Da is’ das Ding!

 

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29. Dez. 2007

Mal ehrlich. Eigentlich haben wir doch Samstags mittags um 15:30 Uhr allesamt was besseres zu tun, als in Stadion zu stehen, Premiere zu gucken oder uns das Ohr am Radio plattzudrücken. Um Euch das künftig hie und da mal zu ermöglichen, steht heute schon hier, was nächstes Jahr in der Bundesliga so passiert. Diesmal: Januar 2008!

6. Januar 2008
Überraschung in Hamburg: van der Vaart bleibt bis zum Lebensende beim HSV

Es ist DIE Sensation des neuen Jahres. Kurz vorm Abflug ins Trainingslager nach Dubai gibt der HSV seinen wohl größten Coup bekannt. van der Vaart hat einen Vertrag unterzeichnet, der ihn bis an sein Lebensende an den HSV bindet.
Über das Jahresgehalt wird erst mal Stillschweigen vereinbart. Bekannt wird allerdings, daß es zu Beginn des Vertrages noch in Pampers ausbezahlt wird. Der HSV stellt ab sofort einen Kinderwagen, ein Dreirad und einen Bobbycar als Dienstwagen. Unterschrieben hat nämlich nicht Rafael, sondern Damian.

Didi, Hüüb und Co hoffen zwar immer noch, daß auch die Nummer 23 sich noch zu den Rautenkickern bekennt, aber um in Zukunft schon mal einen van der Vaart sicher zu haben, wurde kurzerhand der Sohnemann (1 1/2) verpflichtet.

Der Haken an der Sache: Der Vertrag regelt zwar alles… nur die Sportart nicht. Schließlich kann man nicht wirklich sicher sein, daß Klein-Damian mal, ganz der Papa, ein toller Fußballer wird. Könnte also sein, daß der HSV in ca. 18 Jahren eine eigene Erstliga-Mannschaft im Bosseln auf die Beine stellen muß. Wir werden sehen.

7. Januar 2008
Immer diese van der Vaarts! Papa Rafael gibt seinen Wechsel bekannt

DASS er im Sommer wechselt, hat ja fast jeder erwartet. Nur über das wohin war man sich uneins. Jetzt verblüfft das Engelchen mal wieder alle… er bleibt in Deutschland und wechselt für 100 Millionen zur TSG Hoffenheim. Dafür läßt er sich das SAP-Logo auf die Stirn tätowieren und verpflichtet sich, niemals die Haare drüber zu kämmen.

Hintergrund des Wechsels: van der Vaart hat entdeckt, daß seine Oma mal ein Brathähnchen aus Hoffenheim verspeist hatte. Daher war es ihr größter Wunsch, daß der Junge dort mal gegen den Ball tritt…

15. Januar 2008
Alle Jahre wieder: Doll mal wieder nicht mehr toll

Achja, das mußte ja mal so kommen. Irgendwie kann er einem fast leid tun, der Doll. Hat er doch beim BVB die gleichen Fehler gemacht, wie beim HSV. In Dortmund drohte das vereinseigene Phrasenschwein schon lange, aus allen Nähten zu platzen. Da es nur noch eine Frage der Zeit war, bis es passiert, aber keiner die Sauerei wegmachen wollte, setzte man Doll kurzerhand vor die Tür. Als Anlaß nahm man die 27:0-Niederlage bei einem maltesischen Fünftligisten.

16. Januar 2008
Hochwasser in Dortmund: Doll weint

Holt die Gummisteifel raus! Doll ist über seinen Rauswurf untröstlich. Sagt er zumindest in einem tränenschwangeren Interview mit den Ruhr Nachrichten. Er werde auf ewig schwatzgelb im Herzen sein. Die Dortmunder Innenstadt ertrinkt im Hochwasser.

