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31. Aug. 2009

Nachdem van Gaal also einen noch schlechteren Saisonstart hingelegt hatte als Grinsi-Klinsi, wurden sie bei den Bayern wohl unruhig… und haben nochmal eingekauft. Robben. Erst dachte ich, man hätte Arjen Robben verpflichtet. Dann wurde mir klar: das größte Problem der Bayern ist ein ganz anderes.

Die Sympathie wurde immer geringer (Ja, auf der nach unten offenen Sympathie-Skala ist durchaus noch Platz!), selbst die härtesten Fans wollten bei dem Gegurke nicht mehr ins Stadion. Die Lösung: possierliche Tierchen! Tiere gehen schließlich immer.

Robben sind niedlich. Sie machen gute Laune, und sie können mit ihrer Nase Bälle jonglieren. Welcher Fußballer kann das schon von sich behaupten? Und auch das Gehalt kostet nicht die Welt, die sind ja schon mit ein bißchen Fisch und ab und an frischem Wasser im Becken zufrieden.

Und Ihr seht ja, kaum sind die Robben da, gewinnt Bayern dreinull gegen den amtierenden Meister Golfsburg.

Aber vielleicht hatte van Gaal auch nur drei Wünsche bei der guten Veh frei… Ich bin allerdings dennoch zuversichtlich, daß er das Ziel von Klinsmann, den Bayern-Abstieg 2010, weiter verfolgt. Das am Samstag war sicher nur ein Ausrutscher.

Nach dem Sieg fragte ich mich allerdings: Hat man van Gaal schon mal lachen sehen? Was passiert wohl, wenn er gut gelaunt ist – bietet er sich dann am Ende selbst das Du an?

Und hat van Gaal eigentlich ein Herz – oder nur eine Anhängerkupplung für den Wohnwagen?

Die größte aller Fragen ist allerdings: Muß Bayern jetzt vor jedem Spiel einen sauteuren Spieler kaufen, um danach zu gewinnen? Das könnte nicht nur teuer, sondern auch problematisch werden – in wenigen Stunden schließt das Transferfenster…

31. Aug. 2009

Wieso stand eigentlich nichts von diesem Chemieunfall bei Hamburg in der Zeitung, so klein kann der doch nicht gewesen sein? Kinners, mal ehrlich… Da is doch was im Wasser! Oder wie sonst wollt Ihr mir das erklären, daß sowohl Liga eins als auch Liga zwei von einem Hamburger Club dominiert wird? Also nicht, daß es mich stören würde, aber wer mir in der Sommerpause prophezeit hätte, daß der HSV die Liga plattmacht und gleichzeitig St. Pauli die zwote Liga dominiert… den hätte ich doch erst mal einweisen lassen.

Hamburg ist jetzt also endgültig die Fußballhauptstadt Deutschlands… Macht ja aber fast irgendwie Sinn, so als Tor zur Welt.
Und das tolle ist ja… Die Tabelle bleibt jetzt erst mal zwei Wochen so, der Länderspielpause sei Dank. Das gibt mir genug Zeit, beim DFB den Antrag zu stellen, JETZT Die Saison zu beenden und die Schale zu übergeben. Ich hätte da sicherlich sogar Unterstützer aus Liga zwei…

Bis dahin werde ich morgen nicht nur feierlich die neue Tabelle ausschneiden und an meinen Monitor kleben (da klebt die von letzter Saison, als der HSV zum letzten Mal Spitzenreiter war) – ich werde auch mindestens zwei Wochen mit eine breiten Grinsen im Gesicht rumlaufen. Und träumen.

Zum Spitzenreiter, Spitzenreiterm hey, hey, hat uns heute der FC Köln gemacht, mit dem kleinen Prinzen in den Reihen. Geholfen hat Ihre Hoheit von und zu Podolski offenbar allerdings nix. Aber wahrscheinlich ist das den Kölner auch gar nicht so wichtig. Denn wie heißt es doch bei Saint-Exupéry? “Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.” – wahrscheinlich sind die Kölner im Herzen längst Meister und damit rundum zufrieden.

Da mußten sie heute auch nicht so dolle Fußball spielen. Wenn ich auch zugeben muß, daß das Anschlußtor von Chichi ziemlich klasse war. Außer den Toren hab ich wenig vom Spiel gesehen, ich war nicht im Stadion und habe sämliche Sportsendungen verpasst.

Daher ist es auch am besten, wenn wir jetzt einfach zusammen singen: Die Nummer eins, die Nummer eins, die Nummer eins der Liga sind WIR!

