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15. Jun. 2010

Da hat Mutti dem kleinen Jogi und dem kleinen Hansi wohl Sonntag Morgen die Kleidung rausgelegt. Im Partner-Look, damit man auch sieht, daß sie gemeinsam Deutschland nach vorbei bringen wollen.

Was lernen wir daraus? Hellblaue Hemden sind sooooo 2006! Vermutlich ist es 2010 in Afrika aber auch einfach kühler als vor vier Jahren in Deutschland. Mutti will ja nicht, daß sich der Jogi und der Hansi erkälten. Daher war der Pulli auch aus Babykaschmir. Nein, dafür wurden natürlich keine Babys geschoren. Ochsenschwanzsuppe wedelt ja auch nicht!

Aber zurück zum doppelten Pullöverchen am Spielfeldrand. Nur dem kleinen Andi hat wieder keiner Bescheid gesagt. Der Arme! Vielleicht sollte man ihm nächstes Mal einen Ring Fleischwurst um den Hals hängen, damit wenigstens der Hund mit ihm spielt…

June 14, 2010 - 06031587 date 13 06 2010 Copyright imago Chai v D Laage Football FIFA World Cup 2010 FIFA World Championships 2010 Fight Group D Germany vs Australia 13 06 2010 SMC Moses Stage Durban Joachim Loew Hansi Flick Football men World Cup National team international match DFB Durban Vdig 2010 horizontal premiumd.

13. Jun. 2010

Alle vier Jahre wieder… treffen wir uns hier zum WM-bloggen. Der Ball rollt schon seit zwei Tagen, und ich hab noch nicht einen WM-Post geschrieben. Shame on me! Das wollen wir doch gleich mal nachholen.

Heute abend startet Deutschland ins Turnier. Australien klingt eigentlich auch nach nem bezwingbaren Gegner. Ich meine, die können ja einiges. Also… Schafe scheren, Koalas streicheln und äh, hier, Dings… Aber Fußball? Nun ja.

Um sicher zu gehen, daß das heute Abend nach Jogis Plan läuft, wurde ein absoluter Fußball-Kenner befragt: Stachelschwein Leon aus dem Zoo Chemnitz. Wir erinnern uns, dort gibt es immer zu großen Fußballturnieren ein tierisches Orakel. Ein Zootier bekommt dabei zwei identische Portionen Futter angeboten, die jeweils für eines der beiden Länder stehen. Das Land, dessen Leckerli dann gefressen wird, gewinnt das Spiel.

Stachelschwein Leon wählte ausgerechnet die Nektarine, die Australien zugeordnet war. Um eine positivere Vorhersage für Deutschland zu erreichen Um sicher zu sein, bot der Pfleger dem Stachelschwein anschließend auch noch zwei Möhren an – wieder “gewann” Australien.

Die Vorhersage einer ersten Turnier-Sensation? Ein Stachelschwein ohne Fußballkenntnis? Ein Hinweis darauf, daß die deutsche Elf heute Australien vernascht?

Jaja, ich weiß, wir sind eine Turniermannschaft *hust* Aber Ihr wollt doch nicht etwa ernsthaft an der Prophezeihung eines Stachelschweins zweifeln?!

Heute Abend ab 20.30 Uhr wissen wir mehr. Mal sehen, welche der beiden Mannschaften dann mehr (Stachel)Schwein(i) hat.

9. Jun. 2010

Sommerpause. Grmpf. Ich bin jetzt schon völlig unterfußballt und es ist noch verdammt lange hin bis zum 20. August. Ich trällere regelmäßig “Wann wird’s mal wieder richtig Fußball?” vor mich hin – und nein, selbst die WM ist da für mich nur ein schwacher Trost. Schließlich bin ich da nicht im Stadion und mein Herzblut hängt nicht halb so an einer Mannschaft wie am HSV.

