Da is’ das Ding!

 

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24. Jan. 2010

Wir schrieben den 23. Januar 2010 – den Beginn einer neuen Zeitrechnung. Gestern war der Tag, an dem Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen kamen, um das unmögliche möglich zu machen.

Der HSV bestätigte: RUUD VAN NISTELROOY KOMMT ZUM HSV.

Ja, lest es ruhig nochmal. Mir geht’s da ähnlich. Obwohl ich jetzt seit der ersten sehr endgültig klingenden Eilmeldung schon fast drei Tage Zeit hatte, mich daran zu gewöhnen, bekomme ich immer noch Gänsehaut beim bloßen Gedanken daran, daß “van the Man” demnächst die Raute auf der Brust trägt.

Ein Hammer-Transfer für den HSV und die ganze Bundesliga. Was die meisten allerdings nicht wissen werden: Ich hab ihn quasi angestoßen. Schon am 11. Juni 2006 bloggte ich nach Serbien&Montenegro vs. Holland:

…ich möchte mal kurz anregen, daß wir schnell noch van Nistelrooy nach Hamburg transferieren.

Gut, aus “schnell” wurden dann geschmeidige vier Jahre. Aber was kann ich denn dafür, wenn sich van Nistelrooy, der damals noch bei ManU spielte, auf dem Weg nach Hamburg mit seinem Wohnwagen verfährt und in Madrid landet? Dann wär ich wohl auch erst mal bei Real geblieben an seiner Stelle…

Aber jetzt isser schon fast da. Medizincheck bestanden, heute Abend war der Abschied bei Real, morgen landet er dann in Hamburg und wird offiziell präsentiert. Und dann geht’s so richtig los.

Ich habe immer noch einen Funken Hoffnung, daß er gleich Freitag gegen Wolfsburg debütieren kann, wenigstens ne Einwechslung… das wäre schon ein Traum. Man stelle sich vor, wenn durch den ganzen Volkspark ein Ruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuud hallt!

Ehrlich gesagt – ja, ich mag Holländer, das ist bekannt. Ja, ich wollte van Nistelrooy schon lange im HSV-Dress sehen. Ja, ich fand die Diskussion darüber, Aaron Hunt aus Bremen zu holen, schon deshalb doof, weil er Bremer ist.
Es hat aber noch einen ganz praktischen Grund, weshalb ich Hunt nicht haben will: Wegen seinem Namen. Er spricht sich ja nicht wie der Hund, sondern mehr so wie die Hand. Und genau da ist das Problem.

Man stelle sich vor, hitziges Spiel viele Nicklichkeiten, Ecke der gegnerischen Mannschaft, Hunt klärt im eigenen Strafraum spektakulär per Kopf – und die ganze Nord ruft euphorisch “Huuuuuuuuuuuuuuuuuuuuunt” (Gesprochen: Haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand!”) – na da haben wir bei unsrem Glück doch wieder so nen übereifrigen Schiri, der spontan Handelfmeter gegen den HSV pfeift. Muß ja nicht sein!

Dann also viel lieber Ruud van Nistelrooy. Ich kann diesen Namen gar nicht oft genug schreiben! Ich meine, das ist doch in etwa so, als hätte Robbie Williams mit mir im Schulchor gesungen!

Besonders großartig ist ja – nicht nur ganz Hamburg freut sich wie bekloppt auf Ruud – nein, er freut sich auch auf Hamburg! Da stellt sich der Welttorjäger von 2002 hin und sagt “Ich bin wirklich sehr glücklich, dass alles geklappt hat, und freue mich schon sehr auf Montag, wenn ich nach Hamburg komme”

Das ist dann in etwa so, als würde Robbie Williams sich darauf freuen, mit mir im Chor singen zu dürfen…

Ich grinse also seit Donnerstag Abend nahezu ununterbrochen. Und zwar derart breit, daß sich meine Mundwinkel am Hinterkopf treffen.

van Nistelrooy, das ist in meinen Augen einfach mal ne Ansage. Das ist ein Spieler, der sensationelle Zahlen und Erfolge hinter sich hat – und der genau da nochmal hin will. Ja, er ist schon 33. Ja, er war ein Jahr verletzt und hat auch jetzt noch ein Zipperlein. Er wird sicherlich seine Zeit brauchen – aber ich denke, daß beispielsweise auch Berg und Torun von jemandem wie ihm profitieren und lernen können.

Man stelle sich das doch mal vor, wenn Petric und van Nistelrooy auflaufen, der bindet doch alleine 11 Mann! Dann hat Petric freie Bahn aufs Tor.
Davon ganz ab: Wenn man mit so einem beispielsweise gegen “kleinere” Mannschaften ohne Champions-League-Erfahrung spielt – die laufen doch vor lauter Ehrfurcht mit dem Autogrammheftchen in der Hand auf!

Bei Ehrfurcht fällt mir ein… Donnerstag Abend war die Ungläubigkeit auf Twitter riesig, auch ich glaubte erst daran, daß das HSV-Blog vom Abendblatt gehackt wurde, zu groß schienen die News. Mitten in diese Mischung aus Euphorie und Ungläubigkeit machte @HerrEberhardt diese folgenschwere Ansage:

Tja. Jetzt gibt es kein Zurück! Ich werde Freitag selbstverständlich vor Ort sein und die Knet-Action für die Nachwelt dokumentieren.

Übrigens gibt es auch schon die ersten Promis, die sich auf Ruud freuen. Bully Herbig hat da sogar schon mal was vorbereitet:

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