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6. Mai. 2012

Endlich. Endlich haben wir es hinter uns.
Beim Spiel in Augsburg ging es nicht mal mehr um die goldene Ananas. Platz 14 oder 15, hey, mir doch wurscht! Geschaut hab ich das Spiel natürlich dennoch. Schön war es allerdings nicht. Am besten wir reden nicht mehr drüber.

Denn offenbar war es auch der Mannschaft wurscht - und so wurde es nach einer Einsnull-Niederlage eben Platz 15. Mit 36 Punkten.

Puh.
Schlechtestes Saisonergebnis aller Zeiten. Trotzdem erstklassig. Und das ist alles, was zählt!

Ich bin froh, daß es rum ist. Die Stadion-Klamotten sind schon in der Wäsche, das Elend der Saison in Ariel ertränken.

Und doch ist da jetzt diese Leere. Was macht man denn sonst so, Samstags um Fünfzehndreißig?

Auch, wenn diese Bundesligasaison wirklich ein Arschloch war - sie wird mir fehlen. Und nein, die anstehenden Finals in DFB-Pokal, Championsleague und Europa-League sind für mich kein Ersatz. Auch die EM tröstet mich da wenig. Da fehlt mir das Herzblut, das ist dann eben einfach “nur” Fußball.

Jetzt ruhe ich mich erst mal von dieser Saison aus… und spätestens morgen werde ich dann anfangen zu quängeln, wann denn endlich wieder Bundesliga ist.

In diesem Sinne, nicht vergessen:
Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV!

29. Apr. 2012

Ach, ach. Vor einem Jahr war’s schlimm, als wir auf einen Schlag sieben Spieler verabschiedet haben. Dieses Jahr waren es offiziell “nur” drei Spieler (Zählt man Drobny hinzu, vier) - aber es war schlimmer. Falls das noch geht.

Selten wollte ich so wenig ins Stadion wie gestern. Einerseits wollte ich nichts mehr, als den letzten, fehlenden Punkt zum sicheren Klassenhalt, um endlich einen Strich unter diese Horror-Saison zu ziehen.
Andererseits wußte ich: Wenn das Spiel gegen Mainz aus ist, wenn die Mannschaft vom Rasen in die Kabine geht - dann war’s das. Mit Petric, mit Jarolim.

Ich wußte, daß mir der Abschied schwer fallen würde. Natürlich auch von Petric, aber in erster Linie von Jarolim.
Als die Mannschaft zum Aufwärmen einlief, gab ich mir Mühe, den “Es ist das letzte Mal, daß Jaro als zweiter das Spielfeld betritt” zu verdrängen. Das gelang mir auch so einigermaßen.

Nächste Hürde: Mannschaftsaufstellung. Ich rief wie immer alle Spielernamen. Das aber schon fast unterbewusst und automatisch. Immer mit der Angst im Hinterkopf, Loddo würde rufen “Und heute zum letzten Mal in der Arena, unsre Nummer 10, Mladen…” - er tat es nicht. Aber ich war so darauf konzentriert, zu hoffen, daß er es nicht tut - daß ich mich bei seinem ersten Ballkontakt fragte, ob ich tatsächlich vor ein paar Minuten laut “GUERRERO!” gerufen hatte. Ganz ehrlich: Ich habe daran keine Erinnerung, habe es aber getan.

Das Spiel: Nebensache.
Wir haben zwar supportet und geklatscht, es war sehr laut - aber eigentlich waren meine Gedanken dominiert von der Angst, daß irgendwann ein Zwischenstand aus Freiburg auf der Anzeigentafel erscheinen könnte. Und vom Wunsch, daß Mladen zum Abschied ein Tor schießt - und dem wiederkehrerenden Gedanken, wie sehr mir Jaro, wie sehr er UNS in bestimmten Situationen fehlen wird.

Ich habe ja sogar verstanden, weshalb wir mit Petric nicht verlängert haben. Er und ich, das war schon ne geile Zeit… aber zum Ende hin hatten wir uns ein wenig auseinander gelebt. Ich werde aber nie die vielen Tore vergessen, von denen so viele so wichtig waren. Und niemals die Europapokaaaal-Touren. Die großen Siege. Und leider die noch größeren, bitteren Niederlagen in den Halbfinals.

Was ich seit Wochen jedoch einfach nicht verstehen kann, ist warum Jarolim gehen muß. Ja, Umbruch, junge Spieler, ich versteh schon. Aber ich glaube, man kann kein besseres Vorbild im Kader haben als ihn. Keinen größeren Kämpfer. Und wenn Tesche und Skjelbred jetzt wirklich gehen dürfen, wenn sich ein Verein findet - wer bleibt dann denn noch? Rincon, klar. Und Kacar, der noch ne Weile ausfällt und eh nie völlig überzeugen wollte. Also muß doch noch jemand fürs defensive Mittelfeld her, da könnten wir doch eigentlich…. Aber mich fragt ja keiner.

