Da is’ das Ding!

 

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26. Sep. 2012

Für die HSV-Fans gab es heute einen Hauch von Europapokaaaaaaal. Mittwochabend, 20 Uhr, Fußball. Das kennen wir ja kaum noch. Da man aber so früh in der internationalen Saison nicht auf andere deutsche Teams trifft, war klar, daß es doch “nur” Bundesliga sein kann.

Es ging also nach Gladbach – und morgens sagte ich noch, wenn wir da mit der Dortmund-Euphorie im Rücken nen Punkt mitnehmen, sei alles gut.

Jetzt möchte ich ob des geholten Punktes in die Tischkante beißen, denn: Es ist kein gewonnener, es sind zwei verschenkte.

Der HSV war klar überlegen. Es wurde viel gelaufen, nachgesetzt, Fußball gespielt. Es scheint endlich zusammenzulaufen, was zusammen gehört!

In der 23. Minute ein wunderschönes Tor durch die Nummer 23. Es war van der Vaarts erstes Bundesligator seit dem glorreichen 7:0 gegen Karlsruhe im Mai 2008. (Scheiße, so lang ist das schon her?)

Der zwischenzeitliche Ausgleich fiel irregulär – erst ein Foul an Westermann im Strafraum, dann eine Ecke, bei der Stranzl sich aufstützt (und es hinterher sogar zugibt!) – und das Einseins macht.

Aber statt zu meckern, wurde weiter gekämpft. Das war nicht immer so, da scheint inzwischen auch in den Köpfen einiges anders zu sein.

Der HSV tat stattdessen einfach das, was wir auch lange nicht konnten: Er machte Tore aus dem Spiel heraus. Flanke Badelj, Rudnevs – Tor. Zwoeins, Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit dann die Möglichkeit, den Sack zuzumachen: Leider setzte van der Vaart den Foulelfmeter zielsicher… an den Pfosten. Hmpf. Standards sind derzeit einfach nicht unser Freund.
Schiri Aytikin gab sogar Rot gegen Stanzl – das schien mir etwas übertrieben.

Der HSV fast 40 Minuten in Überzahl, Gladbach hatte kaum Chancen. Der HSV fing an, etwas nachlässiger zu werden, Rudnevs schoß ein weiteres Tor, das leider Abseits war.

Und dann kam diese vermaledeite Nachspielzeit. Nach einem Freistoß in der 91. gelang Dominguez das Zwozwo. So viel also zum Thema “Das Spiel dauert 90 Minuten”. Hmpf.

Dabei blieb’s dann leider auch. Man sah der Mannschaft an, wie enttäuscht sie war. Das Spiel klar zu dominieren, so lange zu führen (und das noch in Überzahl) und sich trotzdem nicht zu belohnen… Doof. Ärgerlich. Unverdient.

Entsprechend fielen dann auch die Stimmen nach dem Spiel aus. Am deutlichsten wurde Adler: “Wir haben mit dem Arsch eingerissen, was wir uns über 90 Minuten aufgebaut haben.”

Auch, wenn’s extrem ärgerlich ist: Wir haben wieder eine Mannschaft. Das macht Mut!

Arslan gefällt mir momentan richtig gut, ich bin gespannt, was der Trainer am Samstag macht, wenn Jiraceks Sperre abgelaufen ist. Eigentlich wäre es schade, Arslan rauszunehmen, andererseits gefiel mir auch Jiracek sehr gut. Können wir nicht einen Eilantrag auf 12 Feldspieler stellen?

Ebenfalls grandios: Badelj. Schon alleine erwähnenswert wegen den gelaufenen 13 Kilometern und den 93% angekommenen Pässen.

Daß Rudnevs getroffen hat, war enorm wichtig. Auch, um Kritiker ruhig zu stellen. Ganz ab vom Tor: Er lief und ackerte wieder sehr viel, wie die letzten Spiele auch.

Die Abwehr wackelte noch hie und da, fast so, als habe sie zu viel Pur gehört. Ihr wißt schon, “Adler sollen fliegen”, und so. Aber viel zu tun hatte sie heute glücklicherweise auch nicht.

Auch, wenn’s unterm Strich zwei verlorene Punkte sind: Die Einstellung gefällt mir. Jetzt noch die Fehler abstellen und alles wird gut.

Der HSV spielte heute übrigens erstmals zwei Spieltage mit der identischen Aufstellung. Fink wählte die gleiche Elf wie gegen Dortmund. Nicht das einzige, was gleich war: Für mich sah es so aus, als hätte er auch sein Sieger-Outfit von Samstag getragen. Als Fußball-Abergläubische gefällt mir das sehr… und erinnert mich an die Zeiten, als ein senfgelbes Glückssakko auf unsrer Trainerbank saß.

In diesem Sinne:
Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV!

* Auch die heutige Überschrift wird präsentiert von Herrn CrazyChemist :)

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