Was bleibt mir also, als die zurückliegende Saison noch einmal Paroli laufen zu lassen, um Horst Hrubesch zu zitieren? Genau: nichts. Und Pleite(n), Pech und Pannen hab ich bei meinen Fußball-Touren wirklich genug erlebt… Los geht’s!

Wulle wu Kartoffelsupp?
Ich spreche gern Französisch. Gut, es ist inzwischen leider sehr eingerostet – aber ich sprach das sogar mal halbwegs fließend. Daher freute ich mich, bei der Auswärtstour nach Brüssel die Sprache endlich mal wieder anwenden zu können – und vielleicht sogar zu müssen.
Am Flughafen angekommen mußte ich in die Innenstadt – am besten zum Gare du Midi. Ich wußte, daß es einen Zug und einen Bus gab. Irgendwie wollte ich lieber Bus fahren – ich dachte, da sähe ich mehr von der Strecke.

Also quer durch den Flughafen, den Buszeichen hinterher. Irgendwann kam ich dann am Hintereingang des Flughafens an, da standen dann sogar Busse. Viiiele Busse. Und ein Busfahrkartenverkaufsautomat. Ich da also erst mal ein Ticket gezogen.
Und danach festgestellt, daß da zwar viele Busse standen, die aber alle da hinfuhren, wo ich nicht hin wollte. Zur Nato. Über die mußte ich in der Schule mal ein Referat halten, das war doof, damit war ich durch.

Ich also zum Fahrer des Nato-Busses, der wird ja wohl wissen, wo der Bahnhofs-Bus abfährt. Sollte man meinen. In einem, wie ich fand, exzellenten Französisch fragte ich, wo denn der Bus zum Bahnhof abführe. Der Fahrer antwortete in exzellentem Französisch – allerdings so viel und schnell und so koniftür, daß ich keine Ahnung hatte, was.
Im zweiten Anlauf verstand ich immerhin, daß ein weißer Bus zum Bahnhof fährt. Wie gut, daß der Nato-Fahrer auch in einem weißen Bus saß. Grmpf. Scherzkeks!

Mein Ticket war natürlich auch fürn Arsch – das galt nicht für den Bus, mit dem ich fahren wollte. Perfekt! Da ich weder den richtigen Bus, noch den richtigen Busfahrkartenverkaufsautomaten fand, beschloß ich, Zug zu fahren. Das schien mir irgendwie weniger schwierig zu sein.

Lost in Brussels
Das mit dem Zug klappte auch erstaunlich gut. Ich fuhr unfallfrei zum Gare du Midi, rannte auch nur dreimal quer durch die monströs große Bahnhofshalle von Ausgang A zu Ausgang B, bis ich für mich selbst ausgeknobelt hatte, welcher Ausgang der Richtung Hotel wäre. Ich bin ja nicht doof, ich kann ja Karten lesen. *räusper*

Ich lief dann, vorbei an seltsamen Gestalten, die mich alle etwas schräg beäugten (Ob’s am HSV-Schal lag?) in die Richtung, in der ich mein Hotel vermutete – und landete, oh Wunder, auf Anhieb in der richtigen Straße. Da die einzige Schwierigkeit jetzt nur noch darin bestand, die Straße entlang geradeaus bis zu einem Platz zu laufen, an dem dann mein Hotel liegen würde – faltete ich den Stadtplan zusammen – und steckte ihn der Einfachheit halber in die Arschtasche meiner Jeans.

Das sollte mein größter Fehler werden. Denn nach wenigen Schritten muß mir der Stadtplan aus der Tasche gesprungen sein. Vielleicht wollte er ein Bier trinken gehen… ich weiß es nicht. Jedenfalls war er weg. Und ich etwas verloren.

Die Sache mit dem Ladendiebstahl
Wie Ihr wißt, habe ich seit Kevin Kuranyi ein etwas gestörtes Verhältnis zu den Herren im Anzug, die im Kaufhaus die Ausgänge bewachen. Und ausgerechnet mit so einem sollte ich in Brüssel, nun ja, Freundschaft schließen.

