Da is’ das Ding!

 

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22. Okt. 2003

Eine schwarze Woche für jeden HSV-Anhänger. Das Debakel in Zahlen: Fünf Tage, zwei Spiele, 0:7 Tore.
Das Aus im internationalen Geschäft nach einer blamablen Leistung (Darf man bei fast totaler Leistungsverweigerung noch von Leistung sprechen??) und beim Kellerduell der Liga auf dem Betzenberg – beim Spiel um die oft zitierten sechs Punkte und den Trainerplatz – bewies der HSV, daß Dnjepropetrowsk noch lange nicht der Tiefpunkt fußballerischen Könnens und Wollens war. Nein, die Skala geht unter null noch weiter… Hurra!

Der HSV schien gerade erholt, zwar verschlief er immer die erste Halbzeit, kassierte ein 1:0, dem er dann in den zweiten 45 Minuten hinterher rennen mußte… Aber das hatte ja bis dato ganz gut geklappt.
Aber eben nur bis dato. In der Ukraine schlief die gesamte Elf erneut 45 Minuten, lag erneut hinten… Das Rad der Geschichte dreht sich für den HSV auf der Stelle.
Man ist das ja mittlerweile gewohnt, hofft auf das Erwachen zum Pausentee und eine gute zweite Halbzeit. Diesmal leider weit gefehlt. Der HSV wirkte nach der Pause agiler– aber richtig Feuer im Hintern hatte dennoch keiner der Spieler. Immerhin bewegten sie sich ab und zu mal ein wenig – was man von Kurt Jara nicht behaupten kann.
Der Trainer rührte sich kaum. Wie ausgestopft stand er an der Linie, gab keine Zeichen, keine Anweisungen… Es schien, als wolle oder könne er sich nicht gegen das drohende Aus im internationalen Geschäft aufbäumen. Wie soll es dann die Mannschaft können, der er sozusagen als Leithammel vorausgehen soll?
Wie kann denn ein Trainer regungslos zusehen, wie sein Team ins Verderben rennt? Wie kann er ein regelrechtes 5-5-System praktizieren, mit einer fast schon statischen, nicht nachrückenden –aber dennoch mit der Abwehr überforderten- Hintermannschaft? Wie kann er einen völlig enttäuschenden Spielmacher so lange in der Partie lassen, bis es zu spät ist? Wie kann er einen Spieler, der in der Nationalmannschaft auf Links überzeugen konnte, bis zur 80. Minute und einem 3:0-Rückstand auf der Bank lassen, während sein gesamtes (klägliches!!) Spiel über die rechte Seite läuft?

Nicht nur die Mannschaft hat versagt, sondern auch der Trainer.
Dnjepropetrowsk, starker Gegenwind – doch der Trainer sitzt.

Fünf Tage danach das Schicksalsspiel. Bei den anderen Gebeutelten, in der Pfalz, sollte sich entscheiden, wer gehen muß – Jara beim HSV oder Gerets bei Kaiserslautern.

Pünktlich zur Halbzeit lag der HSV mit 1:0 hinten – das war ja eingeplant, das hat wohl niemanden überrascht…. Spannend war einzig die Frage, ob Jara die Mannschaft rechtzeitig würde wachrütteln können.
Doch auch darin versagte er kläglich. Nach einer desolaten Vorstellung und nach 4 Gegentoren (Hier regt sich die leise Vermutung, daß nicht nur Jara, sondern auch Piecke ausgestopft ist – oder warum hat er sich beim 3:0 nicht zum Ball bewegt?) durfte der HSV sich endlich in den Katakomben des Stadions verkriechen.
Doch schon nach kurzer Zeit die niederschmetternde Nachricht: Der Trainer darf bleiben.

Kaiserslautern, vom Regen in die Traufe – doch der Trainer sitzt.

Schalten Sie auch am kommenden Samstag ein, wenn es wieder heißt:
Hamburg, bewölkt, der HSV wird deklassiert, Jara schaut reaktionslos zu – doch der Trainer sitzt…

Als Begrüßungsgeschenk erhält derzeit jeder Verein ein garantiertes Tor in den ersten 45 Minuten! (HOFFENTLICH nur für begrenzte Zeit…)

PS: Böse Zungen behaupten, der HSV ließe Jara nur so lange über sich ergehen, weil kein Geld für eine Abfindung in den Kassen ist. Ein Spendenaufruf an die Fans könnte hier jedoch Wunder wirken…

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