Mein gestriger Tag stand ganz im Zeichen von Alice. Nicht meinem Internetanbieter, nein. Auch nicht Alice im Wunderland – sondern dem Rockdino Alice Cooper.
Ich war vor über zwei Jahren schon beim letzten Konzert in Berlin, dieses Jahr war dann alles noch etwas anders. Nachmittags ein Interview, Abends das Konzert im Fotograben direkt vor der Bühne in der Max-Schmeling-Halle.
Von wegen “No More Mr. Nice Guy”! Das Interview (Wortlaut oder Link folgt) war wahnsinnig nett. Wir sprachen über Rente, Tokio Hotel, die Plattenindustrie, Ängste und was es heißt, Alice Cooper zu sein… Dazwischen alberten wir rum und lachten über einen sehr seltsamen Handy-Klingelton, der aus den Untiefen des Hotelzimmers kam. Alice fand, es klinge wie ein toter Truthahn…
Schade, daß ich statt der geplanten 30 Minuten nur 15 Minuten Zeit hatte, aber es hat wirklich Spaß gemacht. Und er hat mir nicht den Kopf abgebissen und mein Blut getrunken… das ist doch auch was!
Abends durfte ich dann mit der restlichen Fotografenmeute in den Graben, mein erstes richtigrichtig großes Konzert mit Kamera. Es war schon sehr faszinierend. Hinter mir tausende von Menschen, direkt vor mir wummernde Boxen, leicht über mir Alice Cooper, vor Energie sprühend.
Ich habe es geschafft, in 3 Songs ungefähr 230 Fotos zu machen. Es lebe die Digitalfotografie! Das meiste ist wie erwartet Ausschuss – unscharf, Mikrofon im Gesicht, wichtige Körperteile abgeschnitten… das Übliche.
Aber eines meiner besten Fotos muß ich dann doch zeigen:
