Da is’ das Ding!

 

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16. Aug. 2009

Wer von Euch je eine Fernbeziehung geführt hat, weiß: wenn man sich nach langer Zeit wiedersieht, gibt man sich besonders Mühe. So auch Hamburg und der HSV gestern. Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, heiß. Eigentlich zu heiß. Die Queen Mary 2 lag im Hafen, es war Dom, es war Sommerschlußverkauf… und das alles quasi nur als Rahmenprogramm für das wichtigste: Fußball! Drei Monate war ich nicht mehr im Volkspark. Das sind ziemlich genau drei Monate zu viel.

Vor dem Spiel gab es ein kleines Meet & Tweet mit Nedfuller im Block. Wir hatten uns in Eidelstedt verpaßt und ich mußte ihn irgendwie im schon recht vollen Block zu mir lotsen. War glücklicherweise ganz einfach: Eine Reihe vor mir, direkt am Gang, stand ein Bulle von einem Kerl. Der trug, und das ist kein Scherz, nicht nur einen roten Pulli, sondern obendrauf eine dunkelblaue Steppweste. Bei gefühlten 40 Grad im Schatten. Und in der Nord war zu dem Zeitpunkt gar kein Schatten…

Nach einem kleinen Klönschnack ging’s auch schon los. Ich muß ja gestehen, daß ich (an)gespannt war bis in die Haarwurzeln. Drei Monate Fußball-Entzug, drei mehr-schlecht-als-recht-Spiele in den letzten Tagen… und dann Dortmund, die sich ja ganz gerne noch rächen wollten, daß wir sie letzte Saison am letzten Spieltag im Fernduell vom UEFA-Cup-Platz geschubst haben.

Aber ich hatte Euch ja schließlich versprochen, wenn ich nach Hamburg fahre und der Mannschaft mal ne ordentliche Ansprache verpasse, dann wird alles gut.

Die Stimmung in der Nord war sensationell, bei der ersten Ecke für den HSV sagte der Typ hinter mir “Achtung, der geht rein, das hab ich geträumt”. Und kaum hat er den Mund zu, war das Ding drin. Tooooooooooooor!

Und wie wir alle noch so am wild feiern waren, und bevor Loddo mit der Ankündigung des Tors richtig angefangen hatte, blieb uns der Torschrei im Halse stecken. Abschlag, unsre Abwehr noch am Träumen… Einseins.
Mir blieb der Mund offen stehen. Sollte jetzt etwa DIE Scheiße wieder losgehen?? Mannmannmann.

Nur wenig später haut Zé Roberto den Ball erst an den Pfosten und dann ins Netz. Zwoeins. Schon wieder wilde Party auf der Nord. Dortmund taumelte wie ein angeschlagener Boxer, Elia tanze den ganzen Ruhrpott aus, passt auf Guerrero – dreieins. Nach 12 Minuten. WAS FÜR EIN SPIEL!!

Es war immer noch tierisch heiß, es war eng, es war laut – es war einfach sensationell. Hinter mir stand der Fanclub “Fehmarn Raute”, links eine monströse Fahne, die mir immer wieder ins Gesicht hing, rechts ein Typ mit Doppelhalter, den er mir immer wieder auf den Kopf donnerte. Macht nix, es spendete wenigstens kurzfristig Schatten.

Wegen der Hitze machten sich alle Typen um mich rum nackich und zogen die Trikots aus. Und ich? Stand mittendrin und wünschte mir, ich könnte auch 1,2,3, Oberkörper frei rumlaufen. Aber dann hätte Block 26A ja kein Fußball mehr geguckt. Hmpf.

In der Halbzeit schlug ich dem Schiri vor, das Spiel abzupfeifen und zusammen mit dem HSV ein Eis essen zu gehen. Aber Berg, der alte Streber, wollte unbedingt noch zu seinem Erstligadebüt kommen. Also noch mal 45 Minuten schwitzen.

Um die 65. rum hätte Petric dann eigentlich das 4:1 machen müssen. Stattdessen legte er sich lieber im Strafraum in den Schatten. Ich konnte es ihm nicht mal verübeln.

Kurz drauf: Petric raus, Berg rein – Toooooooooooooooooooooooor! Ich sagte es bereits, aber… was war DAS denn für ein Spiel? Berg steht goldrichtig und schiebt mit dem ersten Ballkontakt den Ball ins Tor. Großartig.

Irgendwann fiel dann das Vierzwo, und während wir schon “Scheißegal, scheißegal, scheißegaaaaaal” sangen, redete Rost dem Schiri das Tor aus. Abseits. Zu recht. Mann, was hab ich gelacht, als die Anzeigentafel wieder korrigiert wurde.

Mir gefielen Zé Roberto und Elia besonders gut, auch Jansen (kam erst sehr spät) hatte einige gute Aktionen. Daß stellenweise wenig über die Außen lief, würde ich jetzt mal außer acht lassen – da war Sonne. Da hätte ich es auch eher über die schattige Mitte versucht…

Unterm Strich ein klasse Heimauftakt in die Bundesligasaison. Ich hoffe, wir können einiges von dem Schwung mit nach Golfsburg nehmen. Ich zumindest werde auch da wieder alles geben!

Festzuhalten bleibt noch, daß ich zu Beginn in Unterzahl antreten mußte – mein Kreislauf war bei der Hitze nicht ganz auf der Höhe. Dafür war ich dann zum Ende des Spiels in Überzahl, irgendwann hatte Brüno einen leichten Sonnenbrand eingewechselt.

16. Aug. 2009

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, heißt es immer. Seit heute weiß ich: Nichts ist so gefährlich wie die Steuererklärung. Ich hätte mir heute dabei nämlich beinahe den großen Zeh gebrochen.

Ich saß auf dem Wohnzimmerboden, um mich hierum diverse Belege verstreut, und sortiere fleißig. Einen Stapel wollte ich dann auf die Kommode neben mir legen, damit er nicht wieder durcheinander gerät.

Ich stehe also auf und hake mich (unbemerkt) mit dem großen Zeh des rechten Fußes in den Metallbügel des offen auf dem Boden liegenden Leitzordners ein. Durch die Gewichtsverlagerung beim Aufstehen begann der Leitzordner, auf dem Teppichboden wegzurutschen, mein großer Zeh wurde sehr ruckartig in eine sehr unnatürliche Haltung verdreht – und beim Versuch, mich zu fangen, rammte ich mir den Metallhebel, mit dem man den Ordner öffnet, in die Fußsohle.

Die Bilanz der Aktion: Eine blutende, schmerzende Wunde in der Fußsohle, ein dunkellila Hämatom auf der Innenseite des rechten Fußes, ein Lachkrampf, der Einsatz von zwei Kühlpads sowie ein Schnaps zur inneren Desinfektion.

Hätte ich diese kleine Indoor-Surfeinlage gefilmt, ich hätte damit bei “Pleiten, Pech & Pannen” sicherlich den goldenen Raben gewonnen…

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