18. Januar 2008
Loddamaddäus wird neuer BVB-Trainer

Liebe Dortmunder, Ihr müßt jetzt stark sein. Euch trifft es 2008 wirklich knüppeldick. Loddamaddäus wird neuer BVB-Trainer. Seine erste Amtshandlung: Es wird oberste Profi-Pflicht, eine Freundin im Oberstufenalter zu haben. Das tägliche Ausdauertraining wird verkürzt, statt einer Runde Auslaufen fahren alle Profis in der Kolonne zu den umliegenden Schulen und holen ihre Gespielinnen ab. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl (besonders, wenn man beim Kolonnefahren von den betrogenen Ehefrauen mit faulen Eiern beworfen wird).

24. Januar 2008
Doll übernimmt Trainerposten auf Schalke

Ja sag mal… das darf doch wohl nicht wahr sein! Wenige Tage nach seinem tränenreichen Abschied und den Treueschwüren in Dortmund schlägt Doll der kompletten schwatzgelben Anhängerschaft ins Gesicht und unterschreibt auf Schalke. Und das, während die Feuerwehr noch dabei ist, die tränenüberschwemmten Keller in der Innenstadt leerzupumpen.
Immerhin wird er auf Schalke nicht neuer Cheftrainer. Vielmehr hat Erwin, das Maskottchen, über die Weihnachtsfeiertage so viel zugenommen, daß ein Personal Trainer hermußte. Weil man dabei nicht absteigen kann, gilt Doll als perfekte Wahl.

29. Januar 2008
Loddas Bratwurst-Taktik geht auf, Dortmund besiegt Bremen!

Na also. Zugegeben, es klang komisch, als Loddamaddäus verkündet hat, er werde bei seinem ersten Pflichtspiel als BVB-Trainer eine neue fränkische Taktik präsentieren.
Die ging allerdings voll auf: Er hatte einfach das BVB-Tor mit Nürnberger Bratwürsten zugemauert, die Zwischenräume mit Sauerkraut und Kartoffelpüree abgedichtet. So stand hinten die Null. Vorne stolperte Petric aus Versehen einen rein. Einsnull, die Sensation ist perfekt.

30. Januar 2008
Missverständnisse beim HSV

Es mußte ja mal so kommen, daß im Multi-Kulti-Trupp einer den anderen nicht versteht. Stevens hatte morgens bei der Abfahrt zum DFB-Pokal-Spiel in Essen gesagt “Wir gegen Rot-Weiß Essen! Ich zähl auf Euch!” – die Spieler hatten allerdings verstanden: “Wir gehen rot-weiß (Anm. der Red: Die gängigste Art, Pommes zu genießen) essen! Ich zahl’ für Euch!”. So kam es, wie es kommen mußte: Als der DFB-Pokal angepfiffen wird, sitzen die Herren Fußballer an der Imbißbude und futtern Pommes Schranke. Sogar Essen merkt irgendwann, daß kein Gegner aufm Platz steht und gewinnt mit 1:0. Das Aus für den HSV im DFB-Pokal.

31. Januar 2008
DFB-Kontrollausschuß annulliert Partie in Essen: Das Tor war Abseits!!

Mann, Mann, Mann, was ein Jahr. Das Einsnull der RWE kam durch ein Abseits zustande und wird annulliert. Der DFB datiert das Wiederholungsspiel auf den Rosenmontag – Essen verzichtet freiwillig auf das Spiel. Der HSV zieht kampflos ins Viertelfinale des DFB-Pokal ein.

Und wenn mir nicht die Glaskugel runterfällt, erzähle ich Euch demnächst, was im Februar 2008 so alles passiert…

29. Dez. 2007

2008 wird für Euch ein trauriges Jahr. Aber Ihr müßt jetzt stark sein: Ich weiß nicht, wie lange ich hier noch in alter Frische für Euch da sein werde.

Mein Zahnarzt behauptet, ich hätte Löcher in den Weisheitszähnen. Und die sollen raus. Also nicht die Löcher, sondern die Zähne. Aber da ich ja inzwischen feststellen mußte, daß mir meine eigenen Leser und Kommentatoren in den Rücken fallen, ist hier wohl auch kein Mitleid zu holen. Seufz.

