Da is’ das Ding!

 

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2. Okt. 2002

115 Jahre alt und kein bißchen leise, so präsentierte sich der HSV am Wochenende. 1887 gegründet, zeigt das Urgestein der Liga heute – passend zum Alter – gern antiquierten Fußball und verstaubte Altstars.

Während am Sonntag die große Geburtstagsparty für den HSV stieg, kam am Samstag vorab der VfB Stuttgart, um dem Geburtstagskind zu huldigen.
VfB-Trainer Magath, der beim HSV als Spieler enorme, als Manager und Trainer jedoch eher bescheidene Erfolge verbuchen konnte, flimmerte vor Beginn der Partie ebenso über die Stadionleinwand wie die anderen HSV-Größen aus längst vergangenen Zeiten. Damals, als der HSV noch Größen in den eigenen Reihen hatte und die Tabellenspitze noch in schwarz-weiß-blauer Hand war…

Heute können oder wollen sie nicht, die vermeintlichen Stars mit der Raute auf der Brust. Andere dürfen nicht. Immerhin sind Romeos Ladehemmungen überwunden und er bescherte dem HSV durch seinen erneuten Doppelpack wichtige Punkte. Der langzeitverletzte Ex-Torschützenkönig Barbarez tat ausnahmsweise ebenfalls das, was man von ihm erwartete und traf ins Schwarze.

Stuttgart-Trainer Magath heuchelte nach dem Abpfiff Treue zum HSV, bekannte allerdings, daß sich der VfB selbst geschlagen habe. Ob die Mannschaft dies aus Freundschaft zum HSV tat, um ihm ein verdientes Geburtstagsgeschenk zu überbringen, oder ob die Fußballer aus dem Schwabenland zu lange auf dem Cannstatter Wasen gefeiert haben, bleib indes verborgen. Es wird sich sicherlich noch ein Boulevard-Magazin finden, das auch diese Wahrheit gnadenlos ans Tageslicht zerrt…

Geschlagen sind derzeit auch die (seltsamerweise immer noch vorhandenen) Fans des HSV. Sie pfiffen zum Ende der wieder einmal sehr schwachen zweiten Halbzeit auf das betagte Geburtstagskind und die nach wie vor grausig spielenden Rothosen aus.

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt, als er noch als Erbe Happels und neuer HSV-Meister-Macher gehandelt wurde, forderten die Fans auf den Tribünen nun lautstark “Jara raus”. Vorstandsvorsitzender Hackmann stellte sich nach dem Spiel, das den HSV durch den 3:2-Heimsieg mit Platz 11 in schwindelerregende Tabellenhöhen katapultierte, zu 100 % hinter den Trainer.

Was diese Klausel in Fußballdeutschland bedeutet, ist weitläufig bekannt. Jara sollte sich lieber anschnallen, an seinem Stuhl wird schon gesägt – Dickerchen Pagelsdorf wurde nur einen Tag nach einem 100%igen Treueschwur vor die Tür gesetzt.

Warten wir ab, was am Samstag passiert – der HSV muß bei Schalke 04 antreten. Na dann “Glück auf!”

Wenn Schnupfen herrscht, kann man doch nicht den Arzt erschießen (Winfried Schäfer)

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