Da is’ das Ding!

 

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11. Okt. 2009

Als HSV-Fan bekommt man beim Stichwort “Kugeln” ja inzwischen sofort Magenschmerzen. Ganz egal, ob Rumkugeln, Weihnachtskugeln oder Bowlingkugeln – seit jenem 8. Mai* ist keine Kugel mehr nur das, was sie vorher gewesen wäre. Sie ist immer auch ein bißchen Erinnerung an die wohl düsterste Stunde des HSV.

Daher war ich auch leicht überrascht, als ich vom neusten Supplier des HSV erfuhr. Dabei handelt es sich nämlich um keinen anderen als den Hersteller der Halloren-Kugeln – einem eigentlich ganz leckeren Schokodings mit Füllung aus der ehemaligen DDR.

Die HSV-Praline gibt es offenbar schon, klar, wo man doch jetzt einen offiziellen Pralinenlieferanten (WTF?) hat.

Meine größte Angst ist jetzt allerdings, daß demnächst die Halloren-Kugel auch in der Papierkugel-Edition auf den Markt kommt. Wie das Ding aussehen könnte, weiß ich auch schon: zerknitterte Optik aus weißer Schokolade. Ich halte das marketingtechnisch allerdings eher für schwierig, denn aus Sicht der HSV-Fans dürfte sich als Geschmacksrichtung für die Füllung eigentlich nur eins eignen: Erbrochenes**.

*Wieso fällt mir das jetzt erst auf? Auch am 8. Mai 2010 wird der Gegner wieder Wer da? heißen. Und diesmal wird hoffentlich alles anders.

**Nein, liebe Halloren-Anwälte, das hat nix mit Eurem Produkt zu tun, das ist schon okay so, keine Sorge.

11. Okt. 2009

Am 7. Oktober 2004, rund ein halbes Jahr nach meinem Juristischen Staatsexamen, packte ich meine sieben Sachen und zog in die große, weite Welt nach Berlin.

Ich hatte ein Praktikum in der Hauptstadt angenommen, wollte allerdings nur drei Monate bleiben. Höchstens. Denn insgeheim war mir klar, daß Berlin scheiße ist, der Job doof, ich alleine nicht lebensfähig und überhaupt. Dann kam irgendwie alles ganz anders.

Heute ist es fünf Jahre her, daß ich meinen ersten, richtigen Job nach dem Studium angetreten habe. Seither ist viel passiert, ich habe irrsinnig viel gelernt und gesehen, Jobs gekündigt, neue angenommen, mich fest anstellen lassen und selbständig gemacht, Leute kennengelernt und wieder aus den Augen verloren, Fehler gemacht, sie eingestanden und korrigiert, Entscheidungen getroffen, gute wie schlechte.
Die Stadt ist allerdings geblieben: Ick bin immer noch een Balina.

Was ich bis heute jedoch nicht bin, ist verliebt in Berlin. Wir sind mehr so wie Hund und Katze, Berlin und ich. Wobei Berlin zweifelsohne die Katze ist und mir immer wieder mit ausgefahrenen Krallen auf die Nase haut. Das liebste an Berlin sind und bleiben für mich daher auch die ICE-Verbindungen nach Hamburg und in die Heimat.

Trotzdem gibt es unzählige Dinge, die ich in den ersten fünf Jahren hier nicht geschafft habe, darunter auch so Touri-Pflichten wie Potsdam und diverse Museen. Aber vielleicht klappt es ja in den nächsten fünf. Falls Berlin und ich es noch so lange miteinander aushalten…

6. Okt. 2009

Ach Du Scheiße. Da sitzt man zu Hause auf dem Sofa und heult sich die Augen aus, weil nach Guerrero jetzt auch Petric verletzt ausfällt, und zwar ziemlich lange… und plötzlich fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren:

ICH BIN SCHULD!!!!