Das war aber wirklich ganz großes Kino am Donnerstag. Der Zahnarzt zeigte sich von seiner arrogantesten und unfreundlichsten Seite – wie immer mir gegenüber. Er lästert nicht nur jedes Mal über mich… er war auch höchst erfreut, mir mitteilen zu können, daß ich Löcher in den Weisheitszähnen habe. Ein kleiner Junge unterm Weihnachtsbaum könnte keine glänzenderen Augen haben als er in dem Moment der Erkenntnis. Dieser Sadist!

Sofort wurde Hinz und Kunz herbeigerufen, um sich meine Löcher anzuschauen. Zeitgleich starrten mir drei Leute in den Mund und gaben Töne von sich, die man sonst nur vom Feuerwerk oder aus billigen Pornos kennt. Kam mir vor wie Knut im Berliner Zoo. Daß Fotos von meiner Mundhöhle gemacht wurden, konnte ich gerade noch mit einem beherzten Biß in den Finger meines Zahnarzts verhindern…

Lustigerweise lehnte mein Zahnarzt es allerdings ab, die Löcher zumindest mal vorübergehend zu stopfen. Ohne Begründung, versteht sich.

Werde mir wohl im neuen Jahr in Berlin einen fähigen Zahnarzt suchen, der meiner Weisheitszähne würdig ist. Denn bevor T. meine Zähne zieht, ziehe ich sie eher selbst mit der Wasserpumpenzange. Adressen von guten Berliner Zahnärzten bitte ebenso in die Kommentare, wie Breirezepte, Hausmittelchen und Bewerbungen als Händchenhalter.

Außerdem frage ich mich seit Donnerstag, wie zum Teufel ich das Zahnziehen live bloggen könnte… aber irgendwie fürchte ich, dieses literarische Meisterwerk wird Euch erspart bleiben. Hmpf.

Nach dem Zahnarztbesuch tat ich übrigens das, was eine Frau in schwierigen Situationen tun muß: Ich habe mir ein paar Lederstiefel gekauft.

26. Dez. 2007

Was viele nicht wissen: Ich habe ja neben meinem abgeschlossenen Jura-Studium auch ein Medizin-Studium. Sozusagen. Ab 12 Staffeln “Emergency Room” wird das als medizinisches Grundstudium angerechnet ;-)

Daher schwöre ich absolut auf meine Selbstheilungskräfte. Klappt meistens auch prima. Bronchitis, abgebrochener See-Igel im Fuß usw. – da braucht Frau Pleitegeiger in der Regel keinen Arzt für, das ging in der Vergangenheit prima alleine. Außerdem hatte ich mit Ärzten eh nie so ein glückliches Händchen… die ein oder andere skurrile Geschichte will ich hier in Zukunft mit Euch teilen.

Ich gehe also so selten zum Arzt, wie irgend nötig. Morgen muß ich blöderweise mal wieder, zum Zahnarzt. Hurra. Fast so schön, als dürfe ich im Bayern-Trikot auf dem Marienplatz eine Meisterschaft feiern. *würg*
Muß aber leider einmal im Jahr sein, wegen diesem blöden Stempel. Wenn ich nicht einmal im Jahr meinen Stempel abhole, muß ich irgendwann meine Dritten selbst zahlen… oder so ähnlich.

Jedenfalls ist das jährliche Stempeln nicht so das Vergnügen, es artet nämlich immer in einem Kampf aus. Jahr für Jahr.

Mein Zahnarzt, Herr T., ist nämlich eine Art Jäger und Sammler. Seine liebste Trophäe, die er auf einem kleinen Holzbrettchen mit Eichenlaub umrankt an seine Wohnzimmerwand hängen würde, sind meine Zähne. Genauer: Meine Weisheitszähne.

