Da is’ das Ding!

 

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26. Aug. 2012

Der HSV und die Bundesliga, das ist in den letzten Jahren eine Geschichte voller Mißverständnisse.
Ins 50. Jahr geht sie jetzt schon, diese Ehe – von goldenen Zeiten ist allerdings leider derzeit wenig zu sehen. Aber, immerhin: Man steht zusammen, in guten und in schlechten Tagen.

Ich bin ja, was den HSV betrifft, Zwangsoptimist. Das war ich immer, und das werde ich auch immer bleiben. Ich halte es da mit meiner Freundin J., Frankfurt-Fan: Wenn ich nicht mehr an meine Mannschaft glaube, muß ich auch nicht mehr hingehen.

Ich glaube an den HSV, nach wie vor. Damit scheint man derzeit allerdings eher allein auf weiter Flur zu sein. Und, ganz ehrlich: Nach einem Spieltag (bzw. vor dem Spiel war es ja nicht anders) ist mir das schleierhaft.

Ja, natürlich: Wir haben nicht gut gespielt und gegen den Glubb einsnull verloren. (Erstmals seit zwanzig Jahren zu Hause, übrigens.)
Die Spieler wollten, das würde ich ihnen nicht absprechen. Aber sie konnten halt nicht.

Alleine dieses Fehlpassfestival! Das muß man abstellen, ja. Da kann man auch fragen, wie das denn sein kann, nach so einer langen Vorbereitung und 14 Testspielen.

Aber nach 90 Minuten (Lass es 180 sein, wenn man Karlsruhe dazu nimmt) schon die HSV-Flaggen auf Halbmast hängen?

Das scheint zumindest mir der falsche Weg. Und auch einer eh schon verunsicherten (Kein Wunder, nach der letzten Saison, die knapp vorm Abgrund endete, und nach den derzeitigen Meinungen allerorten) Mannschaft wird man so eher nicht zu dem Selbstvertrauen verhelfen, das sie derzeit bräuchte.

Es ist noch lange nicht aller Tage Abend. Laufwege kann man trainieren (und sollte es auch). Manche Aktionen gestern waren schön gedacht – scheiterten dann aber an der Umsetzung oder am Mitspieler, der nicht mitgedacht hat.
Und dann kommt Mitte der Woche Badelj, außerdem pfeifen schon diverse Vögel (Nein, weder Fink noch Adler) von den Dächern, daß morgen Jiracek zum Medizincheck eintrifft.

Es fehlt spielerisch noch vieles – aber eben derzeit auch an einem vernünftigen Mittelfeld. Wie soll Berg Tore schießen, ohne Ball?
Es gab daher leider auch wenig Torchancen, zweimal war die Latte im Weg.

Großes Unverständnis hatte ich allerdings, wie alle, mit denen ich darüber sprach, für die Einwechslung von Tesche. Schöner formulierte es @HerrEberhardt beim Bier nach dem Spiel:

Beim Boxen wirft der Trainer das Handtuch – bei uns wechselt er Tesche ein.

Ja, natürlich, ich hätte in dieser Situation eher die Einwechslung von Beister und Rudnevs erwartet. Pfeifen oder buhen würde ich dennoch nie. Weder bei einer für mich merkwürdigen Einwechslung, noch nach Abpfiff.

Ich habe gestern stattdessen so laut supportet, daß mir den Rest des Abends der Hals weh tat und ich klang wie Bonnie Tyler.

Gebracht hat es leider nichts. Und dennoch werde ich es nächstes Mal wieder tun.
Oder, um es mit dem überragend haltenden René Adler zu sagen:

Ich fahre auf jeden Fall am nächsten Wochenende nach Bremen und bin überzeugt, dass wir das Spiel dort gewinnen werden.

In diesem Sinne:
Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV!

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