Das Spiel plätscherte so dahin, es gab ab und an mal okaye Ansätze, aber nichts bemerkenswertes. Bessere Ecken als zuletzt, ein toll nach hinten ackernder Son, Bruma in einem super Spiel. Aber sonst? Tore leider Fehlanzeige. Auf der anderen Seite griff Drobny-Ersatz Neuhaus ein paar mal helfend ein.
Aber eigentlich war das alles egal.

Und dann, plötzlich: Ein Zwischenstand aus Freiburg. Leichtes Unwohlsein zwischen Einblenden der Logos und dem Ergebnis. Einsnull für Freiburg. YES!

Der Zwischenstand aus Freiburg kam noch öfter - irgendwann stand es Viereins - und es war klar, daß Köln verliert. Und wir damit durch sind, egal, was in Hamburg passiert.

Eine Viertelstunde vor Schluß nahm Fink Petric runter. Puh. Kloß im Hals, Pipi in den Augen. Nicht nur bei mir - auch bei Petric.

Und dann die Gewissheit: Nicht mehr lang, dann geht auch Jarolim vom Platz. Ob ich mal eben aufs Klo oder zum Wurststand…?

Irgendwann, es war wohl auch ungefähr eine Viertelstunde vorm Ende, Freiburg führte zwoeins gegen Köln, sagte der Capo: “Jetzt ist alles egal!” Fortan sangen wir fast ausschließlich “DA!VID! JA!RO!LIM!, SCHALALALALA!”. Immer und immer wieder.
Jeder Ballkontakt wurde bejubelt. Beim “Ooooooooooh”, während wir auf einen neuen Ballkontakt warteten, wurden uns die Hände lahm und die Schultern brannten. Egal, durchhalten. Für Jaro - er hat es verdient.

In der 89. nahm Fink ihn runter. Glaube ich. Ich konnte das nicht so genau sehen, ich hatte was im Auge…

Dann endlich: Abpfiff. IMMER ERSTE LIGA!

Die Mannschaft streifte sich “Wir für Euch! Ihr für uns!”-T-Shirts über und trug ein entsprechendes Transparent vor sich her. Dann gab es Blumen und warme Worte - erst für Romeo Castelen, den sympathischen Pechvogel, der so oft verletzt war. Dann für Petric, der heulte wie ein Schlosshund. Und für Jarolim, der ein paar Worte an die Fans richtete. Beide mit ihren kleinen Töchtern auf dem Arm.

Drobny wurde nicht offiziell verabschiedet, die Kurve forderte aber auch ihn. Ehre, wem Ehre gebührt.

Und immerimmerwieder DA!VID!JA!RO!LIM! SCHALALALALA!
Ich schien nicht die Einzige zu sein, die vor hatte, ewig weiterzusingen - damit er nicht geht, damit das Spiel nicht vorbei ist - und damit auch nicht seine Zeit in Hamburg.

Es hat, natürlich, nicht funktioniert. Daher singe ich jetzt einfach, frei nach Freddy Quinn:
Jaro, komm bald wieder, bald wieder nach Haus!

In diesem Sinne:
NUR DER HSV! IMMER ERSTE LIGA!

Wer 13:30 Minuten Zeit und Taschentücher griffbereit hat: Hier gibt’s die ganze Verabschiedung im Video.

29. Apr. 2012

Puh. Irgendwie ist mir das Nürnberg-Spiel durchgerutscht. Dabei passte es locker in 140 Zeichen. Der @Glubberer69 hat es nach Abpfiff sehr schön zusammengefasst:

»Und wie war das Spiel?« »Langeweile, Verletzung, Tor, Tor, Langeweile, Verletzung, Aus.« #fcn #fcnhsv

Zu erwähnen ist ergänzend nur, daß beide Verletzungen auf Seite des HSVs zu beklagen sind. Nach rund 20 Minuten verletzte sich Drobny, der ja schon seit Wochen mit einem kaputten Daumen spielt, so schwer, daß er runter mußte. Im Krankenhaus stellte man eine schwere Beckenprellung fest.
Schlimmer traf es da Kacar - er kam in der 57. für Jaro und verletzte sich in der Schlussphase so schwer, daß der HSV das Spiel zu zehnt beenden mußte. Diagnose: Knöchelbruch, Innen- und Syndesmosebandriss.

In der 59. schoß Son das Einsnull, und während wir noch feierten, glich Didavi ein paar Minuten später aus.

Ansonsten: Langeweile. Und leider nicht die Konzentration, die ich ursprünglich erwartet hatte.