Und so kommt es, daß wir Jahr für Jahr darum feilschen. Ich habe Weisheitszähne, er will sie. Ich will sie aber aus diversen Gründen gern behalten.

Er sagt, die haben keinen Platz.
Ich sage, Sie sehen doch, daß da Platz ist, sie sind doch drin.
Er sagt, die liegen aber schief.
Ich sage, jaja, ich weiß. Aber wenn Sie denken, ich gebe die Zähne her, dann liegen Sie auch schief.

So geht das Jahr für Jahr. Nur meine Aussprache, die ist nicht so deutlich, weil sich dieses Feilschen natürlich immer dann abspielt, wenn ich mit weit offenem Mund auf diesem Behandlungsstuhl sitze. Also einer der wenigen Momente im Leben der Frau Pleitegeiger, in denen sie nicht wirklich gesprächig ist. Es aber sein muß, weil ihr sonst die Zähne rausgerupft werden, mit dem Argument: Ach, hätten Sie doch gesagt, daß Sie die gern behalten möchten.

Morgen ist es dann also wieder so weit. Ich werde kämpfen wie eine Löwin. Solange die Dinger nur raus sollten oder könnten, aber nicht müssen, gebe ich die nicht her.

Toll war aber auch der Vorgänger von Herrn T. Herr A. war ein netter älterer Herr, eigentlich ein toller Zahnarzt. Allerdings hat er bei mir alle halbe Jahr eine Individualprophylaxe (Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten!) gemacht.

Dazu piekste er mit seinem blöden Piekser über jedem Zahn ins Zahnfleisch… und wunderte sich dann, wenn es blutete. Sein “Frau Pleitegeiger, Sie neigen ja zu Zahnfleischbluten!”konnte selbst ich in solchen Fällen nur mit einem fassungslosen Schweigen beantworten…

26. Dez. 2007

Wir erinnern uns: Ich stellte letzte Woche eine gewisse Ähnlichkeit zwischen mir und Karl Dall fest.

Nun, ich dachte in der Zwischenzeit, das sei gegessen. Gestern Abend war daher die Freude um so größer, als ich feststellte: Mein Augenaua ist nicht weg – es ist nur gewandert. Statt einem dicken, roten Lid habe ich es jetzt unterm Auge, am unteren Augenlid. Yay!

Wahrscheinlich ist die Entzündung verrutscht, als ich gerade mal wieder so heftig niesen mußte, daß die Wände wackeln. Oder sie ist bei einem meiner schönen bronchialen Hustenanfälle nach unten geschleudert worden. Ich weiß es nicht genau.

Was ich jedoch weiß, ist: Ich habe mich verwandelt. Ich sehe nun nicht mehr aus wie Karl Dall – sondern eher wie Horst Tappert. Und ich weiß wirklich nicht, ob ich darüber jetzt lachen oder weinen soll…

24. Dez. 2007

Laßt Euch schön beschenken und genießt die Feiertage im Kreise Eurer Lieben.

MERRY CHRISTMAS!

18. Dez. 2007

Manche Mädels tragen stolz T-Shirts mit der Aufschrift “Mrs. Clooney”, “Mrs. Beckham” oder “Mrs. Pitt”. Bei mir wäre das momentan eher unpassend. Ich müßte, würde ich dieser Mode folgen und glaubwürdig erscheinen wollen, derzeit eine Spezialanfertigung tragen. MRS. DALL

Genau, Dall – wie Karl Dall. Ich habe nämlich, alle Jahre wieder, mal wieder einen Zug am Auge. Erspart Euch alle “Hahaha, ist denn so ein ICE im Auge nicht schrecklich schmerzhaft, mir tut schon jede kleine Wimper, die hineinfällt, höllisch weh”-Kommentare – ich kenne sie alle.