Am Abreisetag zog ich nämlich mit meinem kleinen Rollköfferchen durch Brüssel. Es schien mir einfach praktischer, als ihn im (sehrsehr fragwürdigen) Hotel zu hinterlassen und dann dorthin zurück zu kehren, um ihn zu holen.

So fuhr ich mit dem Koffer nicht nur zum Atomium – sondern schlenderte mit ihm auch durch diverse Klamotten- und Schuhgeschäfte. Genau so lange, bis ich in einem Geschäft beim Passieren der Sicherheitsschranke einen fiesen Piepton auslöste. Großartig! Der Gorilla im Anzug stand schon bei Fuß. Und bat mich, den Koffer zu öffnen. Yeah, ich wollte schon immer mal des Ladendiebstahls bezichtigt werden!
Koffer auf – nüscht – merci. Nochmal durch die Schranke. Immer noch Piepsen. Also Handtasche auf – nüscht – merci. Ich weiß nicht, wo er mir sonst noch überall hätte reingucken wollen – wenn er nicht endlich kapiert hätte, daß neben mir ein Paar zwischen der Sicherheitsschranke stand, das in dem Laden eingekauft hatte. Offenbar war in der Tüte irgendwo noch ein Sicherheitsetikett. Man hätte also nur mal als allererstes die Tüte in die Sicherheitszone halten müssen, um das Rätsel zu lösen. Aber neiiiin, stattdessen nervt man mal ein wenig die HSV-Hooliganette. Is klar.

Jetzt bloß nicht abheben!
Daß es gern mal etwas chaotisch wird, wenn ich verreise, dürfte ja spätestens jetzt klar sein. Daß das Chaos schon losgeht, bevor die Auswärtstour überhaupt startet, ist allerdings selbst für mich ungewöhnlich.
Daher war ich auch etwas überfordert, als ich am Tag vor meinem Flug nach London zum Halbfinal-Rückspiel des HSV online einchecken wollte. Ich gab meine Buchungsnummer ein – und bekam eine Fehlermeldung. “Diese Buchungsnummer existiert nicht.” PANIK! Also am besten erst mal twittern… und dabei vergessen, daß ich ja in Heathrow mit Nedfuller verabredet war, der Angst hatte, ohne mich weder den Weg aus dem Flughafen, noch das Hotel, noch das Stadion zu finden.

Während es also von überall Replys hagelte – mal hämisch, mal besorgt – gab ich noch ungefähr drölfmal die Buchungsnummer ein. Einmal sogar ihre Quersumme. Das machte alles wenig bis gar keinen Unterschied. Außer, daß das Tool von British Airways irgendwann sowas sagte wie “Zu viele Fehlversuche. Vorgang storniert.” Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

Ich hatte noch 24 Stunden. Ich hatte verdammt viel Deutschland und einen Ärmelkanal zwischen mir und der Craven Cottage. Und ich hatte keine Wanderschuhe!!!

Ich rief dann erst beim Reiseportal und danach bei British Airways an, hing in diversen Warteschleifen und erzählte mehrfach aufgeregt, was los ist – bis mir jemand sagte, die Buchungsnummer sei falsch – und mir die richtige diktierte. Puuuuh!

Abschließend muß ich zugeben: Mir werden die großen Touren in der neuen Saison wirklich sehr fehlen. Auch, wenn ich nicht zwingend Nachttische mit Brandlöchern (Brüssel) oder ein Bild der Queen überm Bett und kohlrabenschwarzen Toast auf dem Frühstückstisch (London) brauche. Mal sehen, was in der kommenden Saison alles schief geht.

Glaube. Liebe. Hoffnung. NUR DER HSV!

29. Mai. 2010

Schönen guten Abend in die angeschlossenen Feed-Reader!
Ich sitze bereits mit Trickkleid auf dem (nagelneuen!) Sofa, ich habe seit letzter Nacht sogar WLAN und im Kühlschrank sitzt Heino und wartet auf seinen Auftritt.

Meine Damen und Herren: Es ist endlich wieder Eurovision Song Contest, oder, wie wir alten Leute sagen: Grand Prix Eurovision de la Chanson.

Während Lena Müller-Lüdenscheid in Oslo um Punkte für Deutschland singt, werde ich hier ein wenig lästern. Ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch beteiligt. Auf los geht’s los!

Wer lieber das Pop-Up nutzt, klicke hier.

25. Mai. 2010

Am Samstag muß der HSV mal kurz ruhen – dann ziehen hier im Blog wieder Peter Urban, Käseigel und jede Menge Eurovision Song Contest-Verrückte ein.
Ich werde schon das dritte Jahr in Folge livebloggen – und ohne Euch ist das nur halb so lustig!

Eben gab es schon das erste Halbfinale – und nach der Entscheidung stehen schon großartige Trash-Beiträge für Sonnabend fest. Ick freu mir!

Seid dabei, wenn Pleite Island und Irland verwechselt Island mit Vera Int-Veen antritt und weckt mich beim Beitrag von Weißrussland – sonst schlafe ich ein. Nein, die Schmetterling-Trickkleider halten mich NICHT wach!

Und weil es dieses Jahr ganz besonders großartig werden soll, werde ich mir als Stargast vermutlich Heino aufs nagelneue Sofa holen.

Ich freu mich über zahlreiche Mitkommentatoren und Lästerschwestern!

Wer sich (wie ich kleiner Streber) schon mal ein wenig vorbereiten will – hier gibts alle Beiträge:
Eurovision Song Contest – Oslo 2010 Preview Player

24. Mai. 2010

Es hätte ein gemütlicher Montagabend werden können. Pfingstmontag, Feiertag, die Idylle wurde nur getrübt von meiner Steuererklärung und meinem persönlichen Horror in Form von Anlage EÜR.

Eine SMS änderte alles. Darin waren die Worte “HSV”, “Veh”, “Trainer”, “Reinhardt” und “Sportchef” enthalten. Und der Satz hieß nicht “Armin Veh wird nicht HSV-Trainer und Bastian Reinhardt nicht Sportchef”.

Aber von vorn.
Nachdem Hoogma heute morgen zum letzten Mal endgültig abgesagt hatte, nachdem heute Nachmittag die Daily Mail mit Keegan-Gerüchten für Gänsehaut meinerseits gesorgt hatte – kam es wie so oft ganz anders, als wir dachten.

Kurz vorm Tatort-Ende bebte ein wenig die Erde. Armin Veh wird neuer HSV-Trainer. Bastian Reinhardt neuer Sportchef.

Bumms. Mir krachte auch erst mal die Kinnlade runter. Ich habe weder das eine, noch das andere vermutet. Allerdings glaube ich, daß das ganze Gehate ein wenig früh kommt. Wir haben doch eh keine andere Wahl, als abzuwarten, was kommt.

Sehen wir’s positiv: Veh hat in Stuttgart immerhin nen Titel geholt. Mit ner Mannschaft, die man vorher nicht unbedingt aufm Zettel ganz oben stehen hatte.
Daß er letzte Saison in Wolfsburg so abgekackt ist – nun ja. Nach Magath konnte er ja eigentlich auch nur schlecht aussehen. Da hinterläßt Brüno definitiv kleinere Fußstapfen.
Ja, ich weiß, es gibt auch viele Argumente gegen Veh. Und einige klingen genau wie die Dinge, die uns bei Labbadia in die Scheiße geritten haben.

Aber hey… wir können es nicht ändern! Uns fragt keiner. Wir können uns jetzt alle die Raute aus dem Herzen reißen und uns nen Bayernschal kaufen. Oder wir geben Veh ne Chance. Ich weiß nicht, wie es bei Euch aussieht: aber ich bleib beim HSV. Es ist Veh, nicht Loddamaddäus.
Als Co-Trainer soll übrigens Oenning vom Glubb kommen. Das wäre doch gar nicht so übel. Mal wieder jemand, der für die Förderung von jungen Spielern steht!