Der sichere Nicht-Abstieg wurde vertagt, der HSV machte es noch mal spannend. Mehr gab es tatsächlich nicht zum Spiel zu schreiben - vermutlich tat ich es deshalb auch nicht…

15. Apr. 2012

Ach Fußball, was machst Du nur mit mir? Am Mittwoch habe ich mir noch gewünscht, ein anderes Hobby zu haben, was für Mädchen, vielleicht etwas mit Pferden, oder in rosa, oder einfach nur mit ohne Fußball, Pöbeln und Herzschmerz.

Und nur drei Tage später könnte ich die ganze Welt umarmen.

Aber von vorn.

Mein Hamburg-Wochenende begann am Freitagabend mit einem Umweg. Nedfuller holt mich immer am Bahnhof ab. Auf dem Weg zu seiner Wohnung fahren wir normalerweise an der Außenalster an dem Hotel vorbei, in dem meist der Gegner absteigt. Heißt: Das Hotel, vor dem der Mannschaftsbus parkt.

Während das früher Glück brachte, schien damit in den letzten Wochen immer das Übel anzufangen. Daher fuhren wir diesmal eine andere Strecke.

Den Weg zum Stadion legten Nedfuller, Timbotania und ich mit gesenktem Blick zurück, denn auch da galt es, auf keinen Fall (Wie sonst oft) den anreisenden gegnerischen Bus zu sehen. Es klappte.

Im Stadion angekommen erwarteten uns Din-A-3-Pappen mit “Wir für Euch - Ihr für uns”-Aufdruck. Fleißige Helfer, darunter auch meine liebe Kommentatorin Carina und ihre Schwester, hatten sie Samstag ab 8.30 Uhr gefaltet und verteilt. Sogar der verletzte Dennis Diekmeier war mit von der Partie.

So sehr ich große Choreos liebe - zuletzt hatten wir damit nie Glück. Das war nicht nur mir aufgefallen, auf Twitter, Facebook und hier in den Kommentaren fiel immer wieder das Wort “Choreofluch”. Es war an der Zeit, ihn zu brechen.

Vor der Choreo gab es, wie immer, Hamburg meine Perle. Da Pape, der Loddo sonst mit der Gitarre begleitet, ausfiel, war es die deprimierendste und traurigste Perle-Version aller Zeiten. Mit auf dem Kran war nämlich der Keyboarder der Barmbek Dream Boys - und irgendwie mußten wir da schon sehr schlucken.

Das war allerdings nichts im Vergleich zum Einlaufen der Mannschaften. 57.000 Pappen gingen in die Höhe. Ein Bild, bei dem ich immer noch Gänsehaut bekomme. Ich war zu ergriffen, um Fotos zu machen, und sah auch irgendwie leicht verschwommen… Nedfuller half mir netterweise mit einem Foto aus:

Dann, endlich, Anpfiff. Denn all dem Elend der letzten Wochen und Monate zum Trotz: Ich hatte Bock auf Fußball. Und den bekam ich überraschenderweise auch!

Während wir auf den Rängen alles gaben, gab auch die Mannschaft auf dem Platz auch alles. Es wurde gekämpft, es war Einsatz da, Aufmerksamkeit, Konzentration.

Schon die Anfangsphase machte Mut. Ballbesitz, Druck nach vorne, erste Schüsse Richtung Tor.
Dann kam die 12. Minute. Son, der kleine, dünne Son, marschierte einfach mit dem Ball am Fuß quer durch halb Hannover und schob ihn dann durch vier Hannoveraner und am Torwart vorbei ins Tor.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!! Was für ein tolles Tor.

Und es ging weiter, der HSV machte weiter Druck, kurz drauf über einen schnellen Abwurf von Drobny, der über zwei, drei Stationen nach vorne gespielt wurde und wieder bei Son landete. Sie können es ja doch noch!!

Es gab mehrere gute Torchancen, es hat aber nicht sollen sein. Auf der anderen Seite mußte man in der ersten Halbzeit wenig Angst vor Gegentreffern haben, da gab es wenig Situationen.

In der zweiten Halbzeit machte Hannover mehr Druck, es gab einige kritische Situationen, aber Drobny war da, wenn es die Abwehr mal nicht war. Es gab auch weitere HSV-Chancen, aber Zieler rettete, wenns brenzlich wurde.

Um 17.17 Uhr hob der vierte Offizielle sein Täfelchen. Vier Minuten Nachspielzeit. Uff. Es begannen vier Minuten wie vier Jahre.

