Da is’ das Ding!

 

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24. Aug. 2008

So, zurück aus Hamburg. Etwas über 12 Stunden, ein kleiner Kurzurlaub. Die schönste Stadt der Welt begrüßte mich nach unsrer dreimonatigen Trennung mit echtem Hamburger Schietwedder. Aber auch der Dauerregen und die Tatsache, daß die Temperatur etwa die Hälfte der sonst im August üblichen Temperatur betrug, konnten mir die Laune nicht vermiesen.

Beim obligatorischen Abstecher in den City-Fanshop mußte ich nicht nur feststellen, daß die sehr hübschen, neuen Shirts aus dem Katalog, von denen ich unbedingt eines haben wollte, leider scheiße geschnitten sind und irgendwie merkwürdig aussehen. Es herrschte auch große Verwirrung.

Ist er’s oder ist er’s nicht? Der ganze Fanshop rätselte. An der Kasse stand nämlich jemand, der entweder Rodrigo “Rod” Gonzáles von den Ärzten war… oder verdammt nochmal so aussah. Ein HSV-Fan sprach ihn sogar darauf an… der Herr in der Schlange an der Kasse verneinte alledings, Rod zu sein. Aber geglaubt hat es ihm keine Sau. Auch ich nicht. Gespielt haben die Ärzte heute in Uelzen, das ist aus Hamburg auch nicht sooooo weit. Hm.

Egal, zurück zum Fußball. Es war verdammt toll, endlich wieder im Stadion zu sein. Mann, was hab ich das vermisst. Diese 90 Minuten singen, fluchen, pöbeln, schreien und hüpfen sind einfach durch nichts zu ersetzen.

Ich bin mal wieder heiser, aber nicht so heiser, wie ich sein könnte. Denn seltsamerweise war Block 26A heute ohne Capo. Daher war nicht ganz so viel los wie sonst.

Meine gemeinsame Geschichte mit dem KSC habe ich ja schon mal verbloggt, ich war also fast ein wenig stolz auf die Badner, daß sie so gute Gäste sind. Schön als Gastgeschenk ein Eigentor schießen, weil der Gastgeber zu blöd ist, es selbst zu tun. Dankeschön!

Falls ich Euch demnächst komplett ergraut begegne… dann ist da sicherlich Colin Benjamin nicht ganz unschuldig dran. Mannmannmann. Und diese Doppelchance in der 23., als Olic die Flanke von Trochowski direkt auf den Torwart schoss und Guerreo mit dem Nachschuß auch nix besseres anzufangen wußte, als nen KSC-Spieler anzuschießen. Vielleicht hätte man denen sagen müssen, daß Fußball anders funktioniert als Dosenwerfen und Kegeln…

Die Typen hinter mir waren heute mehr als nervig. Eine riesige Gruppe, die mir ständig diverse Körperteile auf den Kopf und zwischen die Rippen haute, sich ständig über Handys unterhielt und auch sonst komplett uninteressiert war. Ich war kurz davor, ihnen 20 Euro in die Hand zu drücken, mit der Ansage, ihr Kaffeekränzchen im Café fortzusetzen, wo sich mich nicht stören.

Gemessen an den vergebenen Chancen war HSV-Sieg wohl verdient. Schön war das Spiel nicht immer. Bei Herrn Petric schlich sich bei mir nach diversen Fehlpässen die Angst ein, daß er die gelb-roten Karlsruher für Dortmunder hält… hat ja dann aber auch noch geklappt. Wieso ihn Jol allerdings so spät gebracht hat, leuchtete mir nicht so ganz ein. Genausowenig, wieso Atouba nicht tanzen wollte. Wer weiß, ob er beim nächsten Heimspiel überhaupt noch beim HSV ist…

Nach dem Spiel war ich dann nicht nur pitschnass, glücklich und heiser, sondern auch noch kurz in der City. Da habe ich dann eine spontane Stunt-Show hingelegt. Ich sag nur nasse Turnschuhsohlen auf nasser Rolltreppe. Aua. Haltungsnote 8,9 würd ich mal sagen.
Ich bin mit dem Hintern voll auf die Kante dieser Dreckstreppe geknallt und habe jetzt einen tiefblauen, schmerzenden Querbalken auf dem Arsch. Aber ich warne Euch: Denk nicht mal drüber nach, nach einem Foto zu fragen!!!

Auf der Rückfahrt hatte ich dann im Zug jemanden neben mir sitzen, dem offenbar nicht bekannt war, daß das demonstrative Ohrhörer-in-die-Ohren-stecken eine international anerkannte Geste für “Halts Maul und laß mich in Ruhe” ist. Grrr.

So. Und nun schau ich mir im Aktuellen Sportstudio an, ob der nicht gegebene Elfmeter, als Olic im Strafraum fiel, wirklich kein Elfmeter war.

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