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9. Aug. 2015

Vor zwei Jahren gastierte der HSV in der ersten Pokalrunde in Jena. Der Gegner im (auf dem?) Ernst-Abbe-Sportfeld damals war zwar Schott Jena, aber das lassen wir jetzt mal außen vor.

Ich war damals im Stadion, es schüttete vor Anpfiff fürchterlich, der HSV tat sich wahnsinnig schwer mit dem Gegner und es stand mehr als eine Stunde Nullnull. Irgendwann platzte allerdings der Knoten, in rascher Folge fielen vier Tore (zweimal Rudnevs, einmal Van der Vaart, einmal Zoua) und die nächste Runde war sicher.

Am Ende der Saison wurde man Sechzehnter und mußte sich über die Relegation gegen Fürth sowohl Arsch, als auch Erstklassigkeit sichern.

DFB-Pokal ist nur Schall und Rauch

Heute gastierte der HSV wieder in Jena. Selbes Stadion, anderer Gegner. Ohne die Torschützen von damals. Und ohne mich.

Auch gegen Carl Zeiss sah das nicht gut aus. Eigentlich noch schlechter als damals. Ich will jetzt nicht mit dem Finger auf einzelne Spieler oder individuelle Fehler zeigen, das bringt nichts und können andere ohnehin besser.

Kurz gesagt: Man geriet zweimal in Rückstand, kam zweimal zurück. Ja, ich weiß, das Einseins hätte nicht gelten dürfen, der Ball war im Aus. Aber Tor ist nun mal, wenn der Schiri pfeift… Und das hat er.

Dann also Verlängerung und plötzlich ging Jena wieder in Führung und der HSV hatte dem nichts entgegen zu setzen.

Das “Willkommen im Paradies” auf der Anzeigentafel wurde plötzlich zur blanken Ironie. Pokalaus in der ersten Runde. Schon wieder.

Dennoch weigere ich mich, der allgemeinen Weltuntergangsstimmung zuzustimmen. Noch kein Bundesligaspiel gemacht, aber schon abgestiegen. Zumindest, wenn man sich so umhört.

Was unbestritten ist: es kam zu wenig vom HSV. Jena kratzte, Jena biss, Jena gab den HSV-Spielern vermutlich sogar Tiernamen.
Beim HSV fehlte dagegen dieser Wille. Die Brechstange. Das, was uns in der Schlußphase der letzten Saison letztlich gerettet hat.

Klar, als Generalprobe vorm Bundesligaauftakt in München war das heute ne Katastrophe. Mit der Einstellung darf man nicht zum FCB fahren… Sonst machen die Hackfleisch aus uns. Der HSV muß bis Freitag mindestens eine Schipplock drauf legen.

Dennoch bin ich zuversichtlich für die Saison. Und das nicht nur, weil auf eine verpatzte Generalprobe normalerweise eine furiose Premiere folgt.

Die Vorbereitung sah doch streckenweise schon vielversprechend aus, vom ein oder anderen Neuen verspreche ich mir einiges. Und vielleicht war das jetzt ein Schuss vor denn Bug zur rechten Zeit. Nicht übermütig werden. Kleine Brötchen backen.

Und damit sich auch alle Spieler daran halten, fände ich es gut, wenn wir den Vorschlag von @murkeleien umsetzen:

Wer als Bundesligist im DFB-Pokal von einem Regionalligisten rausgekickt wird, muss in der Bundesligasaison mit roten Clownsnasen spielen.

Ob mit roter Nase oder ohne, eins ist jedenfalls klar: Der Kelch, äh, Verzeihung, Pokal, wird auch diese Saison wieder am HSV vorüber gehen.

Vielleicht ist das auch besser so.

So können sich alle Beteiligten komplett darauf konzentrieren, in der regulären Bundesligasaison den Klassenerhalt zu sichern. Ich bin vermutlich nicht die Einzige, die sich darüber freuen würde.

Und so toll ist Berlin doch auch wieder nicht…

In diesem Sinne:
Glaube, Liebe, Hoffnung.
Nur der HSV!

PS: 2012 nach dem DFB-Pokal-Aus in der ersten Runde beendete der HSV die Saison anschließend als Siebter. Meinjanur.

2 Kommentare »

  1. CrazyChemist schreibt:

    Mir hat einfach die Art und Weise Angst gemacht. Nach der Vorbereitung war ich milde optimistisch. Ich habe ein Kapfspiel erwartet und nicht erwartet, dass wir einfach durchspazieren – aber ich habe halt Kampf von beiden Seiten erwartet. Es war wieder dieses eklige Hamburger Gesicht – wir sind Bundesliga also koennen die nix. Und das kann ich einfach nicht ab. Ich bin noch nie ein Freund von Berthold Brecht gewesen, aber :”Wer kaempft, kann verlieren – wer nicht kaempft, hat schon verloren”

    11. Aug. 2015 | #

  2. pleitegeiger schreibt:

    Ich weiß schon, was Du meinst. So gab es von unserer Seite mal wieder Krampf statt Kampf – und die Erkenntnis, daß es eigentlich nur noch besser werden kann :)

    11. Aug. 2015 | #

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