Ich blickte zur Uhr - 17.17 Uhr.
Ich blickte aufs Spielfeld.
Ich blickte zur Uhr - 17.17 Uhr.
Ich blickte aufs Spielfeld.
Ich blickte zur Uhr - scheiße, IMMERNOCH 17.17 Uhr? Ist das Ding kaputt?!
Ich blickte aufs Spielfeld.
Ich blickte zur Uhr - waaaaaaah.
Ich blickte aufs Spielfeld.
Ich blickte zur Uhr - verflucht, erst 17.18 Uhr.
Ich blickte aufs Spielfeld.
Ich blickte zur Uhr - JETZT DRÜCK DOCH MAL EINER DEN SCHNELLVORLAUF DA!
Ich blickte aufs Spielfeld.
Ich blickte vorsichtig zur U… DAS KANN DOCH NICHT SEIN!
Ich blickte aufs Spielfeld.
Ich blickte zur Uhr - 17.19 Uhr. Immer noch zwei Minuten. Verflucht, jetzt mach doch mal einer was! Können wir nicht nochmal wechseln?!
Ich blickte aufs Spielfeld.
Ich blickte zur Uhr - 17.20 Uhr. Noch eine, kommt Jungs, das schaffen wir!
Ich tastete in der Tasche nach der Kamera. Nur nicht zu früh die Anzeigentafel fotografieren, nicht, daß das noch schiefgeht.
Ich machte ein Foto.
Ich sah, wie der Schiri seine Pfeife in den Mund nahm.

Der Rest war Jubel, als hätten wir gerade einen Titel gewonnen.

Endlich, ein Heimsieg. Der erste seit Nürnberg in der Hinrunde. Der erste 2012.
Endlich wieder UFFTA. Wobei, stimmt nicht. Es war eine UFFT. Mit ganz vielen “NUR DER HSV!”s und “NIEMALS ZWEITE LIGA!”s.

Und mit einer Mannschaft, die ausgelassen mit den Fans tanzte und feierte.

Übrigens, bevor hier Fragen aufkommen: Petric spielte nicht, grippaler Effekt. Und wißt Ihr was? Ich habe ihn nicht eine Sekunde vermisst. Son und Berg haben das gestern einfach großartig zusammen gemacht!

Ich wollte nach Abpfiff die ganze Welt umarmen - und fing stellvertretend bei einem Sieges-Bierchen mit Teilen der Timeline an.

Fußball kann so schön sein!

Was bleibt, sind zwei Choreo-Pappen, eine immer noch etwas kratzige Stimme, eine schmerzende rechte Wade (Vom Hüpfen oder vom Torjubel, wer weiß das schon so genau) und ein lädierter linker Arm.
Und ein ganz breites Grinsen. Erleichterung. Hoffnung. Und ganz, ganz viel Liebe für diesen Verein.

In diesem Sinne:
NUR DER HSV!

11. Apr. 2012

Mittwoch, 20 Uhr - ein Hauch vom Europapokal, für alle, die sich noch daran erinnern. Der Gegner: wenig europäisch. Es ging nach Hoppenheim, zu meinen ganz speziellen Freunden.

Da lief dann alles wie immer. Der HSV machte die ersten Minuten das Spiel, gleich in der ersten Spielminute gab’s ne doppelte Chance.
Und dann - ein dummes Tor nach einem Eckball, ein aus meiner Sicht fragwürdiger Elfmeterpfiff, zwonull - und alles brach auseinander.

Am Ende gab es ein viernull im Kraichgau, wir konnten da auch diesmal nicht gewinnen und haben ihnen, soweit ich das sehen konnte, nichtmal den Rasen kaputt getreten.
Letzteres könnte ich allerdings über einen Umweg beim nächsten Heimatbesuch nachholen - das bringt aber auch keine Punkte.

Aufm Platz war so ziemlich alles scheiße, Arslan mußte verletzungsbedingt runter und all das, was Sonntag noch ganz okay aussah, war heute nicht mehr vorhanden.

Auf Twitter wurde gefordert, wenigstens irgendwas positives vom Spiel mitzunehmen - ich schlug Wein und Kartoffeln aus der Region vor, mehr war da leider nicht.

Mir platzt gleich der Kragen, so sauer bin ich… aber es hilft ja alles nix.
Aufstehen, Mund abwischen, weitermachen. Samstag kommt Hannover zu Besuch - da müssen Punkte her.

Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV.

9. Apr. 2012

Och Menno. Ich habe gestern vor dem Spiel versucht, dem Fußballgott ein Bein zu stellen. Und was ist? Er kommt und beißt mich in den Arsch. Was auch sonst.

Ich entdeckte nämlich Samstag Nachmittag eher zufällig einen alten (noch mit Mainz-Trikot) Duplo-Aufkleber von André Schürrle in meiner Handtasche. Sonntag vorm Spiel dachte ich, man könne ja zumindest sicherstellen, daß er kein Tor gegen uns macht.
Ich also schön mit der Küchenschere den Aufkleber in kleine Stücke zerlegt - und, kaum war ich fertig, plötzlich Angst vor der eigenen Voodoo-Fähigkeit bekommen. O-Ton: Nicht, daß der sich jetzt an uns rächt!

