Da is’ das Ding!

 

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6. Aug. 2009

Ich weiß, für manche Menschen ist Twitter ein böhmisches Dorf. Ich habe schon sehr oft Twitter erklärt – und fast noch öfter Fragen wie “Twitterst Du auch, daß Du nen Kaffee trinkst? Das interessiert doch keine Sau!” beantwortet.

Viele Menschen, die nicht twittern, scheinen Twitter als eine Art Super-Eil-Nachrichten-Ticker zu sehen. Klar bekommt man über Twitter vieles mit, bevor es bei den klassischen Nachrichtenagenturen vom Band läuft. Aber das ist eben nicht alles.

Ich beantworte die Kaffee-Frage daher gerne mit einer Gegenfrage: Wenn Du mit einem Freund telefonierst – sprichst Du dann mit ihm nur über den Dienstwagen von Ullaub Schmidt und die Wahl im Iran? Oder erzählst Du ihm auch, daß Du Dir soooo schöne neue Schuhe gekauft hast, und Dir morgens am Kaffee die Schnüss verbrannt?

So ähnlich ist das nun mal mit Twitter.

Wieso ich das alles erzähle? Weil Twitter down ist. Schon seit Stunden. Es flackert hie und da ein kurzes Lebenszeichen auf – und dann isses wieder weg.

Das ist schlimm, Twitter fehlt mir. Denn wem erzähle ich jetzt, daß mein Abendessen sehr lecker war, und ich die selbst im Balkonkasten gezüchtete Zwiebel überlebt habe (Es war ein Versehen. Also das Zwiebeln züchten. Aber das ist eine andere Geschichte.)? Mit wem schaue ich gleich HSV vs. Randers? Wo juble und fluche ich? Mit wem stoße ich an?

Die arme, einsame Sau, werden einige jetzt denken. Aber nur die, die nicht twittern. Alle andere werden wissen, was ich meine… Denn den meisten geht es genauso. Woher ich das weiß, wenn Twitter doch down ist und daher keiner twittern kann, daß er Twitter vermisst?
Von Facebook, zum Beispiel. Wenn ich mich dort einlogge und mir die Statusmeldungen meiner Freunde anschaue – viele lauten “Oh nein, Twitter ist down – was mach ich denn jetzt?” oder so ähnlich.

Daher wurde es dann auch richtig schlimm, als auch noch Facebook down war. Irgendein DOS-Angriff auf beide Dienste. Plötzlich war sowas ähnliches wie Ruhe im Internet.

Is doch prima, dann kann man endlich mal in Ruhe arbeiten, denken viele. So ist es aber nicht – zumindest bei mir. Ich kenne Leute, die sagen, sie hätten keine Zeit, zu twittern. Bei mir ist es eher umgekehrt.

Twitter ist längst Teil meines Alltags geworden. Klar geht es ohne. Aber es geht eben auch prima mit. Und wenn ich Streß im Büro habe, dann wird getwittert. Übersprungstwittern, sozusagen. Je mehr ich twittere, desto mehr Streß habe ich. Manche Dinge müssen einfach raus, sonst werd ich irre. Ich hab das mal auf eine einfache Formel gebracht. Bei Twitter natürlich:

Bei Twitter kann ich mich freuen und aufregen. Und wenn ich Streß habe, Dampf ablassen. Und meist gibt auch irgendwer meiner Follower (meine Twitterfreunde) Antwort.

Besonders hoch her geht es da auch immer während Fußballspielen – natürlich in erster Linie, wenn der HSV spielt. Denn auch dann habe ich Streß. Dann muß ich fluchen, lästern und Torschreie loslassen. Und wenn ich nicht im Stadion sein kann, um mit dem Block um die Wette zu brüllen – dann mache ich das eben online.

Aber jetzt entschuldigt mich… das Spiel hat gerade angefangen. Und Twitter ist auch wieder da. :-)

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