Da is’ das Ding!

 

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28. Sep. 2008

Manchmal komme ich mir vor, als sei mein Leben eine einzige Folge “Löwenzahn”. So nach dem Motto: Hallo Kinder. Das da ist der HSV. Der HSV ist Tabellenführer der Bundesliga. Klingt komisch – is aber so.

Ganz ehrlich, ich habe mich am Samstag ein-, zweimal dabei erwischt, wie ich stupide Löcher in die Premiere-Konferenz starrte, als der Kommentator irgendwas von “der Spitzenreiter” faselte. Denn daran, daß das (wieder) der HSV ist, muß man sich ja auch erst mal gewöhnen. Könnte man aber. Sehr, sehr gerne.

Der HSV ist also wieder da, wo er hingehört – auf Platz eins. Ich war wieder nicht im Stadion. Und habe mir wieder in den Allerwertesten gebissen. Das wird langsam sowas wie ein Ritual. Na ja, was tut man nicht alles für so ne Meisterschaft… Da muß jeder sein Opfer für bringen. Auch ich.

Das Spiel gegen Gladbach war jedenfalls nicht so wirklich rühmlich. Hüüb Stevens hatte sich als Martin Jol verkleidet. Dadurch war der Fußball nicht so richtig schön, es wurden nicht mehr Tore geschossen, als irgend nötig – die Null stand aber. Beim Gegner im Tor.

Nachdem dann das Kinderparadies in der Arena geschlossen hatte, wurde Marin doch noch eingewechselt – und kostete mich einige Nerven, den HSV aber immerhin keine Punkte. Grade nochmal gut gegangen. Ich möchte gar nicht drüber nachdenken, was passiert wäre, wenn Friend dieses Ding kurz vor Schluß reingesemmelt hätte. Dann wären er und ich aber in diesem Leben definitiv keine Freunde geworden.

Aber, viel wichtiger… ich höre seit einigen Tagen so ein leises, scharrendes Geräusch. Hört Ihr das auch? Es scheint aus zwei Richtungen gleichzeitig zu kommen.

Ich bin der Sache für Euch mal nachgegangen… Das trügt nicht, es sind tatsächlich zwei sehr ähnliche Geräusche.

Das eine Kratzen ist etwas lauter, weil es näher ist. Dabei handelt es sich um Uli Hoeneß, der schonmal anfängt, an Klinsis Stuhl zu sägen. Das andere ist Loddamaddäus, der in Israel ungeduldig mit den Hufen scharrt. Nicht mehr lange, und er bringt sich mal wieder selbst ins Gespräch. Als Bayerntrainer.

Derweil verkommt die TSG Hoffenheim immer mehr zur TSG Hoppenheim. Der Fußball steht da momentan leider eher selten im Vordergrund, wenn auch die 5:4-Niederlage bei den Fischköppen wirklich spannend war.
Vor dem Spiel wurde von der Bremer Geschäftsführung jedoch ein Fan-Transparent abgelehnt. Aufschrift war eine Textzeile aus einem alten Kinderlied: Hoppe, Hoppe, Reiter, wenn er fällt, dann schreit er.

Ich habe mich lange gefragt, wieso man das Transparent abgelehnt hat. Ich weiß es immer noch nicht genau, überlege aber, nur deshalb zum HSV-Auswärtsspiel nach Bremen zu fahren. Mit im Gepäck: Ein Shaun, das Schaf-Transparent. Vielleicht ist das auch verboten, weil sich Thomas Schaaf dadurch beleidigt fühlen könnte. Man weiß es nicht genau.

Möglicherweise darf man im Ruhrpott auch nicht mehr Alle meine Entchen singen. Schließlich gab es nicht nur ein’ Rudi Völler, sondern auch nur ein’ Ente Lippens.

Manchmal ist diese Bundesliga eben doch nichts anderes als ein großer Kindergarten. Womit wir wieder bei Löwenzahn wären…

25. Sep. 2008

Schimpansen erkennen andere Schimpansen, die sie persönlich kennen, am Hintern. In einem Versuch einer US-Uni konnten sie dem Arsch das jeweils richtige Gesicht zuordnen.