Der Gedanke war schnell vergessen, es ging ab ins Stadion. An meiner Seite zwei etwas nervöse Herren - @nedfuller und @timbotania. Ich dagegen: gelassen, zuversichtlich, die hau’n wir wech.
Der Osterhase hatte nämlich vergessen, mein Nest zu füllen - daher hoffte ich, daß er zumindest Leverkusen ein paar Ostereier ins Tor legt…

Die Stimmung im Block: laut wie selten, es wurde über weite Strecken angefeuert und gesungen, ich hörte viel Aufmunterndes, kaum Gepöbel oder gar Pfiffe.

Der HSV gefiel mir wesentlich besser als zuletzt. Natürlich läuft nach wie vor vieles nicht rund. Es fehlt manchmal an Konzentration, nach wie vor an Kreativität. Ab und an hätte ich mir beim Klären von Leverkusener Chancen auch gewünscht, daß der Ball weit weg gedroschen wird - und nicht direkt vor den Füßen des Gegners, kurz außerhalb des Strafraums landet.

Der Spielaufbau war manchmal quälend langsam - vielleicht aber auch mit dem Gedanken, lieber langsam sichere Pässe zu spielen, als mit viel Risiko schnell nach vorne zu spielen und dabei unterwegs den Ball zu verlieren (und nen Konter zu kassieren). Möglicherweise fehlt da derzeit tatsächlich die Sicherheit und das Selbstvertrauen.

Die Abwehr stand (obwohl wieder in einer neuen Formation) sicherer als zuletzt. Und wo sie es nicht tat, hielt Drobny wieder einmal überragend, und das trotz seiner Daumenverletzung. Mir fiel Mancienne positiv auf, auch Bruma als Diekmeier-Ersatz gefiel mir.

Petric und Berg gefallen mir inzwischen zusammen ganz gut, klar, die Ausbeute stimmt immer noch nicht, aber auch das wird hoffentlich noch.

Es lief nach vorne viel über links, einzig Jansens Flanken blieben leider oft am Gegner hängen. Dennoch: Ich glaube, es wird.

Wenn man sich überlegt, daß der HSV gegen den Abstieg spielt und Leverkusen bis vor kurzem noch in der Champions League antrat, sah ich da keinen Klassenunterschied.

Und diesmal passierte sogar etwas, was es schon ewig (Um genau zu sein: seit dem vierten Spieltag!) nicht mehr gab: ein Elfmeterpfiff für Hamburg, kurz vor der Pause!
Plötzlich verstummte der Support, gestandene Männer drehten sich weg, wollten nicht hingucken - auch meine Begleiter wurden etwas unruhig.
Ich blieb seltsamerweise gelassen. In diesem Moment bündelte sich aller Glaube, den ich in vier Jahren Petric an ihn hatte. Mein Mladen macht das, sagte ich, alles gut!

Und dann läuft er an - und schießt. Platziert, gut, in eine völlig andere Ecke als die, in die Leno fliegt.
Alles gut. Sag ich doch - und plötzlich wird mir schlecht und die Knie weich. NACH dem Elfer. Der Torjubel: Befreiend wie lange nicht mehr.

In der Pause atmete ich erst mal durch. Runterkommen, Kraft sammeln für die zweite Halbzeit. Wie muß es Petric wohl vor diesem Elfer gegangen sein? Das Wissen, daß der HSV das Tor braucht. Das Wissen, daß alle dieses Tor von ihm erwarten - auch und vor allem, weil er so lange nicht getroffen hatte. Momente, in denen ich froh bin, “nur” Fan zu sein. Beim Anfeuern ist man wenigstens nicht so allein wie der Spieler beim Elfmeter.

Es ging in die zweite Halbzeit - und Leverkusen begann plötzlich, Druck zu machen. Dann kam das, was wohl kommen mußte: Ein Eckball. Den ersten Schuß aufs Tor kratzt Tesche von der Linie, schießt dabei allerdings Westermann an. Der köpft (wohl eher unfreiwillig) an die Latte, der Ball kommt wieder zurück ins Spiel - und landet dann doch im Tor. Einseins. Vermutlich meinte Trappatoni das, als er mal sagte, Fußball sei immer Ding, Dang, Dong - nicht einfach nur Ding. Denn das Ding hatte Tesche noch klären können… erst das Dong landete im Tor.

Als der Torschütze eingeblendet wird, guckt mich Nedfuller leicht vorwurfsvoll an. Sein Name? Na klar: Schürrle. Hmpf. Ich und mein verdammter Hausfrauen-Voodoo!

Gut, daß um mich rum sonst keiner was von meiner Schnippelei weiß. Egal. Sonst hätte das Tor ein anderer gemacht, ganz bestimmt. Also aufstehen, Mund abwischen, weiter geht’s!

Wir legten alles, was wir hatten, in den Support. Auch die Mannschaft schien wirklich zu WOLLEN. Es fehlte wohl einfach am entscheidenden Können diesmal.

