Da is’ das Ding!

 

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8. Aug. 2011

So, da ist sie also, die neue Bundesliga-Saison. Freitag kurz vor Anpfiff war ich fast ein wenig ergriffen – es war so, als würde ich einen alten Freund, der lange nicht im Lande war, endlich wiedersehen.

Aus diesem Anlaß war ich in sehr netter Gesellschaft mittags beim Griechen essen – und wäre beinahe das Opfer einer hinterhältigen Attacke geworden. In der Speisekarte standen die Biersorten nur beim Flaschenbier, ich bestellte unbekümmert (550 km Entfernung sollten ja wohl reichen!) ein Pils vom Fass. Erst, als die Bedienung sich zum Gehen wandte, roch ich den Braten. “Moment mal, ist das B*cks?” – “Ja.”

Noooaiiiiiiin! Ich habe dann erst schockiert ab- und später neu bestellt. Ein gefahrenloses regionales Export. Puh. Grade noch mal gut gegangen…

Wenig später erlegte ich beim Essen mit bloßen Händen eine Wespe. Sorry Kinners, aber wenn IHR auf meinem Essen sitzen würdet, würde ich Euch auch unsanft auf den Hinterkopf hauen, da hört der Spaß echt auf!

Ich nahm das dann einfach mal als gutes Omen, daß wir Dortmund schlagen würden – denn alles, was gelb-schwarz ist, ist mir in etwa gleich unliebsam. Bienen, Wespen, Hummeln, Dortmund-Trikots…

Im Radio sagte die Nachrichtensprecherin dann auch noch was von “Die Nervosität bei Schwarz-Gelb wächst” – Ha!, dachte ich, die Dortmunder haben die Hosen gestrichen voll!

Und dann… endlich! Anpfiff. Die ersten Minuten sahen sogar fast noch so aus, als liefe beim HSV halbwegs was zusammen.

Dann fiel in der 17. allerdings schon das 1:0 – und unsere Abwehr machte spätestens dann da weiter, wo sie in der letzten Saison aufgehört hatte: Sie verwandelte sich schlagartig in einen Hühnerhaufen.

Wobei, vermutlich habe ich einfach die Pressemeldung verpasst, daß der HSV jetzt auf dem Spielfeld Werbung für die bald startende neue Staffel “Die Alm” macht? Dann fände ich so einen Hühnerhaufen ja sogar recht passend…

Nach dem Einsnull fiel irgendwie alles auseinander. Hinten klappte nix, nach vorne nicht viel, und ich bepöbelte abwechselnd den Kommentator (B*rtels) und meinen speziellen Freund auf dem Spielfeld.

Zur Halbzeit stands dann zwonull. Ihr kennt mich: Ich bin eher von der “Dann wechseln wir jetzt eben den Hühnerhaufen gegen die Abwehr und schießen noch drei”-Truppe. Daher ärgerte mich auch die SMS von meinem alten Stadion-Kumpel B., der sich nach langer Abstinenz mal wieder ins Stadion verirrt hatte “Wenigstens fangen wir jetzt 15 Minuten keine Tore!”

Egal, ich glaubte jedenfalls trotzdem weiter an meinen HSV. Dieses mit-frischem-Mut-aus-der-Kabine-das-Spiel-drehen hat dann allerdings nur so leidlich geklappt. Und auch maximal bis zum dreinull.

Gut, als dann in der Schlußphase Tesche kam, um Gelb-Rot für Kacar zu vermeiden, da fragte ich mich schon… Wäre es nicht sinnvoller, alles nach vorne zu werfen und den Wikinger (Skjelbred. Und nein, nicht nur, weil ich ihn gerne sehen wollte…) zu bringen?
Daß “ausgerechnet” jener Tesche dann wenig später das Dreieins machte… Nun denn, ich kann ja auch mal irren, nä?

Dreieins beim Meister – kann man mal machen, hätte schlimmer enden können. An dieser Stelle auch einen Gruß an den Pfosten!

Unterm Strich bleiben beim HSV diverse Baustellen bestehen, bis Samstag muß da noch einiges passieren. Zum Beispiel muß der Hühnerhaufen weg, und das ganz dringend. Alternativ hoffe ich dann auf ein Remake von “Die Burg” – mit Wassergraben und Schutzmauer ums HSV-Tor…

Da fehlte mir Rost irgendwie schon sehr. Ich glaube, der hätte sich spätestens nach dem Zwonull Messer und Gabel ins Tor kommen lassen und die sogenannte Abwehr mit Haut und Haar verspeist. Drobny fuchtelbrüllte zwar zwischenzeitlich auch, wirkte dabei aber nicht ansatzweise so bedrohlich wie Fäustel.

Aber, und das muß man ja heutzutage schon positiv erwähnen: Nach dem dreinull verstummten weder die Gesänge aus dem Gästeblock, noch schien sich die Mannschaft aufzugeben. Das war nicht immer so!

Und: Bisher hat keiner die Niederlage auf die WM diesen Sommer geschoben… das ist ja auch schon mal was wert ;-)

Es ist ja auch nicht alles schlecht. Na ja. Zumindest nicht so schlecht wie schon wieder alle sagen.
Positiv(er als sonst) erwähnen muß man beispielsweise diesmal Elia, es war zwar bei weitem nicht alles sinnvoll oder erfolgversprechend – aber er lief zumindest schon mal viel. Vielleicht hat er neuerdings auch eine Klausel im Vertrag, die ihm Kilometergeld verspricht? Man weiß es nicht.
Schnell war er obendrein: Laut bundesliga.de war er mit 32,7 km/h schnellster Mann auf dem Feld! Er ackerte auch nach hinten – und wurde Gerüchten zufolge sogar hinten als Linksverteidiger gesichtet. Wo Aogo in dieser Zeit war, ist allerdings weiter ungeklärt. Entweder, der war gerade ein Tor pinkeln, oder er schmierte sich ein Brötchen mit Nuss-Nugat-Creme.

Begeistert bin ich nach wie vor von Töre. Er lief und lief und lief. Fast möchte ich ihm den goldenen Ivica am Bande verleihen. Aber nur fast: Rincon lief noch mehr. 11,1 km vs. 11,6 km, um genau zu sein. Dennoch: Von Töres Einsatz könnte sich so mancher eine Scheibe abschneiden!

Bevor beim HSV jetzt aber Töre-Sandwiches auf die Speisekarte kommen, hoffen wir einfach mal, daß am Samstag alles gut wird. Schließlich bin ich dann wieder dabei, Nudelholz inklusive.

In diesem Sinne:
Aufstehen, Mund abwischen, weitermachen.
NUR DER HSV!

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