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16. Okt. 2009

Es gibt so Geschichten, die kann nur der Fußball schreiben. Zum Beispiel diese.

Freitag Abend, der kleine Stadtteilverein aus Hamburg liegt auswärts in Oberhausen mit 1:0 hinten. Es läuft auch sonst nicht so richtig rund für den FC St. Pauli. Frau Jekylla, die bekanntermaßen dort, wo ich die Raute habe, einen Totenkopf trägt, sitzt zu Hause, hört das Spiel übers Webradio und twittert dazu.

Weil sie krank ist (Gute Besserung übrigens!), macht sie sich in der Halbzeit eine Hühnersuppe. Vor dem ersten Löffel twittert sie:

Und was soll ich sagen? Sie nimmt den ersten Löffel Hühnersuppe, der FC St. Pauli gleicht aus.

Die Frau Jeky macht aber keine halben Sachen. Sie wollte einen Auswärtssieg. Da mußte ein zweiter Teller Hühnersuppe her. Und was passierte mit dem ersten Löffel des zweiten Tellers? Genau: Die Führung für St. Pauli.
In der 90. stibitzt sie noch ein Stückchen Hühnerfleisch… und natürlich fällt noch ein drittes Tor für die Braunweißen.

Ich bin wirklich extrem beeindruckt. Frau Jekylla ob ihrer ungeahnten Fähigkeiten wohl auch. Mir gestand sie nämlich, daß der FCSP längst Champions League spielen würde, wenn sie das vorher gewußt hätte. Daß es dann wohl keine Hühner mehr auf der Welt gäbe, nunja, ein bißchen Schwund ist eben immer…

Ich muß aber zugeben, ich bin auch ein wenig stolz. Ich glaube nämlich, daß Frau Jekylla sich das von Nedfuller und mir abgeschaut hat. Suppentore essen ist schließlich nur die Vorstufe zum Tore pinkeln…

Die weitere Vorgehensweise ist damit wohl auch klar: Frau Jeky bekommt von ihrem Verein einen eigenen Hühnerhof und einen großen Satz Kochtöpfe und sorgt dafür, daß der Stadtteilverein aufsteigt.

Und wenn dann der HSV gegen den FC St. Pauli spielt, ist völlig egal, was auf dem Platz passiert – es wird eh nur darauf ankommen, ob Jekylla mehr Tore essen kann als Nedfuller pinkelt…

16. Okt. 2009

Man hat es ja nicht einfach als unverheiratete Frau unter dreißíg. Echt, da draußen sind jede Menge Idioten unterwegs! Dank des Internets weiß ich allerdings endlich, daß ich damit nicht alleine bin.

Schon vor längerer Zeit eroberte Dimitri das Internet. Eher unfreiwillig, würde ich vermuten. Aber dennoch, er war überall – bei Twitter, bei Facebook, in Blogs. Dimitri und sein “…if you’re psychologically normal, I’m interested!”
Offenbar war das aber eher so ein Ding unter Mädels, quasi als Warnung. Daher noch mal für alle Herren der Schöpfung:

SO BITTE NICHT!!!

Ich dachte bisher, Dimitri sei das Ende der Fahnenstange. Falsch gedacht. Ich präsentiere den Single Steven, der über seiner Einsamkeit ein wenig die Fassung verliert – blöderweise in einem Video zur Partnersuche…

So. Jetzt muß ich diesen Blogpost nur noch meiner Mama zeigen… dann versteht sie vielleicht die Problematik :-)

11. Okt. 2009

Als HSV-Fan bekommt man beim Stichwort “Kugeln” ja inzwischen sofort Magenschmerzen. Ganz egal, ob Rumkugeln, Weihnachtskugeln oder Bowlingkugeln – seit jenem 8. Mai* ist keine Kugel mehr nur das, was sie vorher gewesen wäre. Sie ist immer auch ein bißchen Erinnerung an die wohl düsterste Stunde des HSV.

Daher war ich auch leicht überrascht, als ich vom neusten Supplier des HSV erfuhr. Dabei handelt es sich nämlich um keinen anderen als den Hersteller der Halloren-Kugeln – einem eigentlich ganz leckeren Schokodings mit Füllung aus der ehemaligen DDR.

Die HSV-Praline gibt es offenbar schon, klar, wo man doch jetzt einen offiziellen Pralinenlieferanten (WTF?) hat.