Mir macht da die Basti-Personalie doch etwas mehr Sorgen. Vor zwei, drei Tagen wurde noch irgendwo verkündet, er solle jetzt zwei Jahre als Kopf des Regionalliga-Teams fungieren und auf Abruf für die Profis zur Verfügung stehen. Danach sollte er einen Posten beim HSV bekommen.
Den hat er schon jetzt. Vom (Presse-)Praktikanten zum Vorstand. Eine steile Karriere, ich höre Hollywood schon beim HSV anrufen.

Ich mag Basti, das steht außer Frage. Er ist das, was wir allen anderen im Vorstand regelmäßig absprechen: HSVer durch und durch.
Ich frage mich allerdings, wie jemand, der gestern noch Spieler war, jetzt mit seinen Ex-Mitspielern knallhart verhandeln soll. Denn es wird ja nicht nur darum gehen, neue Spieler zu holen, sondern auch alte zu entlassen oder sie bei Vertragsgesprächen in die Schranken zu weisen.
Da seh ich Basti Fantasti noch nicht so ganz. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch, wer weiß. Oder macht das gar nicht Basti, sondern Urs Siegenthaler?

Fragen über Fragen. Die Antworten gibt’s demnächst an dieser Stelle.

Kinners, ich weiß, der Schock sitzt tief. Aber denkt doch mal nach: Kein Loddamaddäus! Kein Funkel! Kein Neururer!

Und weil Ihr immer noch Mundwinkel habt wie Angela Merkel, verrate ich Euch, wer noch alles nicht kommt, aber bei Pleite sucht den Super-HSV-Trainer-Star schon einen Castingbogen ausgefüllt hatte.

Da war zum Beispiel MC Winkel. Der Mann, der von der Spitze der Bloggercharts direkt an die Spitze der Bundesliga durchrauschen wollte. Ja, ich weiß, die Frisur erinnert ein wenig an Brüno Labbadia. Aber Kinners, ich sag Euch: Der Emser hätte beim HSV alles gegeben! Quasi als letzte Hürde auf dem Weg zur Wetten-daß-Übernahme!
Mal ehrlich, wer den HSV zum Meister macht, der kann alles. Auch Gottschalk beerben!

Und, viel wichtiger: MC Winkel hat einen verdammt guten Draht zu Holsten. Verletzungspech? Leistungstief? Scheißegal! Ein Kasten Holsten, um hinten die Abwehr dicht zu machen, wäre immer am Start gewesen.

Wirklich Sorgen hab ich mir ja gemacht, als ich hörte, daß unser Aufsichtsratchef Hotte auf Malle weilt. Da war gestern nämlich Sommer-Wetten-daß.
Und während alle dachten, daß Becker mit Bohlen verhandelt, weil der weiß, wie man aus Scheiße Gold macht, war die Wahrheit eine ganz andere.

Ihr müßt jetzt sehr stark sein: Der HSV hat auf Malle mit Cindy aus Marzahn verhandelt!
Sie sieht aus, als könne sie mit einem Nudelholz umgehen, mit Katja Kraus hat der HSV schon einmal eine Frau in eine Führungsposition beordert – und als Nachfolger der Lila-Rosen-Merchandise-Kollektion sollte dann der ultimative rosa Cindy-aus-Marzahn-Nicki-Anzug in die Fanshops kommen. Mit Glitzer-Raute auf dem Po!

Für einen möglichen Titelgewinn waren übrigens schon zigtausend Plastik-Diademe mit Glitzersteinchen und HSV-Logo in Taiwan bestellt.