Mein rechtes Auge ist rot und das Augenlid geschwollen. Ich sehe permanent aus, als würde ich jemandem Avancen machen wollen, zwinkerzwinker. Außerdem tut es höllisch weh. Und um diesen Zug irgendwie wieder los zu werden, laufe ich auf den windigen und kalten Straßen Berlins derzeit gerne mit einem leicht geschlossenen rechten Auge rum.

Meiner eh schon nicht ganz perfekten Sehkraft ist das natürlich nicht wirklich zuträglich, ich gebs zu. Sollten wir uns also demnächst begegnen, und ich renne Euch um… oder blind vor ein Auto… dann schreitet bitte zur Tat.

Dann drücke ich auch mal wieder ein Auge zu, wenn Ihr hier in den Kommentaren frech werdet.

16. Dez. 2007

Vielleicht ist das mit dem Wunschzettel doch keine so idiotensichere Sache….

Wer sich jetzt beschweren will, wegen Desillusionierung, und so… Bitte weiter zu André, der hat damit angefangen!

15. Dez. 2007

Meine Fresse, ein einseins beim Aufsteiger in Karlsruhe is aber auch nicht so das Wahre. Mannmannmann. Und für das Einseins muß ich ja schon dankbar sein. Denn das hob sich Olic für die 90. Minute auf, danach wurde gar nicht mehr angepfiffen.

Also Kinners, wenn Ihr demnächst eine Frau seht, die mir verdammt ähnlich sieht, aber schlohweiße Haare hat… ich bins. Dieser scheiß Fußball is schuld!

Ursprünglich war ja geplant, daß der alte Freund M. und ich wie früher in unsrer “Jugend” zum Spiel gehen. Denn der M. hat, als der gute Geschmack vergeben wurde, gepennt und ist daher KSC-Fan geworden. Naja, hätte noch schlimmer werden können. Die, die an dem Tag, als der gute Geschmack vergeben wurde, krank waren, mußten nämlich nehmen, was übrig war. Die rennen jetzt alle in Bayern-Trikots rum. Hihihi.

Ähm, ja, zurück zum Thema. Ich wollte also zum Spiel und war jetzt doch nicht da, weil der Spielplan da etwas blöd war, für Leute, die aus Berlin anreisen müssen. Denn Donnerstag bin ich ja nochmal zum UEFA-Cup in Hamburg und dann is ja auch schon bald Weihnachten und ich fahr nach Hause.

Damit stellt sich also die Frage: Bin ich etwa schuld am einseins? Hätte der HSV gewonnen, wenn ich da gewesen wäre?

Neulich habe ich mit einem Medienpartner darüber unterhalten. Er ist auch HSV-Fan, wenn auch nicht ganz so bekloppt wie ich. Aber auch er weiß, daß man da als Fan ne große Verantwortung trägt. Einmal die falschen Socken an, und das Spiel geht in die Binsen.

Da machen sich viele Leute ja echt gar keine Vorstellungen von, wie schwierig das is! Ich bin in der Jugend schon aufm Weg zum Stadion wieder umgedreht, weil ich unterwegs merkte, daß ich ein HSV-Halstuch daheim vergessen hatte! Okay, ich war erst an der Straßenbahnhaltestelle… aber immerhin. Mein Zeitplan in Sachen Auswärtsfahren war trotzdem im Eimer.

Man muß da echt aufpassen und gewissenhaft sein. Trotzdem hab ich schon einige schlimme Tore verschuldet. Ich kann nämlich Tore pinkeln! Allerdings blöderweise fast immer nur Tore für den Gegner. Das allerschlimmste Tor, das ich je gepinkelt habe, war das von Yordan Letchkov gegen die deutsche Nationalelf, damals, bei der WM 1994 in Amerika.

Jaaaa, das war ich. Schlagt mich! Also nein, schlagt mich nicht – denn ich DACHTE 13 Jahre lang, ich sei das gewesen. War ich aber nicht. Sagte zumindest Medienpartner U. Der ist sich nämlich sicher, daß es sein Kumpel war, der das Tor gepinkelt hat. U. hat mich von aller Schuld freigesprochen… mir aber trotzdem sicherheitshalber für die Zukunft Toilettenverbot während Fußballspielen erteilt.

