Da is’ das Ding!

 

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24. Jan. 2006

Am Sonntag war es also wieder so weit.
Mein verlängertes Geburtstagswochenende in der Heimat war vorbei – die 600 Kilometer im ICE lagen vor mir. Also ab nach Mannheim auf den Bahnsteig.

Geplante Abfahrt: 17:31 Uhr.
Ab Frankfurt sollte der ICE zum Sprinter werden, also bis Berlin-Zoo ohne Stop verkehren. Der ICE heißt Sprinter, weil er besonders schnell sein soll.
Zeitersparnis etwa 30 Minuten, Sprinteraufpreis in der 2. Klasse: 10 Euro. Dafür bekommt man nicht nur einen Sitzplatz, sondern auch eine aktuelle Tageszeitung und eine Rippe Toblerone oder ein anderes kleines Schoko-Leckerli.

Der Zug kam 5 Minuten zu spät in Mannheim an – wegen eines Personenunfalls. Naja, die Verspätung macht ja nix. Was sind schon 5 Minuten?

Nördlich von Frankfurt dann die Durchsage:
Wegen eines Personenunfalls in Offenbach fährt der Zug zurück nach Frankfurt-Süd, kehrt dann um – und fährt auf einer anderen Strecke ohne Stop nach Berlin.
Daraus resultierende Verspätung: 45 Minuten.

Also wieder zurück, über Los, keine 400 Euro einziehen. Erneuter Richtungswechsel und … jetzt aber bitte non-stop und etwas zackig nach Berlin!

Doch erstens kommt es anders… und zweitens kamen dann schon die Zugbegleiter, die nicht nur die Karten kontrollierten, sondern auch Verspätungs-Gutscheine ausgaben, bei denen nicht nur die 30 Minuten Verspätung des Sprinters (Führt zur Rückerstattung des Sprinteraufpreises), sondern auch bereits eine Verspätung von 60 Minuten oder mehr (Führt zur Rückerstattung von 20% des Fahrpreises. Dazu später mehr…) bestätigt waren. Da wußten die wohl bereits mehr als wir…

Dann kam irgendwann die Durchsage, daß wegen einer Störung des Triebwagens ein Stop in Hanau erforderlich sei. Und daß die aktuelle Verspätung nun rund 80 Minuten betrage.

Irgendwann ging es dann tatsächlich weiter… Allerdings hielten wir etwas vor Berlin (Ich habe da dann echt überlegt, auszusteigen und zu laufen. Ich hatte das Gefühl, das könnte schneller sein, trotz Gepäck und Minusgraden) nochmal auf freier Strecke -ohne Begründung. Vielleicht wußten die inzwischen, daß wir ihnen nen weiteren Personenunfall eh nicht abnehmen würden- für nochmal 20 Minuten.

Dann auch die lang ersehnte Durchsage: Die Ankunft in Berlin verzögert sich um 100 Minuten.

Endlich in Berlin-Zoo angekommen, mußte ich schwer an mich halten, um nicht zu applaudieren, wie im Flugzeug üblich. Ich glaube, viele meiner Mitreisenden hätten eingestimmt.

Ich habe nun also eine Verspätung von 100 Minuten – und erhalte dafür meine 10 Euro für den Sprinter, sowie 20% meines Reisepreises zurück.

Mein Reisepreis betrug 59 Euro – für Hin- und Rückfahrt. Es lebe Surf&Rail.
Allerdings bedeutet das, daß ich genau 20% von der Hälfte von 59 Euro bekomme.

Ich bekomme also… 5,90 Euro – für 100 Minuten. Mag jemand von Euch ausrechnen, was das für ein Stundenlohn ist?

Allerdings sollte meine Irrfahrt noch nicht am Bahnhof Zoo enden. ich nahm mir ein Taxi – es ist nicht weit zu mir, es war eisigkalt, ich wollte heim und hatte jede Menge Gepäck.

Also ab ins Taxi, vorher aber noch den Taxifahrer gefragt, ob er weiß, wo meine Straße ist. Oh Wunder – er wußte es. Was er nicht so genau wußte war, wie er hinkommt. Dagegen war ihm klar, daß die Straße ne Einbahnstraße ist.

Naja. Fürs Hinkommen wollte ich schon sorgen – und habe auf dem kurzen Weg etwa 10mal gesagt, wie er fahren muß. Und, man mag über mich als Fahrer sagen, was man will – als Beifahrer bin ich ziemlich gut.

Ich habe ihm zigfach erklärt, daß es nur eine Möglichkeit gibt, vor meine Haustür zu fahren. Und ihm genaustens Schritt für Schritt vorgekaut, wie. Und was macht er? Er biegt da ab, wo er nicht soll. Obwohl ich laut NEEEEEEEEEEEEEIIIIIN schreie.

Dann steht er auf der Kreuzung, vor dem Einbahnstraßenschild (Das er vorher noch erwähnt hatte…. ) und sagt “Wieso haben Sie denn nichts gesagt?” Argh. Nein, Nicole, ruhig Blut – man beschimpft keine Taxifahrer.

Also beschloß ich, auszusteigen und mein Gepäck die restlichen zwei Querstraßen alleine zu transportieren. Da fängt er an, zu diskutieren – es würde ja nur um 20 Cent gehen. Theoretisch stimmt das – wenn man den Umweg wegrechnet, den er gefahren ist, obwohl ich zigmal gesagt habe, daß er so genau NICHT fahren darf.