Meine größte Angst ist jetzt allerdings, daß demnächst die Halloren-Kugel auch in der Papierkugel-Edition auf den Markt kommt. Wie das Ding aussehen könnte, weiß ich auch schon: zerknitterte Optik aus weißer Schokolade. Ich halte das marketingtechnisch allerdings eher für schwierig, denn aus Sicht der HSV-Fans dürfte sich als Geschmacksrichtung für die Füllung eigentlich nur eins eignen: Erbrochenes**.

*Wieso fällt mir das jetzt erst auf? Auch am 8. Mai 2010 wird der Gegner wieder Wer da? heißen. Und diesmal wird hoffentlich alles anders.

**Nein, liebe Halloren-Anwälte, das hat nix mit Eurem Produkt zu tun, das ist schon okay so, keine Sorge.

6. Okt. 2009

Ach Du Scheiße. Da sitzt man zu Hause auf dem Sofa und heult sich die Augen aus, weil nach Guerrero jetzt auch Petric verletzt ausfällt, und zwar ziemlich lange… und plötzlich fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren:

ICH BIN SCHULD!!!!

Argh. Ihr kennt mich, es tut keinem so leid wie mir. Aber ich wußte doch nicht, was ich damit beschreie, wenn ich title: Wer solche Gegner hat, braucht keine Stürmer mehr.

Und schwupps, haben wir den Bandsalat. Nee, halt… diesmal muß es Sehnensalat heißen.

Man stelle sich das mal vor! Mein Liebling Petric hat sich also die Peroneussehne gerissen, und nicht Kaka ist Schuld, der ihn umgetreten hat, sondern ich. Ausgerechnet!

Jetzt fallen also die beiden besten Stürmer des HSV aus. Petric soll wohl zur Rückrunde wieder fit sein, Guerrero noch später.

Als nächstes kommt Leverkusen, da geht’s um Platz eins. Im Sturm bleiben uns Berg, dessen Knoten gegen Hapoel hoffentlich geplatzt ist. Außerdem Torun und Beister. Nedfuller wirft noch drei Stürmer aus der zweiten Mannschaft in die Verlosung.

Ich sehe allerdings gar nicht so schwarz, wie alle anderen. Klar ist es besch…eiden. Aber ganz ehrlich – lieber jetzt als auf der Zielgeraden der Saison. Der HSV hat den besten Saisonstart aller Zeiten hingelegt. Das Polster auf Bayern beträgt momentan acht Punkte. ACHT PUNKTE!!!!

Außerdem haben wir eine Mannschaft, in der auch andere Tore schießen (können) als die nominellen Stürmer.

Wir haben Elia, der durchaus torgefährlich ist. Zé Roberto sowieso. Ich würde mir wünschen, daß Pitti irgendwann noch mal aus dem Knick kommt. Genau wie Romeo Castelen. Und wenn Jansen wieder fit ist (sollte doch eigentlich demnächst so weit sein), dann hat der auch Drang zum Tor. Nicht zu vergessen Trochowski.

Ja, es ist verdammt Scheiße, daß unsre besten Stürmer jetzt so lange ausfallen. Aber ich glaube, der HSV hat schon größere Probleme gelöst – und wird auch dieses lösen.

Es wird sicher von jedem Einzelnen mehr Einsatz gefordert sein, die Jungen müssen ins kalte Wasser springen und schnell schwimmen lernen – aber ich habe dennoch keine Sorge vor dem Spiel gegen Leverkusen.

Und mit etwas Glück hilft uns ja hie und da auch wieder ein wenig der Gegner. Soll ja auch schon mal vorgekommen sein…

Falls der HSV mich braucht, ich stehe bereit. Ich werde noch lauter supporten als sonst. Oder gebt mir das Trikot mit der 23 und ich laufe auf… oder schickt mich zu Petric in die Schweiz, ich pflege ihn wieder gesund. Wo ich doch schon Schuld dran bin, daß er sich verletzt hat…

Pleitegeiger wünscht allen verletzten Spielern mit der Raute auf der Brust schnelle und gute Besserung!

