Da is’ das Ding!

 

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26. Okt. 2009

Das muß man sich mal vorstellen. Da kommt Felix Magath, der seit ich mich erinnern kann, die gleiche Frisur hat – nämlich ein in die Stirn gekämmtes Haar-M, um sich seinen Nachnamen besser merken zu können, zu meinem schon-immer-Bäh-Spieler Kevin “Kaufhausdetektiv” Kuranyi und sagt ihm, kleine Änderungen seien für den Erfolg nötig. Der läßt sich daraufhin die Matte abschneiden. Mit dem abgeschnittenen Haarzopf seilt sich derzeit Rapunzel aus ihrem Elfenbeinturm ab, während der Kevin gegen meinen HSV zwei Buden macht.

Sind jetzt die abbenen Haare schuld? Das Gel, das den Ball so glitschig machte, daß er Rost durch die Handschuhe fluppte? Oder doch wieder Donvanone, der immerimmerimmer nur Unentschieden mit nach Hause bringt, wenn er im Stadion ist?

Aber von vorn. Eigentlich fing alles gut an. Denn nur wenige Sekunden nach Anpfiff schepperte es in Bochum. Eigentlich könnte mir das als HSV-Fan ja egal sein. War es aber nicht. Denn hinter sich langen mußte kein geringerer als mein besonderer Freund, der ewig sonnenbankgebräunte Tim Rasen.
Wahrscheinlich war er noch damit beschäftigt, im eigens für ihn verspiegelten Torinnenpfosten sein Haar zu richten und die Augenbrauen zu zupfen, man will ja auch hübsch aussehen, wenn man neue Rekorde aufstellt, als DING DONG! Sestak die Möglichkeit, einen neuen vereinsinternen Rekord ohne Gegentor aufzustellen, zunichte machte. Ooooch. Eine Runde Mitleid! Oder halt, nein. Besser eine Runde Solariummünzen, das ist ihm sicherlich lieber.

Apropos DING DONG! Neulich sagte Bergs Ex-Trainer, unter Druck sei Berg immer am besten. Quod erat demonstrandum! In der 26. machte er mal lockerflockig das einsnull. Schon wieder. Troche, der in den letzten Wochen irgendwie immer hinter meinen (und wohl auch denen der anderen) Erwartungen zurück blieb, zeigte dann pünktlich zum Halbzeitpfiff, daß er es doch noch kann – und verwandelte einen direkten Freistoß.

Zur Halbzeit juckte mir schon ein “Spitzenreiter”-Tweet in den Fingern. Aber manchmal… nunja. Ich konnte mich beherrschen.

Dann kam nämlich, ich bin geneigt, ausgerechnet das Wort “ausgerechnet” zu verwenden, Kuranyi. Zwoeins. Grmpf. Der HSV dann leider komplett in der “Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu”-Spur. 61. Rot für Rozehnal, 62. Ausgleich für Schalke. Ich begann, vor Wut Teile aus meiner Tastatur zu beißen.

Ich war übrigens mit 90elf am Ball, bilde mir ein, daß der Kommentator zwischendurch eine Aktion von Carlos Santana für Schalke kommentierte. Ich konnte nicht herausfinden, seit wann der da spielt, und auf welcher Position. Wahrscheinlich spielt er wirklich nur vorm Stadion Gitarre und geht mit dem Hut rum, um die Finanzlöcher zu stopfen…

Das unsägliche zwozwo schien dann zu kippen. Und zwar in die falsche Richtung. Und dann war da plötzlich wieder Marcus Berg. Tooooooooooooooooor! Dreizwo. Ich überlegte, mit Petric Schluß zu machen und ihn… aber der ist schon arg jung für mich.

Der HSV führte 3:2, es war die 90. Minute… und dann war er da. Nochmal. Ausgerechnet Kuranyi! Dreidrei. Schlußpfiff.

Ich könnte heulen vor Wut!! Endlich mal wieder drei HSV-Tore. Davon zwei von einem Stürmer, obwohl wir (fast) keine mehr haben. Eine über weite Strecken klare Überlegenheit des HSV. Die Möglichkeit, an Vizekusen vorbeizuziehen und wieder auf Platz eins zu stehen. Die Chance, Wer da? und Schlacke auf Distanz zu halten.

Ein Unentschieden, das sich für mich wie eine Niederlage anfühlt. Schöne Scheiße, irgendwie.

Aber eigentlich auch wieder nicht: die Serie ohne Niederlage hält weiter an. Und das nicht nur in Unterzahl wegen der roten Karte – sondern so richtig dicke in Unterzahl, weil bei Schalke mit Kenia gleich ein komplettes Land eingewechselt wurde. Das is ja wohl mal überhaupt nicht fair!

Mein Dank des Tages geht an den besten Vater der Welt (meinen), der mich heute Mittag am Telefon mit (er interessiert sich nicht für Fußball) erstaunlichem Fußballsachverstand beeindruckte, als er wußte, daß der HSV, O-Ton, bei “Scheiße 04″ antreten muß. Ich hätte kaum stolzer auf ihn sein können…

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