Wahnsinn. Aber… wieso zur Hölle läßt man die Affen nicht in Ruhe am Baum schaukeln und Bananen fressen und macht das Experiment stattdessen mit Männern? Ich würde wetten, die können das auch…

25. Sep. 2008

Das da ist ohne Worte. Vergeßt alles, was Ihr bisher gesehen habt. Das ist schlimmer. Diese Frisuren!! Diese Musik!! Dieser Ausdruckstanz!! Diese Trikots!!! Das macht mich grad alles ein wenig fertig.

Ich fürchte, die meinten das wirklich ernst. Und mal ehrlich, dieser Typ im buntgestreiften Duisburg-Trikot… das ist doch eine frühere Lebensform von Olli Pocher, oder??

Schlimm, diese 70er. Gut, daß sie vorbei sind.

via Nerdcore

21. Sep. 2008

Ich muß in Zukunft wirklich aufmerksamer den Sportteil lesen. Dann hätte ich letzte Woche sicherlich mitbekommen, daß die DFL einen spontanen Wettbewerb ausgerufen hat. Gesucht wurde der dümmste Verein die Schießbude der Liga. Besonders engagiert nahmen an diesem Wettbewerb Hannover 96, Bayern München, der HSV und der BVB teil. And the winner is… Nee, das verrat ich vielleicht ein anderes Mal.

Oder steckte hinter dem ganzen Debakel am Ende eins-zwei-drei-vier-Beckstein, alles muß versteckt sein? Hat er vielleicht nicht nur behauptet, man könne nach zwei Maß noch Auto fahren, sondern auch noch Fußball spielen?

Zumindest beim FC Bayern hatte ich die Vermutung, daß die vorm Spiel gegen die Fischköppe noch schnell auf dem Oktoberfest waren. Schließlich is o’zapft.

So oder so, die das Maß ist jedenfalls voll. Und der HSV hat gespielt wie Flasche leer. Meine Fresse. Das zweinull für Wolfsburg hab ich ja noch bejubelt, weil ich weiß, daß der HSV dann erst so richtig ins Spiel kommt. Das dreinull fand ich dann etwas viel des Guten. Den Gegner in Sicherheit wiegen ist ja schön und gut… aber man sollte darüber bitte nicht vergessen, dann irgendwann zurück ins Spiel zu kommen und das Ding zu drehen!

Mannmannmann. Spätestens nach dem dreinull war mir klar, daß da in Wolfsburg gar nicht der HSV aufm Feld steht. Sondern ein verkleideter FC Bayern.

Übrigens versteh ich das schon ganz gut, daß man in Golfsburg verliert. Ist ja auch verdammt fies da. Die Spieler verstecken sich mit ihren grünen Trikots im grünen Rasen. Wenn der Ball kommt, sprinten sie zwischen den Halmen hervor und rumms, rein das Ding. Wie soll denn da ein normaler Verteidiger mitkommen, hä?

Dennoch. Auch, wenn wir am Ende genau blöd dastehen wie die Bayern… Für dieses Bild hat sich das dann doch alles irgendwie gelohnt.

19. Sep. 2008

Hüllen wir den Mantel des Schweigens über den UEFA-Pokal-Auftakt des HSV. Zum einen, weil man über ein Karl-Heinz Rumgekicke mit ohne Torchancen wenig sagen kann. Zum anderen, weil ich eh nix sagen kann, ich habs ja nicht gesehen. Mangels Zugang zum HSV-TV musste ich mich vom Radiosender NDR 90,3 mit Schlagerquatsch zwischen einzelnen Live-Schalten ins Stadion foltern lassen.
Spätestens bei den Songzeilen “Bronze, Silber und Gold/ Hab ich nie gewollt/ ich will nur Dich” griff ich unter meinen Sofasitz, um die Spucktüte zu öffnen. Da war aber – nichts. Naja, Wollmäuse. Aber in die kann man nicht ko… lassen wir das.

