Da is’ das Ding!

 

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27. Mrz. 2012

Kinners, seien wir doch mal ehrlich. Es nervt! Wir stehen da unten drin, schlafen schlecht, haben miese Laune und Angst. Ich will endlich wieder gewinnen, Tore bejubeln, das Tüddelband singen.

Immerhin, mit der Problematik sind wir nicht allein. In der Regionalliga Nord HSVt derzeit der 1. FC Magdeburg so vor sich hin. 25 Spiele, 20 Punkte, -13 Tore, 13 Heimspiele sieglos, Platz 18.
Das wäre mir nie aufgefallen – wenn die Fans des FCM sich nicht eine großartige 90-Minuten-Choreo ausgedacht hätten.

Gemäß dem Motto “Alles muß man selber machen…” entrollten die Ultras beim Spiel am Sonntag gegen den Berliner AK 07 ein Spruchband mit der Aufschrift “Wir zeigen Euch, wo das Tor steht!”. Gleichzeitig tauchten hinter dem Gästetor rund 50 Fans mit neonfarbenen Papp-Pfeilen auf, mit denen sie aufs Tor zeigten.

Wir zeigen Euch, wo das Tor steht!

Vielen Dank für die Fotos an Björn von www.sportfotos-md.de!

Geholfen hat es sogar teilweise – Magdeburg erzielte ein Tor, kassierte allerdings auch zwei.

Also, Block 25 A – macht Euch gegen Leverkusen mal nützlich! Grade Mladen als alter Luft-Pfeile-Verschießer sollte doch damit endlich seine Ladehemmungen bekämpfen können.
Wir sollten nur unbedingt dran denken, zusätzlich auf der Südtribüne Stopschilder zu verteilen. Gegentore kassieren können wir nämlich leider auch ohne Pfeile ganz gut.

(Und darüber, wie wir in der Halbzeitpause das gesamte, vermutlich ausverkaufte, Stadion die Plätze tauschen lassen, denke ich dann morgen nach.)

24. Mrz. 2012

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, an dem ich meinen HSV das einzige Mal im Stich ließ. Rund fünf Jahre ist das jetzt her. Februar, Berlin, Olympiastadion. Der HSV war 18., hatte gerade Doll entlassen. Stevens wurde sein Nachfolger, Hertha sein Antrittsspiel.

In der ersten Halbzeit ging der HSV in Führung, Rost parierte einen Foulelfmeter – um dann, wie so oft in der Saison 2006/07, in der zweiten Halbzeit erst den Ausgleich, und dann in der Nachspielzeit das zwoeins zu kassieren.

Ich weiß leider noch zu gut, wie ich im Berliner Gästeblock stand, mal wieder fassungslos ob dessen, was grade passiert war. Und plötzlich bröckelte mir, der HSV-Optimistin, die in jedes Spiel mit einem gepflegten “Die hau’n wir wech!” ging, der Glaube. Der Glaube an den Klassenerhalt, der Glaube an die Wende.

Ich stand da, traurig und mit leerem Blick, wie so viele andere der mitgereisten Hamburger, und dachte: Tja, das war’s dann wohl.

Ich kann mich an die Angst erinnern, daß Stevens es in den verbleibenden drei Monaten nicht ans rettende Ufer schafft. Ich kann mich an die Frage erinnern, was dann wohl aus unserem Maskottchen wird. All sowas.

An was ich mich nicht mehr erinnern kann, oder vielleicht gab es das damals auch nicht: An “Zweite Liga, Hamburg ist dabei”-Gesänge.

Genau diese Gesänge gab es gestern in Wolfsburg. Und ja, natürlich habe ich das auch schon gesungen, wenn Abstiegskandidaten zu Gast waren oder ich bei einem auswärts war.
Ich habe mir nur nie überlegt, wie scheiße das für die Besungenen ist. Mir versetzte das gestern einen heftigen Stich, ehrlich gesagt.

