Da is’ das Ding!

 

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5. Jul. 2010

Endlich mal wieder HSV-Content hier. Aber was soll man auch schreiben, passiert ja nix. Vom 9:0 gegen eine Nordfriesland-Auswahl mal ab. Nicht mal Neuverpflichtungen gibt es zu vermelden – zumindest nicht auf Positionen, die vakant sind. Statt Löcher in der Innenverteidigung zu stopfen, holt der HSV Jaroslav Drobny fürs Tor.

Fürs Tor? Moment mal… da stehen doch schon zwei (Plus Mickel. Was wird jetzt eigentlich aus dem?)! Genau. Erst im Januar wurde der Vertrag mit Rost verlängert, Hesl bekam letzte Saison auch eine Verlängerung – und die Aussicht darauf, Nummer eins zu werden, wenn Rost in Rente geht.
Und jetzt? Bleibt alles anders.

Verstehen wir uns nicht falsch – Drobny ist ein Guter, keine Frage. Er kommt ablösefrei, juhu. Aber wieso macht man sich im Tor jetzt unnötig Ärger? Drei sind definitiv einer zu viel… und weder Rost noch Drobny werden sich gerne und popelnd Däumchen drehend auf die Bank setzen (wollen).

Ich verstehe meinen HSV nicht. Mal wieder.
Vielleicht bin ich ja einfach zu doof und es gibt einen Masterplan. Womöglich hat Stuttgart uns den UEFA-Cup-Platz gegen ne Packung Spätzle getauscht und wir spielen in der Liga mit Rost, im DFB-Pokal mit Hesl und im Europapokal mit Drobny.

Aber es wirkt schon sehr so, als wolle man Rost loswerden. Weil er eben nicht nur ne sichere Bank im Tor, sondern auch ein Spieler mit ner eigenen Meinung ist, die er vertritt. Nach außen.

Wir erinnern uns: Rost machte den Mund auf, als Troches Berater Grill Sportchef werden sollte. Noch vor der Trennung von Labbadia war es Rost, der die ständigen Trainerwechsel beim HSV anprangerte. Jedes Jahr kommt ein neuer Trainer, der neue Ideen hat, der eine andere Philosophie hat. Das ist unwahrscheinlich schwierig. Das nagt an dem Verein, das nagt auch an den Spielern – Rost im April zum Abendblatt.

Klar mag man sowas als Vereinsspitze nicht. Wer läßt sich schon gern öffentlich kritisieren? Aber ist es nicht eigentlich klar, daß die Führungsspieler, die auf dem Platz Verantwortung übernehmen und den Mund aufmachen, auch mal außerhalb des Spiels ihre Meinung sagen? Und steht es Rost nicht vielleicht sogar zu mit seinen 37 Jahren? Ich rege mich da eher über den Dreikäsehoch Elia auf, der nicht aufhören kann, über die medizinische Versorgung im Besonderen und den HSV im Allgemeinen zu meckern.

Aber zurück zu Fäustel: Ich weiß, ich weiß – damals, als Rost kam, wollte ich ihn nicht. Da hab ich auch gemeckert.
Inzwischen halte ich ihn aber für eine der Stützen der Mannschaft. Und für einen der wenigen, die vielleicht tatsächlich ein wenig Raute im Herzen tragen… oder zumindest nicht permanent nur auf ihren Kontostand schielen.

Drobny kann für all das nichts – aber ich hoffe dennoch, daß Rost über dieser Neuverpflichtung nicht beschließt, den Verein zu verlassen, sondern den Kampf annimmt – und gewinnt. Konkurrenz belebt das Geschäft, zwei sehr gute Torhüter sind besser als einer. So lange es nicht noch mehr Unruhe in den eh schon unruhigen Verein bringt.
Wie sagte unser Ex-Trainer Doll immer? Der Drobny ist noch nicht gelutscht!

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