Da is’ das Ding!

 

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31. Okt. 2012

Hoppla. Es ist ja schon Dienstag! Das ist das Blöde an diesen Freitagsspielen: Wenn man nicht gleich bloggt, geht’s irgendwie unter. Dabei gäbe es so viel zu erzählen!

Am Freitag fand die Platz-vier-Hysterie nämlich ihre Fortsetzung: Ein Sieg in Augsburg und der HSV katapultiert sich (zumindest für ein Nacht) auf den vierten Platz. Das klingt so einfach – gelang dem HSV in der letzten Saison aber nicht. Der letzte (und einzige) Sieg dort datierte aus dem Jahre 1986 im DFB-Pokal.

Und auch diesmal sah das zu Beginn alles nicht gut aus. Der HSV würgte sich einen ab, verlor ständig den Ball, er spielte wie eine Marionette mit verknoteten Fäden. Eckig, ungelenk, schlecht. Augsburg dagegen machte Druck, spielte, prüfte Adler (und meine Nerven) gleich zu Beginn mehrfach.

Und doch machte der HSV dann das Einsnull – durch Son mit der wohl einzigen Torchance der ersten Halbzeit.
Irgendwie schaffte es der HSV, diesen Vorsprung in die Pause zu retten. Wie ist mir immer noch schleierhaft.

Ich hatte die Hoffnung, daß nach der Pause alles etwas besser wird. Wurde es aber nicht. Die Unsicherheiten und Fehlpässe blieben. Zunächst zumindest.

Es folgte eine etwas bessere, strukturierter Phase, in der Rudnevs das zwonull gelang. Und ab da war trotz aller Unzulänglichkeiten eigentlich klar: AUS!WÄRTS!SIEG!

Und plötzlich waren wir wirklich da: auf Platz vier! Zwar nur für eine Nacht – aber es blieb Zeit genug zum Freuen, Screenshots machen und Tabelle anschmachten.

Kurze Zeit habe ich sogar überlegt, einen Eilantrag bei der DFL auf sofortige Beendigung der Saison zu stellen…
Was aber viel wichtiger ist: 13 Punkte, 5 Vorsprung auf Platz 16.

Eines der Highlights des Spiels, das ich Euch nicht vorenthalten möchte: Der launige Dialog des @HSV mit @spox auf Twitter.

Die meisten Namens-Witze waren diesmal also alle weg… Auch, wenn Herr CrazyChemist noch “Jenzsch gehts los: HSV holt Sieg in Augsburg” aus dem Ärmel zog :-)

Wieso der HSV gewonnen hat? Sicher, es war ein wenig Glück dabei, daß keiner der zahlreichen Torschüsse von Augsburg im Tor landete. Ich glaube aber weiter an meine Lauf-Theorie, die Statistik gibt mir Recht. Der HSV lief nämlich satte 8 Kilometer mehr als Augsburg!

Von daher dürfte die Strategie für Sonnabend gegen Bayern wohl klar sein: Lauf, Hamburg, lauuuuf!

In diesem Sinne:
Nur der HSV!

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