Da is’ das Ding!

 

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16. Aug. 2011

Am Samstag um 14.08 Uhr war es so weit: Ich schob endlich wieder meine Dauerkarte in das Lesegerät an der Arena. Es blinkte kurz grün, das Drehkreuz ließ mich passieren – und da war sie endlich wieder, meine Arena. 91 Tage ohne einen Besuch in meinem Wohnzimmer waren definitiv zu viel!

Wir stehen trotz Abwandergedanken auch diese Saison in 22C. Mal sehen, ob das dieses Mal reibungslos von Statten geht. Im zur Begrüßung ausgeteilten Flugblatt stand immerhin was von gegenseitigem Respekt und bedingungslosen Support. Vermutlich gilt das aber nur bis zur nächsten Boykottaktion.

Den Umbruch erkannte man auch im Stadion: Die Box über unsrem Block ist repaiert! Letzte Saison war da ein Wackelkontakt, sie ging ständig an und aus.

Einen weiteren Umbruch glaubte ich auf der Anzeigentafel zu erkennen – und bewies damit, wie sinnvoll die Werbeeinblendungen dort sind. “Guck mal, das ist ja nett – V*ltaren grüßt die Verletzten!” – “Das gab’s letzte Saison auch schon.” – “Oh.”

Und dann ging’s auch schon los. Voller Erwartungen. Gegen den Aufsteiger aus Berlin sollte man doch eigentlich besser bestehen können als gegen den Meister, dachten wir.
Tja.

Ja, ich weiß. Umbruch, junges Team, vier Neue in der ersten Elf, davon zwei zum ersten Mal.
So weit, so klar.

Aaaaber.
Es klappte auf dem Spielfeld wenig bis gar nix. Der Hühnerhaufen in der Abwehr besteht fort, im Mittelfeld gehen die Bälle verloren und der Angriff (Ja, mein Mladen!) war über weite Strecken quasi unsichtbar.

Die wenigen Situationen, in denen der HSV den Ball mal über mehrere Stationen laufen ließ (Wie vorm Einsnull bis zu Sons verunglücktem Torschuß, der eher ein unfreiwilliger Pass zu Petric war), sahen dann schon fast nach Fußball aus.
Diese Situation führte zwar nicht direkt zu einem Tor, aber zu einem Elfmeter. Ich muß gestehen, nach dem Pfiff sackte mir kurzfristig das Herz in die Magengegend, aber während die Herren neben mir noch diskutierten, wer jetzt schießt, war mir das längst klar: Mladen “Ich will ein Tor von Dir!” Petric.

Auch, wenn er sonst nicht weiter auffiel (Ja, nicht mal mir.) – der Elfmeter saß. Zackbumm, einsnull.
Jetzt wußten wir auch endlich, daß uns das Tüddelband auch diese Saison erhalten blieb.

Daß Torun (“Ausgerechnet!”, wie es in der Spielberichterstattung dann natürlich hieß) kurz vor der Pause noch das Einseins machte – irgendwie typisch. Zumindest gegen Hertha.

Am Ende der Halbzeitpause beschloss Nedfuller dann, nicht mehr zu meckern. Den ersten Pöbler schluckte er noch runter – nach zehn Minuten in Halbzeit zwei gab er komplett auf. Es ging einfach nicht.

Sprechen wir mal eben über Elia: Da ging wieder nicht viel zusammen. Und dennoch spielt er von Beginn an, obwohl mir Jansen derzeit klar besser scheint. Stellt Oenning ihn auf, um ihn ins Schaufenster zu stellen, in der Hoffnung, daß doch noch jemand richtig viel Geld hinlegt?
In der Vorbereitung sah es zwischenzeitlich so aus, als würde Elia-technisch doch alles gut. Jetzt bleibt er leider wieder weit hinter dem zurück, was er eigentlich kann. Nur – wieso?

Töre lief wieder und lief. Wenn auch wieder streckenweise sinnlos. Aber gut, der ist erst 19, der muß vielleicht auch noch einiges lernen. “Erst denken, dann loslaufen”, oder so.
Die Laufleistung hätte mich interessiert, im Vergleich zum Dortmundspiel. Aber irgendwas lief da wohl in der Auswertung schief, es scheint keine Zahlen aus Hamburg zu geben.

Westermannmannmann erweckte mal wieder den Eindruck, als schaue er gern Fußball. Er stand besonders gerne daneben und guckte zu, wenn Hertha Richtung Tor unterwegs war. Vielleicht hätte er einfach um ein Tribünenticket bitten sollen?

Auch Son, der Ballermann der Vorbereitung, war wie so viele andere über weite Strecken unsichtbar. Bis er plötzlich, aus heiterem Himmel, son geiles Tor machte.

Geholfen hat’s leider nicht – pünktlich zum Schluß fiel das zwozwo. Späte Gegentore haben gegen Hertha ja leider Tradition.

Was bleibt, ist ein Unentschieden gegen einen Aufsteiger – und die Erkenntnis, daß noch viele Baustellen offen sind. Und, wie Jansen in der Sportschau sagte: Umbruch hin oder her – da stehen diverse Nationalspieler aufm Platz, der HSV war auch letzte Saison erstklassig. Da muß mehr gehen!

Zumal man an dieser Stelle ja wieder Grüße Richtung dreimal Aluminium schicken muß – es hätte auch noch schlimmer ausgehen können! Hertha war schlichtweg schneller und weiter als wir.

Vielerorts spricht man daher auch jetzt schon vom Abstiegskampf und fordert den Kopf des Trainers – das ist mir dann doch etwas zu viel Aktionismus. Ich bin lieber nach dem zweiten Spieltag aufm Relegationsplatz als nach dem 34., ehrlich gesagt.
Das rüttelt sich schon noch zurecht, es wird halt ein wenig dauern.

Dennoch: Daß die Ergebnisse der Vorbereitung nicht zählen, ist klar. Was ich aber nicht verstehe: Da sah es auch wesentlich besser aus. Da wirkte es, als hätte der Trainer einen Plan – und die Mannschaft wüsste davon und handelt danach.
So sieht es JETZT nicht mehr wirklich aus.

Wieso lief es im Liga-Total-Cup gegen Bayern so gut, wieso kamen die Bälle an, klappten die Spielzüge – und jetzt geht nix mehr?

Egal, woran es lag: Am Samstag geht’s nach München. Bayern können die Jungs ja trotz Umbruch, das haben sie vor kurzem gezeigt.

In diesem Sinne:
Glaube, Liebe, Hoffnung.
NUR DER HSV.

PS: Es gab auch was schönes im Stadion: Es war Fahnentag! Wie das aussah, kann man hier ein wenig erahnen.

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