja, aber nur so lange, bis ihre einzige Tochter morgens mit ohne Nase aufwacht!!

Naja, lange Rede, kurzer Sinn… Das Teil tauchte doch noch auf. Es saß auf meiner neuen Lieblingstasche. Ausgerechnet!! Ein beherzer Schlag fiel somit aus – der hätte ein echtes Gemetzel hervorgerufen. Zumindest, falls ich vor lauter Ekel nicht daneben gehauen hätte!

Also blieb mir nur eine Möglichkeit: Mein bester Freund, der Alkohol Staubsauger.

Einmal feste gesaugt, und das Ding war weg. Um sicher zu gehen, daß es das auch bleibt, wurde von mir der Staubsaugerschlauch fein säuberlich verschlossen.

Und auf diesen Ekel brauchte ich dann erst mal nen Schnaps. Prost!

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