21. Sep. 2009

Es wäre auch zu schön gewesen. In einer perfekten Welt hätte der HSV gestern in Frankfurt einen traumhaften Fußball gespielt und die Eintracht mit, wir wollen ja nicht unrealistisch werden, 6:0 vom Platz gefegt. Aber was ist schon perfekt heutzutage…

Die Realität sah dann leider etwas anders aus. Ein schönes frühes Tor durch Zé RoberTOR – und dann nicht mehr so arg viel. Ne Chance von Pitti, der aus 5 Metern am Tor vorbeisemmelt… und natürlich ein Gegentor, was sonst.

Nach dem Spiel wurden erneut die Schreie nach einem zusätzlichen Stürmer als Guerrero-Ersatz laut. Also, ich sach ma – ich hätte Lust und Zeit. Und nicht treffen, wie unsre Stürmer derzeit, das kann ich auch. Und zwar für weniger Geld.

Das allerschlimmste: der HSV zwang mich durch das Unentschieden dazu, etwas zu tun, was ich abgrundtief hasse. Mehr noch als Bayern München und Rosenkohl zusammen. Ich mußte nämlich Wer da? gegen Leverkusen die Daumen drücken… schließlich ging’s um unseren Platz an der Tabellenspitze.

Fast noch ekliger als dem Erzfeind die Daumen zu drücken, ist es ja, nach dessen nullnull sowas ähnliches wie Dankbarkeit empfinden zu müssen. Blärk. Wenn ich könnte, ich würde mir jetzt erst mal Herz und Hirn mit Seife auswaschen.

So werde ich einfach morgen erneut die Tabelle aus der Zeitung ausschneiden und sie an meinen Monitor kleben. Langsam sollte ich mich wirklich mal um einen neuen, größeren kümmern. Die Saison ist schließlich noch lang.

Am Mittwoch geht’s jetzt aber erst mal nach Osnabrück im Pokal, am Sonnabend kommen die Bayern. Könnte also doch sinnvoll sein, mich morgen der Welt als Guerrero-Ersatz zu präsentieren. Immerhin würde ich die Hummel Hummel und die Glückssocken mitbringen. Und mit viel Glück würden sich dann unsre Gegner totlachen. Klingt für mich irgendwie nach nem guten Plan…

17. Sep. 2009

Das sind so die Momente, in denen ich wirklich hoffe, daß im Himmel keine Europa-League übertragen wird. Denn wenn der große Ernst Happel heute auf einer Wolke mit ansehen mußte, was sein Ex-Verein, den er erinst zu so großen Erfolgen geführt hat, im nach ihm benannten Stadion zusammenstolpert…. Er würde sich wohl nicht nur im Grabe umdrehen, nein, er würde rotieren wie ein Propeller.

DAS GING GAR NICHT!!!!

Österreich. Hallo?!? Das war jetzt keine wirkliche Fußball-Großmacht. Und der HSV ist auch grad nicht wirklich irgendjemand, sondern Tabellenführer der Bundesliga, fünfter Spieltag hin oder her. Und da kann Rapid noch so oft das FC Bayern Österreichs und noch so vielfacher Rekordmeister sein – DAS WAR PEINLICH!!!!

Da interessiert mich auch nicht, daß es das erste von insgesamt sechs Gruppenspielen ist. Man kann ja meinetwegen sogar in Wien verlieren, wenn man unbedingt meint. Aber man sollte doch vorher wenigstens so was ähnliches wie Fußball gespielt haben…

Mannmannmann.

Ich bin ja nach wie vor der Meinung, wenn jetzt einer zum Volksparkstadion fährt, irrt da irgendwo unsere Abwehr rum und sucht den Mannschaftsbus, der sie zum Flieger nach Wien bringt. Denn aufm Platz war sie definitiv nicht.

Ach was! Eigentlich war da GAR KEINER aufm Platz von uns. Vielleicht hat ja der FC Rumpelfuß den HSV auf dem Weg zum Stadion abgefangen, die Spieler irgendwo eingesperrt, sich als Petric, Elia & Co. verkleidet und uns im Ernst-Happel-Stadion mal eben ein wenig vor ganz Europa blamiert. Das würde jedenfalls so einiges erklären.

Meine Fresse, war das scheiße. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte!

Der totalste Ausfall unter den Totalausfällen im HSV-Trikot war wohl der arme Boateng. Erst in der ersten Halbzeit in letzter Sekunde das leere HSV-Tor vor dem einsnull bewahren – da wollte ich schon spontane Heiratsanträge und Kinderwünsche twittern. Und dann…? Beim einsnull mit den Haarspitzen noch den Ball gestreichelt (aber wohl nicht entscheidend abgelenkt), beim zweinull anstatt den Ball wegzuschlagen aufn Arsch gefallen. Beim dreinull dann wenigstens nicht beteiligt, weil längst ausgewechselt.