Das Spiel war offenbar ein ziemlicher Grottenkick. Die Stimmung im Stadion war auch scheiße – is ja aber auch kein Wunder. ICH war ja nicht da. Mannmannmann. Alles muß man selber machen! Wenn das so weitergeht, nehme ich diesen 33-Stunden-mit-dem-Zug-und-sechsmal-umsteigen-Trip nach Urziceni auf mich, wechsle mich dort selbst ein und schieße den HSV in die Gruppenphase. Verkleidet als Andi Möller, will sagen: heulend.

Als wäre die Ausgangslage fürs Rückspiel nicht eh schon schwieirg genug, gab Martin Jol auch noch ein etwas merkwürdiges Interview. Da sagte er

Ein 0:0 ist im Europapokal fast wie ein 1:0.

Ähm. Hm?
Fisch ist nicht fast wie Fleisch, Äpfel sind nicht fast wie Birnen… und ein torloses Nullnull zu Hause im Europapokal ist alles andere als fast ein Sieg!

Vielleicht sollte Hoffmann bei der UEFA einfach einen Eilantrag stellen, damit der HSV künftig immer mit zwei Toren Rückstand in eine Partie startet. Dann steht hinten zwar nicht mehr die Stevens’sche Null… vorne aber hoffentlich auch nicht!

13. Sep. 2008

Für mich ist Martin Jol schon jetzt, am 4. Spieltag, der Taktiker des Saison. Ehrlich, ich finde, es gehört sehr viel Mut dazu, den HSV Woche für Woche so spielen zu lassen.
Erst den Gegner zwei Tore schießen lassen, um ihn in Sicherheit zu wiegen… und dann eiskalt das Ding drehen und sich die Punke sichern. Chapeau, Herr Jol!

Allerdings hat man im Ruhrpott diese Taktik schon als brauchbar erkannt. Fragt mal den Fußball-Professor Klopp! Der hat die Schalker auch erst mal in Sicherheit gewiegt, indem er Zidan stürmen ließ und den Knappen eine 3:0-Führung gestattete…

Eine weitere Taktikfinte von Jol dagegen kann Klopp die nächsten 9 Monate nicht klauen. Man nehme hierfür: einen Stürmer, dessen Frau hochschwanger ist, und der unbedingt bei der Geburt dabei sein möchte.

Mladen Petric ist allzeit bereit, sagte, er würde das Handy sogar am liebsten mit aufs Spielfeld nehmen.
Da das natürlich nicht geht, kam er in der 68. Minute ins Spiel, schoß in der 70. beinahe ein Tor und erledigte dann in der 72. Minute seinen Job.

Hätte mich weder gewundert, noch gestört, wenn er nach seinem Siegtreffer entweder einen Platzverweis provoziert oder seine Auswechslung gefordert hätte, um wieder auf den Anruf aus der Schweiz zu warten.

Der Rest ist Geschichte. Dortmund schoß per Elfmeter gegen Schalke den Ausgleich, Frau Pleitegeiger schossen die Freudentränen in die Augen – der HSV schoß an die Tabellenspitze. Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey! Hey!

Also von mir aus könnten wie die Saison jetzt für beendet erklären! Hören Sie, Herr Dr. Zwanziger…?!

PS: Diesmal bin ich übrigens nicht hingefallen, nein. Ich war ja auch nicht in Hamburg beim Spiel. Und genau aus diesem Grund ist mein Hintern auch nach diesem Spiel ziemlich in Mitleidenschaft gezogen: Ich habe mir nämlich in den Arsch gebissen.

11. Sep. 2008

Gestern war schon ein komischer Tag. Eigentlich sollte die Welt untergehen. Teilchenbeschleunigung, schwarzes Loch… Ihr wißt schon.