Argh. Ihr kennt mich, es tut keinem so leid wie mir. Aber ich wußte doch nicht, was ich damit beschreie, wenn ich title: Wer solche Gegner hat, braucht keine Stürmer mehr.

Und schwupps, haben wir den Bandsalat. Nee, halt… diesmal muß es Sehnensalat heißen.

Man stelle sich das mal vor! Mein Liebling Petric hat sich also die Peroneussehne gerissen, und nicht Kaka ist Schuld, der ihn umgetreten hat, sondern ich. Ausgerechnet!

Jetzt fallen also die beiden besten Stürmer des HSV aus. Petric soll wohl zur Rückrunde wieder fit sein, Guerrero noch später.

Als nächstes kommt Leverkusen, da geht’s um Platz eins. Im Sturm bleiben uns Berg, dessen Knoten gegen Hapoel hoffentlich geplatzt ist. Außerdem Torun und Beister. Nedfuller wirft noch drei Stürmer aus der zweiten Mannschaft in die Verlosung.

Ich sehe allerdings gar nicht so schwarz, wie alle anderen. Klar ist es besch…eiden. Aber ganz ehrlich – lieber jetzt als auf der Zielgeraden der Saison. Der HSV hat den besten Saisonstart aller Zeiten hingelegt. Das Polster auf Bayern beträgt momentan acht Punkte. ACHT PUNKTE!!!!

Außerdem haben wir eine Mannschaft, in der auch andere Tore schießen (können) als die nominellen Stürmer.

Wir haben Elia, der durchaus torgefährlich ist. Zé Roberto sowieso. Ich würde mir wünschen, daß Pitti irgendwann noch mal aus dem Knick kommt. Genau wie Romeo Castelen. Und wenn Jansen wieder fit ist (sollte doch eigentlich demnächst so weit sein), dann hat der auch Drang zum Tor. Nicht zu vergessen Trochowski.

Ja, es ist verdammt Scheiße, daß unsre besten Stürmer jetzt so lange ausfallen. Aber ich glaube, der HSV hat schon größere Probleme gelöst – und wird auch dieses lösen.

Es wird sicher von jedem Einzelnen mehr Einsatz gefordert sein, die Jungen müssen ins kalte Wasser springen und schnell schwimmen lernen – aber ich habe dennoch keine Sorge vor dem Spiel gegen Leverkusen.

Und mit etwas Glück hilft uns ja hie und da auch wieder ein wenig der Gegner. Soll ja auch schon mal vorgekommen sein…

Falls der HSV mich braucht, ich stehe bereit. Ich werde noch lauter supporten als sonst. Oder gebt mir das Trikot mit der 23 und ich laufe auf… oder schickt mich zu Petric in die Schweiz, ich pflege ihn wieder gesund. Wo ich doch schon Schuld dran bin, daß er sich verletzt hat…

Pleitegeiger wünscht allen verletzten Spielern mit der Raute auf der Brust schnelle und gute Besserung!

5. Okt. 2009

Der HSV zu Gast bei Hertha. Der geneigte Fan weiß, was das heißt… Normalerweise eine deftige Auswärtsniederlage und jede Menge Häme. Auch diesmal konnten wir nur verlieren. Der HSV erster, Hertha letzter. Friedhelm Funkel als neuer Trainer, die Hertha eigentlich schon klinisch tot… der perfekte Fall, um vom HSV mit drei Punkten wiederbelebt zu werden!