Die arme Sau. Hoffentlich kann er das schnell abhaken!

Ab wer hätte gedacht, daß dieser blöde Pfosten wirklich das einzige bleibt, das der HSV in Wien trifft? ARGH!!!

Die positiven Seiten des Spiels? Puh. Okay, ich hab eine: der Einbruch kommt endlich mal nicht auf der Zielgeraden, hahaha.

Nee, der größte Vorteil ist: ich weiß jetzt endlich, was aus Mika Häkkinen geworden ist. Er schreibt sich inzwischen Heikkinen und spielt undercover bei Rapid Wien.

Ansonsten ist dem echt nicht viel abzugewinnen. Da konnten auch die Tausend oberkörperfreien Rapid-Fans nix ausrichten.

Allerdings finde ich diese “Rapidviertelstunde” irgendwie cool. Ich bin dafür, daß wir jetzt die “HSVneunzigminuten” einführen und durchgehend RICHTIG Alarm machen. Und der HSV als Dankeschön dafür RICHTIG geil spielt. Wobei… wenn man das Spiel gesehen hat, kann man sich gar nicht so wirklich vorstellen, daß die dazu jemals in der Lage wären. (Laßt mich, ich bade gern in Selbstmitleid! Hallo Brüno, wenn Du das liest – ausdrucken und an die Spinde hängen. ICH WILL IN FRANKFURT NE TROTZREAKTION!!!)

Das dämlichste Zitat des Tages (Ich hab aber auch kein anderes gehört) kam von Mladen Petric, den ich heute vorm Altar würde stehen lassen:
“Wir haben heute den Faden verloren”

Mannmannmann. Als könnte man in diesem ganzen verdammten Stadion keine Frau auftreiben, die ein Nähset in der Handtasche hat!!!

Und eins sag ich Euch: Wenn die gegen Tel Aviv zu Hause auch so nen scheiß Standfußball spielen – dann sehe ich mich genötigt, aufs Spielfeld zu rennen und jeden Einzelnen wachzuohrfeigen.

16. Sep. 2009

Morgen startet der HSV in Wien in die Gruppenphase der Europa League. Ich wäre sehr gerne im Ernst-Happel-Stadion dabei, es hat allerdings leider nicht geklappt.

Dennoch bin ich sehr guter Dinge. Und auch die Tatsache, daß der HSV gleich bei der Ankunft einen Unfall gebaut hat, stimmt mich zuversichtlich.

Die Pfostentreffer hätten wir damit nämlich schon hinter uns – und können morgen dann gleich zum Tore schießen übergehen…

13. Sep. 2009

Ich brauche einen größeren Monitor. Schließlich muß ich irgendwo die ganzen Bundesliga-Tabellen, die den HSV als Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey zeigen, anbringen.

Aber von vorn:
Eigentlich wollte ich natürlich gestern zum Spiel gegen die Schwooweseggl fahren. Uneigentlich hab ich Nuss vergessen, rechtzeitig einen Zug zu buchen, der halbwegs bezahlbar war. Denn mit der Dauerkarte isses ja leider nicht getan, wenn man auch zu Heimspielen auswärts fahren muß. Da ich dieses Jahr noch zu zig Heimspielen fahre und auch das ein oder andere Auswärtsspiel (Europapokaaaaaaaaal!) in Planung ist, dachte ich mir, ach, is ja nur Stuttgart…

Also mußte das Spiel ohne mich stattfinden. Ohne Hummel Hummel, ohne Glückssocken – und ohne unsren derzeitigen Top-Torjäger, Paolo Guerrero*. Denn während die Hummel, die Socken und mich nur der Geldbeutel ausbremste, riß unsrem Krieger das Kreuzband. Schöne Scheiße. Da hilft nämlich auch keine Bahncard.

Und damit wir nicht nur vorne durch den langen Ausfall eines Stürmers ein Problem haben, hatte der Fußballgott gleich noch eine Überraschung für uns: auch Collin Benjamin* kam mit einem Kreuzbandriß aus der Länderspielpause.