26. Aug. 2009

Als junger Schreiberling lernt man in der Regel recht früh, daß Anführungszeichen nicht nur dazu da sind, ein direktes Zitat zu kennzeichnen. Vielmehr werden sie auch oft dazu verwendet, um sich von etwas zu distanzieren, oder um Ironie zu kennzeichnen.

Siehe beispielsweise auch die Tante Wikipedia zum Thema Ironie: Hat ein Schreiber Zweifel, ob seine Leser Ironie erkennen können, so wird er vorsichtshalber ein ironisch gemeintes Wort mit Anführungszeichen kennzeichnen

Nunja. Ich habe sehr gelacht:

Wie war das noch mit der Selbsterkenntnis…? ;-)

24. Aug. 2009

Ich weiß nicht, ob es Euch aufgefallen ist – über ca. 60, 70 Minuten wurde fast ausschließlich auf ein Tor gespielt. Das vor den Wolfsburg-Fans. Oder besser gesagt den Laien-Schauspielern, die man gegen eine geringe Bezahlung als solche verkleidet hatte.

Anfangs dachte ich, im Ball sei Eisen, und unter der Tribüne der Heimfans ein starker Magnet.

Später wurde mir klar: Die Erdbewegung ist schuld. Man läßt ja gerne mal außer acht, daß sich die Erde um sich selbst dreht, und wir mal oben drauf, und mal unten drunter sind. Und manchmal eben seitlich. So wie gestern.

Während des Spiels war Wolfsburg seitlich. So etwa bei 3 Uhr, wenn die Erde eine Uhr wäre. Dabei war das Tor vor den Heimfans unten, also im Süden. Daher fielen dort so viele Tore… die Gravitation war Schuld!

Es ist einfach viiiiel anstrengender, gegen die Schwerkraft anzuspielen. In die andere Richtung dagegen lief der Ball ja quasi von alleine.

Damit wäre jetzt also das Geheimnis gelüftet, weshalb der HSV sein Trainingslager in Längenfeld zwischen Alpengipfeln verbrachte: Labbadia ließ dort an Steilhängen Spielsituationen und Torschüsse trainieren und hat die HSver zu Bergziegen ausgebildet. Damit hat sich auch endgültig die Berufung des Yeti in den Beraterstab gelohnt.

Als nächstes geht’s zu Hause gegen Köln. Mit welchen Extrem-Trainings man sich darauf vorbereitet hat, verrate ich Euch aber ein anderes Mal.

11. Aug. 2009

Ich glaube, Haribo testet da gerade heimlich ein neues Produkt. Ich tippe auf Kohlrabi mit Gummibärchengeschmack. Mmmm, lecker!

Aus dem gleichen Gemüseladen das hier, Marke “Mannemerisch kenne ma aaa”:

…un’ jetz: UFFBASSE!

9. Aug. 2009

Endlich wieder Fußball! Also… Zumindest in 17 der 18 Erstligavereinen. Denn ob man das, was der HSV da heute fabriziert hat, wirklich als “Fußball” bezeichnen sollte…? Ick weeß ja nich.

Dabei fing in Freiburg alles so gut an! Während ich noch nicht mal das Spiel eingeschaltet hatte, stand es schon nulleins. Und der Torschütze, man glaubt es kaum: Jonathan Pitroipa! Was haben wir über Pitti nicht schon geschimpft, weil er (zum Beispiel im Rückspiel gegen Randers) immer nur* aus kürzester Distanz am Tor vorbeisemmelte. Und jetzt… Rumms, drin das Ding!

Das war in der dritten Spielminute. Danach kam irgendwie nicht mehr so arg viel vom HSV. Na ja, waren ja dann auch nur noch 87 reguläre Spielminuten, da kann man dann schon mal ein bis zehn Gänge zurück schalten. Nicht. Nach vorne lief nicht viel, nach hinten gar nix. Oder war’s umgekehrt?

Daß der Ausgleich erst in der 65. fiel, lag sicher nicht am Können der Hamburger Abwehr… sondern eher am Unvermögen der Freiburger. Aber er war mehr als nur verdient. Und wir wissen ja alle, wie dramatisch es gewesen sein muß, daß selbst ich das zugebe…

Die Stimmung war auch unter aller Sau. Aber kein Wunder! Auf Seiten des HSV fehlte ich, bei den Breisgaubrasilianern stand Ollé Ollé nicht im Aufgebot. Wie soll denn da bitteschön Stimmung in die Bude kommen?