Morgens im Büro schon leichte Irritation: Sollen wir uns nun wirklich noch in die Tagesplanung stürzen, wenn uns das schwarze Loch eh alle vor der Mittagspause verschlingt? Es wurde 9, es wurde 10, die Mittagspause kam und ging – und das einzige schwarze Loch in meinem Umfeld war nach wie vor das in meinem Geldbeutel. Ich machte Feierabend, immer noch kein Weltuntergang. Und das war auch gut so.

Und dann, abends, wurde es doch noch mal kritisch. Ich kam nach Hause, Glotze an – uuups! Da war er, der angekündigte, drohende Weltuntergang. Finnland führte gegen Deutschland in der WM-Quali!

Ja, genau, Finnland. Das sind die, die ihre Musiker gern mal hinter lustigen Horrormasken verstecken oder TV-Moderatoren nach IKEA-Lampen benennen. Das Finnland, das jetzt nur sehr bedingt als Fußball-Großmacht bekannt ist. Aber, seien wir ehrlich… das ist Deutschland auch nicht (immer).

Es war also gar nicht die schlechte deutsche Abwehr, die die drei finnischen Tore verschuldete. Es lag auch nicht an Torwart Enke. Nee, nee. Kinners, ich sag Euch, wie das wirklich war… die Wissenschaftler haben versucht, es zu vertuschen – aber nicht mit mir!

CERN hat gestern doch aus Versehen ein schwarzes Loch produziert. Da das Loch allerdings wußte, daß es in der neutralen Schweiz nicht gewünscht ist, schlich es sich heimlich, still und leise davon. Nach Finnland. Genauer: nach Hell-sinki. Denn wo wäre ein passenderer Ort, um den Weltuntergang einzuleiten? Eben.

Das schwarze Loch kroch heimlich durch die Sicherheitskontrolle des Stadions und versteckte sich, naaa? Richtig. Im deutschen Tor. Und wie das nun mal so ist, wenn man Fußball schaut… bald kam der Hunger. Da der Bratwurststand schlichtweg zu weit weg war, inhalierte das Loch eben den Ball. Gleich dreimal.

Den Weltuntergang verhinderte diesmal also nicht Bruce Willis, nicht Will Smith und auch keiner der üblichen Verdächtigen. Nein, die Welt wurde einzig und allein von Klose gerettet. Oder von einem Roboter in Menschengestalt, der ihm ähnlich sah – aber in der Lage war, Tore zu schießen.

3. Sep. 2008

Der brasilianische Zauberfuß ist ja mittlerweile in Hamburg angekommen… und schon ist es Thiago Neves zu kalt. Er friert. IM SEPTEMBER!!!

Meine Fresse. Wie soll das denn werden, wenn es erst mal Dezember ist, Nieselregen und eisiger Wind? Oder gar Schnee??
Also entweder, wir stecken Neves dann ins Hermann-Kostüm, da drin ist sicherlich schön warm. Könnte aber dazu führen, daß er weder besonders elegant und schnell mit dem Ball umgehen kann, noch sowas wie Überblick behalten wird.

Vielleicht sollte Jol ihn also vorm Wintereinbruch noch schnell ins Kälte-Trainingslager schicken. Ich schlage da ein Programm in drei Stufen vor.

Zum abhärten erst mal schön kalt duschen. Warmduscher sind was für den FC Bayern. Danach würde ich ihn in T-Shirt und kurzen Hosen zwischen den Tiefkühltruhen eines großen Supermarkts umher traben lassen.
Wenn das klappt, ohne daß er schlottert oder schlumpfblau anläuft, könnte man die nächsten Trainingseinheiten im Kühlraum eines großen Hotels oder einer Metzgerei absolvieren. Immer schön die Schweinehälften umdribbeln…

Wenn das auch klappt, ist er wirklich ne coole Socke. Und ich bin dann endgültig reif für nen Platz auf der HSV-Bank.

Sicherheitshalber werde ich aber schon mal mein Strickzeug raussuchen. Und dem Brasilianer warme Socken stricken. Und ein Mützchen. Und Handschuhe…

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