Da is’ das Ding!

 

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12. Sep. 2014

Ich war unzählige Male vor meinem Umzug in Hamburg. Ich dachte, ich würde die Stadt kennen. Das tue ich auch, auf meine Art. Aber eben anders. Mit den Augen von jemandem, der sonntags wieder in den Zug steigt und weg fährt.

Jetzt lebe ich hier, und erlebe die Stadt völlig neu. Als Hamburger. Verzeihung: Quiddje.

Vor einigen Wochen nach der Arbeit, es war wunderbar warm, fuhr ich zum Hafen. Ich wollte schon länger mal wieder mit der Hafenfähre fahren, schließlich habe ich ja inzwischen eine Profi Card des HVV.

Es war mir völlig egal, wohin ich dabei fahre. Hauptsache, Fähre.

Die erste, die kommt, fährt Richtung Finkenwerder. Also rauf aufs Schiff, die Nase in den Wind halten und darüber freuen, wie die Sonne sich in den sanften Wellen der Elbe bricht.

Unterwegs überlege ich, wo ich eigentlich aussteigen will. Als wir Neumühlen erreichen, springe ich spontan vom Schiff. Eine gute Entscheidung.

Ich laufe am Museumshafen vorbei, passiere die Biergärten und Restaurants. Es ist heiß, ich brauche dringend eine Abkühlung und finde sie bei “Sutsche”, kurz bevor der Weg aufhört, und der Elbstrand beginnt. Sutsche, das hat man mir mittlerweile beigebracht, ist nie verkehrt. Und wenn ein Laden Sutsche heißt und hausgemachtes Eis verspricht, dann wird auch das so verkehrt nicht sein.

Sutsche to go

Wenig später sitze ich mit meiner Eiswaffel am Elbstrand und es ist tatsächlich alles richtig und gut. Hach. Ich ziehe die Schuhe aus und vergrabe die nackten Füße im warmen Sand. Wieso hab ich das nicht viel früher gemacht?

Man hört das Plätschern der Wellen, wenn ein größerer Pott die Wasseroberfläche durchpflügt. Gegenüber beladen meine geliebten Hafenkräne einen großen Kahn mit Hamburg Süd Containern. Es rummst und scheppert, wenn die Container aufeinander treffen. Ich frage mich, wo sie wohl hin geschippert werden. Und ob sie nicht lieber hier blieben, mit Blick auf den Elbstrand.

Hach, Hamburg.

So. Genug im Sand gesessen… Ich gehe auf die Wellen am Ufer zu und merke, daß ich die einzige bin. Nur ein paar Meter weiter planscht ein Kind. Sonst halten sich alle vom Wasser fern, obwohl es unglaublich heiß ist. Egal. Muß jetzt sein.

Meine innere Fünfjährige planscht begeistert im Wasser rum und gräbt die Zehen in den nassen Sand. Irgendwann fällt mir ein, daß ich kein Handtuch mit habe. Und mir beim Gehen gleich die Füße panieren werde. Ach, egal.

Ich laufe los, durch den Sand, immer an der Elbe lang. Mit den Schuhen in der Hand und einem fetten Grinsen im Gesicht. Hach, Hamburg. Ich hatte ja immer geahnt, daß ich hierher gehöre. Langsam merke ich, daß ich damit recht hatte.

Ich komme an der Strandperle an, es ist knackevoll. Alleine hinsetzen mag ich mich nicht. Der Plan fürs nächste mal ist aber klar: In Begleitung wiederkommen, und in der Strandperle ein Bier trinken. Aber keins aus Bremen.

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