Der HSV also ohne drei – Guerrero, Collo und mich. Man fragt sich, welcher Ausfall am schwersten wiegt. So oder so: Prompt riß die Serie. Zum Glück nur die, daß es nach 6 Minuten schon ca. 3:0 für uns steht… Denn auch wenn ich nicht da war, wir hatten ja noch Nedfuller und seine Sextanerblase.

Auch, wenn ich das Konzept des Tore pinkelns quasi erfunden habe: Ned ist in der Umsetzung deutlich besser als ich. Immerhin kann er im Gegensatz zu mir steuern, für wen das Tor fällt. Menno. Ich wußte immer, daß das Freilandpinkeln nicht die einzige anatomische Benachteiligung für uns Frauen bleiben würde.

Andererseits wird das meine Geheimwaffe beim Spiel in Berlin sein. Diesmal MUSS unsere Negativ-Serie im Olympiastadion einfach reißen! Und wenn ich eigens einen Trichter mitbringen muß, um Ned abzufüllen. …aber ich schweife ab.

Das Tor, um das es hier geht, war nämlich keineswegs Pipifax! Ein schönes Ding von Petric – einsnull. Endlich. Der HSV danach wieder optisch überlegen, diverse Chancen – aber kein Tor.

Nach der Pause dann unser kleines Goldstück. Elia drischt aus 22 Metern drauf – Tooooooor. Mit über 130 Sachen. Auf der Autobahn gäbe das ein schönes Knöllchen, bei uns gibt’s dafür Applaus und Menschen, die Deinen Namen rufen. Was für ein großartiger Spieler!!!

Eine Stunde um, das Spiel scheinbar entschieden. Die Live-Tabelle zeigte mir das, was ich sehen wollte: HSV allein auf Platz 1. Aber leider nur kurz, denn irgendwo schaffte der VfB den Anschlußtreffer. Da freut man sich doch, wenn man gerade in der Küche steht und den Pizzateig knetet – da kann man wenigstens seine Wut auslassen…

Es blieb dann leider noch ne halbe Stunde spannend, der HSV schien dem 3:1 zwar näher zu sein als Stuttgart dem Ausgleich – aber man weiß ja nie. Daher hegte ich auch spontane Heiratswünsche, als Zé Roberto mich in der 91. endlich erlöste: 3:1. Schlußpfiff. UND HIER! REGIERT! DER HSV! Ich Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey-te durch die Küche.

Am Sonntag geht’s gegen die Eintracht, hoffen wir mal, daß der HSV sich da etwas klüger anstellt als letztes Mal und sich nicht wieder eine klare Führung aus der Hand nehmen läßt.

In zwei Wochen dann daheim gegen Bayern – dann sind die Hummel, die Socken und ich auch endlich wieder am Start. Und wahrscheinlich wird die ganze Nordkurve Ned zum Bier einladen wollen, damit auch ordentlich viele Tore fallen…

* Gute Besserung!!

13. Sep. 2009

“Knappen wollen mit neuem Mannschaftsbus Punkte einfahren”, titelt die Homepage von Schalke 04.

Das Vorhaben ist ja schön und gut, dennoch sehe ich die Punkte ein wenig in Gefahr. Der Mannschaftsbus von Schalke 04 fuhr nämlich heute Morgen, als ich Brötchen holen ging, durch Berlin. Und wo spielt Schalke heute? Genau. In Köln…

31. Aug. 2009

Nach dem Marathon am Samstag letzter Woche war ich kurz im Bundeskanzleramt, gucken, ob Angie auch den Schreibtisch aufgeräumt hat. Danach wollte ich mit dem Bus-Shuttle zum Verteidigungminiterium fahren, weil da laut Programm eine “Dance Show: Uniformen der Bundeswehr” aufgeführt werden sollte. Das klang so schlecht, das wollte ich sehen.

Im Bus der Shuttle-Linie “Orange” fragte ein Touri vor der Abfahrt den Busfahrer: “Was ist denn interessanter, das Innenministerium oder das Verteidigungministerium?”

Der Busfahrer antwortete, gastfreundlich wie immer:

Det weeß ick nüscht. Mich interessieren beede nüscht.

Die Tanzaufführung habe ich leider verpasst, und als sie zum zweiten Mal stattfand, war ich nicht mehr da.

Aber seit ich all die leckeren Kerlchen in Uniform gesehen habe, überlege ich, wie ich für meine Wohnung den Verteidigungsfall ausrufen könnte…

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