So blieb’s beim Einseins. Verdient, wie ich finde - und das sage ich eher selten. Natürlich hätten drei Punkte etwas Luft Richtung Abstiegszone gebracht. Aber dazu waren wir auch einfach nicht zwingend genug.
Aber endlich wieder Fußball ohne Beklemmungsgefühl, ohne permanent die Luftanhalten zu wollen. Auch, wenn es mehr K(r)ampf als Fußball-Gala war: So macht das endlich auch wieder Spaß!

Immerhin: Wir haben jetzt vier Punkte aus den letzten zwei Spielen, das gibt hoffentlich weiter Selbstvertrauen und Aufwind. Am Mittwoch geht’s in den Kraichgau zu Hoppenheim. Die haben am 10. Spieltag zuletzt zu Hause gewonnen, sind also seit neun Spielen in der Liga im eigenen Stadion sieglos. Ich hoffe, sie bleiben es zumindest noch einen weiteren Spieltag.

Und, keine Angst: Ich verspreche hiermit hoch und heilig, ich werde keine Spielerbilder mehr zerschnippeln. Eher mache ich es wie einst Frank Pagelsdorf und vergrabe verhexte Stricknadeln im Strafraum…

Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV!

6. Apr. 2012

* Mit dem März beginnt eine der besten Zeiten im Jahr: Es gibt wieder Bärlauch! In meiner Heimat sogar im Überfluss und so freue ich mich über Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Brot, Bärlauch-Grießknödel, Bärlauch-Quiche und Waldspaziergänge mit Knoblauch-Duft.

* Der HSV verkündet, daß Petric zum Ende der Saison den Verein verlässt. Während sich die ganze Timeline um mich sorgt und Aufmunterungs-Tierbabys postet, läßt mich das ganze recht kalt. Vermutlich haben wir uns einfach “auseinander gelebt”.

* Ich verbringe bei strahlend-blauem Himmel, Sonnenschein und T-Shirt-Wetter ein verlängertes Wochenende in der Heimat und mache am Spieltag einen Abstecher ins Stift Neuburg. In der Kloster-Kapelle denke ich kurz an den HSV - es hilft aber leider nichts, sie gehen in Wolfsburg dennoch unter.

* Beim Heimat-Besuch wird mir aber wieder einmal klar, wie schön es dort ist - und wie sehr ich es vermisse.

* Ich bin den ganzen Monat weder in Hamburg, noch im Stadion, das ist irgendwie sehr ungewohnt. Dafür kommt mich Hamburg besuchen und wir gehen, was sonst, zum Griechen. (Diesmal kein Fleisch-Foto - der Hunger war zu groß.)

* Ich mache weiter viel (und mit großer Begeisterung!) Sport. Ich kaufe mir sogar die ersten Laufschuhe meines Lebens und bin begeistert, weil sie fast von alleine laufen. Das Laufband und ich werden immer größere Freunde.

* Süßestes Tier-Baby-Video des Monats: Die geschorenen Baby-Faultiere, die mich nackt etwas an Brathähnchen erinnern, später aber aussehen, als hätten sie Schlafanzüge an:

* Wie so viele andere verfalle ich dem “Draw Something”- Fieber, einer Art Montagsmaler auf dem Smartphone. Sehr lustig, weil fast niemand (@Maria_Berlin ausgenommen) mit den Wurstfingern auf dem Touchscreen wirklich ansprechend malen kann.

4. Apr. 2012

AUS! WÄRTS! SIEG!

Kinners, is das schön. Aber Vorsicht, fallt nicht, wenn Ihr nachher aufsteht: Unterm Tisch liegen noch all die Steine, die mir Samstag vom Herzen gepurzelt sind.

Eigentlich wäre das ja für mich ein naheliegendes Auswärtsspiel gewesen - von Lautern ist es nicht weit in die Heimat, früher war ich da immer. Diesmal habe ich das aber so genial, um nicht zu sagen idiotisch, geplant, daß ich ein Wochenende vorm Lauternspiel in Heidelberg aufschlug. Nunja. Dann eben ohne mich und die Glückssocken.

Ich glaube an den HSV. Immer. Aber Freitag, als ich heim wollte, hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Kollegen, der Frankfurt-Fan ist. Da fiel auch der verhängnisvolle Satz “Also wenn sie nicht mal bei Lautern gewinnen….”
Puh. Tja, was dann? Man macht sich ja dann doch immer Sorgen.

Irgendwie auch berechtigt, wenn man das Spiel gesehen hat. Der HSV spielte über weite Strecken so unkonzentriert, daß ich am liebsten mit dem Nudelholz den Fernseher verdroschen hätte.
Nach hinten gab es so viele “Oh, guck mal, ein Eichhörnchen… ups, Torchance für den Gegner!”-Momente, daß ich komplett vom Glauben abfiel. Haben die denn noch nie was von “Hinten dicht machen, vorne hilft der liebe Gott” gehört?!

