Da is’ das Ding!

 

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17. Okt. 2012

Okay, jetzt wird’s peinlich. Ich habe das Projekt “Tagebuchbloggen” also nicht mal ein halbes Jahr ansatzweise pünktlich durchgehalten… Aber irgendwas ist immer (und wenn es nur “keine Lust” ist) – und ich hatte die prima Ausrede, daß meine Fotos von der Einweg-Unterwasserkamera ja noch nicht entwickelt sind.

Jetzt sind sie das (und sie sind leider doof, weil das Licht so mies war) und ich liefere endlich das letzte Vierteljahr nach…

* Der Anfang Juni stand völlig im Zeichen von “Waaaaaah, wo ist eigentlich mein Reisepass?” – er war natürlich da. In der Schublade, in der er immer ist. An der Stelle, an der er immer ist. Genau da, wo ich vorher schon drei Mal nachgeschaut hatte. Es lag halt leider nur was drüber – was ich jedes Mal zusammen mit dem Pass hochgehoben habe. (Hmpf.)

* Am 7. Juni ging’s mit dem Herrn Nedfuller und Air Berlin von Berlin-Tegel nach Miami. Während sich alle darüber aufregten, daß Berlin den neuen Flughafen nicht rechtzeitig fertig bekommen hat, fand ich es super: Nach Tegel komme ich prima, das Taxi ist bezahlbar und notfalls gibt’s sogar eine okaye Verbindung mit den Öffentlichen.

* Am 9. Juni ging’s dann aufs Schiff. Die Oasis of the Seas erwartete uns in Fort Lauderdale – das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Platz für bis zu 6962 Passagiere, 16 Decks – man kann das eigentlich gar nicht erklären, man muß das selber sehen. Obwohl ich das Schwesterschiff Allure of the Seas schon kannte, war ich völlig geflasht ob der Größe. Man vergisst zwischen Park, Eisbahn und Einkaufsmeile irgendwie immer wieder, daß man auf einem Schiff ist.

Oasis of the Seas
Blick vom Oberdeck übers Schiff – oder eher: einen Teil davon

Dank Balkon-Außen-Kabine erwachten wir jeden Tag mit dem Blick auf das blaue Meer der Karibik – es gibt wahrlich schlechteres!

Blick vom Balkon auf Labadee/Haiti
Blick vom Balkon auf Labadee/Haiti

* Landgänge in Haiti (Oder eher: auf der abgeschotteten Privat-Halbinsel Labadee), Falmouth/Jamaica und Cozumel/Mexiko. Oder, um es mit einem unsrer großartigen Bord-Comedians Kivi Rogers zu sagen: in drei der gefährlichsten Länder der Welt.

Landgang in Labadee/Haiti
Landgang in Labadee/Haiti

* Auf Jamaica fuhren wir mit einer Gruppe vom Schiff nach Ocho Rios, einer Stadt im Norden der Insel. Dort kletterten wir Dunn’s River Falls hoch. Ein großer Spaß. Das Hauptproblem dabei, einen Wasserfall hochzuklettern, sind die glitschigen Steine – und die Tatsache, daß einem an manchen Stellen der Wasserdruck den Fuß wegschwemmt, sobald man ihn hoch hebt. Um so faszinierender, daß die Guides, die vorausgehen und den Weg weisen, offenbar jeden Stein und jede Untiefe kennen. Notfalls mit verbundenen Augen.


Komische Touris auf Jamaica

Im Anschluß gönnten wir uns ein überteuertes Red Stripe im Hafen und kauften wunderbaren roten Appleton Rum.

* Mein erster Hummer. War okay, werde ich aber nicht verrückt nach, ehrlich gesagt.

* An Bord gibt es unendlich viele Unterhaltungsmöglichkeiten. Es werden Künstler (die A-Capella-Truppe “Mosaic” kam direkt von ihrer eigenen Show in Las Vegas) eingeflogen, es gibt einen Comedy-Club mit wechselnden Künstlern, das Musical “Hairspray” (als wir da waren, gab’s ne Live-Schalte zur Übertragung der Tony-Awards), eine Eisrevue mit Ex-Olympiateilnehmern, Akrobatik, eine Show mit Synchronschwimmern und Turmspringern. Dazu kommt ein gigantisches Casino, unzählige Bars und Restaurants, täglich wechselnde Partys und lustige Game-Shows. Es gibt Paraden und Kunstauktionen, Sportkurse, und, ach… eigentlich reicht die Zeit nicht.
Und dadurch, daß das alles so unglaublich riesig ist, verlaufen sich die vielen tausend Menschen auch und es ist nicht ansatzweise so voll, wie man denken würde.


