Da is’ das Ding!

 

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22. Aug. 2012

Es gibt viele Möglichkeiten, den heißesten Tag des Jahres zu begehen. Am See rumliegen, zu Hause hechelnd den Ventilator umarmen, sich im Keller in die Kühltruhe legen. Das wäre das, was normale Menschen tun.

Ich dagegen habe mich Sonntag auf nach Karlsruhe gemacht. Und ahnte schon an der Straßenbahnhaltestelle, daß das die blödeste Idee seit langem ist…

Heiß sollte es werden, das war klar. So heiß, daß der DRK beim DFB eine Verlegung des Spiels in die Abendstunden beantragt hat. Nö, sagte man da laut SWR3, in der Stadt sei es ja auch heiß, da würden die Leute auch umfallen. Und wer’s nicht ab kann, solle halt nicht ins Stadion.

Nun gut. Ich hoffte einfach, daß auch mein Kreislauf Lust auf DFB-Pokal hat – und fuhr los.

Im Stadion, in dem sich gefühlt seit meinem ersten Besuch dort 1996 nichts, aber auch gar nichts verändert hat (Abgesehen von der Tatsache, daß Frau Wittwer vor dem Anpfiff nicht mehr “KSC olé olé” singt), gab es schon vorm Anpfiff kein Wasser mehr. Hätte es welches gegeben, es hätte knapp 3 Euro pro Becher gekostet.
Bei Temperaturen von 37 Grad und keinem Gramm Schatten in der Gästekurve beides etwas schwierig, meiner Meinung nach.

Immerhin, es gab Leitungswasser und einen netten Herrn von der Feuerwehr, der den Block mit einem Schlauch berieselte.

Aber hey, ich war ja nicht zum duschen da, sondern zum Fußball.
Wobei… Ach, lassen wir das.

Es war irgendwie insgesamt ein merkwürdiges Spiel. Ich hatte vorher noch nie erlebt, daß der Capo anfängt zu feilschen: “Wir geben jetzt drei Minuten lang Gas und dann machen wir fünf Minuten Pause, ja?”
Aber anders ging es auch nicht. Es war einfach zu heiß. Bei jedem “DIE ARME!” hoffte ich inständig, daß das gleichzeitige In-die-Luft-recken der Arme einen leichten Lufthauch verursachen würde. Vergebens.

Auch auf dem Spielfeld schien die Hitze Probleme zu machen: Bei jeder Spielunterbrechung (und es gab einige) trabten alle in den Schatten im Seitenaus, um zu trinken. In der Halbzeitpause, so las ich, gab es sogar Eiswesten für die HSV-Spieler, um die Körpertemperatur zu senken.

Genützt hat es wenig, der HSV spielte so einiges – cool aber eher nicht. Nach zwei Führungen gab es jeweils den Ausgleich, um dann Vierzwo aus dem Pokal zu fliegen.

Pokal-Aus in Karlsruhe… das kannte ich irgendwoher. Auch im Oktober 2000 war ich dabei, als der HSV sich dort blamierte.

Ich habe meine Lektion gelernt, ich kann Pokal einfach nicht – und werde jetzt zur Sicherheit diese Saison zu keinem HSV-Pokal-Spiel mehr fahren.

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