Da das gegen Bayern so prima geklappt hat, habe ich mich vorm Spiel wieder mit Nedfuller getroffen. Gemeinsam ging’s dann zum Stadion, er war mächtig aufgeregt – sein erstes “echtes” Auswärtsspiel!
Im Stadion stieß dann noch @hsvswn zu uns, wenn auch mit mächtig Verspätung. Da konnte er aber nix für, er kam mit dem Supporters-Bus aus Hamburg und der Fahrer fand das Stadion nicht. Nach sechs Spreeüberquerungen hatte er dann die Nase voll und entschied sich, zum Stadion zu laufen…

Was soll ich sagen? Eigentlich war ich 15 Jahre lang begeisterter allein-ins-Stadion-Gänger. Mit den beiden macht das aber gleich noch mal mehr Spaß. Danke dafür!! :-)

Schon nach wenigen Minuten war allerdings wenig vom großen Spaß zu spüren. Einsnull Hertha. Auch noch durch Arne “die Wunderheilung” Friedrich. Mir entfuhr ein genervtes “Geht jetzt die ganze Scheiße SCHON WIEDER los??”.

Nein, ging sie nicht. Denn ne Viertelstunde später stand es plötzlich einseins. Nur, daß das in der Kurve (10.000 Hamburger, schalalalala!) genau GAR NIEMAND mitbekommen hatte. Erst mal schauten wir verwirrt, weil offenbar ein Tor gefallen war… keiner hatte es gesehen. Dann rief einer zaghaft, fast fragend “Äh… Tor?!” Dann freuten wir uns, wenn auch irgendwie leicht überfordert – wußten allerdings immer noch nicht so genau, für wen überhaupt. Tore für den Gegner werden nämlich irgendwie nicht durchgesagt in Berlin. Auch dann nicht, wenn sie ein Hertha-Spieler schießt.

Aber ich bin ja auch in der Lage. Dinge zu glauben, die ich nicht mit eigenen Augen gesehen habe… vor allem, wenn es ein einseins bei der Hertha ist.

Noch mal ne Viertelstunde später, der Hertha-Torwart war mittlerweile verletzungsbedingt gegen einen 19-jährigen HSV-Fan im Hertha-Torwart-Trikot ausgetauscht worden, dann das erste Tor meiner langen Fußballkarriere, daß ich live erlebte, und dennoch quasi in Zeitlupe sah.

Burkert, der Ersatz-Ersatz-Torwart der Hertha, kommt raus und klärt einen HSV-Angriff per Kopf – direkt zu Jarolim. Der fackelt nicht lange und lupft den Ball aus 36 Metern ins Tor. Toooooooooooooooor! Aus!Wärts!Sieg! Aus!Wärts!Sieg!

Irgendwo bei diesen Feierlichkeiten muß mir dann meine Stimme aus der Tasche gefallen sein. Machte aber nix – denn der Hertha-Torwart hatte ganz andere Probleme. Er war nämlich nicht lernfähig – und köpfte nur wenige Sekunden später wieder einen HSV-Ball weg. Diesmal allerdings Zé Roberto vor die Füße – der, was soll er sonst auch machen… den Ball aus der Distanz ins leere Tor lupfte.

Dreieins. Unbeschreibliche Jubelszenen im magischen Dreieck Nedfuller-HSVswn-Pleitegeiger. Spätestens jetzt hatte auch Nedfuller seinen Pessimismus verloren. Oder ihn mit Bier runtergespült. Man weiß es nicht genau.

Die Stimmung in der HSV-Kurve war sensationell, wir wechselgesangten mit dem Oberrang, hüpften (aus Platzgründen dem Nachbar auf den Füßen rum) und sangen fast 90 Minuten non-stop.
Unser zwischenzeitliches “Hey, was geht ab? Die Hertha steigt endlich ab, steigt endlich ab” half mir zwar nicht wirklich dabei, meinen seit Donnerstag am Holstenstand anhaltenden Ohrwurm aus dem Gehörgang zu bekommen. Darauf konnte ich aber auch keine Rücksicht nehmen und gröhlte mit.

