Da is’ das Ding!

 

August 2012
M D M D F S S
« Jul   Sep »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

RSS-Feeds

Pleite on Tour 2013/14

4.8. Jena (A, DFB)

17.8. Hoppelheim (H)

24.8. Berlin (A)

31.8. Braunschweig (H)

14.9. Dortmund (A)

21.9. Wer da? (H)

20.10. VfB (H)

2.11. Gladbach (H)

24.11. H96 (H)

29.11. Wolfsburg (A)

3.12. Köln (H, DFB)

26.1. Schalke (H)

8.2. Hertha (H)

12.2. FCB (H, DFB)

22.2. BVB (H)

8.3. Eintracht (H)

26.3. Freiburg (H)

4.4. Leverkusen (H)

12.4. H96 (A)

3.5. FCB (H)

10.5. Mainz (A)

15.5. Fürth (H)

18.5. Fürth (A)

Seiten



Blogroll

Suche

11. Aug. 2012

Da isser also, der nächste Neue. Heute hat der HSV endlich die Verpflichtung von Paul Scharner verkündet – ablösefrei, Abwehrriese, kopfballstark.

Eins vorweg: Bis vor wenigen Tagen hatte ich ehrlich gesagt zu Scharner keine Meinung. Mein erster Eindruck aus seinem Auftreten und aus den zahlreichen Dingen, die ich über ihn in den letzten Tagen gelesen habe, ist aber ausnehmend positiv.

Der HSV hat nach wie vor viele junge, unerfahrene Spieler. Scharner ist 32, hat über 200 Spiele in der Premier League auf dem Buckel. Er bringt also einiges an Erfahrung mit.
Und zwar nicht von der Reservebank Chelseas, sondern von West Bromwich Albion und Wigan Athletic. Beides Teams, die eher im unteren Teil der Tabelle stehen.

Scharner sagt über sich selbst, er sei immer mit 100% Einsatz dabei. Ich bin geneigt, ihm das zu glauben.
Denn was mich an ihm auf Anhieb beeindruckt hat, ist seine unglaubliche Zielstrebigkeit.

Mit zwölf, so liest man, habe er seine Mutter gebeten, gesünder und vor allem fettarm zu kochen. Grund: “Ich werde Fußballprofi.”
Mit 15 begann er die Zusammenarbeit mit einem Mental-Coach – mit dem er heute noch arbeitet.
Mit 19 beschloß er, eines Tages in der Premier League zu spielen – und ging deshalb einige Jahre später von Österreich nach Norwegen, weil der skandinavische Fußball näher im Fokus der englischen Clubs ist.

Scharner setzt sich Ziele und arbeitet hart dran, sie zu erreichen. An letzterem haperte es zuletzt in Hamburg eher.

Die nächste Saison wird vermutlich keine leichte. Und genau da kann Scharner von Vorteil sein.
Ich habe meinen lieben Freund Steve, Brite und Spurs-Fan, nach seiner Meinung zu Scharner gefragt.
Seine Antwort: He’s the kind of player you want when every point counts.

Im Video beim Abendblatt finde ich Scharner extrem sympathisch. Er macht einen wachen Eindruck – und natürlich gefällt mir seine Begeisterung für unser Stadion und daß er sofort die Fans erwähnt, denen er Freude bereiten möchte.

Das hier gibt einem Fußball-Romantiker wie mir natürlich den Rest:

Ganz ehrlich? Wie ich die drei Buchstaben gelesen habe, da braucht man sich nicht groß informieren.

Und dennoch hat er sich informiert, bevor er unterschrieb. Hat Fink einen Fragenkatalog gestellt, was den zwar wunderte, aber auch freute.

Ich wollte ja eigentlich keine Lieblingsspieler mehr. Aber ich habe fast die Befürchtung, daß Scharner das Zeug dazu haben könnte.
Die erste Hürde hat er jedenfalls schon mal mit der Wahl der Rückennummer genommen. Er wird beim HSV die 20 tragen. Mit der 14 hätte ich vorerst noch größere Probleme…

Ich mag die Art, mit der Scharner sich auf den HSV vorbereitet hat. Und daß er jemand zu sein scheint, der auch mal unbequem ist und den Mund aufmacht. Außerdem hat er in England einige schöne Tore gemacht und vorbereitet.

Da kann ich dann sogar drüber hinwegsehen, daß mir zu seinem Namen keine flachen Wortspiele einfallen.

Aber ob er auch wirklich der ist, der uns weiterhilft?
Scharner mal.

Letzte Kommentare

Letzte Artikel

Archiv

Kategorien

Wunschzettel