Ihr erinnert Euch, als Hoffmann eine “große Lösung” angekündigt hatte? Und Ihr glaubt, daß Veh/Reinhardt nicht die große Lösung ist? Ihr habt recht.
Eigentlich sollten die sieben Zwerge als Trainer kommen und Schneewittchen als Sportchef mitbringen. Das war dann aber doch zu riskant. Insider berichten, bei deren letzten gemeinsamen Station hinter den sieben Bergen sei immer öfter ein empörtes “Wer hat mein Spielerchen verkauft?” nach außen gedrungen. Und das muß ja nicht… Unruhe im Verein haben wir so schon genug!

Seht Ihr, es hätte wirklich schlimmer kommen können. Warten wir doch mal ab, was passiert!

Glaube. Liebe. Hoffnung.
NUR DER HSV!

PS: Lieber Basti, wo Du jetzt doch ganz andere Sorgen Aufgaben hast… Kann ich vielleicht Deine Kolumne auf hsv.de übernehmen?

21. Mai. 2010

ich muß mich ein wenig bei Dir entschuldigen. Nicht für mich, sondern für das, was der Verein meines Herzens da gerade mit Dir abzieht. Mir ist das peinlich.

Ich verspreche Dir, es kann sich eigentlich nur noch um Monate handeln, bis die Herren Entscheidungsträger nun wissen, ob Hoogma oder nicht Hoogma.

Bis es so lang ist, kannst Du hier schon mal abzählen. Sie wollen mich… sie wollen mich nicht…

Vielleicht finden Sie Dich aber auch demnächst als Sportchef doof, und bieten Dir den Trainerposten an. Oder der Busfahrer wird Trainer und Du Busfahrer. Oder Du mußt ins Dinokostüm. Man weiß es nicht.

Am besten wird es sein, ich schreibe Dir morgen noch mal, und schicke ein Glücksrad mit, das alle Möglichkeiten abfängt. Ein Würfel reicht ja leider schon längst nicht mehr aus – und anders scheint die Führungsetage des HSV ihre Entscheidungen ja auch nicht zu treffen.

Bis dahin schwarz-weiß-blaue Grüße,
Frau Pleitegeiger

11. Mai. 2010

Mannmannmann. Dem van Gaal hat wohl auch keiner beigebracht, daß man sich beim Niesen die Hand vors Gesicht halten soll…

Auf vielfachen Wunsch noch einmal das rätselhafte van Gaal-F... on Twitpic

Foto via Zeiglers Twitpics. Und bevor das Geschrei groß wird: Es wurde retweetet. Seh ich etwa aus, als würd ich Bremern folgen? ;-)

26. Apr. 2010

Hier ist Deutschland, hier ist Berlin, hier ist wieder Pleite sucht den Super-HSV-Trainer-Star!

Wer hätte gedacht, daß ich so schnell aus der Hängematte in der Südsee zurückkehren und meinen unbequemen Jury-Sessel einnehmen müßte? Ihr alle? Okay, ich geb’s zu: Ich auch.

Ach, was soll’s. Brüno ist raus. Der Trainer ist tot, es lebe der… achso, wir haben ja keinen. Und keinen Sportchef, der sich darum kümmert. Doof.

Aber ich bin es ja gewohnt, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Daher starte ich heute eine neue Castingrunde. Wir werden alte Bekannte wiedertreffen und neuen Bewerbern gegenüberstehen.

Und hier ist sie schon, unsere Startnummer 1: Loddamaddäus!
Natürlich. Wen wundert’s? Loddamaddäus ist sowas wie der Menderes von PSDSHSVTS. Aber wieso auch nicht? Er ist ein Mann des Erfolges und sagt über sich “Ein Loddamaddäus kann es sich nicht leisten, sich zu blamieren.” – gut, der HSV auch nicht. Da wären wir ja schon zu zweit.
Mit einer “gut intrigierten Gruppe” kennt er sich auch schon aus… was soll da noch schief gehen? Okay, falls es langfristig mit dem HSV doch nicht klappt – auch kein Problem. Er ist es gewohnt, sich auch kurzfristig zu binden. Selbst außerhalb des Stadions.

Wie er den HSV zurück auf die Siegerstraße bringen würde? Na mit knallhartem Training! Also, äh… Mehr so mental. Wie sagte er so schön? “Es ist wichtig, daß man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.”

Danke Lodda, das war schon eine sehr, hm… beeindruckende Bewerbung. Aber geben wir auch dem Rest eine Chance!

2. Eisbär Knut
Der HSV braucht jemanden, der lange eingesperrt war und nach der großen, weiten UEFA-Pokal-Welt lechzt. Der auch mal bereit ist, die Krallen auszufahren und dem Gegner den Kopf abzubeißen. Und ein dickes Fell wäre zum Schutz vor den Hamburger Medien sicherlich auch nicht verkehrt!
Wie, Ihr meint, er ließe sich zu sehr von den “Ooooooh, ist der süüüüß”-Rufen der weiblichen Fans ablenken? Hmpf.

3. Marcell D’Avis
Ja, genau. Das ist der aus der 2&2-Werbung. Kinners, jetzt guckt doch nicht so böse! Der kann das, ganz bestimmt! Der arbeitet seit 16 Jahren bei 3&3, war dabei, als sie zum ersten Mal kostenlos WLAN angeboten haben…

Wieso sollte er nicht auch kostenlos ELAN zum HSV bringen? Außerdem verspricht er doch, alles zum Laufen zu bringen, was nicht richtig läuft. Sogar Zé Roberto!

Freiwillig den Verein verlassen, wie Jol und Stevens? Streß mit Spielern, Fans oder Vorstand? Niemals!! “Vertrag” kommt schließlich von “vertragen”.
Und so wäre er sicher auch dabei, wenn der HSV zum ersten Mal… absteigt? Oh! Nein, dann lassen wir das lieber.

4. Torsten Mattuschka
Meine Damen und Herren, das ist ein kleiner Insider vom lustigen Union-Sankt-Pauli-Gastrauten-Treffen in Berlin vorletztes Wochenende.

Aber der Torsten Mattuschka, der kann, was keiner kann. Wahrscheinlich sogar den HSV zum Meister machen!

Er würde ein eigenes Liedchen mitbringen, das wir selbst dann noch im Ohr hätten, wenn er schon längst wieder rausgeflogen wäre.
Außerdem muß er da weg, bei Union. Zuletzt hing ihm schon das Trikot in Fetzen. Okay, es war nur die Beflockung. Okay, eigentlich nur das M. Aber immerhin!

Als Trainer müßte er gar kein Trikot mehr tragen. Ob mit oder ohne M. Er könnte lecker Ballonseide tragen, oder meinetwegen auch Anzug. Oder nüscht, das würde vielleicht den Gegner ein wenig irritieren.

Und auch merchandisemäßig wäre Torsten Mattuschka ganz weit vorne. Frau @Rudelbildung hat ihm und seinem Lied nämlich sogar einen großartigen Comic gewidmet.
Davon konnte Brüno nur träumen. Dafür hat ihm Hollywood einen oscarprämierten Film gewidmet. Nein, nicht “Inglourious Basterds”, sondern “Titanic”…

So. Das waren sie, unsere ersten vier Kandidaten. Die Leitungen sind ab sofort geöffnet!

26. Apr. 2010

Man hat es nicht leicht als Problembär. Knapp vier Jahre nachdem JJ1 erschossen wurde, trennt sich der HSV (endlich!) von Bruno Labbadia. Immerhin unblutig.

Diesmal hat keiner eine Pressekonferenz übertragen. Es gibt kein Kondolenzbuch im Internet – und ich zweifle, daß Haribo demnächst Schaumzucker-Labbadias auf den Markt bringen wird.

Dafür wird hier wohl demnächst die neue Staffel PSDSHSVTS starten… Ab jetzt ist die Castingbox in den Kommentaren geöffnet.

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