Fußball ist anders geworden, diese Saison. Ein echtes Arschloch eben.

Wo ich mich früher auf Fußball gefreut habe und 90 Minuten Spaß hatte, wage ich inzwischen 90 Minuten kaum zu atmen. Ich bin angespannt, mir schnürt sich die Kehle zu. Und bei jeder gegnerischen Ecke rutscht mir für einen Sekundenbruchteil das Herz in die Hose.

„Es geht nicht um Leben und Tod! Das hier ist Fußball.“, zitiert die Mopo Frank Arnesen kurz nach Abpfiff in Wolfsburg.

Ich halte es da ja mehr mit Ex-Liverpool-Trainer Bill Shankly (der das vielleicht gar nicht erfunden hat, aber egal): “Fußball ist keine Frage von Leben und Tod. Es ist viel wichtiger”.

Vermutlich ist es etwas zu viel verlangt – aber natürlich wäre es schön, wenn die Mannschaft des HSV das auch so sähe wie Shankly und ich.

Ganz so sehr wollte sie dann gestern doch nicht in Wolfsburg – aber immerhin, ich hatte den Eindruck, sie wollte.
45 Minuten lang ging auch alles soweit gut, man ist ja inzwischen schon dankbar, wenn man mit einem nullnull in die Kabine geht. Damit war es dann nach der Pause leider schnell vorbei: Schon in der 46. Minute ging Wolfsburg in Führung.

Dann passierte allerdings etwas sehr unerwartetes – während man als HSV-Fan noch fluchte und hoffte, daß jetzt nicht alles auseinanderbricht, machte der HSV etwas völlig unerwartetes – und glich aus. In Form von Marcus Berg, Sekunden nach dem einsnull.

Der HSV schien mir hinten stabiler zu stehen als zuletzt (Was aber auch nicht schwer ist), dennoch war vieles schlichtweg schlecht. Es fehlte nicht nur oft das letzte Stückchen Konzentration, sondern vor allem die Schnelligkeit, die Kreativität im Spiel nach vorn, und, natürlich, die Torgefahr.

Und dann kam das, was immer kommt, wenn man erst kein Glück hat und dann Pech dazu kommt: Das Zwoeins in der 75. Minute. Für mich sah es am Fernseher so aus, als hätte Drobny den haben müssen, aber hey, selbst wenn – es hilft jetzt eh nicht mehr.

Es blieb dann leider dabei – auch die eingewechselten Son, Kacar und Töre konnten nichts mehr ausrichten, selbst mit drei Minuten Nachspielzeit nicht.

Der HSV blieb mal wieder sieglos – und wird weiter nach unten durchgereicht. Nachdem Augsburg in der verbotenen Stadt (Die sind da auch zu nix gut!) kurz vor knapp ein Unentschieden holte, ist der HSV jetzt auf Platz 16.

27 Punkte nach 27 Spieltagen… das ist wirklich nicht viel. Zu wenig für meine Nerven. Augsburg auf Platz 15 hat auch 27 Punkte, aber weniger Gegentore; Hertha auf Platz 17 26 Punkte.

Es ist ein verdammt enges Höschen da unten. Ein Höschen, für das es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder, das muß demnächst dringend in die Wäsche, weil wir vor lauter Abstiegsangst reingemacht haben… oder wir reißen es uns in Lautern vom Leib und geben alles, um da unten aus eigener Kraft rauszukommen.

So lange es rechnerisch noch möglich ist, glaube ich an die Hamburger Meisterschaft, schrieb ich vor Saisonbeginn. Das gilt natürlich auch umgekehrt – so lange es rechnerisch möglich ist, glaube ich an den Klassenerhalt.
Und ich hoffe, daß es die Mannschaft auch tut – und dafür notfalls nicht nur das letzte Hemd opfert.

JETZT ERST RECHT.
Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV!

19. Mrz. 2012

Manche Dinge erledigen sich ja von selbst, wenn man sie nur lange genug ignoriert. Dieses Blog gehört leider nicht dazu.

