Da is’ das Ding!

 

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19. Sep. 2012

Schwarz und rot sind die Frankfurter Adler. Und ich hatte mir im Vorfeld der Begegnung gewünscht, daß sie mit hochrotem Kopf vorm Hamburger Adler stehen und sich schwarz ärgern, weil er alles hält.

Nun ja. Man wird ja wohl noch Wünsche haben dürfen… Nach 18 Minuten führte die Eintracht schon Zwonull. Der Kicker schrieb zur Anfangsphase: “Der HSV [...] konzentrierte sich zunächst vorrangig auf die Abwehr.”

Alleine das halte ich für, äh, sehr wohlwollend. Und selbst wenn sie alle ganz konzentriert an die Abwehr gedacht haben: Wenn ich jetzt ganz konzentriert ans Fliegen denke, wachsen mir ja auch keine Flügel…

So ähnlich war’s halt beim HSV: Wer die Anfangsphase komplett verschläft und ohne Abwehr aufm Platz steht, der wird unsanft geweckt.
Wer in der Schule zu spät kommt, der stammelt was vom Hund, der den Wecker verschluckt hat – und wer beim Fußball verpennt, rennt einem Rückstand nach.

Das taten sie dann aber recht engagiert – die Mannschaft gab sich nicht auf, sie kämpfte. Immerhin! Das war auch nicht immer so.

Der Einsatz wurde belohnt: Kurz vor der Pause gelang Westermannmannmann der Anschlußtreffer.

Die Euphorie wehrte allerdings nicht lange: Nach etwas, das für mich kein rotwürdiges Foul war, flog der bis dahin sehr aktive Jiracek mit Rot vom Platz. Er bleibt zwei Spiele gesperrt – wieso versteht nicht nur er selbst nicht.

Bis dahin gefiel er mir sehr gut. Der Einsatz, der Wille, er läuft wie aufgezogen. Man möchte ihm fast den goldenen Jaro am Bande verleihen.

Auch die zwote Halbzeit wurde nicht so recht der Freund des HSV: Kurz nach Wiederanpfiff stand’s dreieins.
Ich konnte mittlerweile den Haaren beim Grau werden zufühlen, glaubte aber weiter an die Wende.

Die Wende kam in Form eines Stürmertors. Nachdem er in der ersten Halbzeit ne Großchance verdaddelt hatte, traf Son endlich mal wieder das Tor. Das erste Stürmertor seit… nun ja. Viel zu lange.

Das war zwar hoffentlich die Wende der Sturmflaute (Mann ey, man wird ja wohl hoffen dürfen, oder?) – allerdings leider noch nicht die Wende des Spiels. Auch, wenn der HSV es versuchte… Die kam nicht mehr. Es blieb beim Dreizwo.

Nunja. Da sind wir also, auf Platz 17. Drei Spiele, null Punkte. Immerhin jetzt mit zwei geschossenen Toren. Und daß zwei Tore auswärts nicht reichen, um zumindest einen Punkt mitzunehmen, ist schon bitter.

Ich weiß gar nicht, was mir derzeit mehr Sorgen macht – dieser Hühnerhaufen, den wir “Abwehr” nennen, oder der Sturm, der leider die wenigen Großchancen, die sich bieten, auslässt.

So kam es dann also doch anders als gewünscht – und der HSV schlich wieder einmal mit hochrotem Kopf vom Platz und ärgerte sich schwarz. Immerhin: Einen Adler haben wir ja auch in unsren Reihen. Und da der häufig in die richtige Richtung flog, verhinderte er (noch) schlimmeres.

In diesem Sinne:
Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen.
NUR DER HSV!

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