Da is’ das Ding!

 

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19. Sep. 2010

Der Countdown läuft. In weniger als 4 Stunden beginnt das Hamburger Stadtderby. Schon seit Tagen, ach was, Wochen, muß man sich als HSVer allerdings dafür rechtfertigen, zum Derby zu wollen, ob mit oder ohne Karte, und das auch noch in Couleur. Denn in den eigenen Farben ins Stadtviertel des Gegners zu wollen, scheint irgendwie vielen nicht in den Kram zu passen. Daran, daß unsere eigene Fankneipe auch aufm Kiez ist, denkt irgendwie keiner.

Wenn HSV-Fans dazu auffordern, einfach nur Präsenz auf dem Kiez zu zeigen, dann ist das Provokation, ach was, ein Aufruf zu blanker Gewalt und wird in gegnerischen Blogs und “neutralen” Medien gleichermaßen breit getreten.

Wenn aber Fans von St. Adtteilverein darauf reagieren und auf dem Anti-Flyer ein vermummter Typ mit Steinschleuder zu sehen ist, dann wird das nirgends thematisiert.

Vermutlich ist der Gute aber auch gar nicht vermummt, sondern es ist nur so wahnsinnig kalt. Und mit der Steinschleuder will er sicherlich nur die Vögel über die Gästekurve abschießen, damit die uns nicht auf den Kopf kacken.

Und auch, wenn man mal großzügig ist, und das noch nicht zum Aufruf zur Gewalt verstehen will… Spätestens bei diesem Bild müßte doch dann auch mal ein Aufschrei über die bösen Schläger vom St. Adtteilverein die Runde machen. Dachte ich.

Aber weit gefehlt. Vermutlich ist das auch gar kein Aufruf zur Gewalt. Ich glaube, das Plakat zeigt in Wirklichkeit Fans von St. Adtteilverein, die Stühle in die Gästekurve tragen, damit wir dort nicht die ganze Zeit stehen müssen. Denn Schläger gibt es in deren Reihen ja sicherlich keine.

Sorry, aber dieses Gutmenschentum und diese einseitige Berichterstattung kotzen mich an. Der Stadtteilverein ist nicht besser, nicht kultiger, nicht weniger kommerziell als der HSV. Auch, wenn er all das sicherlich gerne wäre. Er ist ANDERS, aber allein das ist keine Wertung.

Seit ich HSV-Fan bin (das sind jetzt doch auch schon über 15 Jahre), muß ich gegen das ewige “Alle HSV-Fans sind rechte Schläger”-Klischee ankämpfen.
Daß jetzt die NPD meinte, Solidarität mit dem HSV verkünden zu müssen, spielt genau jenen Stadtteilvereinlern natürlich in die Karten.

Daher möchte ich an dieser Stelle von den ach-so-gefürchteten Chosen Few zitieren: Faschos, Rassisten und Leute, die meinen mit Faschosprüchen provozieren zu wollen, haben in dem Marsch nichts zu suchen! Für diese Scheiße haben wir keinen Platz. Bleibt zu Hause!
Und auch zur Ankündigung der NPD, am Derbymarsch teilzunehmen, finden sich dort deutliche Worte.

Aber all das will ja leider niemand wissen – es würde das Bild vom rechten HSV-Schläger ja ins Wanken bringen.

Harmlos, aber ziemlich niedlich ist ja der Plan, in der Pappschachtel so eine gute Stimmung zu machen, daß sich der HSV “einscheißt”. Äh. Verzeihung, aber… allein in Dortmund stehen mehr Menschen auf der Südtribüne, als beim St. Adtteilverein überhaupt ins Stadion passen! Von Spielen in ECHTEN Hexenkesseln wie bei Galatasaray mal ganz abgesehen. Da brannte fast der Rasen und wir haben trotzdem gewonnen. Und dann soll uns ein bißchen Konfetti einschüchtern? Lächerlich!

Ich bin sicherlich nicht so blauäugig, daß ich denke, das Derby würde ohne Zwischenfälle abgehen. Dazu gibt es auf beiden Seiten zu große Idioten.

Dennoch möchte ich noch einmal (frei nach Hansa Rostock) dran erinnern:
Nur unsre Herzen schlagen – Hamburg spielt fair!

Ich freue mich jetzt auf ein schönes Derby und hoffe, daß es rundrum halbwegs ruhig bleibt und der HSV auf dem Rasen zeigt, wer die Nummer eins der Stadt ist.

Glaube. Liebe. Hoffnung. NUR DER HSV!

19. Sep. 2010

Am Trafalgar Square in London schreiben derzeit zum London Design Festival acht Roboter-Arme Licht-Botschaften in die Luft. Die Botschaften kann man übers Internet einschicken, sie werden dann ausgewählt, umgesetzt und ein Video davon auf Youtube gepostet.

Die meisten Botschaften sind einfach nur Grüße. Ich habe rechtzeitig zum Derby dafür gesorgt, daß London schwarz-weiß-blau ist.

Hier ist das Beweisvideo:

In diesem Sinne… NUR DER HSV!

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