Ja, Asche auf mein Haupt. Ich habe den letzten Spieltag (auf Schalke) blogtechnisch geschwänzt. Erst hatte ich keine Lust, dann keine Zeit und dann war plötzlich schon der nächste Spieltag.

Ist ja prima, dachte ich, blogge ich halt in einem Aufwasch die Schalke-Niederlage und den Sieg gegen Freiburg.
Tja. Falsch gedacht.

Auf einem Bild, das ich neulich auf Facebook geteilt habe, steht das Einstein-Zitat “Geniale Menschen sind selten ordentlich, Ordentliche selten genial.”

Ach guck, dachte ich da so bei mir, ich bin ein Genie! Und Fink vermutlich auch – der muß einfach unsere Abwehr vorm Schalke-Spiel verlegt haben. Anders kann ich mir das alles nicht erklären.

Westermannmannmann machte den Rajkovic – und verschuldete nicht nur das Einsnull durch passives zugucken, sondern auch das Dreinull durch Festhalten (Elfer). Dazwischen wollte Jansen wohl auch mal wieder in ner Zeitlupe zu sehen sein und ließ Metzelder gewähren.

Daß Kacar den Anschlußtreffer machte – nunja. Nett, aber nutzlos.

Versteht mich nicht falsch, klar kann man auf Schalke verlieren. Die stehen oben drin, wir unten. Aber man könnte dabei wenigstens ab und an mal versuchen, sich zu wehren.

Während Jaro auf Schalke seine Gelb-Sperre absitzen mußte, kassierte Westermannmannmann dort eine und war zu Hause gegen Freiburg gesperrt.

Mir gefiel das schon aus dem Grund, weil so Jaro zu seinem 250. Spiel für den HSV noch einmal als Kapitän auflaufen durfte.
Ich war traurig, daß ich das Spiel nicht im Stadion sehen konnte – so saß ich zusammen mit Nedfuller in Berlin im HSV-Pub “The Dubliner”.

Getröstet wurde ich vom Highlight des Spieltags: Ich bin eine der 250. Danke, Nedfuller!

Aber zurück zum Dubliner. Es war mein zweiter Besuch dort – und meine zweite Niederlage. Auch, wenn die da gut Holsten zapfen, Pommes machen und alle die Raute im Herzen haben: Vielleicht sollte ich dort keine Spiele mehr gucken. Oder vorher verhexte Stricknadeln auf dem Bürgersteig vor der Kneipe verbuddeln, wie einst Pagelsdorf im HSV-Strafraum.

Freiburg. Vor dem Spieltag 17. mit 22 Punkten. Eines dieser Spiele, die Du als HSV gewinnen MUSST, wenn Du da unten raus willst.

Unsre Abwehr wird inzwischen danach aufgestellt, wer weder verletzt noch gesperrt ist. Und das ist nicht mal das Hauptproblem. 20 Gegentore nach Standards. So viele wie kein anderes Team in der Liga.
Ich habe bekanntermaßen keine Ahnung von Fußball – aber ist es nicht genau das, was man trainieren KANN, trainieren SOLLTE?!

Nach vorne läuft seit Wochen eh nix. Schon bevor Petric seinen Abschied zum Saisonende verkündete, gelang ihm kaum noch was.
Naja, dachte man da, die sensiblen Stürmer. Vielleicht, wenn er Klarheit hat. Tja. Falsch gedacht. Denn jetzt, wo man erwarten würde, daß er alles gibt, weil er ja um nen neuen Vertrag anderswo spielt… gelingt ihm kaum was.
Selbst hundertprozentige Chancen macht er nicht rein, die meiste Zeit steht er dekorativ im Strafraum rum und wartet, daß ihm der Ball auf den Kopf fällt und von dort ins Tor prallt. Das passiert aber nunmal nicht.

