Da is’ das Ding!

 

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2. Nov. 2009

…wie wird denn morgen das Wetter?


Screenshot: obama-weather.com

Wow, Obama kann echt alles. Und so nebenbei sagt er auch noch das Wetter für die nächsten Tage (weltweit!) voraus und gibt Tipps, was man anziehen soll.

Ich bin gespannt, wann Angie sich angies-rezepte.de sichert und anfängt, uns als “Mutter der Nation” zu bekochen.

2. Nov. 2009

Zu Beginn erst mal eine Wahrheit über Borussia Mönchengladbach, die in keiner Statistik steht. Der Profi aus dem aktuellen Kader, der schon die meisten Spiele für den Verein auf dem Buckel hat, ist Hui Buh, das Abstiegsgespenst. Es muß auch -im Gegensatz zu allen anderen Spielern- nie um seinen Stammplatz fürchten.

Jetzt hatte es der Onkel Spielplanansetzer auch noch ausgerechnet so entschieden, daß Gladbach samt Abstiegsgespenst an Halloween zum HSV muß. Da freute sich Hui Buh natürlich, und wollte mal ordentlich alle erschrecken.

Und offenbar wollte auch Brüno dem Publikum an Halloween was besonderes bieten. Etwas zum Gruseln.

Da hätte es verdammt viele Möglichkeiten gegeben. Er hätte sich zum Beispiel einfach mal nicht vorm Spiel die Haare machen können. Oder sich einen riesigen, ausgehöhlten Kürbis über den Kopf ziehen. Oder, uaaaaah, ein Bild von Tim Rasen auf der Anzeigentafel einblenden lassen. Da hätten sich alle ganz schön erschreckt, das kann ich Euch versprechen!

Eine offizielle Anfrage an Uli Hoeneß, ob er als Lampion auftreten kann, wurde aus München leider negativ beantwortet – er war schon vom örtlichen Kindergarten gebucht worden. Mist!

Die Halloween-Deko fiel also äußerst spärlich aus… da mußte man andersweitig für schreckgeweitete Augen und panische Angstschreie sorgen.

Ich meine, wir waren punktgleich mit dem Ersten, Gladbach seit 7 Spielen ohne Sieg, seit 11 Jahren ohne Sieg in Hamburg… und dann kam ja noch der (Jaja, leicht überhebliche) “Hallo? Das ist GLADBACH!”-Faktor dazu. Also sichere drei Punkte. Dachte ich. Und damit war ich nicht alleine

Anfangs war ja alles fein. TORowski machte seinem Namen endlich mal wieder alle Ehre. Schönes Ding, einsnull. Dann wechselte Labbadia allerdings den allseits verhaßten Herrn Schlendrian ein und plötzlich stands kurz vor der Pause einseins.

In der Pause gab es dann in der Kabine eine Runde Kürbissuppe für alle und kurz nach Wiederanpfiff BÄM! Geiles Freistoßtor für Zé RoberTOR. Ich Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!te durch mein Wohnzimmer.

Kurz drauf verletzte sich Boateng am Sprunggelenk und ja, wir sind momentan knapp mit Personal, ich kann das ja fast nachvollziehen, ließ sich trotz Schmerzen vom Doc nur Tabletten geben und spielte weiter. Das ist an sich ja ein total heldenhafter Gedanke – nur wenn ich in der Abwehr spiele und noch fast ne ganze Halbzeit vor mir habe und humple… dann lasse ich mich doch bitte auswechseln. Das dient der Mannschaft unterm Strich nämlich mehr, als wenn ich mit dem Gehumpel Gegentore verursache.

Und wenn ich als Trainer an der Seitenlinie stehe und SEHE, daß mein Abwehrspieler humpelt und deshalb Scheiße baut… dann hole ich ihn vom Platz. Da lasse ich auch kein “Aber er wollte doch spielen” gelten – denn letztlich hat da der Trainer das letzte Wort. Wir haben ja keinen Netzer auf der Bank, der sich mal eben selbst einwechselt.

Aber noch war ja alles gut und der HSV führte. NOCH. Doch leider nicht mehr all zu lange, Dante glich aus und Friend machte seinem Namen aus HSV-Sicht keine Ehre und schoß das dreizwei für Gladbach.

Ich wollte spontan in die Tastatur brechen, mich hielt nur die Tatsache davon ab, daß ich das Netbook erst Minuten vor dem Anpfiff gekauft hatte.

Jansen hätte dann zwar beinahe noch den Ausgleich geschafft aber eben nur beinahe. Abpfiff. Zweidrei. Erste Niederlage der Saison. Zu Hause. Gegen Gladbach. Na? Gruselt es Euch nicht auch, wenn Ihr das so hört?

Böse Stimmen besagen übrigens, daß das ganze etwas anders gelaufen sei. Nachdem der Gladbacher Mannschaftsbus an der Arena angekommen war, rannten demnach die jungen Spieler Reus, Neustädter, Bobadilla & Co. laut “Trick or Treat?”-kreischend in die Kabine. Da war die Enttäuschung dann groß: Das erste Süße, was sie zu sehen bekamen, war Dino Hermann. Aber keine Bonbons oder Lollis. Also beschlossen sie, dem HSV einen Streich zu spielen.

Daher, bitte, lieber HSV: Beim nächsten Spiel an einem 31.10. unbedingt Süßigkeiten in die Gästekabine legen. Für was gibt’s denn die offiziellen HSV-Pralinen, wenn nicht für sowas? Mit etwas Glück überfressen die sich dann daran und können nur mit Bauchschmerzen auflaufen. Das ist mir wirklich lieber, als wenn wir uns so eine Scheiße angucken müssen und davon Bauchschmerzen bekommen.

Unterm Strich spielten natürlich alle anderen für uns und unentschiedenten sich so durch den Spieltag. Nur der HSV war mal wieder zu doof, was draus zu machen. Typisch. Leverkusen hat grad nen sensationellen Lauf: 0:0 beim HSV, 1:1 gegen Dortmund, 2:2 auf Schalke. Ich würde mal gegen Frankfurt vorsichtig auf ein 3:3 setzen.

Was den HSV betrifft, bin ich jetzt regelrecht froh, daß wir am 11.11. nicht auch noch ein Spiel haben. Wir würden unsre Konfettikanone glatt mit Punkten befüllen.

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