Da is’ das Ding!

 

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6. Jan. 2015

Wer mich kennt, hört diesen Satz öfter mal. Ein bißchen Schwund ist immer. Beim Kochen die halbe Fingerkuppe abgesäbelt? Der Absatz vom Stöckelschuh abgebrochen und jetzt nur noch humpelnd unterwegs? Ein bißchen Schwund ist immer.

Das gilt, so sagte man mir, auch für Umzüge. Fast jeder in meinem Umfeld hat bei Umzügen Sachen verloren oder verlegt.
Das gilt aber nicht für meinen, dachte ich, ich bin ja (Ihr dürft jetzt lachen) organisiert. Außerdem mache ich den Umzug selbst, mit meiner Familie und der Familie vom Mister. Da geht nix verschütt.

Tja.

Fast ein halbes Jahr nach dem Umzug gibt es immer noch Vermisste. Zwei Reiben, zwei Topfuntersetzer aus Kork, ein Kartoffelstampfer.

Ich habe die Wohnung schon mehrfach auf Links gedreht. Ich habe auch da nachgesehen, wo es nicht sein kann. Der Krempel bleibt verschwunden.

Anfangs dachte ich noch, das Zeug würde irgendwann auftauchen. In einer Kiste, die falsch beschriftet war. Oder in einer der Kisten und Taschen, in die wir zum Schluß völlig unsortiert Dinge geworfen haben, die ‘übrig’ waren.

Nichts. Alle Kisten sind ausgepackt, alle Taschen auch. Kein Kartoffelstampfer. Keine Reiben.

Es ist kein großer finanzieller Verlust, die Sachen sind leicht zu ersetzen, da reicht ein Gang zum Möbelschweden. Mich treibt eher die Neugier um, wo sie abgeblieben sind.

Alle Dinge waren im gleichen Schrank, so viel weiß ich noch. Aber alles andere aus dem Schrank ist da. Die Thermoskannen, die Auflaufformen, das oft zitierte Nudelholz.

Es macht einfach keinen Sinn.

Im Schrank vergessen kann ich sie auch nicht haben. Ich habe in solchen Situationen schon fast einen Kontrollzwang, schaue auch bei der Abreise aus Hotels immer mehrfach nochmal in alle Schränke. Auch in die, die ich nicht benutzt habe. Ich könnte ja was vergessen haben.

Mamapleite und der Mister, mit denen ich die Wohnung übergeben und die Tür zugemacht habe, sind da ähnlich veranlagt. Irgendwer von uns hätte es gesehen.

Es bleibt mysteriös.

Falls Ihr also noch eine Idee habt, wo ich das Zeug vor mir selbst versteckt haben könnte… Oder jemanden kennt, der seit Mitte Juni verdächtig oft Kartoffelbrei mit geriebenem Käse und Gurkensalat isst, und die heißen Töpfe direkt auf den Tisch bringt…

Ihr wisst ja, wo Ihr mich findet. Ich suche so lange weiter.

3 Kommentare »

  1. Kid schreibt:

    Hab’ ich dir schon mal gesagt, dass ich deine Schreibe scharf finde? Wenn ja, mach’ ich es halt wieder. Schon der erste Absatz ist ein typischer Pleitegeiger. Schön, dass du wieder Zeit und Lust hast, zu bloggen!

    Den Kontrollzwang habe ich übrigens auch. Aber leider keine Idee, wo das fehlende Zeugs abgeblieben sein könnte. Es sei denn, …. du hast es vor dem Umzug verliehen. Oder es steht doch noch eine Kiste im Keller, auf dem Dachboden oder im Kofferraum. Oder in Berlin. Andere haben da ja sogar einen Koffer stehen. ;-)

    10. Jan. 2015 | #

  2. pleitegeiger schreibt:

    Kid, entschuldige, ich war so gerührt und geschmeichelt, daß ich völlig vergaß, mich zu bedanken. Vielen Dank für das tolle Kompliment! Eigentlich schreibe ich hier nur so, wie mir der Schnabel gewachsen ist :)

    30. Jan. 2015 | #

  3. Kid schreibt:

    Und genau deswegen ist es so gut. :-)

    6. Feb. 2015 | #

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