Gut, es half dann letztlich nicht der liebe Gott, sondern Marcell Jansen. Auch gut, drin ist drin!

Ich konnte mich wirklich nicht mehr dran erinnern, wann wir zuletzt irgendwo in Führung gegangen sind.
Und wenn wir ehrlich sind, verdanken wir es Drobny, daß es auch dabei blieb. Er hielt die drei Punkte sicher fest - und ich frage mich in Momenten wie diesen immer wieder, wieso wir eigentlich mit Adler verhandeln.

Bei Lautern gehen jetzt wohl endgültig die Lichter aus, es kann eigentlich nicht mehr lange dauern, bis “die Region” wieder anfängt, zu jammern. Nein, bei Lautern steigt ja nie einfach nur ein Club ab, sondern gleich eine ganze Region.

Und der HSV? Nunja. Platz 15. Es bleiben sechs Endspiele. Aber ich hoffe einfach, daß der dreckige Sieg jetzt etwas Selbstvertrauen gibt. Es gibt zahlreiche Fehler, die Fink bis Sonntag abstellen sollte - und es muß dringend mal wieder etwas Kreativität ins Spiel kommen.

Aber immerhin: Der Anfang ist gemacht. Mit dem Schlußpfiff schien auch von der Mannschaft eine riesige Last abzufallen. Ich hoffe, sie kann jetzt auch zu Hause wieder etwas unbeschwerter auftreten.

Auch, wenn die Personaldecke langsam dünn wird - jetzt hat sich zu allem Elend auch noch Sala, der Diekmeier (Bänderriss) vertreten sollte, ein Band angerissen - und selbst Drobny ist fraglich.

Falls Drobny wirklich ausfallen sollte, könnten wir ja auch Petric ins Tor stellen. Der hält sogar Elfmeter - und wirklich torgefährlich war er ja leider schon lang nimmer…

Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV

27. Mrz. 2012

Kinners, seien wir doch mal ehrlich. Es nervt! Wir stehen da unten drin, schlafen schlecht, haben miese Laune und Angst. Ich will endlich wieder gewinnen, Tore bejubeln, das Tüddelband singen.

Immerhin, mit der Problematik sind wir nicht allein. In der Regionalliga Nord HSVt derzeit der 1. FC Magdeburg so vor sich hin. 25 Spiele, 20 Punkte, -13 Tore, 13 Heimspiele sieglos, Platz 18.
Das wäre mir nie aufgefallen - wenn die Fans des FCM sich nicht eine großartige 90-Minuten-Choreo ausgedacht hätten.

Gemäß dem Motto “Alles muß man selber machen…” entrollten die Ultras beim Spiel am Sonntag gegen den Berliner AK 07 ein Spruchband mit der Aufschrift “Wir zeigen Euch, wo das Tor steht!”. Gleichzeitig tauchten hinter dem Gästetor rund 50 Fans mit neonfarbenen Papp-Pfeilen auf, mit denen sie aufs Tor zeigten.

Wir zeigen Euch, wo das Tor steht!

Vielen Dank für die Fotos an Björn von www.sportfotos-md.de!

Geholfen hat es sogar teilweise - Magdeburg erzielte ein Tor, kassierte allerdings auch zwei.

Also, Block 25 A - macht Euch gegen Leverkusen mal nützlich! Grade Mladen als alter Luft-Pfeile-Verschießer sollte doch damit endlich seine Ladehemmungen bekämpfen können.
Wir sollten nur unbedingt dran denken, zusätzlich auf der Südtribüne Stopschilder zu verteilen. Gegentore kassieren können wir nämlich leider auch ohne Pfeile ganz gut.

(Und darüber, wie wir in der Halbzeitpause das gesamte, vermutlich ausverkaufte, Stadion die Plätze tauschen lassen, denke ich dann morgen nach.)

24. Mrz. 2012

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, an dem ich meinen HSV das einzige Mal im Stich ließ. Rund fünf Jahre ist das jetzt her. Februar, Berlin, Olympiastadion. Der HSV war 18., hatte gerade Doll entlassen. Stevens wurde sein Nachfolger, Hertha sein Antrittsspiel.

In der ersten Halbzeit ging der HSV in Führung, Rost parierte einen Foulelfmeter - um dann, wie so oft in der Saison 2006/07, in der zweiten Halbzeit erst den Ausgleich, und dann in der Nachspielzeit das zwoeins zu kassieren.

Ich weiß leider noch zu gut, wie ich im Berliner Gästeblock stand, mal wieder fassungslos ob dessen, was grade passiert war. Und plötzlich bröckelte mir, der HSV-Optimistin, die in jedes Spiel mit einem gepflegten “Die hau’n wir wech!” ging, der Glaube. Der Glaube an den Klassenerhalt, der Glaube an die Wende.

