Da is’ das Ding!

 

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17. Nov. 2008

Es ist Jahr für Jahr die gleiche Scheiße. Der HSV fährt nach Berlin, man hofft, daß die seit 1997 andauernde Serie ohne Sieg dieses Mal endlichendlich reißt – schließlich ist doch noch jede Serie gerissen, sogar die beim Angstgegner Cottbus – und 90 Minuten später ist man frustriert.

Dieses Jahr fügte sich die Auswärtsniederlage natürlich perfekt ein, die von mir aufgedeckte H-Serie ging einfach nahtlos weiter. Aber glaubt mir, ich hätte gerne Unrecht gehabt. Sehr, sehr gerne.

Und dabei fing alles so verdammt gut an… Auf Petric war Verlaß und schwupps, kaum hab ich nen Doppelhalter vor der Nase, der mir die Sicht aufs Tor nimmt, steht es einsnull. Der HSV spielte gar nicht mal so scheiße, ich hatte kaum Panikattacken, dafür schon nach wenigen Minuten vom Hüpfen eine Zerrung im rechten Oberschenkel – egal, ein bissel Schwund is immer.

Dann kam diese verdammte Halbzeitpause. Ich weiß nicht, was Jol in der Kabine gesagt hat. Oder was im Pausentee war. Gut kann das jedenfalls nicht gewesen sein…

Oder wieso, verdammt nochmal, stand es knapp 3 Minuten nach Wiederanpfiff plötzlich 2:1?? Ich habe geflucht wie ein Rohrspatz. So wie irgendwie die komplette Kurve. Außer den Mädels, die neben mir standen – die kreischten immer, wenn ein HSV-Spieler am Ball war, selbst dann, wenn es Rost war, hysterisch “Jetzt schieß doch einfach mal ein Tooor!”. Wenn das nur so einfach wäre…

Pitroipa tat uns in der Schlußphase ja fast noch den Gefallen. Aber eben nur fast. Querbalken. Mannmannmann. Als wären die Tore nicht groß genug.

Immerhin – diesmal gab es zwar wieder drei Tore, allerdings nur zwei für den Gegner. Wow. Ein erster Schritt in Richtung Auswärtssieg? Wir werden sehen.

Als nächstes gehts nach Bochum, dort läuft schon der Eilantrag zur Umbenennung des Clubs. “Hortclub Hochum” solls wohl werden, um dem HSV drei wichtige Punkte gegen den Abstieg abzunehmen.

Der Grund für die erneute HSV-Niederlage ist eigentlich klar. Um ehrlich zu sein… Ich hatte schon auf der Fahrt ins Stadion befürchtet, daß es so kommt.
Der Bus des HSV kam nämlich auf dem Weg vom Mannschaftshotel zum Olympiastadion an der Gedächtniskirche vorbei. Ich auch. Aber als ich sah, daß dort gerade der Weihnachtsmarkt aufgebaut wurde, schwante mir schlimmes.

Denn der Hamburger an sich ist ja ein sehr höflicher und wohlerzogener Zeitgenosse. Die Spieler saßen also in ihrem Mannschaftsbus, popelten in der Nase, spielten Nintendo DS oder machten, was Spieler sonst so auf dem Weg ins Stadion machen. Plötzlich fuhren sie am Weihnachtsmarkt vorbei.

PANIK! Ja ist denn heut scho Weihnachten? Die Verwirrung im Mannschaftsbus war sicher groß. Es war klar, daß ein Gastgeschenk her mußte. Man wollte ja wiederkommen dürfen und in guter Erinnerung behalten werden.

Da die typisch norddeutschen Geschenke (Labskaus, Buddelschiffe oder schlechtes Wetter) sich nicht im Gepäck des HSV befanden, blieb ja nur noch ein mögliches Geschenk übrig: Drei Punkte.

Wenn ich darüber nachdenke, möchte ich immer noch schreien. Das wohl beste Indiz dafür, wie sehr mich diese beschissene Unfähigkeit, auswärts Punkte zu holen, ankotzt, ist die Tatsache, daß mich der Ausgleich von Gladbach nach einer zwonull-Führung des FC Bayern nichtmal geringfügig freute. Ja, Freunde, so schlecht steht es schon um mich…

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