Und das schlimme ist: Es gibt keine Alternativen im Sturm. Guerrero, der einzige Stürmer, der noch halbwegs regelmäßig traf, ist lange gesperrt; Son bringt kaum was zustande, von Berg ganz zu schweigen.

Nach vorne läuft momentan nicht viel, hinten brennt sowieso der Baum.

Daß Arslan dann so ein Ding wie zu Beginn des Spiels nicht im Tor unterbringt, ist symptomatisch für den HSV der letzten Wochen. Bitter.
Wäre der HSV in der 3. Minute in Führung gegangen – es wäre vielleicht ein anderes Spiel geworden. Selbstbewußter. Sicherer.

Hätte, wäre, wenn.
Der HSV spielte, als hätte er die Hosen gestrichen voll und schlich wie geprügelte Hunde über den Platz.

Es kam, was kommen mußte:
Freiburg traf. Dreimal. Davon zweimal nach Standards.
Das Einsnull wurde wohl zu allem Elend auch noch von Petric ins Tor abgefälscht. Er wollte wohl auch mal wieder treffen.

Daß Ilicevic in der 75. das Einsdrei macht – nett. Aber nutzlos.

So blieben wieder Punkte liegen. Punkte, die wir hätten einfahren MÜSSEN, weil es gegen einen direkten Konkurrenten ging.
Wo vor ein paar Tagen noch 7 Punkte Polster auf Platz 16 waren, sind es jetzt noch 2.

Freiburg hat übrigens drei gelbe Karten kassiert – der HSV keine einzige. Das könnte ein Zeichen für Fairplay beim HSV sein. Oder für zurückhaltendes Gedaddel.

“Wir sind zu gut, um abzusteigen”, meint Arnesen.
Ganz ehrlich, ich will mit dem ganzen scheiß Tabellenende auch nix zu tun haben. Und ich glaube/hoffe/weiß auch, daß wir zu gut sind. Oder daß sich drei schlechtere finden.

Ich glaube aber nicht, daß solche Aussagen helfen, um die Spieler aufzurütteln. Und genau das müsste langsam mal passieren.
Ich hoffe, daß Trainer und Sportchef das endlich machen. Ansonsten komme ich gerne vorbei und tue das. Danach könnten die aber alle ein paar Tage nicht sitzen und ich bräuchte vermutlich ein neues Nudelholz.

Immerhin, so meldet die Welt, werde beim HSV auch nächste Saison nicht am Klopapier gespart.
Das ist doch endlich mal eine positive Entwicklung. Nur so für den Fall, daß auch nächste Saison alles Scheiße läuft.

Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV

10. Mrz. 2012

Ich bin, was Schauspieler und Filme betrifft, mittlerweile ein völliges Siebhirn. Bisher dachte ich, ich sei damit allein. Bis Yellowled heute anfing, über die Fledermaus zu twittern.

Sie verwechselt Limp Bizkit mit Linkin Park, er tippt auf Hugh Grant, wenn es darum geht, mit wem sie Hugh Jackman verwechselt – und mit Coldplay gibt es offenbar auch ein Problem.

Seitdem weiß ich: ICH BIN NICHT ALLEIN!

Wie schlimm das bei mir mittlerweile ist habe ich neulich festgestellt, als ich versuchte, Nedfuller zu erklären, welchen Film ich gerne abends gucken würde.

Ich wußte den Filmtitel nicht.
Ich hatte nur eine vage Ahnung von der Handlung.
Und wer mitspielt, wusste ich auch nicht so genau.

Das Hauptproblem an der Sache: Selbst, wenn ich eine Ahnung habe, welcher Schauspieler mitspielt, hilft das nicht wirklich weiter. Denn wenn ich meine, daß da ein bestimmter Schauspieler mitmacht…. Nunja.

Sagen wir so: Fast jeder “wichtige” Schauspieler hat in meinem Hirn einen Doppelgänger (der ihm nicht zwingend sooo ähnlich sehen muß). Es ist für mich fast so, als wären die beiden eine Person.