Ich stand da, traurig und mit leerem Blick, wie so viele andere der mitgereisten Hamburger, und dachte: Tja, das war’s dann wohl.

Ich kann mich an die Angst erinnern, daß Stevens es in den verbleibenden drei Monaten nicht ans rettende Ufer schafft. Ich kann mich an die Frage erinnern, was dann wohl aus unserem Maskottchen wird. All sowas.

An was ich mich nicht mehr erinnern kann, oder vielleicht gab es das damals auch nicht: An “Zweite Liga, Hamburg ist dabei”-Gesänge.

Genau diese Gesänge gab es gestern in Wolfsburg. Und ja, natürlich habe ich das auch schon gesungen, wenn Abstiegskandidaten zu Gast waren oder ich bei einem auswärts war.
Ich habe mir nur nie überlegt, wie scheiße das für die Besungenen ist. Mir versetzte das gestern einen heftigen Stich, ehrlich gesagt.

Fußball ist anders geworden, diese Saison. Ein echtes Arschloch eben.

Wo ich mich früher auf Fußball gefreut habe und 90 Minuten Spaß hatte, wage ich inzwischen 90 Minuten kaum zu atmen. Ich bin angespannt, mir schnürt sich die Kehle zu. Und bei jeder gegnerischen Ecke rutscht mir für einen Sekundenbruchteil das Herz in die Hose.

„Es geht nicht um Leben und Tod! Das hier ist Fußball.“, zitiert die Mopo Frank Arnesen kurz nach Abpfiff in Wolfsburg.

Ich halte es da ja mehr mit Ex-Liverpool-Trainer Bill Shankly (der das vielleicht gar nicht erfunden hat, aber egal): “Fußball ist keine Frage von Leben und Tod. Es ist viel wichtiger”.

Vermutlich ist es etwas zu viel verlangt - aber natürlich wäre es schön, wenn die Mannschaft des HSV das auch so sähe wie Shankly und ich.

Ganz so sehr wollte sie dann gestern doch nicht in Wolfsburg - aber immerhin, ich hatte den Eindruck, sie wollte.
45 Minuten lang ging auch alles soweit gut, man ist ja inzwischen schon dankbar, wenn man mit einem nullnull in die Kabine geht. Damit war es dann nach der Pause leider schnell vorbei: Schon in der 46. Minute ging Wolfsburg in Führung.

Dann passierte allerdings etwas sehr unerwartetes - während man als HSV-Fan noch fluchte und hoffte, daß jetzt nicht alles auseinanderbricht, machte der HSV etwas völlig unerwartetes - und glich aus. In Form von Marcus Berg, Sekunden nach dem einsnull.

Der HSV schien mir hinten stabiler zu stehen als zuletzt (Was aber auch nicht schwer ist), dennoch war vieles schlichtweg schlecht. Es fehlte nicht nur oft das letzte Stückchen Konzentration, sondern vor allem die Schnelligkeit, die Kreativität im Spiel nach vorn, und, natürlich, die Torgefahr.

Und dann kam das, was immer kommt, wenn man erst kein Glück hat und dann Pech dazu kommt: Das Zwoeins in der 75. Minute. Für mich sah es am Fernseher so aus, als hätte Drobny den haben müssen, aber hey, selbst wenn - es hilft jetzt eh nicht mehr.

Es blieb dann leider dabei - auch die eingewechselten Son, Kacar und Töre konnten nichts mehr ausrichten, selbst mit drei Minuten Nachspielzeit nicht.

Der HSV blieb mal wieder sieglos - und wird weiter nach unten durchgereicht. Nachdem Augsburg in der verbotenen Stadt (Die sind da auch zu nix gut!) kurz vor knapp ein Unentschieden holte, ist der HSV jetzt auf Platz 16.

27 Punkte nach 27 Spieltagen… das ist wirklich nicht viel. Zu wenig für meine Nerven. Augsburg auf Platz 15 hat auch 27 Punkte, aber weniger Gegentore; Hertha auf Platz 17 26 Punkte.

Es ist ein verdammt enges Höschen da unten. Ein Höschen, für das es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder, das muß demnächst dringend in die Wäsche, weil wir vor lauter Abstiegsangst reingemacht haben… oder wir reißen es uns in Lautern vom Leib und geben alles, um da unten aus eigener Kraft rauszukommen.

So lange es rechnerisch noch möglich ist, glaube ich an die Hamburger Meisterschaft, schrieb ich vor Saisonbeginn. Das gilt natürlich auch umgekehrt - so lange es rechnerisch möglich ist, glaube ich an den Klassenerhalt.
Und ich hoffe, daß es die Mannschaft auch tut - und dafür notfalls nicht nur das letzte Hemd opfert.

JETZT ERST RECHT.
Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV!

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