Dann wirft er sein “Ich hab jetzt 2 Stunden auf ne Tour gewartet” in den Raum (und das “Und dann kommt nur ne Kurzstrecke” bleibt ungesagt zwischen uns in der Luft hängen…) – und ich einen Geldschein.

Das will er nun auch nicht, und will mich nun doch fahren. Das Taxameter macht er sogar aus. Okay, soll er fahren – ich fahre die Strecke ja oft genug und weiß, daß mein Geldschein eigentlich bis vor die Haustüre reicht und da noch ein paar Cent Trinkgeld bleiben.

Ich bringe ihn nur durch einen weiteren lauten Schrei dazu, in meine Straße einzubiegen. Auf Anweisungen in Zimmerlautstärke scheint er nicht zu hören. Wo hat dieser Kerl eigentlich seinen Taxischein her?

Vor meiner Haustüre macht er sich daran, eine Quittung zu schreiben – und fängt nun an, zu feilschen. Das Geld reiche nicht (Hatte er nicht zwei Querstraßen weiter gesagt, es gehe nur um 20 Cent?). Es könne gar nicht sein, daß ich immer so viel zahle. Ich habe glatt überlegt, ihn nach oben zu bitten, um ihm meine gesammelten Taxiquittungen zu zeigen…

Letztlich warf er mir dann meine Quittung und trotzig 10 Cent Wechselgeld in den Schoß, mein Gepäck aus dem Auto – und weg war er.

Merke I: In Berlin ist Höflichkeit Glückssache. Aber auf jeder Taxiquittung steht die Nummer des Taxis und die Taxizentrale freut sich über Hinweise auf schwarze Schafe…

Merke II: Wer teuer Bahn fährt, bekommt wenigstens viel Geld zurück, wenn die Bahn zu spät kommt.

Fazit: Mein Sonntag war komplett fürn Arsch.

PS: Eine Beobachtung am Rande… Sobald die Bahn merkt, daß ihr Sprinter keiner mehr ist, gibt sie nichtmal die Schokoleckerli aus. Frechheit, das.

24. Jan. 2006

Was ich hasse, sind Überraschungen. Und Menschen, die mich anrufen und das Telefonat mit „Ich bins“ beginnen. Zumindest, wenn es sich dabei nicht um die ein, zwei engen Freunde handelt, die ich als „Ich bin’s“ (an)erkenne und auch nachts im Schlaf zuordnen kann.

Was ich noch mehr hasse, sind Menschen, die an meinem Geburtstag anrufen, sich nicht melden, und mir verwirrende Dinge erzählen. Gespräche, die etwa so ablaufen:

„Hallo Nicole, ich wollt Dir alles Gute zum Geburtstag wünschen“ (Männerstimme, leichter schwäbischer Akzent. Stimme NIEMALS zuvor gehört. Mein Gehirn rattert, ich brauche Zeit….)
Daher, und weil ich ein höfliches Mädel bin, sage ich „Danke“ und hoffe, daß sich alles aufklärt, ich nur auf der Leitung stehe und Onkel XYZ nicht erkenne.
„Und ich wollt Dir noch sagen, daß ich Dich ganz arg doll lieb habe“ – „????!!!“ (Who the F… ist DAS????) – „Was sagscht denn dazu, daß ich Dich ganz doll lieb hab?“

An diesem Punkt des Gesprächs war ich
a) 26.
b) Davon überzeugt, diesen Menschen nicht zu kennen,
c) Davon überzeugt, diesen Zustand auch nicht ändern zu wollen
d) Im Wissen, daß ich nicht von ihm ganz doll liebgehabt werden will
e) Im Wissen, daß es zu spät bist, ein „Hö? Wer ist da eigentlich?“ nachzuschieben.

Deshalb hab ich dann einfach aufgelegt. Und siehe da… Es kam kein Anruf mehr, so von wegen „Hallo? Ich bin gerade rausgeflogen“/ „Warum legst Du denn auf?“

Das alles bringt mich zu dem Ergebnis….
Irgendwas ist da faul. Und zwar gewaltig.
Denn es wußte kaum jemand, daß ich Geburtstag habe.
Noch weniger Leute wußten, daß ich nach Hause zu meinen Eltern fahre.
Noch weniger Menschen rufen mich dort auf der Nummer meiner Eltern an – schließlich hab ich zuhause noch eine eigene Nummer, die all meinen Leuten bekannt ist bzw war.

Also, wer immer Du auch bist: Falls Du das hier liest – witzig ist anders. Aber dann mail mir doch bitte mal und kläre das hier auf.

Und wenn wir dann schon dabei sind – vor zwei Jahren hab ich mein Staatsexamen gemacht. Kurz vor den Klausuren kam per Fleurop ein Blumenstraß. Anonym. In der Karte stand nur „Ich wünsche Dir viel Glück“. Dieser anonyme Spender möge sich doch bitte auch gleich noch melden…

24. Jan. 2006

Und weiter gehts in Sachen: Wir holen den U-U-EFA-Cup!

Am 23.02.2006, 18:30 Uhr beim HSV gegen den FC Thun. Wer mir gern mal Hallo sagen möchte: Ich sitze in Block 22 B, Reihe 6, Platz 61.

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