Da is’ das Ding!

 

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26. Dez. 2007

Was viele nicht wissen: Ich habe ja neben meinem abgeschlossenen Jura-Studium auch ein Medizin-Studium. Sozusagen. Ab 12 Staffeln “Emergency Room” wird das als medizinisches Grundstudium angerechnet ;-)

Daher schwöre ich absolut auf meine Selbstheilungskräfte. Klappt meistens auch prima. Bronchitis, abgebrochener See-Igel im Fuß usw. – da braucht Frau Pleitegeiger in der Regel keinen Arzt für, das ging in der Vergangenheit prima alleine. Außerdem hatte ich mit Ärzten eh nie so ein glückliches Händchen… die ein oder andere skurrile Geschichte will ich hier in Zukunft mit Euch teilen.

Ich gehe also so selten zum Arzt, wie irgend nötig. Morgen muß ich blöderweise mal wieder, zum Zahnarzt. Hurra. Fast so schön, als dürfe ich im Bayern-Trikot auf dem Marienplatz eine Meisterschaft feiern. *würg*
Muß aber leider einmal im Jahr sein, wegen diesem blöden Stempel. Wenn ich nicht einmal im Jahr meinen Stempel abhole, muß ich irgendwann meine Dritten selbst zahlen… oder so ähnlich.

Jedenfalls ist das jährliche Stempeln nicht so das Vergnügen, es artet nämlich immer in einem Kampf aus. Jahr für Jahr.

Mein Zahnarzt, Herr T., ist nämlich eine Art Jäger und Sammler. Seine liebste Trophäe, die er auf einem kleinen Holzbrettchen mit Eichenlaub umrankt an seine Wohnzimmerwand hängen würde, sind meine Zähne. Genauer: Meine Weisheitszähne.

Und so kommt es, daß wir Jahr für Jahr darum feilschen. Ich habe Weisheitszähne, er will sie. Ich will sie aber aus diversen Gründen gern behalten.

Er sagt, die haben keinen Platz.
Ich sage, Sie sehen doch, daß da Platz ist, sie sind doch drin.
Er sagt, die liegen aber schief.
Ich sage, jaja, ich weiß. Aber wenn Sie denken, ich gebe die Zähne her, dann liegen Sie auch schief.

So geht das Jahr für Jahr. Nur meine Aussprache, die ist nicht so deutlich, weil sich dieses Feilschen natürlich immer dann abspielt, wenn ich mit weit offenem Mund auf diesem Behandlungsstuhl sitze. Also einer der wenigen Momente im Leben der Frau Pleitegeiger, in denen sie nicht wirklich gesprächig ist. Es aber sein muß, weil ihr sonst die Zähne rausgerupft werden, mit dem Argument: Ach, hätten Sie doch gesagt, daß Sie die gern behalten möchten.

Morgen ist es dann also wieder so weit. Ich werde kämpfen wie eine Löwin. Solange die Dinger nur raus sollten oder könnten, aber nicht müssen, gebe ich die nicht her.

Toll war aber auch der Vorgänger von Herrn T. Herr A. war ein netter älterer Herr, eigentlich ein toller Zahnarzt. Allerdings hat er bei mir alle halbe Jahr eine Individualprophylaxe (Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten!) gemacht.

Dazu piekste er mit seinem blöden Piekser über jedem Zahn ins Zahnfleisch… und wunderte sich dann, wenn es blutete. Sein “Frau Pleitegeiger, Sie neigen ja zu Zahnfleischbluten!”konnte selbst ich in solchen Fällen nur mit einem fassungslosen Schweigen beantworten…

26. Dez. 2007

Wir erinnern uns: Ich stellte letzte Woche eine gewisse Ähnlichkeit zwischen mir und Karl Dall fest.

Nun, ich dachte in der Zwischenzeit, das sei gegessen. Gestern Abend war daher die Freude um so größer, als ich feststellte: Mein Augenaua ist nicht weg – es ist nur gewandert. Statt einem dicken, roten Lid habe ich es jetzt unterm Auge, am unteren Augenlid. Yay!

Wahrscheinlich ist die Entzündung verrutscht, als ich gerade mal wieder so heftig niesen mußte, daß die Wände wackeln. Oder sie ist bei einem meiner schönen bronchialen Hustenanfälle nach unten geschleudert worden. Ich weiß es nicht genau.

Was ich jedoch weiß, ist: Ich habe mich verwandelt. Ich sehe nun nicht mehr aus wie Karl Dall – sondern eher wie Horst Tappert. Und ich weiß wirklich nicht, ob ich darüber jetzt lachen oder weinen soll…

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