Ich werde also weiterhin nervös von einem Bein aufs andere springen, vor und während Spielen im Stadion nix trinken, und auch schon mal in der 70. Minute dem Schiri entgegenbrüllen: “Pfeif endlich ab, Du Arsch!”.

Achja, U. ist sich auch sicher, daß er das Deutschlandspiel gegen Argentinien bei der WM letztes Jahr rumgerissen hat. Er hat nämlich in der Halbzeitpause, als Deutschland hinten lag, einem Gummihuhn mit Argentinientrikot den Kopf abgeschlagen.

Aber ganz frei von Schuld ist U. auch nicht. Das Halbfinale gegen Italien hat er alleine versaut: Unter seinen Fußballguckgästen war ein Halbitaliener, der sich mit einem Deutschlandtrikot getarnt hatte. U. meinte lapidar, er könne sich ja nicht von jedem Gast das Stammbuch zeigen lassen.

Aber so ganz, sachichma, hat er dann wohl immer noch nicht verstanden, wie wichtich das ist, mit dem Fußballfansein…

15. Dez. 2007

Nein? Na was ein Glück! Dann gibt’s hier jetzt ein paar Shopping-Tipps jenseits von Krawatten, Socken und Duftkerzen:

Das Geschenk für Euren größten Feind, Euren Chef, Euren Nachbarn oder andere hirnlose Gesellen in Eurem Umfeld, die beschenkt werden müssen:

Eine Form, mit der man Pudding und Götterspeise in täuschend echter Hirnform machen kann.

Damit trifft dann bei manchen Zeitgenossen die Aussage zu: “Der hat mehr Hirn im Bauch als im Kopf”

Gesehen bei anatomical.com

Für Vegetarier oder solche, die gern der Fleischeslust fröhnen:
Lecker Blutwurst-Teppich. Was gibt’s für Vegetarier tolleres, als ein Stück Wurst mit Füßen zu treten? Oder auf dem Wurstteppich der Fleischeslust nachzugehen?

Dick macht so ein Teppich nicht. Irgendwie praktisch. Allerdings kann man ihn leider auch nicht aufs Brot legen, wenn der Kühlschrank mal wieder leer ist.

Mehr unter wurstteppich.de – da gibt’s auch Mortadella, Salami und Co.

Für Hund und Herrchen:

Immer wieder das selbe Problem, wenn man mit Hund verreist. Wie bekomm ich den Wauwau dazu, in den ICE, den Reisebus oder das Auto zu steigen? Endlich gibt’s die Lösung, der Hund mit Griff wurde erfunden.

Im Zug kann man den Hundi dann so auch einfach im Gepäcknetz deponieren.

Außedem sorgt der Doggie Bag für Gleichberechtigung! Paris Hilton und Co haben einen Mini-Kläffer im Gucci-Täschchen… Aber mal ehrlich, bei nem echten Mann sähe das doch doof aus! So können auch echte Kerle statt Aktentasche einen Terrier spazierentragen.

Einziges Problem: Wo hin mit dem Laptop?

Den Doggie Bag gibt’s bei Intimsport.de.

Auch toll: Die Badehose zum Aufblasen für all jene, die gern auf dicke Hose machen…

Auch erhältlich in einer Version für Frauen, mit aufblasbaren Brüsten. Aber DAS geht ja auch beim Schönheitschirurgen.

Ebenfalls erhältlich bei Intimsport.de.

Na denn Ho-Ho-Ho und frohes Geschenke kaufen…!

Vielen Dank an Wurstteppich.de und Intimsport.de für die Fotos!

14. Dez. 2007

Wer steht denn in der Rückrunde bei Aachen im Tor? Nicht nicht.

Aus der Kategorie: Blogeinträge, die ich selbst in spätestens drei Wochen nicht mehr verstehe…

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