Da steht dann halt auch einfach mal ein Flugzeug auf der Bühne…

* Nach der Kreuzfahrt ging’s für zehn Tage in die Wohnung eines britischen Designers nach Miami Beach. Super Lage – wenige Minuten zu Fuß dorthin, wo die Post abgeht, aber weit genug weg, um seine Ruhe zu haben.
Wir hatten neben 120 Quadratmetern Wohnung auch 120 Quadratmeter Dachterasse, einen eigenen Whirlpool, einen riesigen Gasgrill – und leider zu mieses Wetter, um das so ausgiebig zu genießen, wie man es hätte genießen wollen.

Art Déco-District
Art Déco-District: The Carlyle


Hotel Breakwater

espaniola
Espaniola Way: Wir wissen immer noch nicht, wie sie die Stühle auf diesen Balkon bekommen haben…

* Der geplante Ausflug nach Key West wurde täglich verschoben, um dann letztlich komplett dem tropischen Regen zum Opfer zu fallen. Sehr, sehr schade – aber nächstes Mal, dann.

* Dafür waren wir in den Everglades, haben Alligatoren in Gefangenschaft und in freier Wildbahn gesehen, sind Airboat gefahren und haben Bekanntschaft mit Schlangen geschlossen.

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Einer von vielen Alligatoren, direkt neben dem Boot


Das erste Mal eine Schlange in der Hand. Tolle Tiere!

alligator-baby
Irgendwie niedlich, wenn sie so klein sind.

* Immer, wenn es regnete, waren wir shoppen. Meist in Sawgrass Mills, einer Mall, in der man eigentlich eine komplette Woche verbringen könnte, ohne alle Geschäfte gesehen zu haben.
Und es regnete oft… Zwingende Anlaufstellen bei jedem Besuch: “Charley’s” und die gigantische Filiale von “Bass Pro”.

* Ich habe eine Liebe für Philly Cheesesteak Sandwiches entwickelt – und das, obwohl ich eigentlich gar kein Steak esse.

* Wir waren beim Baseball, Marlins vs. Blue Jays – und ich fand es nicht so langweilig wie gedacht. Die Bier-Preise im Stadion sind krass (ab acht Dollar!), dafür gibt’s am Einlaß quasi keine Kontrollen. Einmal kurz die Tasche öffnen, fertig, der Nächste bitte. Das fand ich als HSV-Hooliganette dann doch recht bemerkenswert.
Außerdem darf man eine bestimmte Menge Wasser in Flaschen mitnehmen und sich sein eigenes Essen in Dosen mitbringen… Wir aßen trotzdem Pommes. Und freuten uns, daß es im Stadion kostenloses WLAN gab. (Hallo Bundesliga, kannst Du Dir davon bitte eine Scheibe abschneiden?)

marlinspark

Mit den Marlins konnte ich mich nicht wirklich anfreunden – die Fans (Überhaupt, die tragen zwar alle Trikots und Caps, aber Stimmung ist da null!) rufen nämlich, wenn sie was rufen, “Let’s go, Fish!” – das erinnerte mich dann doch zu sehr an den Hamburger Problemvorort… ;-)

* Sehr viel Zeit in US-Supermärkten und Drugstores zugebracht – und mich keine Sekunde gelangweilt. Target, Walmart, Walgreens & Co: Ihr fehlt mir!

* Beide Versuche, mit dem “Water Taxi” durch Fort Lauderdale zu fahren, endeten in schlimmen Regengüssen. Beim zweiten Mal zogen wir es trotzdem durch. Schon krass, was da für Villen stehen… und wem sie gehören.
Außerdem toll: Immer, wenn man mit Amis ins Gespräch kommt und sie hören, daß man aus Deutschland ist, gucken sie verklärt und schwärmen von Heidelberg.


Blick auf Miami

oceandrive-nachts
Ocean Drive bei Nacht

So. Und jetzt, wo ich das alles nochmal gesehen und drüber nachgedacht habe… Ich will Urlaub!!! (Aber vorher versuche ich erst mal, die restlichen Monate nachzuliefern. Ähem.)

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