Ich weiß, daß es beide gibt, ich weiß im Optimalfall sogar, wie sie aussehen und kann die Gesichter den richtigen Namen zuordnen.
Aber wenn ich einen Film mit einem der beiden sehe, weiß ich danach nicht mehr, welcher der beiden es war.

Um ehrlich zu sein: Außer Brad Pitt, Bruce Willis und George Clooney hat fast JEDE Hollywood-Größe einen pleitegeiger’schen Doppelgänger.

Am schlimmsten ist für mich nach wie vor die Unterscheidung von Penélope Cruz und Salma Hayek, sowie mein altes Problem mit Morgan Freeman und Samuel L. Jackson. Bei letzteren weiß ich natürlich wer wer ist – dafür aber nie, wer wo mitgespielt hat. Von meinem Kevin-Spacey-Kevin-Bacon-Problem will ich lieber erst gar nicht anfangen…

Achso, den Film, den ich unbedingt meinte, gucken zu müssen… Den hatten wir vor Kurzem erst zusammen gesehen. Ähem.

So. Und wer von Euch will jetzt demnächst mal mit mir ins Kino, hm?

4. Mrz. 2012

Irgendwie schade, daß kein Fußball war am Wochenende.

Ich meine, klar, Fußball kann völlig schief gehen. Es kann sein, daß sich Dein Linksverteidiger beim Aufwärmen verletzt und Du da jemanden hinstellen mußt, den Du da eigentlich nicht so gern siehst.

Es kann sein, daß Du völlige Grütze zusammenspielst, und zu Hause nullvier gegen den Verein verlierst, der von einem unliebsamen Ex-Trainer trainiert wird, Dich aus dem DFB-Pokal gekickt und schon ewig nicht mehr auswärts gewonnen hat.

Es kann sogar sein, daß Du dabei auch noch zwei Elfer gegen Dich gepfiffen bekommst, die beide, wie der Herr in der Sportschau sagte, aus dem “weiten Land zwischen Kann-Elfer und Muß-Elfer” kommen.

Es kann sein, daß Dein einer Innenverteidiger nicht nur das Einsnull, sondern auch noch beide Elfer nunja, verschuldet. Ein Gegentor-Hattrick, sozusagen.

Es kann sein, daß der Stürmer, der zuletzt die meisten Tore machte, nach diversen Eskarpaden gereift wirkte und, wenn man mal ehrlich ist, die letzten Wochen immer besser gespielt hat als Dein Lieblingsstürmer, gefrustet 40 Meter übers Spielfeld rennt um an der Eckfahne den gegnerischen Torwart mit gestrecktem Bein voran umzugrätschen.

Es kann sein, daß dieser Stürmer dann nicht nur eine rote Karte sieht, sondern vermutlich sehr lange gesperrt wird, weil er ja schon für den Flaschenwurf fünf Spiele Sperre hatte und das Foul sicher schlimmer bestraft wird.

Es kann sein, daß Du dann nicht genau weißt, wer dann eigentlich spielen soll, weil der Lieblingsstürmer zwar spielt, aber eben scheiße spielt, weil der Schwedenstürmer verletzt ist und der Koreanerstürmer seit Wochen hinter seiner Form zurück bleibt.

Es kann sein, daß Du dann nen riesen Hals hast, weil der Stürmer nicht nur sich selbst schadet, sondern der ganzen Mannschaft und dem Verein.

Es kann sein, daß dieser Stürmer dann noch im Interview sowas sagt wie “Wieso, der konnte doch weiterspielen?” und Du spätestens dann anfängst, Dich zu fragen, wie viele Gehirnzellen man eigentlich braucht, um gegen einen Ball zu treten.

Es kann sein, daß Du mit dieser ganzen Scheiße auch noch auf Platz 13 abrutschst, nur 5 Punkte vor einem Relegationsplatz.

Achso, all das IST passiert am Wochenende?
Oh.