Ich hoffe ja übrigens, daß das Gestochere des HSV derzeit nur ein Ablenkungsmanöver ist. Nach den super Einkäufen und der sehr guten Vorbereitung wurden sie ja überall als Bayern-Jäger gefeiert. Vielleicht will Brüno die Erwartungen nur runterschrauben, und meine Jungs tun deswegen seit dem 4:0 in Randers so, als könnten sie nix mehr. Es MUSS so sein. Denn das Rumgemurkse gegen Fortuna, die Niederlage gegen Randers im Rückspiel und jetzt wieder so ein Gestochere… das können die ja wohl nicht ernst meinen!

Aber nicht nur beim HSV ging die Saison los, auch andere Vereine haben schon wieder größte Probleme. So glaube ich zum Beispiel, daß Eigler den Beruf verfehlt hat. Ich meine, Hallo? Im Spiel von Nürnberg gegen Schalke schoß der zweimal statt ins Tor den Gegenspieler an. Vielleicht sollte er es einfach mal mit Kegeln probieren!

Überhaupt, Schalke… Magath is ja so ein Thema für sich. Obwohl er gewann, hüpfte er an der Linie wie Rumpelstilzchen auf und ab. Da hat man richtig Angst davor, was er macht, wenn er die erste Niederlage einfährt!

Im Übrigen möchte ich alles zurücknehmen, was ich über Amanatidis gesagt habe. Ich fande die Eintracht ja schon immer sympathisch, vor allem wegen Freundin J. Aber wenn die Eintracht gleich dreimal gegen Wer da? in Führung geht, letztlich 3:2 in Bremen gewinnt und Amanatidis alleine zwei Buden gegen Tim Rasen macht… dann is das ab sofort mein Lieblingsfrankfurter.

Apropos Liebling. Olic hatte ja nix besseres zu tun, als gleich im ersten Spiel ein Tor für Bayern zu schießen. Seufz. Ich denke ja nach wie vor, er hätte sich verlaufen, wenn ich ihn in Bayernkluft aufm Feld sehe :-(
Immerhin traf es die richtigen: Er legte das Ding Hildebrandt ins Nest. Hähähä. Hoppenheim glich allerdings aus, is ja aber auch ganz schön, wenn sich die verhassten Vereine gegenseitig die Punkte klauen.

Meine zwei größten Highlights von diesem Spiel fanden aber beide nicht aufm Platz statt.

Als Beckenbauer und Hopp im Sky-Interview die Szenen des Spiels bewerteten, forderte Hopp einen Elfmeter für Hoffenheim. Van Bommel hatte Vorsah im Strafraum ausgeknockt. Allerdings… im Strafraum von Hoffenheim. Ähem.

Ähnlich großartig: Uli Hoeneß, der erstmals nicht auf der Bank, sondern auf der Tribüne saß, und sich da gleich schön mit dem normalen Volk anlegte. “Es ist nicht immer so einfach, weil man sich da oben auch mit dem einen oder anderen Zuschauer rumschlagen muss. Aber daran werde ich mich schon gewöhnen”. Äh, ja. Wir können natürlich auch einfach alle zu Hause bleiben, wenn der Uli kommt.

Zum Abschluß möchte ich Dariusz Wosz zitieren:
Alles hat gestimmt: Das Wetter war gut, die Stimmung war gut, der Platz war gut – nur wir waren schlecht.

* Ja, ich weiß – er hat letzte Saison in der Rückrunde das Siegtor gegen Hoppenheim geschossen. Das war’s dann aber eben auch.

3. Aug. 2009

Pokalspiele sind ja immer so eine Sache, gerade, wenn man gegen einen unterklassigen Gegner ran muß. Gewinnt man, am besten haushoch, gibt’s eigentlich keinen Applaus, sondern nur ein “Naja, was denn sonst?”. Verliert man, ist man der Depp. Würgt man sich gerade irgendwie so in die nächste Runde, eigentlich auch.

Der HSV hat schon öfters gegen “Underducks” (Hallo, Herr Calmund!) verloren. Gegen Eppingen, Geißlingen, Hoyzer. Da hätte sich Fortuna Düsseldorf als Gerade-erst-wieder-Zweitligist gut eingereiht.

