Da is’ das Ding!

 

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16. Nov. 2012

Anfang der Woche zuckten viele HSV-Anhänger bei dieser Meldung zusammen: Die Bundesligauhr, die in der Nord-West-Ecke des Stadions die Bundesligazugehörigkeit des Vereins anzeigte, ist kaputt. Reparatur unmöglich.

Auch meine erste Reaktion war: Waaaaaaaaaaaaaaaaah! Was jetzt? Ist die Zeit des HSV in der Bundesliga abgelaufen? Oder ist damit jetzt doch die ewige Erstligazugehörigkeit gesichert? Darf man überhaupt rein theoretisch absteigen, wenn dabei keiner mitstoppt, nach welcher Ewigkeit es passiert?

Auch der HSV wußte nicht so ganz, wie man damit umgehen sollte – und ließ auf hsv.de abstimmen. Soll eine neue Uhr her oder der Platz künftig leer bleiben?

Schon vor Ende der Abstimmung gab es zahlreiche Hilfsangebote:
Eine kleine, organisierte Gruppe von HSV-Fans begann sofort nach der Hiobsbotschaft, alle Uhren in ihre Umfeld ebenfalls anzuhalten. Zunächst die am eigenen Arm und an der Wand, später auch die im Büro oder Kaufhaus. Einfach die komplette Zeit anhalten. Dann kann ja nichts passieren.

Fans aus dem Hamburger Problemvorort an der Weser wollten eine Sanduhr stiften. In Erinnerung daran, daß sämtliche Titel-Hoffnungen des HSV Jahr für Jahr versanden. Natürlich ein völlig indiskutabler Ansatz!

Der HSV selbst dachte Gerüchten zufolge darüber nach, die Stadionuhr durch einen sogenannten Kurzzeitmesser zu ersetzen. Der Wecker, der sonst meist in der Küche eingesetzt wird, läuft maximal eine Stunde, dann klingelt er. Die Verantwortlichen waren sich aber nicht sicher, ob es mit den DFL-Statuten vereinbar wäre, durch externe Weckeinrichtungen vorm Spielende die von Zeit zu Zeit etwas schläfrige HSV-Abwehr aufzuwecken.

Ein etwas ungewöhnlicher Ansatz kam von einer Hamburger Brauerei, die eng mit dem HSV verbunden ist: Sie bot an, eine sogenannte Alkoholuhr einzubauen. Normalerweise wird der Alkohol in der Uhr durch einen elektrischen Widerstand erhitzt – im Stadion hätte diese Uhr völlig ohne Stromzufuhr betrieben werden können: mit dem Widerstand der Fans. Die äußern sich schließlich ständig lautstark gegen irgendwas – den Gegner, den Vorstand, die Ticketpreise, die Kooperationspartner, den Stadionnamen. Kritiker befürchteten allerdings, daß Fans bei Sicherheitsspielen ohne Vollbierausschank die Uhr zerstören und sich den enthaltenen Alkohol einverleiben könnten.

Ein weiterer, unbeliebter aber immerhin umweltfreundlicher Vorschlag bestand darin, die neue Uhr mit einem Windrad zu speisen. Betrieben mit der heißen Luft, die manche Menschen aus dem HSV-Umfeld immer so von sich geben.

Selbst aus dem Schwarzwald erreichte den HSV ein Hilfsangebot: Man wollte eine spezielle Kuckucksuhr zu bauen, bei der sich vor dem Anpfiff und nach dem Abpfiff, zum Beginn der Halbzeit und nach HSV-Toren ein Türchen öffnet und Dino Herrmann an einer Feder herauskatapultiert wird, der, natürlich, nicht KUCKUCK! rufen sollte, sondern NUR DER HSV! Da die Stadionuhr aber direkt über einem Stehplatzblock hängt, schien hier das Verletzungsrisiko zu hoch.

Zuletzt wurde gar über eine Sonnenuhr nachgedacht – da so vielen HSV-Fans diese zu jeder Tages- und Nachtzeit aus dem Hintern scheint, egal wie düster es um den Verein steht.

Man darf gespannt sein, welche Uhr nun künftig im Stadion hängen wird. Ich wäre ja dafür, daß sie einen Gong bekommt. Damit die Gegner sofort wissen, daß ihr Stündchen geschlagen hat.

In diesem Sinne:
NUR DER HSV!

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