Ich mußte allerdings mal wieder feststellen, daß singen und hüpfen gleichzeitig als alte Frau Asthmatiker auf Dauer gar nicht so einfach ist. Erhöhte Schwierigkeitsstufe ist dann ja noch, daß man die Hand mit dem Bierbecher (Pfand: 1,30 Euro. Ja, doch, Hertha, das macht Sinn. So wird man endlich mal die ganzen 30-Cent-Stücke los, die man immer im Geldbeutel hat!) ruhig halten muß, weil sonst alles überschwappt. Das muß ich einem der Herren neben mir bei Gelegenheit noch beibringen…

Aber zurück zum Spiel: Uns fehlte noch ein Tor zu Platz 1. Ich hatte ja auch schon eine ungefähre Vorstellung dessen, wie es fallen würde: Der Hertha-Torwart klärt mit dem Kopf, der Ball fliegt in weiiiiitem Bogen über das Dach des Olympiastadions hinweg, trifft den zufällig draußen vorbei laufenden Uwe Seeler unglücklich am Kopf… und prallt zurück ins Stadion, vorbei an Burkert. TOR!

Überraschenderweise passierte das nicht. Stattdessen krümmte ich mich vor Lachen, als Nedfuller Patrick Ebert ein freundliches “Du kannst nur Außenspiegel abtreten, Außenspiegel abtreten, Außenspiegel abtreten” entgegenschmetterte.

Auch das schönste Spiel hat einen Schlußpfiff und so wurde er irgendwann Wirklichkeit, der erste HSV-Sieg in Berlin seit Urzeiten. Und wenn wir jetzt mal ganz ehrlich sind, hat der HSV daran nicht mal den größten Anteil. Gratulation also an die Hertha zu den drei Punkten – für den HSV. Ich finde diese “Nach zig Niederlagen gibt’s einen Sieg gratis”-Bonusaktion wirklich toll!!

3. Okt. 2009

Meine Güte, was für ein Streß! Meine armen Glückssocken pendeln zwischen Waschmaschine, Wäscheleine und Stadioneinsatz und ich komme vor lauter Stadionbesuchen kaum dazu, sie zu verbloggen. Und bevor jetzt morgen mein einziges echtes “Heim”spiel ansteht, erfülle ich noch schnell die Chronistenpflicht – schließlich war Donnerstag Europapokaaaaaaal.

HSV vs. Hapoel Tel Aviv. Die Ausgangslage: Der HSV hat im ersten Gruppenspiel in Wien gezeigt, wie man’s nicht macht, während Hapoel zu Hause überraschend gegen Celtic Glasgow gewonnen hatte.

Ich fuhr direkt von der Arbeit nach Hamburg, war um 18 Uhr in der schönsten Stadt der Welt. Schnell meinen Kram in die abgesiffteste Unterkunft, die ich je hatte, geworfen und auf zum Stadion.

Das Wegebier und ich trafen uns dann zunächst mal zu Uwes Füßen mit Il Pistolero. Ich versuchte, ihn wieder zum bloggen oder wenigstens zum Twittern zu bringen – mit mäßigem Erfolg.

Im Stadion, es war immer noch viel zu früh, traf ich mich dann zum ersten Mal mit Herrn @Sebas_ vom Blogbistro. Das klappte sogar, obwohl er (anders als sein Twitter-Avatar) keinen Hut trug, ich nicht die Anzeigentafel (mein Twitter-Avatar) vorm Kopf hatte, und er seinen Standort in der SMS mit “inne Mitte vonne Treppe inne Kurve” beschrieb.

Danach verbrannte ich mir an meiner Stadionwurst derart den Gaumen, daß der heute noch weh tut. Aber egal, war lecker.

Und dann ging’s auch schon endlich los. Es waren insgesamt leider recht wenig Besucher im Stadion (30.000), darunter jede Menge Europacup-Touristen. Neben und vor mir je ein knutschendes Pärchen. Nunja. Wir sind für sowas früher ins Kino gegangen, da wird man wenigstens nicht mit Bierbechern beworfen und angepöbelt…

Außerdem im Stadion: 201 Sankt-Pauli-Fans. 200 davon als Hapoel-Fans verkleidet im Gästeblock, einer als Curi0us verkleidet (oder war der echt?) in der Nordkurve. Im A-Rang. Da, wo eigentlich die HSV-Fans stehen… :-)

Torun und Berg spielten von Beginn an – was sich schon nach 5 Minuten als gut erwies. Vorlage Torun, Schuß Berg, Tor! Einsnull.

Nur wenig später wischte ich mir dann komplett die Augen und grübelte, ob man vielleicht heimlich Olic zurückgeholt und in ein Berg-Kostüm, gesteckt hatte: Vorlage Aogo, Kopfball Berg – Toooooooooooor! Zweinull. Und das nach 12 Minuten! Offenbar hatte die Wärmelampe (oder war es der puschelig-weiche Hintern von Dino Hermann?) gute Dienste getan und endlich unsren schwedischen Torjäger ausgebrütet.

Der HSV war klar überlegen, wir in Gedanken schon beim Spiel in Berlin gegen Hertha. Das rächte sich, als Shechter nach einer Standardsituation den Anschlußtreffer machte. Das war echt unnötig.

Wenige Minuten später waren dann aber dank Elia der Zweipunktevorsprung und meine gute Laune wieder da. Halbzeit.

In der Halbzeitpause verschwand das Knutschepaar vor mir. Wohin auch immer. Sie kamen nicht zurück, an ihrer Stelle standen dann zwei nervige Besoffene.
Auch sonst war nach der Pause irgendwie alles anders. Die Überlegenheit war weg, und plötzlich stand es dann nur noch 3:2. Gefühlt das zweite Tor bei der zweiten Torchance von Hapoel. Gnarf. Und ich würde SO gern mal wieder zu Null spielen!!

Kurz drauf dann direkt vor unsrer Kurve ein Elfmeter für den HSV und Rot für Hapoel. Unser vorfreudiges “Auf Wiederseh’n” konnten wir uns dann leider in die Haare schmieren, weil der Elfmetergott mal wieder gegen den HSV und gegen Zé Roberto war. Immerhin: wenig später machte Zé dann doch noch das vierzwo und der Drops war endlich gelutscht.

Gut gefiel mir endlich mal Berg, außerdem erneut Boateng. Zé sowieso. Nicht so wirklich doll fand ich dagegen Petric.
Für Boateng sangen wir zwischenzeitlich sogar “Jerome für Deutschland” – und schwupps, Jogi erhörte uns, Tags drauf kam die Nominierung für die Nationalelf.

Nach dem Spiel traf ich mich dann am Holstenstand noch auf ein Bier mit Nedfuller und @hsvswn. Curi0us kam auch noch dazu.

Es war wirklich ein sehr, sehr netter Offline-Abend mit jeder Menge Onlinern. Und viel zu wenig Schlaf – ich hab bis morgens um eins am Hauptbahnhof mit Nedfuller gequatscht, mein Wecker klingelte aber schon wieder um 6. Schließlich mußte ich in Berlin zur Arbeit antreten.

Morgen geht’s dann zur Hertha – und glaubt mir, ich bin froh, daß ich ausnahmsweise mal nicht zum HSV fahren muß, sondern er zu mir kommt.

Nach 11 Jahren ohne Sieg (Letzter Sieg in Berlin: August ‘97, Tore durch Salihamidzic und Dembinski, allein daran sieht man, WIE lange das her ist!) finde ich, wäre es an der Zeit, aus dem Olympiastadion mal drei Punkte mitzunehmen. Neuer Hertha-Trainer hin, Tabellenletzter her.

Und da Leverkusen heute leider 4:0 gewonnen hat, muß ein Sieg mit mindestens drei Toren Differenz her. Aber jetzt, wo auch Berg verstanden zu haben scheint, wo die Tore stehen, und wozu sie gut sind, sollte das doch bitte machbar sein.


Jubel nach dem 4:2 durch Zé Roberto

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