Da is’ das Ding!

 

Dezember 2010
M D M D F S S
« Nov   Jan »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

RSS-Feeds

Pleite on Tour 2013/14

4.8. Jena (A, DFB)

17.8. Hoppelheim (H)

24.8. Berlin (A)

31.8. Braunschweig (H)

14.9. Dortmund (A)

21.9. Wer da? (H)

20.10. VfB (H)

2.11. Gladbach (H)

24.11. H96 (H)

29.11. Wolfsburg (A)

3.12. Köln (H, DFB)

26.1. Schalke (H)

8.2. Hertha (H)

12.2. FCB (H, DFB)

22.2. BVB (H)

8.3. Eintracht (H)

26.3. Freiburg (H)

4.4. Leverkusen (H)

12.4. H96 (A)

3.5. FCB (H)

10.5. Mainz (A)

15.5. Fürth (H)

18.5. Fürth (A)

Seiten



Blogroll

Suche

20. Dez. 2010

Ach, ich bin schon so ‘ne Nase. Erst wünsche ich mir nix mehr als den Beginn der Winterpause – und kaum ist sie da, fehlt mir der Fußball auch schon wieder.

Aber vermutlich isses jetzt echt mal gut. Das Lazarett leeren, endlich mal Ordnung in den Hühnerhaufen bringen, den wir Abwehr nennen. Und so nebenbei muß man ja sagen… Auch vom Wetter her isses jetzt mal gut. Nicht, daß wir wie die Unioner noch antreten müssen zum Schnee schippen.

Die Anfahrt des HSV am Donnerstag nach Gladbach gestaltete sich, nun ja, eher schwierig. Es lag schließlich Schnee. Der geplante Flug wurde erst verschoben, dann gings zum Auftanken nach Münster. Erst war unklar, ob oder eher: wie es weitergeht. Dann die Nachricht: gar nicht.
Ein Bus sollte die Mannschaft ins Hotel bringen – nach Nottuln. Wo auch immer das sein mag, das wußte Jörn Wolf, Pressesprecher des HSV und der Mann am offiziellen Twitter-Account, der uns alle an der abenteuerlichen Reise teilhaben ließ, selbst nicht so genau.

Es war eine sehr chaotische Reise, mit ohne Gepäck (das war im Flieger geblieben), einem Hotelchef, der mit dem Auto fast von der glatten Straße gerutscht wäre, einem Busfahrer, der den Hoteleingang in Düsseldorf nicht fand – und ganz, ganz vielen, großartig-lustigen Tweets.

Hätte der HSV das Spiel in Gladbach gegen den Letzten verloren, klar, man hätte gepöbelt und geschimpft – aber man hätte vermutlich auch gesagt: lustig war’s!

Auch und vor allem wegen Tweets wie diesen, die so herrlich auf das aktuelle Gezerre in den Medien gemünzt waren:


Quelle: www.twitter.com/hsv

Auch, wenn wir es derzeit auf dem Platz nicht sind: In Sachen Social Media war das eine meisterliche Leistung. (Wer mich länger/besser kennt, weiß wie schwer diese Aussage über unseren Pressesprecher ausgerechnet von mir wiegt. Aber das ist ne andere Geschichte.)

Überraschenderweise mußte der HSV die letzte Etappe am Freitag zum Stadion nicht mit Hundeschlitten zurücklegen – die Mannschaft stand pünktlich auf dem Platz.

Ohne mich allerdings, weshalb ich mich schwer tue, etwas zum Spielgeschehen und der Leistung Einzelner zu sagen.

Denn als der HSV in Gladbach, wenn ich Nedfuller Glauben schenke, etwas auf dem Rasen veranstaltete, was sehr wenig mit Fußball zu tun hatte, saß ich im Zug. Der, Überraschung!, verspätet war.
Es schneite nicht nur ab und an drei Flocken, nein, unser Triebkopf war auch kaputt. Der Zug, ironischerweise ein ICE-Sprinter, also eigentlich dazu da, schnell zu fahren, konnte nicht sonderlich schnell fahren… und ob er nach dem Zwischenstop in Frankfurt überhaupt weiterfahren würde, war unklar. Das wußte die Zugbegleiterin auch nicht so genau, schon gar nicht, wie käme ich denn auf diese absurde Idee, in der Anfahrt auf Frankfurt. Müsse man dann halt mal sehen. Wohl dem, der NICHT weiter mußte (es war bei Ankunft in Frankfurt auch schon fast 23 Uhr) und NICHT irgendwo ein Empfangskomitee in der Kälte stehen hatte…

Aber ich schweife ab. Also, dank chaotischer Zugreise meinerseits und kaum vorhandenem Internetempfang im Zug bekam ich verdammt wenig mit.

Ist aber auch egal, weil: Wir haben gewonnen. Zwoeins, das reicht. Nicht schön, nicht gut – aber erfolgreich. Mehr wollte ich gar nicht vor der Winterpause.
Man stelle sich vor, wir hätten einen Bombenfußball aufs Parkett gelegt, gezaubert, getrickst und drölfzehnzunull gewonnen – das hätte doch nur verschleiert, wie viel eigentlich zu tun ist.

Bis zum nächsten Spiel isses jetzt leider noch ne ganze Weile hin – wir lesen uns aber vermutlich dazwischen trotzdem. Ich schulde Euch einen Reisebericht über Florida, ich will Euch mein neues Handy vorstellen und außerdem stecken irgendwo zwischen den Tasten meines Netbooks auch ein paar Hinrunden-Outtakes oder ein Blick in die Glaskugel… Mal sehen.

Erholt Euch von einer anstrengenden und aufreibenden Hinrunde und vergesst nicht:
Glaube. Liebe. Hoffnung.
NUR DER HSV!

PS: Kennt Ihr das eigentlich? Ist ein Plakat der Bahn aus den 60er Jahren :)

Quelle: Wikipedia, das Bild ist gemeinfrei

Letzte Kommentare

Letzte Artikel

Archiv

Kategorien

Wunschzettel