Vor der Partie rissen die Herren Fortunesen ja auch schön die Klappe auf. Da wurden grüne Trikots gefordert, um den Werder-Effekt zu simulieren. Es sollten von den Fans tonnenweise Papierkugeln aufs Spielfeld geworfen werden – und Torwart Melka hielt sich für so eine Art Tim Rasen. Also für einen Elfmeterkiller. Das hat bis zum Elfmeter auch ganz gut geklappt…

Aber fangen wir am Anfang an:
Das Spiel war das Letzte. Also… des DFB-Pokal-Spieltages. Alle anderen waren schon durch. Mit ihren glorreichen Siegen (Nach einem 4:1 von Wolfsburg bei Wehen-Wiesbaden tickerte N24 das stundenlang als Breaking News), ihren Blamagen, sogar mit ihren Trainerentlassungen (Hallo Mainz, was war denn da los?? Erst nach dem Aufstieg den Trainer als Messias feiern, und ihn dann nach einem einzigen verpatzten Pokalspiel kurz vorm Ligabeginn rauswerfen? Da muß doch mehr gewesen sein. Hat er irgendwem in den Schuh gepullert? Oder die Plastikgabeln an der Imbissbude geklaut?).

Nur der HSV kam daher wie die letzte Fastnacht. Dafür war uns der Montagabend sicher, Live-Übertragung in der ARD. Hat man ja auch nicht alle Pokalspieltage, wenn man nicht gerade FC Bayern München heißt.

Und dann ausgerechnet das: Fortuna Düsseldorf in der LTU-Arena. Wo doch Bruno Labbadia da mit seinen Leverkusenern letzte Saison nie so wirklich glücklich wurde.

Aber gut, der HSV ist nicht Leverkusen. Dachte ich zumindest, als Petric schon nach vier Minuten das einsnull machte. Durchatmen, alles läuft. Dachte ich zumindest, bis knapp sechs Minuten später schon der Ausgleich fiel. Ich biß erste Teile aus meiner Tastatur.

Alles wird gut, dachte ich. Bis Boateng beim Versuch, noch zu retten, was nicht zu retten war, das zwoeins für die Fortuna machte. Die Glücklichen.

Natürlich war noch ne Ewigkeit zu spielen. Aber dennoch… Ihr kennt mich. Ich ergraute spontan, bekam Panik und überlegte, ob ich in Erdkunde nicht richtig aufgepaßt hatte, und Düsseldorf am Ende doch der südlichste Stadtteil von Bremen ist.

Kurz bevor ich anfing zu hyperventilieren, hatte Trochowski ein Erbarmen und ballerte aus der Distanz den Ausgleich rein. Schönes Ding.

Dabei blieb es dann leider auch. Nach 90 Minuten stand es immer noch zwozwo.

In der Verlängerung dann also endlich den Elfer, den Melka so rasen-haft halten wollte. Hat er aber nicht. Zum Glück. Dank Torchowski stands dreizwo und ich dachte, der Drops sei gelutscht. Hahahaha. Ich sollte das Denken (zumindest beim Fußball) den Pferden überlassen, die haben die größeren Köpfe…
Aber eigentlich hätte Melka da auch schon gar nimmer im Tor stehen dürfen, die vorangegangene Aktion gegen Pitroipa (der is doch eh so dünn und bricht schon durch, wenn man ihn nur anschaut!!) wäre meiner Meinung nach klar Rot gewesen. Gab aber nur gelb.

Spätestens da fragte ich mich: Was, wenn Hoyzer wieder Profi-Fußball pfeift – sich aber bevor er das Feld betritt, immer als Rafati verkleidet…?

Na egal, der HSV war ja endlich wieder in Führung. Aber statt daß der HSV den Sack zu macht und noch ein Tor nachlegt, geschah pünktlich zum Abpfiff das Unfaßbare: der Ausgleich. Dreidrei. Verlängerung ist ein Arschloch.

Ich habe wirklich überlegt, das Elfmeterschießen zu boykottieren. Das letzte mußte ich live im Stadion erleben – und es war kein Fest. Andererseits… selbst wenn ich gewollt hätte, ich konnte nicht weggucken.

Aber diesmal lief alles besser als gegen Wer da?. Die Schüsse saßen – und Rost hielt. Und wie! Einen Elfmeter hinderte er heldenhaft mit der Unterlippe daran, die Linie zu überqueren. Vergeßt Tim Rasen, mit den Händen kann schließlich jeder. Der wahre Elfmeterkiller ist unser Fäustel!

Unterm Strich ging dann also doch alles gut. Zwei gehaltene Elfer, vier verwandelte. Macht ein 4:1 im Elfmeterschießen. Und irgendwie klingt das um Welten entspannter, als es wirklich war.