Naja, sag ich doch: Schade, daß kein FUSSBALL war. Denn so konnte man das ja nicht wirklich nennen.

2. Mrz. 2012

* Das Bayern-Wochenende in Hamburg beim Griechen begonnen. Mit viiiiel Fleiiisch. Und Ouzo. Wir freuen uns inzwischen ja fast, wenn nicht gleich ein Tisch für uns frei ist, weil: je länger, desto Warte-Ouzos!

Sonntag im Hafen Fotos gemacht. So kalt, aber soooo schön. Man kann gar nicht genug Hafenkräne fotografieren!

* Verlängertes Wochenende in der Heimat verbracht. Eisschollen auf dem Neckar statt Alstereisvergnügen in Hamburg.

* Krank geworden, natürlich pünktlich zum verlängerten Wochenende, so richtig mit Muskelkater vom vielen Husten. Zwei Tage die Welt vom Bett aus regiert.

* Am Bremen-Wochenende ein fantastisches Sechs-Gänge-Menü im Okzident Eppendorf genossen, einem zauberhaften kleinen Restaurant mit großartiger libanesischer Küche. Vom Gruß aus der Küche (Mini-Blätterteig-Tarte mit Mangold und Sesam) bis zum Nachtisch (Arabische Gebäck-Spezialitäten, Rosencreme und Zimteis. Oooooh, dieses Zimteis!!!) der Hammer.


Viele Schälchen Mazza, eine Sorte leckerer als die andere. Leider etwas unscharf und dunkel, ich wollte da nicht rumblitzen.

* Gucke nach jedem Spieltag auf Ligagott.de, ob der HSV noch Meister werden kann. Noch is alles drin! Es braucht halt nur zahlreiche 8:0-Siege und eine Rest-Liga, die nur noch unentschieden spielt. Ob ich morgen mal ins Café King…?

* Gelacht über eine Spam-Mail, die im Betreff vorbeugen und verbeugen verwechselte (“Berufsunfähigkeit: Verbeugen schon ab 16 Euro/Monat!”) und über einen Text, in dem “…die Geschäfte die Rouladen hochziehen”.

* Aus einer merkwürdigen Laune heraus meine komplette CD-und-DVD-Sammlung entrümpelt. Ganz viel Mist aussortiert – und gefreut, daß es Menschen gibt, die mir dafür sogar noch Geld geben.
Dabei wiederentdeckt, daß ich eine Dreier-CD-Box mit den besten Songs aus “Eis am Stiel” besitze. Seitdem höre ich die, wenn ich spüle, wische und anderen unschönen Kram mache. Und wisst Ihr was? Wenn man dabei durch die Wohnung tanzt, dauert es zwar etwas länger, macht aber auch mehr Spaß. (Ja, ich bekomme von den alten Schinken gute Laune. Ich kann mit AC/DC im Ohr echt so ziemlich alles machen, aber beim Putzen würde ich vermutlich die Wohnung demolieren…)

* Planung für den Sommerurlaub begonnen. Bin hin- und hergerissen zwischen zwei großartigen Ideen. Vermutlich landen wir dann doch wieder in der Toskana. Was auch nix schlechtes wäre, das war wundervoll da.

* Zum ersten Mal in diesem Jahr ein Wochenende in Berlin gewesen und “frei” gehabt – also keine Arbeit und keinen Besuch. Samstags auf dem wundervollen Winterfeldt-Markt gewesen und abends eine großartige Rucola-Ziegenkäse-Quiche mit Cherrytomaten erfunden.


Aus mir wird wohl kein Food-Fotograf mehr. Schade eigentlich.

* Meine Liebe zum Laufband entdeckt. Das ist auch deshalb toll, weil mir auf dem Crosstrainer irgendwann immer die Füße weh tun. Oder einschlafen. Oder weh tun UND einschlafen.
Mal sehen, ob die Liebe zum Laufband auch noch anhält, wenn ich den Knopf zum höher schalten gefunden habe ;-)

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