Da is’ das Ding!

 

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20. Jun. 2005

Unbedingt lesen, am besten Laut in “Die Sendung mit der Maus”-Stimme:

Katie und Tom – wie echt ist dieser Kuß?

19. Jun. 2005

Unglaublich. Sonntag abend zur Prime-Time in RTL: Die Farce des Jahres. Ein Knaller. Vergessen Sie Lachnummern wie Sarah Connors “Brüh im Lichte”-Singunfall. Es kann noch besser kommen:

Aufwärmrunde zum Grand Prix der USA – und alle Michelin-Teams (dh das komplette Feld außer 6 Autos, darunter Ferrari) fahren nach dem Start in die Boxengasse — und bleiben da.

Gut für Michael: Der führt. Und mußte sich dafür nicht mal anstrengen – heißt die Konkurrenz doch Jordan und Minardi und sollte einfach im Zaum zu halten sein.

Eine unglaubliche Geschichte: Das Rennen wird gewertet, dh Schumi bekommt 10 Punkte für seinen Sieg. Alle Fahrer kommen in die Punkte, zwei Punkte-Ränge bleiben sogar leer – schließlich gibt es bis Platz 8 Punkte.

Dumm für alle Beteiligten: Die Formel 1 ist in den USA eh schon nicht beliebt. Die Zuschauer, die den Weg zum Indianapolis-Ring gefunden haben bekommen wenig Racing für ihr Geld.

Aber dennoch: Sicherheit geht vor. Das Starten mit Michelin-Reifen wäre lebensgefährlich gewesen, nicht zu starten war nur vernünftig.

Ein Streik in der Formel 1 – Hut ab, daß die Millionäre das so durchziehen. Denn daß 7 von 10 Teams zusammenkommen und an einem Strang ziehen, ist bewundernswert. Bei uns in der Schule hat das nie geklappt: Wenn der Lehrer unfaire Strafarbeiten aufgab, wollten immer alle streiken – und kamen am nächsten Tag trotz Schwur an und legten die Strafarbeit vor. Alle – außer mir…. Schließlich muß man Versprechen doch halten, oder?

12. Jun. 2005

Das wurde ja auch mal Zeit: Sommerpause!! Das Elend hat ein Ende. Endlich! Doch bevor das nächste Elend in Form des Confed-Cups beginnt und wir uns international blamieren werden, werfen wir nochmal einen Blick zurück.

Nach selbst für den HSV unverhältnismäßig schlechtem Saisonstart (Platz 18) und zwischenzeitlichem Höhenflug (Platz 6) ist das Endergebnis eben typisch HSV: Platz 8. UI-Cup. Wie immer. Aber das war ja das Ziel – international zu spielen. Oder? Das wurde ja erreicht. Schließlich ist Serbien-Montenegro auch international…

Wieder einmal hat es der HSV nicht nur nicht geschafft, den UEFA-Pokal (von der Champions League ganz zu schweigen…) zu erreichen, sondern auch, eine Saison ohne Trainerwechsel zu überstehen. Für Toppi kamen erst gar schlimme Gerüchte (LODDA!!!!) und dann Thomas Doll. Dagegen kann selbst ich nix sagen.

Doch was war das eigentlich für eine Saison? Man muß sich ja fast schon fragen: Ist der FC Größenkahn Rekordmeister geworden, weil er ach-so-toll Fußball spielt – oder weil da nicht nur Wasser, sondern auch Geldströme die Isar entlanggeflossen sind? Denn seit Hoyzer wissen wir: Erfolg ist doch käuflich. Oder eben -wie im Fall des HSV- Mißerfolg. Die spielen gar nicht immer so scheiße, nein, nein, manchmal ist auch nur der böse Schiri schuld. Damit haben jetzt alle erfolglosen Trainer Ausreden bis in alle Ewigkeit.

Doch reden wir von ‘was schönerem: Wir sind Meister! Oder so ähnlich. Immerhin hat der HSV mit Trochowski einen waschechten Ex-Bayern-München-Nachwuchsspieler. Daß der sich sofort im ersten Spiel (bezeichnenderweise gegen seinen Ex-Verein) aua machte und wochenlang weg vom Fenster war – wen wunderts. Wäre ja auch zu schön, wenn es beim HSV mal rund liefe. Passenderweise ist er jetzt, pünktlich zum Trainingsauftakt, wieder verletzt.

Denn genau das gleiche Pech hatten wir ja auch mit Lauth.

Und irgendwie ist das leider kein gutes Omen für van der Vaart. Den – oder eher seine Frau- kennt dank BILD ja inzwischen ganz Fußballdeutschland. Er kommt zwar von Ajax Amsterdam, was ja keine schlechte Adresse ist. Aber er ist recht verletzungsanfällig. Aber das muß man ja nicht extra erwähnen, wenn es um einen HSV-Neuzugang geht, oder? Schließlich muß die Lücke, die Dauer-Invalide Air Bäron im Terminplan der HSV-Mannschaftsärzte hinterlassen hat, irgendwie gefüllt werden… Hoffen wir, daß van der Vaart seinem Ruf gerecht wird – auf dem Platz, und nicht im Lazarett…

Achja, und nochmal: Wir sind Meister! Zumindest irgendwie. Denn die Reds vom FC Liverpool haben die Champions League gewonnen und den Pokal ins Land des schlechten Essens geholt. Jippieh!! Was das mit dem HSV zu tun hat?? Zum einen gibt es eine eeewig alte Fanfreundschaft zwischen dem HSV und den Reds. Und zum anderen wäre Didi Hamann beinahe zum HSV gewechselt. Der Wechsel scheiterte, wenn man Insidern glauben darf, aber nicht am Geld. Schuld war vielmehr, daß Hamann nicht oft genug verletzt ist…

Und noch ein kleiner Hinweis für alle, die sich über Paules defensive Spielweise wundern: Beilichs Lieblingslied ist “Ein bißchen Frieden” von Nicole. Ah ja. Das erklärt einiges…

Halten wirs doch einfach mit Nina Ruge und hoffen: Alles wird gut.

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