Respekt nach Düsseldorf, das war ein verdammt gutes Spiel. Ich war schon nach zehn Spielminuten fix und alle… aber jetzt könnte ich glatt eine Sommerpause brauchen.

Ich hoffe, das Rückspiel am Donnerstag gegen Randers wird entspannter. Nach dem 4:0 aus dem Hinspiel sollte da eigentlich nicht mehr viel anbrennen. Dann hätte Brüno Zeit, seiner Abwehr 90 Minuten lang ihren Job nahezubringen. Heute sah es streckenweise nämlich so aus, als sei das bitter nötig…

Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein. – Werner Hansch

27. Jul. 2009

Falls jemand am 4. August ab 13.30 Uhr was von mir will – ich kann nicht. Ich bin beschäftigt. Und zwar sehr. Ich muß nämlich telefonieren. Mit Mladen Petric.

Jedes Jahr vorm Saisonbeginn macht der Kicker diese Ruf! Mich! An!-Aktion, bei der man zu bestimmten Zeiten jeweils einen Bundesliga-Spieler anrufen kann, um ihm Fragen zu stellen. Dieses Jahr geht für den HSV “mein” Mladen ans Telefon.

Bei Twitter wurde mir schon bis zu einem Kasten Bier (HSVmex, das hab ich schriftlich!) geboten, wenn ich anrufe und “Heirate mich!” kreische. Zumindest der Herr Curi0us stellt sich das so vor… dem ist das allerdings nur ein mickriges Bier wert. Pffff.

Miss Rhapsody ist da romantischer. Sie will mich nicht kreischen hören, sondern denkt schon an die Hochzeit. Wahrscheinlich möchte sie einfach gern dabei sein, wenn wir zu “Hamburg, meine Perle” in der wie-sie-dann-auch-immer-heißen-mag-Arena in Hamburg zum Anstoßkreis grooven, um uns dort vor ausverkauftem Haus das Ja-Wort zu geben.

Aber wenn ich mir diese Übersicht anschaue, mit wem man da alles so telefonieren kann, frage ich mich auch… Wer ruft denn bitte bei Ioannis Amanatidis an – außer seinem Frisör, um zu fragen, wann er mal wieder vorbeikommt? Dem Bild nach zu urteilen, düfte das letzte Treffen der beiden nämlich schon ne Weile her sein.

Und wer hat heute wohl das Telefon abgenommen, wenn man die Nummer von Mark van Bommel wählte – er selbst oder sein Stimmdouble Oliver Pocher?

Fragen über Fragen. Die kann ich dann ja mal dem Mladen stellen, wenn ich mit ihm spreche. Also laßt kommenden Dienstag ja die Finger vom Telefon!

23. Jul. 2009

…sähe der Einmarsch in die Kirche wohl auch so ähnlich aus wie bei dieser Hochzeit in Minnesota:

Nur vielleicht mit etwas mehr PAM! PAM! PAM!

Man fragt sich ja auch, wie eine Trauung aussieht, die so beginnt. Ich vermute, das hier ist die Fortsetzung der obigen Hochzeit:

Und was würde passieren, wenn der Pfarrer sagt “Lasset uns beten?”
Genau.

[Hochzeitstanzvideo via irgendwo heute nachmittag, Erinnerung eben via @svensonsan]

19. Jul. 2009

Ich hab ja bekanntermaßen noch nie Star Wars gesehen (Alle Bekehrungsversuche sind zwecklos, bitte tippt Euch keine Blasen an die Finger deswegen!) – und dennoch weiß ich etwas darüber, was Ihr alle nicht wißt. Ha!

Man hat Euch nämlich verarscht. Ihr denkt alle, Darth Vader habe zwei Kinder, richtig? Tja. Stimmt nicht. Er hat noch einen dritten, unehelichen Sohn, von dem bisher niemand etwas weiß. Außerdem hat Darth Vader eine geheime Fähigkeit – und genau die hat er seinem Sohn vererbt.

Ich könnte Euch hier natürlich viel erzählen… Aber ich habe keine Kosten und Mühen gescheut, Beweise für meine Theorie zu beschaffen. Kinners, haltet Euch fest: Darth Vader ist auch der Vater von MC Hammer.

Hier ein Beweis aus den Zeiten, in denen er noch als Darth Hammer über die Dörfer tingelte. Stop! Vadertime!

[per Mail. DANKE!]

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